Neues Thema schreiben   Antworten     zurück Suche   Druckansicht  
Thema: Stempel bestimmen: Ungarn
swobodos Am: 28.03.2020 14:41:49 Gelesen: 9792# 1 @  
Poststempel Ungarn Tschechei

Hallo,

kann mir vielleicht einer bitte helfen?

Habe einen Poststempel, der auf einer ungarischen Marke gestempelt ist. Der Poststempel ist leider nicht so gut zu erkennen, das Ende CSP deutet aber eher auf einen böhmischen als auf einen ungarischen Stempel hin.

Die Empfangsadresse ist Budweis.

Wer hätte da eine Idee ?

Vielen Dank im voraus.

Beste Grüsse aus Tirol
Andi


 
Lars Boettger Am: 28.03.2020 15:06:22 Gelesen: 9782# 2 @  
@ swobodos [#9]

Hallo Andi,

TRENCSEN [1]

Beste Grüße!

Lars

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Trenèín
 
volkimal Am: 28.03.2020 15:14:03 Gelesen: 9778# 3 @  
@ swobodos [#9]

Hallo Andi,

es dürfte sich um Trencsen handeln. Vom letzten "N" ist zwar kaum etwas zu sehen, auf Grund der Symmetrie muss aber dort noch ein Buchstabe sein.

Viele Grüße
Volkmar
 
swobodos Am: 28.03.2020 15:48:25 Gelesen: 9772# 4 @  
Vielen Dank für die Info.
 
ostsee63 Am: 07.09.2020 18:24:52 Gelesen: 9550# 5 @  
Hallo in die Runde,

diese Drucksache (Streifband) aus Dänemark nach Budapest wurde in Ungarn scheinbar mit Nachporto belegt, obwohl die 15 Öre im Jahr 1938 (Stempel AALBORG vom 2.3.1938) für eine Drucksache bis 100 g in die UPU-Staaten ausreichten. Es wären sogar nur 14 Öre notwendig gewesen. Letztendlich ging die Drucksache zurück. In Dänemark wurde kein Nachporto berechnet.



Kann jemand der Ungarn-Philatelisten entziffern, ob meine Lesart des einzeilige Stempel mit "ERVENYTLEN" = Ungültig über den ???-Marken korrekt ist und eventuell wie diese 82 Filler zu Stande kamen?

Danke und Grüße aus dem Norden
 
10Parale Am: 07.09.2020 19:34:04 Gelesen: 9535# 6 @  
@ ostsee63 [#5]

Ich kann bestätigen, dass die Schreibweise ERVENYTLEN korrekt und die Übersetzung "not valid" oder "ungültig" bedeutet. Das hat mir soeben mein ungarischer Kollege aus Odorheiu Secuiesc (Rumänien, Kreis Harghita) bestätigt.

Über das Zustandekommen der 82 Filler kann ich dir leider nichts sagen, weil mein Kollege Zahntechniker ist und mit Briefmarken und Philatelie wenig am Hut hat.

Liebe Grüße

10Parale
 
10Parale Am: 07.09.2020 21:02:35 Gelesen: 9523# 7 @  
@ 10Parale [#6]

Érvénytelen ist die korrekte Schreibweise.

10 Parale
 
ostsee63 Am: 08.09.2020 09:05:03 Gelesen: 9504# 8 @  
@ 10Parale [#7]

Vielen Dank für die Info.

Gruß aus dem Norden
 
Franz-Karl Lindner Am: 18.05.2021 16:47:29 Gelesen: 9030# 9 @  
Stempelbestimmung Ungarn

Hallo zusammen,

bilde hier einen ungarischen Stempel aus dem Jahre 1907 ab. Der Ortsname endet mit ...yszan.

Kann mir jemand den vollen Städtenamen nennen? Wäre nett.

Danke
Franz-Karl


 
Arge-Ungarn Am: 19.05.2021 16:13:16 Gelesen: 8967# 10 @  
Hallo,

es handelt sich um den Ort KOPPÁNYSZÁNTÓ

Schönen Tag

Martin
 
antwortscheinsammler Am: 07.08.2021 19:59:22 Gelesen: 8643# 11 @  
Ungarn / Montenegro Stempel

Hallo Ungarn Stempel-Spezialisten,

ich habe hier einen Internationalen Antwortschein Ungarn 38 heller mit, wie ich lese, Ausgabestempel (FEI ?) SOKUBIN 23.SEP (1)919

Onkel Google liefert auch nach stundenlanger Suche lediglich einen kleinen Ort namens Sukobin in Montenegro.

Nun war Montenegro ja 1917/18 wohl von Österr.-Ungarischen Truppen besetzt aber im Jahr 1919 bereits ein Teil des neuen Jugoslawien.

Wer weiss mehr ? Ist das überhaupt ein Ungarischer Stempel ?

Vielen Dank für eure Hinweise / Erklärungen.

Antwortscheinsammler


 
volkimal Am: 07.08.2021 21:33:23 Gelesen: 8629# 12 @  
@ antwortscheinsammler [#11]

Hallo,

bei Google habe ich folgendes gefunden:

Funde aus den Urnengräbern von Felsökubin, Ungarn
Vyšný Kubín (auch Horný Kubín; dt. Oberkubin; ung. Felsőkubin)

Viele Grüße
Volkmar
 
antwortscheinsammler Am: 07.08.2021 22:25:35 Gelesen: 8612# 13 @  
@ volkimal [#12]

vielen Dank für Deine schnelle Antwort und Auflösung.

FELSÖKUBIN macht natürlich Sinn, erstaunlich dass Google das mit meiner Eingabe FEI SOKUBIN nicht gefunden hat.

Also nicht Montenegro sondern Slowakei, auch recht.

Viele Grüße
Wolfgang
 
Martin de Matin Am: 07.08.2021 22:49:59 Gelesen: 8607# 14 @  
@ antwortscheinsammler [#11]
@ antwortscheinsammler [#13]

1919 wäre es wohl eher die Tschechoslowakei, aber mit typischen ungarischen Stempel mit der Stefanskrone oben unterhalb des Ortsnamens. Unten im Bild ein ähnlicher ungarischer Stempel mit der Stefanskrone und unten mit Zierelement.



Gruss
Martin
 
antwortscheinsammler Am: 08.08.2021 07:08:50 Gelesen: 8591# 15 @  
@ Martin de Matin [#14]

Hallo Martin,

vielen Dank für den Scan der Marke.

Du hast natürlich recht, dass es 1919 die Tchechoslowakei war, ich ordne meine Sammlung aber den heutigen Ländern zu, für mich steckt der Schein zwar (physisch) bei Ungarn, ist aber sammlungstechnisch eben auch ein Slowakei-Vorläufer.

Genau genommen könnte ich den gleichen Schein natürlich 3 mal gebrauchen, je bei Ungarn, der Tchechoslowakei und der Slowakei. :-))

Viele Grüße
Wolfgang
 
Shinokuma Am: 09.01.2022 14:34:20 Gelesen: 8126# 16 @  
Liebe Ungarn-Stempel-Spezialisten!

Nachstehend zeige ich 2 verschiedene Stempel gleicher Machart aus Budapest, die sich dennoch durch einen unterschiedlichen Durchmesser auszeichnen.



Der linke Stempel vom 27. Juli 1923 hat einen Durchmesser von 31 mm, der rechte vom 6. Februar 1925 einen von nur 28 mm. Nun stellt sich mir die Frage: Waren beide Stempel parallel zueinander in Benutzung, womöglich von zwei verschiedenen Herstellern, oder wurden die Stempel zwischenzeitlich kleiner geplant, um Material zu sparen?

Und vielleicht weiß auch einer von Euch, ob es sich bei der 62 im unteren Bogen um die Nummer des Postamts handelt, was ja nahe läge.

Ich wünsche Euch noch einen schönen restlichen Sonntag.

Mit herzlichen Grüßen

Gunther
 
buzones Am: 09.01.2022 19:59:09 Gelesen: 8104# 17 @  
Hallo Gunther,

das Postamt Budapest 62 ist das größte des Landes und führt(e) Stempel mit Unterscheidungsbuchstaben von A bis Zz, darunter auch die von dir gezeigten mit den Ub Ff und Ac. Diese Stempeltype heißt offiziell „Kettenradstempel“ und ist über mehrere Jahrzehnte – mit kleineren Änderungen – in Gebrauch gewesen.

Sein offizieller Name ist Postamt Budapest 62, aber die meisten Menschen kennen es als Nyugati-Posta wegen seiner hervorragenden Lage und seiner Verbindung zum Bahnhof Nyugati. Das größte Postamt des Landes ist in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert: Es wurde 1910 nach den Plänen des Eisenbahningenieurs Béla Goszleth erbaut und 1915 erweitert, hat eine riesige Grundfläche und steht heute unter Denkmalschutz. Es ist ein stark frequentiertes Gebäude mit langen Öffnungszeiten für die Kunden. [1]

Mit philatelistischen Grüßen
Ralf

[1] Übersetzter Eingangstext der folgenden Website: https://posta.blog.hu/2016/02/29/a_nyugati-posta_tortenete
 
StephanN Am: 11.07.2022 15:28:52 Gelesen: 7450# 18 @  
Werte Ungarn-Spezialisten

Bevor ich diesen Ersttagsstempel für die MiNr 1338+1339



in die Stempeldatenbank einstelle benötige ich Eure Hilfe.

Wer kann mir bitte den Text im oberen Teil ergänzen und übersetzen?

Vielen Dank und viele Grüsse

Stephan
 
volkimal Am: 11.07.2022 16:54:54 Gelesen: 7437# 19 @  
@ StephanN [#18]

Hallo Stephan,

es heißt sehr wahrscheinlich

MAGYAR BÉLYEGGYŰJTŐK ORSZAGOS SZÖVETSÉGE = NATIONALER VEREIN UNGARISCHER BRIEFMARKENSAMMLER

Viele Grüße
Volkmar
 
StephanN Am: 11.07.2022 20:38:24 Gelesen: 7418# 20 @  
@ volkimal [#19]

Hallo Volkmar,

vielen Dank für die schnelle Hilfe.

Ich vergaß noch nach der Bedeutung des Wortes BELYEGKIALLITAS im Kreisstegstempel zu fragen. Mein Übersetzungsprogramm übersetzt dieses Wort mit Stempelqualität. Stimmt das? Ich trau dem Braten nicht.

Viele Grüße

Stephan
 
volkimal Am: 11.07.2022 21:47:47 Gelesen: 7408# 21 @  
@ StephanN [#20]

Hallo Stephan,

wenn du bei Google das Wort Briefmarkenausstellung ins ungarische übersetzen lässt kommt bélyegkiállítás heraus. Das passt doch ganz gut.

Viele Grüße
Volkmar
 
StephanN Am: 12.07.2022 10:46:25 Gelesen: 7381# 22 @  
@ volkimal [#21]

Guten Morgen Volkmar,

Du hast natürlich Recht. Mein Fehler war, daß ich das Wort ohne Akzente eingegeben hatte.

Viele Grüße

Stephan
 
Attila Am: 14.11.2022 13:52:51 Gelesen: 6740# 23 @  
@ antwortscheinsammler [#15]

Nicht die Slowakei, sondern Serbien. ZOMBOR. Typengruppe K, Systemstempel Kr9.

viele Grüße,
Attila
 
antwortscheinsammler Am: 15.11.2022 08:37:17 Gelesen: 6701# 24 @  
@ Attila

Mein Antwortschein hat den Stempel FELSÖKUBIN / SLOWAKEI (heute Vyšný Kubín) und nicht ZOMBOR, das war nur die Briefmarke, die Martin zum Vergleich gezeigt hat.

Der IAS bleibt also wo er ist. :-))

Gruß
Antwortscheinsammler
 
Attila Am: 15.11.2022 16:59:02 Gelesen: 6680# 25 @  
@ antwortscheinsammler [#24]

Es tut uns leid. Ich habe daneben mit einer Nachricht geklickt.

viele Grü$e
Attila
 
antwortscheinsammler Am: 16.11.2022 09:30:04 Gelesen: 6648# 26 @  
@ Attila [#25]

kein Problem !

Hier aber nun doch ein Internationaler Antwortschein aus Serbien:

Ungarn Lo12p, 64 FILLER im besetzten Jugoslawien verwendet o rechts und kopfstehend UJVIDEK 30.01.42 (= Novi Sad, Serbien), verschriftswidrig rechts gestempelt, kommt aber immer wieder vor und solange ein Feld frei bleibt, beeinträchtigt es nicht die Gültigkeit.



Viele Grüße
Antwortscheinsammler
 
jmh67 Am: 16.11.2022 10:18:47 Gelesen: 6643# 27 @  
@ antwortscheinsammler [#26]

verschriftswidrig rechts gestempelt, kommt aber immer wieder vor und solange ein Feld frei bleibt, beeinträchtigt es nicht die Gültigkeit

Nach allem, was ich (allerdings von den 1980ern bis in die 2010er) über IRC erfahren habe, stimmt das so nicht. Der linke Stempel ist optional, der rechte entwertet den Antwortschein. Vielleicht ist das Stück gerade deswegen erhalten geblieben, weil es effektiv wertlos war?
 
antwortscheinsammler Am: 16.11.2022 18:45:26 Gelesen: 6616# 28 @  
@ jmh67 [#27]

Der Stempel des Ausgabepostamtes war links anzubringen, bei der Einlösung wurde dann vom Empfängerpostamt rechts ein ZWEITES MAL gestempelt.

Wenn aber der Schein vom Ausgabepostamt (vorschriftswidrig) rechts gestempelt war, was z.B. in Arabischen Ländern überwiegend der Fall war, konnte das Einlösepostamt den zweiten Stempel links anbringen.

Entscheidend für die Gültigkeit war die Tatsache, dass der Schein nur EINMAL gestempelt war.

Hier ein Beispiel für einen IAS der so benutzt wurde:

Südafrika in SWA verwendet Lo14or, Ausgabestempel rechts HELMERINGHAUSEN S.W.A. 13.09.46 und Einlösestempel links PEISSENBERG 16.12.46



Gruß Antwortscheinsammler
 
filunski Am: 16.11.2022 23:41:28 Gelesen: 6594# 29 @  
Verehrte Ungarn-Spezialisten,

ich stelle hier mal einen Stempel vor, bei dessen Bestimmung ich mir nicht sicher bin. Aber wir haben ja inzwischen einen kompetenten Spezialisten dazu im Forum, Attila. ;-)

Zuerst der Beleg:



Geschäftspostkarte, reiner Bedarf, gelaufen innerhalb Budapests im März 1925.

Im Detail der Stempel:



BUDAPEST / A 62 A vom 20.3.1925 mit mehrsprachigem Werbezusatz für die Internationale Messe vom 18. - 27. April 1925.

Mir liegen noch zwei Postkarten mit anderen Daten mit diesem Stempel vor, aber auf dieser wird meine Vermutung, dass es sich nicht um einen Maschinenstempel handelt am deutlichsten. Die schräge Lage hat mich stutzig gemacht, kann zwar auch durch schrägen Einzug in eine Maschine passieren, nehme ich hier aber nicht an. M.E. ist das ein Handstempel mit angebautem Werbeträger, ähnlich einem Duplexstempel. Solche Stempelgeräte sind mir vor allem aus Luxemburg und Österreich bekannt (einige wenige gab es auch im Deutschen Reich).

Kann ein Spezialist meine Vermutung bestätigen?

Den gleichen Stempelkopf haben wir auch ohne Zusatz in der Datenbank [1].

Viele Grüße,
Peter

[1] https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/69955
 
Attila Am: 17.11.2022 14:34:48 Gelesen: 6567# 30 @  
@ antwortscheinsammler [#26]

Újvidék wurde am 11. April 1941 nach Ungarn zurückgebracht. Von diesem Tag an war es offiziell Ungarn, kein besetztes Gebiet.

viele Grüße
Attila
 
antwortscheinsammler Am: 18.11.2022 08:34:04 Gelesen: 6542# 31 @  
@ Attila [#30]

na ja, Du müsstest es eigentlich besser wissen,

Wikipedia schreibt zu UJVIDEK (= Novi Sad, Serbien).

In der Zeit von 1941 bis 1945 war die Stadt vom zu den Achsenmächten gehörenden Königreich Ungarn besetzt.

Die englische Wikipedia schreibt:

In 1941, the Kingdom of Yugoslavia was invaded and partitioned by the Axis Powers, and Novi Sad was annexed by Hungary.

Wenn also annektiert für Dich offiziell zu Ungarn gehörend (zurückgebracht klingt ein bischen wie heim ins Reich) bedeutet, kein besetztes Gebiet, fallen mir dazu spontan die offiziell nach Russland zurückgebrachten, annektierten Gebiete der Ostukraine ein.

Um es klar zu stellen, ich bin was Ungarn / Serbien angeht vollkommen neutral, aber besetzte und annektierte Gebiete als offiziell dem Usurpator gehörend darzustellen ist für mich doch etwas sehr einseitig.

Jedenfalls ist NOVI SAD heute die zweitgrösste Stadt Serbiens.

Viele Grüße

antwortscheinsammler
 
filunski Am: 21.11.2022 13:21:30 Gelesen: 6475# 32 @  
@ filunski [#29]

Liebe Ungarn Spezialisten, sofern hier mitlesend und/oder vorhanden,

nochmals zurück zu meiner Frage aus [#29] Handstempel, wie von mir vermutet oder doch Maschinenstempel ?

Hier mit anderem Datum:



BUDAPEST / A 62 A vom 12.1.1925

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. ;-)

Viele Grüße,
Peter
 
Attila Am: 21.11.2022 17:48:44 Gelesen: 6446# 33 @  
@ filunski [#32]

Maschinenstämpel.

Grüße
Attila
 
filunski Am: 21.11.2022 18:21:26 Gelesen: 6435# 34 @  
@ Attila [#33]

Hallo Attila,

vielen Dank, nagyon köszönöm!

Weißt du vielleicht auch noch, was für eine Maschine, Daguin oder eine Andere?

Viele Grüße,
Peter
 
Attila Am: 22.11.2022 13:51:45 Gelesen: 6408# 35 @  
@ filunski [#34]

Hallo Peter!

Leider weiß ich es nicht. Ich beschäftige mich nicht mit Maschinentypen.

viele Grüße
Attila
 
volkimal Am: 26.07.2023 11:28:03 Gelesen: 4448# 36 @  
Hallo zusammen,

wer kann mir sagen, in welchem Ort diese Postkarte aufgegeben worden ist?





Auf der Vorderseite unten links hat der Absender vermutlich den Ort und das Datum angegeben. Ich lese "Craha(?) 29.9.1871". Unter Craha oder Cralia finde ich aber keinen Ort. Sowohl der Aufgabe- als auch der Ankunftsstempel sind vom 02.10.1871.

Im Ankunftsstempel von Pest steht unten "Este". Ich vermute, dass es ein Stadtteil ist, kann ihn aber ebenfalls nicht finden. Zur Hatvanergasse habe ich gefunden: "In der inneren Stadt ist die erweiterte Kossúthgasse (früher Hatvanergasse) zu nennen, die sich als Verlängerung der Kerepeserstraße bis zur Donau und neuen Schwurplatzbrücke fortzieht."[1]

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://deutsche-schutzgebiete.de/wordpress/projekte/oesterreich-ungarn/ungarn/budapest/
 
Martin de Matin Am: 26.07.2023 17:24:52 Gelesen: 4424# 37 @  
@ volkimal [#36]

Edwin Müller führt in seinem Stempelkatalog für Österreich (Ungarn) bis Ausgabe 1863 den Stempel Csaba auf und verweist dabei auf Bekes-Csaba. Für mich sieht der Stempel eher nach Csaba aus. [1]

Gruss
Martin

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A9k%C3%A9scsaba
 
Franz88 Am: 26.07.2023 17:52:44 Gelesen: 4416# 38 @  
@ volkimal [#36]

Hallo Volkmar,

beim Ankunftsstempel könnte es sich um folgenden Stempel handeln [1].

Liebe Grüße
Franz

[1]
 
volkimal Am: 26.07.2023 17:54:11 Gelesen: 4413# 39 @  
@ Martin de Matin [#37]

Hallo Martin,

das ist es - vielen Dank! Bei Delcampe findest Du den Stempel Csaba als klaren Abschlag.

Auf der ungarischen Wikipediaseite zu Békéscsaba heißt es übersetzt: "Békéscsaba, früher bekannt als Csaba oder Nagy-Csaba, dann Békés-Csaba (slowakisch: Békešská Čaba, deutsch: Tschabe, rumänisch: Bichișciaba)..."

Jetzt fehlt nur noch die Erklärung von Este.

Viele Grüße
Volkmar
 
Martin de Matin Am: 26.07.2023 18:07:06 Gelesen: 4409# 40 @  
@ volkimal [#36]
@ volkimal [#39]

Bei der Übersetzung von Este erhält man abend(s).

Gruss
Martin
 
volkimal Am: 26.07.2023 18:42:37 Gelesen: 4397# 41 @  
@ Martin de Matin [#40]

Hallo Martin,

das hatte ich auch schon festgestellt. Bei anderen Stempeln aus Pest steht dort aber ein Ortsteil. Daher ist mir der Stempel nicht klar.

Viele Grüße
Volkmar
 
StephanN Am: 30.08.2023 20:30:53 Gelesen: 3862# 42 @  
Liebe Stempelspezialisten

Ich benötige mal wieder Hilfe bei der Bestimmung eines Stempels, den ich weder in dieser Stempeldatenbank noch bei stampsx gefunden habe und bei der Übersetzung des Textes im Stempel. Leider habe ich nur den gezeigten Postkartenausschnitt und nicht die komplette Karte



BALATONLELLE / 08.08.1940 / PU.LEVÉLSZEKBÉNYB?L

Der Rechteckstempel hat die Abmessungen 29 mm x 18 mm

1. Um was für eine Art von Stempel handelt es sich.
2. Was bedeutet der Text in der unteren Zeile. Ich lese PU.LEVÉLSZEKBÉNYB?L

Wie immer kommt der Stempel mit allen Hinweisen in die Stempeldatenbank.

Schon jetzt vielen Dank für eure Unterstützung.

Liebe Grüße

Stephan
 
volkimal Am: 30.08.2023 22:09:42 Gelesen: 3847# 43 @  
@ StephanN [#42]

Hallo Stephan,

das Wort levélszekrény bedeutet laut pons Briefkasten. Zum Rest kann ich leider auch nichts sagen.

Viele Grüße
Volkmar
 
Attila Am: 30.08.2023 22:32:42 Gelesen: 3843# 44 @  
@ StephanN [#42]

Lieber Stephan,

"aus dem Bahnhofsbriefkasten"
P.u. = Pályaudvar = Bahnhof
Levélszekrény = Briefkasten

Grüss
Attila

[1] http://mafitt.hu/projects/monograph/monografia-VI_scan.pdf
(Ung. Stempeln 1867-1967, Ung. Briefmarken Monografie VI.)
 
Attila Am: 30.08.2023 23:02:48 Gelesen: 3833# 45 @  
@ Franz88 [#38]

PEST (Budapest = Ofen+Alrofaen+Pest 1873)
ESTE = Abent

Palota = in diesem Zeitpunkt Újpalota/Rákospalota (Budapest Bezirk XV.)

Grüss
 
Attila Am: 31.08.2023 00:03:32 Gelesen: 3827# 46 @  
@ Attila [#45]

Korrektur, ich habe ein wenig getippt:

PEST (Budapest = Ofen+Altofen+Pest 1873)
ESTE = Abend
 
StephanN Am: 31.08.2023 12:19:07 Gelesen: 3788# 47 @  
@ volkimal [#43]
@ Attila [#44]

Vielen Dank für eure zielführenden Hinweise und für den Link zu der Monographie über die ungarischen Poststempel.

Jetzt wo ich weiss, was die Abkürzung PU bedeutet und das der Buchstabe nach dem K ein R und kein B ist, kommt auch der Google Translator zu einer vernünftigen Übersetzung. Noch ist also der menschliche Geist - in diesem Fall der eurige - der KI überlegen.

Einen schönen Tag wünscht

Stephan
 
volkimal Am: 29.09.2023 21:49:36 Gelesen: 3241# 48 @  
Hallo zusammen,

ein Brief aus Budapest mit einem ungarischen Gebühr bezahlt Stempel sowie ein zweiter solcher Stempel auf Briefstück:




Beide Stempel haben oben den Text "Készpénzzel bérmentesitve" = "Bar bezahlt"

Eine Veröffentlichung der ungarischen Post zu diesem Thema findet Ihr, wenn ihr bei Google nach "A Posta bérmentesítési jelzései" sucht.

Viele Grüße
Volkmar
 
bignell Am: 29.09.2023 23:21:12 Gelesen: 3226# 49 @  
@ volkimal [#36]

Hallo Volkmar,

das ist ein zweisprachiger Stempel, oben PEST, unten PESTH.

Liebe Grüße,
harald
 
Attila Am: 30.09.2023 00:54:57 Gelesen: 3213# 50 @  
@ bignell [#49]

Die Magyar Posta verwendete in dieser Zeit keine zweisprachigen Stempeln.

Oben: PEST (Budapest = Ofen (Buda) + Altofen (Óbuda) + Pest)
Unten: ESTE = Abend

Grüsse
Attila
 
volkimal Am: 30.09.2023 11:23:33 Gelesen: 3183# 51 @  
@ Attila [#50]

Hallo Attila,

danke für die Klarstellung. Als Ergänzung ein zweisprachiger Stempel aus Ungarn vom 14.09.1885.

Zu den Ländern der heiligen ungarischen Stephanskrone (Transleithanien) gehörten das Königreich Ungarn und das Königreich Kroatien und Slawonien. Dort wurde natürlich überwiegend Kroatisch gesprochen. Dementsprechend gibt es in Ungarn zweisprachige Postkarten Ungarisch/Kroatisch. Bei Wikipedia wird bei den Amtssprachen in Österreich-Ungarn Serbokroatisch und nicht Kroatisch angegeben. Der Unterschied ist mir nicht ganz klar.





Zweisprachige Postkarte vom 14.09.1885 aus Eszék-Felsö Város (Ungarisch) = Osiek-Gornji grad (Kroatisch) = Essegg-Oberstadt (Deutsch). Auch der Stempel ist zweisprachig Ungarisch/Kroatisch.

Osijek (deutsch Esseg, Essegg oder Essek) ist die viertgrößte Stadt Kroatiens. Osijek liegt am Ufer der Drau im Osten von Slawonien, rund 20 Kilometer vor der Mündung der Drau in die Donau, und hatte 2021 bei der Volkszählung 75.916 Einwohner.

In Wien gab es einen österreichischen Mediziner, Antiquar und Historiker namens Ignaz Schwarz. Die Karte dürfte aber nicht an ihn gehen, denn die Absenderin schreibt:

Essegg den 14/9 85
Herrn Ignatz Schwarz, Wien
Nachstehende Comihsion wollen Sie gfe mit der Ihnen zukommend gemachten Beipackung von Herrn Kretsch & Mikolasch umgehend per Post an mich absenden,
Achtungsvoll
Thilij(?) Kaiser
Comihsion: ½ Dzt Lockenbrenner rundes Heizapart zum zusammenlegen wie schon ?? gehalbt und die ?? dazu

Viele Grüße
Volkmar
 
Attila Am: 01.10.2023 00:51:52 Gelesen: 3123# 52 @  
@ volkimal [#51]

Hello Volkmar,

Kroatien war kein Königreich, sondern ein Banat. In Kroatien waren nach 1867 sowohl Kroatisch als auch Ungarisch Amtssprachen bei der Post. Vor 1867 die deutsche Sprache. Es ist ein ziemlich kompliziertes Thema. Nach 1867 war Kroatien kein Teil Ungarns, sondern ein „assoziierter Staat“. Die Postaufgaben in Kroatien wurden von der Magyar Királyi Posta (Ung. Königl. Post) wahrgenommen. Slawonien (Grenzgebiet) hingegen gehörte zu Ungarn.

Ich habe es nicht genau formuliert, weil es eine ziemlich komplizierte Frage ist.

"Comihsion: ..."
Comission...: lange S und normale S -> ß

[1] gudlin.ibk10025.hu/index.php?p=4 (Ungarischer Stempel Online Katalog)

Mit vielen Grüßen
Attila
 
volkimal Am: 01.10.2023 09:00:52 Gelesen: 3095# 53 @  
@ Attila [#52]

Hallo Attila,

herzlichen Dank für Deine Richtigstellung. Ich habe eine Reihe von Belegen aus Österreich-Ungarn bekommen, befasse mich aber nicht so genau damit, da es nur ein Randgebiet für mich ist. Ich finde allerdings die Völker- und Sprachenvielfalt sehr interessant.

Danke auch für den Link.

Viele Grüße
Volkmar
 
Heinrich3 Am: 11.06.2024 10:17:10 Gelesen: 916# 54 @  
Hallo,

wer kann mir helfen bei diesem Stempel?

Gefunden in einem Lot von Marken, die direkt gestempelt wurden für den internationalen Sammlermarkt.

Ist der Stempel komplett? Wenn ja, wie lautet der Text oben? Wurde der Stempel auch im normalen Postverkehr verwendet?

Danke!


 
Attila Am: 13.06.2024 18:02:07 Gelesen: 773# 55 @  
@ Heinrich3 [#54]

Lieber Heinrich,

"A levél iránytűje az irányítószám." = Der Kompass des Briefe ist die Postleitzahl.

Budapest 72 X
CTO-Handrollstempel (1981.)
Die Postleitzahl wird in Ungarn seit dem 1. Januar 1973 verwendet.

Diese CTO-Bögen wurden speziell für den Markt in der Bundesrepublik hergestellt.

Deutsche Händler könnten es in Paketen kaufen. In diese Bogenpakete wurden Fehldruck-Bögen gelegt. Vorwiegend Briefmarkenbögen mit fehlender Farbe. Die Händler wussten davon und kauften die Bogenpakete daher deutlich teurer als den Normalpreis. Mit solchen Tricks erlangte der Magyar Filatéliai Vállalat noch viel mehr Deutsche Mark. Diese „falschen Drucke“ wurden bewusst im Geheimen nach den regulären Druckbögen angefertigt. Diese wurden meist in den 1970-er und 1980-er Jahren hergestellt. Viele spätere CTO-Stempel sind an der Rückseite, andere Papiertypen, unterschiedlichen Zähnung und unterschiedlichen Plattensätzen zu erkennen. Diese wurden aus den frühen 1960-er Jahren hergestellt.

Grüß,
Attila
 
Heinrich3 Am: 19.06.2024 15:55:14 Gelesen: 676# 56 @  
@ Attila [#55]

Ich war in den letzten Tagen wetterbedingt etwas faul am Computer, deshalb bitte ich um Entschuldigung für die verzögerte DANK-sagung.

So kompetente Information habe ich nicht erwartet und bin überrascht - Dankedankedanke.

MphG Heinrich
 
filunski Am: 22.06.2024 23:37:53 Gelesen: 601# 57 @  
@ Heinrich3 [#54]
@ Attila [#55]

Lieber Heinrich, lieber Attila,

Heinrich hat mich kürzlich auf diesen Handrollstempel aufmerksam gemacht (Danke! ;-)) und ich habe mir dazu inzwischen etwas Material besorgt.

Diese Bogenentwertungen sind für die Freunde der Handrollstempel sehr interessant. Ungarn hat ja in Bezug auf Handrollstempel eine sehr lange Tradition und auch einige der schönsten Handrollstempel überhaupt. Auch diese Bogenentwertungen bergen Überraschungen und auf gelaufenen Poststücken habe ich die dabei verwendeten Handrollstempel bislang noch nie gesehen.

Hier mal ein halber Bogen der sicher auch aus der von Attila erwähnten "Export-Ware" stammt:



Im Detail der dabei verwendete Handrollstempel aus Budapest:



BUDAPEST / xy 72 xy vom 26.3.1986

Neben diesem noch ganz "normalen" Handrollstempel mit Stempelkopf sind aber auf dem Bogen noch zwei weitere (verschiedene) Handrollstempel ohne Stempelkopf, nur mit Entwerter (Welle) und Werbetext/postalischen Angaben zu finden:



Hier zu sehen ein Posthorn, zwei fallende Wellen und ein Text "A levél iránytűje az irányítószám."

Attila hat dazu schon eine Übersetzung geliefert [#55] "Der Kompass des Briefe ist die Postleitzahl". An der Übersetzung dieses wie auch des noch folgenden Textes habe ich heute lange herum gerätselt und verschiedene Übersetzungsmaschinen "gequält" da ich leider kein Wort Ungarisch spreche. Aber das half nur bedingt weiter, da anscheinend auch die Übersetzungsmaschinen (Google, deepl) mit "Philatelie-Ungarisch" nichts anfangen können. So verwundert auch der im Deutschen keinen Sinn machende Text "der Kompass der Briefe..." nicht. Ich habe mir dazu weiter den Kopf zerbrochen und würde es wie folgt übersetzen: „Auf Sendungen die Postleitzahl angeben“.

Attila was hältst du davon?

Jetzt haben wir auf dem Bogen aber sogar noch einen dritten Handrollstempel:



Wieder ein reiner "Entwerter", kein Stempelkopf, nur zwei Wellen und wieder ein Text: "GYÚJTSŐN BÉLYEGET".

Dieser Text ist noch rätselhafter und ich konnte mir am Ende überhaupt keinen Reim drauf machen. Die Übersetzungsmaschinen warfen da nur "Blödsinn" aus und kamen zu diesem Ergebnis: "zünde eine Briefmarke an“!? Vielleicht hat Attila ein besseres Ergebnis?

Erstaunlich finde ich auch, wieviel Aufwand hier von Seiten der ungarischen "Magyar Filatéliai Vállalat" betrieben wurde, Bögen per Hand mit drei verschiedenen Handrollstempeln, ziemlich sauber zu entwerten und dies wohl in großer Anzahl.

Abschliessend noch eine Frage an Attila, gibt es ein Verzeichnis, Abhandlung, Tabelle oder Literatur zu diesen Handrollstempeln?

Viele Grüße,
Peter
 
Attila Am: 23.06.2024 01:57:47 Gelesen: 586# 58 @  
@ filunski [#57]

Lieber Peter,

Schauen wir uns der Reihe nach die Jochprägung an.

Schauen Sie sich den 72 xy-Stempel genau an.

Ungarische Briefmarken dieser Zeit waren nach dem „Rad“-System gestaltet. Die einzelnen Nummern befanden sich auf separaten Rädern, genau wie bei modernen Handstempeln zur Seriennummerierung. An diesem Datum ist klar, dass das Darum behoben ist. Auch die Schriftart unterscheidet sich von der normalen.

Wird ausschließlich für diesen CTO-Stempel verwendet.

Im zweiten Fall muss der Kompass so interpretiert werden, dass er die Nord-Süd-Ost-West-Richtung anzeigt. Die Postleitzahl verrät dem Brief auch, wohin er reisen muss.

Postleitzahl = Kompass

Der dritte Text: „GYŰJTS BÉLYEGET“ = BRIEFMARKEN SAMMELN! (gy Újts=aufleuchten, gy Űjts=sammeln)

Leider gibt es für diese CTO-Stempel keine Beschreibung. Zumindest kenne ich keinen.

In letzter Zeit entdecken wir immer mehr Briefmarken, die keine Briefmarken mehr sind, sondern mit einem speziellen Offsetdruckverfahren auf die Briefmarke gedruckt werden. Sammler akzeptieren diese als gestempelte Exemplare, aber eigentlich sind sie wertloser Schrott. Ich halte das für wirtschaftliche Fälschungen. Ihr gemeinsames Erkennungsmerkmal ist die Schriftart des Datums und der Stadt. Normalerweise Serifenantike. Echte Briefmarken sind ca. Lineare antike Typen aus dem Jahr 1900. Die Ausnahme ist sehr selten.

Der Name des besonderen ungarischen Akzents ist „Umlaut“ für zwei Punkte, „hungarumlaut“ für zwei Kommas. Dies ist ein Unicode-Standard.

Die wichtigste Literatur zu ungarischen Briefmarken:

http://mafitt.hu/projects/monograph/monografia-II_scan.pdf (Öst. Post in Ungarn, Ungarisch)
http://mafitt.hu/projects/monograph/MBM-II.pdf (Englisch)
http://mafitt.hu/projects/monograph/monografia-VI_scan.pdf (Ung. Poststempeln 1867-1967, Ungarisch)

Grüß,
Attila
 
filunski Am: 23.06.2024 14:02:13 Gelesen: 549# 59 @  
@ Attila [#58]

Lieber Attila,

vielen Dank für die umfangreiche Antwort und erst mal vor allem für die kleine "Nachhilfe" in Ungarisch. ;-) Dass es verschiedene "U" gibt, hatte ich ja schon gesehen aber an dem Stempel leider nicht welches "U" das richtige war.

Die Idee mit dem "Kompass" ist interessant und schon fast prosaisch, somit sind diese Texte geklärt.

Jetzt muss ich aber nachfragen, was verstehst du unter einer " Jochprägung"? Sind diese "Handrollstempel" maschinell aufgebracht oder per Hand? Für eine maschinelle, im Druckverfahren aufgebrachte Abstempelung erscheinen sie mir viel zu unregelmäßig.

Viele Grüße,
Peter
 
Attila Am: 23.06.2024 22:46:26 Gelesen: 500# 60 @  
@ filunski [#59]

Lieber Peter,

ich entschuldige mich.

Ich habe aus Versehen den ungarischen Text vermasselt, und deshalb hat G-Translate dieses seltsame deutsche Wort geschrieben. „Joch“ ist richtigerweise drei. (járom statt három = drei)

Der Satz ist richtig: Schauen wir uns die drei Fälle der Reihe nach an.

Mea culpa.

Gruß,
Attila
 
Attila Am: 23.06.2024 22:59:48 Gelesen: 495# 61 @  
@ filunski [#59]

HANDrollstempel.

Nach unseren Informationen existierte es mit 1, 2 oder 3 Ringabdrucken.

Der alte Handrollstempel hat normalerweise 1 Runde und kann modifiziert werden.
Der Moderne (von ca. 1950) mit festem Datum.

Gruß
Attila
 
Attila Am: 23.06.2024 23:17:48 Gelesen: 486# 62 @  
@ filunski [#59]

Lieber Peter,

diese spez. Buchstaben finden Sie auf ungarischen Stempeln:

a A, á Á, e E, é É, i I, í Í, o O, ó Ó, ö Ö, ő Ő, u U, ü Ü, ű Ű
cs Cs CS, dz DZ, dzs Dzs DZS, gy Gy GY, ly Ly LY, ny Ny NY, ty Ty TY, zs Zs ZS

Gruß,
Attila
 
filunski Am: 24.06.2024 00:00:35 Gelesen: 475# 63 @  
@ Attila [#61]

Lieber Attila,

herzlichen Dank für die Informationen, die wir nun trotz der "Sprachhürden" heraus bekommen haben.

Es beruhigt mich mit dem HANDrollstempel doch auf dem richtigen Weg gewesen zu sein. Auch wenn diese Bögen mit den ungarischen Briefmarken keinen großen Wert darstellen sind diese mit den Handrollstempeln entwerteten Bögen eine interessante philatelistische Episode.

Dazu noch der BUDAPEST / xy 72 xy aus dem Jahr 1984:



Herzlichen Gruß,
Peter
 
  Antworten    zurück Suche    Druckansicht  
 

Ähnliche Themen

15096 26 25.06.24 09:43volkimal
26610 52 04.03.24 11:43Briefuhu
38414 72 30.12.22 11:44H.G.W.
2848 10.09.19 09:07BPL
5132 14 14.04.19 22:29Pepe


Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.