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Thema: Altdeutschland Bayern: Schöne Belege
Das Thema hat 1625 Beiträge:
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Gernesammler Am: 20.09.2015 16:29:43 Gelesen: 367992# 601 @  
@ bayern klassisch [#600]

Hallo Ralph,

danke für den Hinweis mit Schwabach und der "Königlichen Dienst Sache". Das gute Stück gabs heute für nen 5er auf dem Trödelmarkt.

Gruß Rainer
 
bignell Am: 20.09.2015 16:42:21 Gelesen: 367991# 602 @  
@ Gernesammler [#599]

Hallo Rainer,

am Scan leider nicht deutlich zu erkennen, der Anfang lautet:

Das Landgericht Schwabach erhält in der Anlage ??? Genehmigung ... 27. vorigen Monats eingereichtes Protokoll über ???
Datiert mit Ansbach, den 20. September 1811

Lg, harald
 
Gernesammler Am: 20.09.2015 17:14:45 Gelesen: 367983# 603 @  
@ bignell [#602]

Hallo Harald,

schon mal Danke im voraus, hier noch einmal der Scan - jetzt in 600 dpi - vielleicht jetzt besser.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 09.10.2015 19:52:29 Gelesen: 365910# 604 @  
Hallo Sammlerfreunde,

vom letzten Besuch einer Börse mitgebracht, Brief von München nach Augsburg versendet am 11.1.1864 von einem Herrn Mayer an Anton Baron von Bech....., verklebt wurde eine Bayern Nr.10 (6 Kreuzer).

Rückseitig ist der Rest eines Siegels und ein Halbkreisstempel "Bahnh.Augsburg".

Für Hinweise, Ratschläge und Tipps bin ich wie immer dankbar.

Gruß Rainer



Innenseite des Briefes


 
bayern klassisch Am: 09.10.2015 20:09:03 Gelesen: 365897# 605 @  
@ Gernesammler [#604]

Hallo Rainer,

Anton Baron von Beck senior war der Empfänger.

Es war ein Brief der 2. Gewichtsstufe, da einfache Briefe von München nach Augsburg immer nur 3 Kr. kosteten.

Viel gibt es aber nicht dazu zu sagen.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Gernesammler Am: 09.10.2015 20:18:01 Gelesen: 365894# 606 @  
@ bayern klassisch [#605]

Hallo Ralph,

trotzdem Danke, den Namen konnte ich leider nicht entziffern.

Gruß Rainer
 
Gernesammler Am: 10.10.2015 20:15:34 Gelesen: 365611# 607 @  
Hallo Sammlerfreunde,

hier jetzt ein Brief aus dem Jahr 1865 gesendet von München über Wien nach Graz, versendet wurde der Brief von einem Herrn Bachmann an einen Herrn C. Greinitz in Graz. Auf der Rückseite die Stempel von Wien und Graz, verklebt wurde für das Porto eine Bayern Nr.11.

Gruß Rainer


 
bignell Am: 10.10.2015 20:21:51 Gelesen: 365607# 608 @  
@ Gernesammler [#607]

Und geprüft Pfenninger, wenn ich das Signum rechts unten richtig entziffere.

Lg, h.
 
bayern klassisch Am: 10.10.2015 22:36:10 Gelesen: 365584# 609 @  
@ bignell [#608]

Ja, Pfenninger ist richtig, wobei ich nie verstanden habe, warum man solche Briefe signiert - es gibt keine Fälschungen der Nr. 11. Aber ganz vorsichtige Sammler haben halt alles zum Franz geschickt und die Gebühren gerne bezahlt.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
bayern klassisch Am: 13.10.2015 16:57:31 Gelesen: 365280# 610 @  
Liebe Freunde,



heute zeige ich einen 6 Kr. Brief (Nr. 4 II Platte 3) von Eichstätt, bei dem der Expeditor gegen die Vorschrift seinen offenen Mühlradstempel 106 zwei Mal abgeschlagen hat. Das kam häufiger vor, wenn einer etwas daneben ging und der andere alles besser machen sollte.



Im Nachgang zu diesem erfreut uns ein Brief vom 31.12.1875, also dem letzten Tag der Kreuzerzeit, aus Ranfels, nach Grafing. Er wurde am 1.1.1876, also dem Ersttag der Pfennigzeit, in Schönberg (satte 10 km entfernt!) zur Post gegeben und in Grafenau am 2.1.1876 ausgetragen.



Kleine Frage für die Kenner: Was wäre gewesen, wenn der Brief mit einer Kreuzermarke frankiert am 1.1.1876 zur Post gegeben worden wäre?

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
kreuzer Am: 13.10.2015 21:28:30 Gelesen: 365249# 611 @  
@ bayern klassisch [#610]

Hallo bayern klassisch,

schöne Briefe!

Nur bei der ersten Briefkastenleerung am 1.1.1876 wäre eine Frankatur mit Kreuzermarken noch akzeptiert worden. Alles was später kam wäre mit dem Vermerk "ungültig" versehen worden. Eine Anrechnung des Markenwertes wäre nicht erfolgt.

Viele Grüße

Kreuzer
 
bayern klassisch Am: 13.10.2015 22:00:36 Gelesen: 365242# 612 @  
@ kreuzer [#611]

Hallo kreuzer,

danke - gefielen mir auch sehr gut und 1.1.76 ist ein Datum, auf das man schon einmal ein paar Jahre warten darf (zumal wenn in der Kreuzerzeit geschrieben).

Genau so war es - aber finde mal einen Brief, auf dem eine Kreuzermarke klebt, die am 1.1.76 abgestempelt wurde und den Vermerk "1. Leerung" aufweist. Ich habe leider keinen.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
kreuzer Am: 15.10.2015 06:53:07 Gelesen: 365114# 613 @  
@ bayern klassisch [#610]

Hallo zusammen!

Selbst wenn der erste Abschlag des Mühlradstempels misslang, kam es vor, das ein zweites Mal gestempelt wurde. Das Briefchen der Kammgarnspinnerei Kaiserslautern (Rheinpfalz) vom 08.06.1867 ging nach Neustadt/Haardt. Das Interessante daran ist, dass der Postexpeditor in Kaiserslautern die Marke zweimal mit seinem oMR 232 entwertet, obwohl der erste Abschlag schon relativ gut lesbar und getroffen war.

Viele Grüße

kreuzer


 
Cantus Am: 15.10.2015 11:23:55 Gelesen: 365074# 614 @  
@ bayern klassisch [#596]

Hallo Ralph,

ich komme mal auf deine Äußerungen zu Österreich zurück. Ich bin ja Spezalist für die Privatganzsachen von Österreich und in diesem Rahmen habe ich auch eine außerordentlich umfangreiche Sammlung von Streifbändern, dabei amtliche Streifbänder mit unterschiedlichen privaten Zudrucken, Privatganzsachen in Form von Streifbändern, Streifbänder des DÖAV sowie allerlei überwiegend private Adresszettel, da sich die beiden Themen wegen des oft überschneidend aufgedruckten Wertstempels nicht immer sauber trennen lassen.

Ich sammle fast ausschließlich gebraucht, ungebrauchte Ware wird lediglich zu Dokumentationszwecken auch einmal im Einzelfall in die Sammlung aufgenommen. Da du eine besondere Neigung zum Thema Österreich geäußert hast, könnte ich demnächst entsprechende neue Ganzsachenthemen gründen, allerdings interessieren mich Streifbänder mit ausschließlich Briefmarkenfrankatur oder Freistempeln nicht; dafür müssten dann gegebenenfalls eigene Themen ins Leben gerufen werden. Wäre das in deinem Sinn?

Viele Grüße
Ingo
 
bayern klassisch Am: 15.10.2015 16:11:42 Gelesen: 365029# 615 @  
@ Cantus [#614]

Hallo Ingo,

ich bin ja reiner Postgeschichtler, also auch der Ganzsachen von Österreich, die bis 1875 nach/über Bayern gelaufen sind.

Von daher spricht sowieso gar nichts gegen einen Thread, der die österreichischen Ganzsachen zur Grundlage hat. Nur zeigen kann ich nicht viel.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
bayern klassisch Am: 17.10.2015 08:34:41 Gelesen: 364850# 616 @  
Liebe Freunde,

heute zeige ich einen Post - Behändigungsschein aus Ansbach, der einer Sendung nach Dinkelsbühl anhing, dort ausgefertigt wurde und dann wieder vollzogen nach Ansbach retour lief.



Meine Frage als Laie der Pfennigzeit: Die 10 Pfg. waren doch wohl schon in Ansbach vorfrankiert worden - warum erhob man noch einmal 10 Pfg. vom Empfänger?

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Gernesammler Am: 19.10.2015 11:22:42 Gelesen: 364548# 617 @  
@ bayern klassisch [#616]

Hallo Ralph,

die 10 Pfennig von Ansbach waren für das Porto gedacht und die erhobenen 10 Pfennig (Blaustift) war die Gebühr für die förmliche, persönliche Übergabe des Postbeamten an den Adressaten der diese auch bezahlen musste.

Gruß Rainer
 
Gernesammler Am: 19.10.2015 12:18:19 Gelesen: 364541# 618 @  
Hallo Sammlerfreunde,

habe diesen Brief bekommen, den ich nur zwischen 1862 und 1869 einordnen kann, da keine Jahreszahl vermerkt ist.

Der Brief wurde innerhalb? von Rosenheim spediert und verklebt wurde hierfür eine Bayern Nr.8 I für den Ortsverkehr, aber warum hat die Marke dann einen Stempel Bahnpost, wurde der Brief am Bahnpostamt aufgegeben. Leider ist im Brief nur die Rede von Haselnüssen und Mandeln, aber kein direktes Datum oder Städtenamen zu sehen.

Rückseitig ist ein Halbkreisstempel von Rosenheim abgeschlagen mit Datum vom 11.12. was zum Brieftext passend ist, denn hier wird wahrscheinlich über Zutaten für Weihnachtsgebäck geredet.

Gruß Rainer




 
bayern klassisch Am: 19.10.2015 13:59:10 Gelesen: 364518# 619 @  
@ Gernesammler [#618]

Hallo Rainer,

das war kein Brief, daher fehlt auch das Siegel, sondern eine hektographierte (vervielfältigte) Drucksache, die irgendwo in Bayern aufgegeben wurde.

Das Datum hast du zutreffend eingegrenzt. Innerhalb von Rosenheim konnte aber kein Bahnpoststempel vorkommen - das gab es nur in Nürnberg (nach Dutzendteich), sonst nirgendwo in Bayern.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Gernesammler Am: 19.10.2015 14:47:25 Gelesen: 364506# 620 @  
@ bayern klassisch [#619]

Hallo Ralph,

erst einmal Danke für die Richtigstellung meiner Aussage. Da die Drucksache innerhalb von Bayern aufgegeben wurde, der Stempel auf der Marke zwar "Bahnpost" zeigt aber der Ort nicht zu lesen ist wenn er denn überhaupt mit im Stempel zu sehen war, dann werde ich dem guten Stück trotzdem einen netten Platz in meiner Sammlung geben.

Gruß Rainer
 
bayern klassisch Am: 19.10.2015 16:43:01 Gelesen: 364490# 621 @  
@ Gernesammler [#620]

Hallo Rainer,

Drucksachen mit Bahnpostaufgabe sind nicht so häufig, nicht mal innerbayerisch. Leider ist der Stempel, wie meist bei der Bahnpost, nicht sehr ergiebig (Sehnenkasten geblockt), sonst könnte ich mehr heraus finden.

Die meisten Drucksachen dieser Art kenne ich aus dem Raum Nürnberg, wohin man den auch verorten könnte (ist ja heute noch eine Lebkuchenstadt).

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Gernesammler Am: 19.10.2015 17:05:18 Gelesen: 364483# 622 @  
@ bayern klassisch [#621]

Hallo Ralph,

klingt logisch und ich meine mal das dies auch so gewesen sein wird, damit wird die Seite in meinem Ordner einen tollen Platz erhalten.

beste Grüße aus Berlin
Rainer
 
Gernesammler Am: 20.10.2015 18:21:55 Gelesen: 364352# 623 @  
Hallo Sammlerfreunde,

hier ein Brief vom 22.10.1872 der von Spalt/Mittelfranken nach Strassburg/Elsass verschickt wurde (nach dem deutsch-französischen Krieg wurde Straßburg 1871 im neu gegründeten Deutschen Reich Hauptstadt des Reichslandes Elsaß-Lothringen).

Verklebt wurde hier eine Bayern Nr. 23, gestempelt wurde mit Halbkreisstempel. Rückseitig ist der Ankunftsstempel von Strassburg am 23.10. abgeschlagen.

Gruß Rainer


 
bayern klassisch Am: 20.10.2015 18:49:38 Gelesen: 364345# 624 @  
@ Gernesammler [#623]

Hallo Rainer,

ein attraktiver Brief aus Wassermungenau mit Postaufgabe im 6 km entfernten Spalt.

Sehr schön auch der Absenderaufkleber, die damals anfingen, weite Verbreitung zu finden (sie konnten ungummiert und gummiert gekauft werden - die Kunden bevorzugten die gummierte Variante, bis heute). Der Vorteil war, dass sie weniger wogen, als Wachssiegel und wenn es um Teile von Lothen oder sogar Grammen ging, konnte ein leichtes, aber sicher klebendes Siegel den Unterschied einer Gewichtsstufe ausmachen (2. Gewicht wäre hier schon 7 Kr. gewesen).

Ich kenne einige Briefe AN den Absender aus Frankreich - vlt. hast du mal das Glück, einen Gegenläufer aus Strasbourg nach Wassermungenau zu bekommen - das wäre eine tolle Seite!

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Gernesammler Am: 20.10.2015 19:39:49 Gelesen: 364330# 625 @  
@ bayern klassisch [#624]

Hallo Ralph,

ist ein Versuch wert, wäre wirklich toll so eine Seite, schauen wir also mal was die Zeit so ergibt.

Gruß Rainer
 

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