Thema: (?) (609) Moderne Postgeschichte: Konsolidierer und deren Kodes
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Tuffi Am: 02.05.2014 10:20:12 Gelesen: 517548# 290 @  
@ Journalist [#288]

Hallo Jürgen,

nach Durchsicht meines Bestandes kann ich den Zusammenhang zwischen SBS und ADOP weiter realisieren. Zugrunde liegen Belege von 4 FP-Maschinen mit Poststempel 90762 Fürth 1:

F 684736 (1), F 684737 (2), F 685836 (3) und F 685924 (4)

Im Absenderteil des Stempels ist znächst "Würzburger Str. 21" mittig und "RDZ" oder "RK F/B" rechts unten angegeben. Spät: Mai 1995 (1). Diese Buchstaben ändern sich in "SBS". früh; April 1996 (1), spät: Februar 2002 (1). Der Absenderteil wird nun in "ADOP Services" geändert. Früh: September 2002 (1). Am 13.03.2009 ist ADOP Services gegen ein Briefemblem ausgetauscht (2). Dieser Beleg ist über K 4016 konsolidiert.

Weitere Belege mit ADOP haben den Poststempel 90499 Nürnberg BZ C 011254 (5), C 049987 (6) (Pommes [#97]), C049990 (7) und C 063000 (8).

Mein frühester Beleg zeigt neben "ADOP Services" auch "SIEMENS" im Absenderteil des Stempels (27.08.2003)(5).

K 4016 (5) datiert vom 20.07.2007 und (8) vom 02.08.2007 sowie 05.05.2009.

Fast ausnahmslos tragen die Briefe mit vorderseitigen Aufdruck "SIEMENS" rückseitig einen Druckvermerk, der mit den Buchstaben MAZ beginnt. Eine Ausnahme bildet (8) vom 02.08.2007 mit dem Druckvermerk SBS (!).

Briefe von Siemens mit analogen Druckvermerken liegen aus 13624 Berlin 13 und 16761 Henningsdorf vor, letztere sind zum Teil über K4016 konsolidiert.

Gruß Walter
 
ginonadgolm Am: 04.05.2014 22:19:11 Gelesen: 517357# 291 @  
Wer kennt den Konsolidierer K2046 ?

Kann es sich um die HKS-GmbH aus Heide handeln?

Fragende Grüße von
Ingo aus dem Norden
 
Journalist Am: 06.05.2014 13:20:35 Gelesen: 517146# 292 @  
@ ginonadgolm [#291]

Hallo Ingo,

für Deine Vermutung bestehen gute Anfangsargumente, ich habe hier aber noch zu wenig ergänzendes Material bzw. Scans von diesem Konsolidierer um den endgültigen Beweis zu führen - kannst Du denn einige typische Belege (AFS mit Eigenwerbung und selber AFS mit Fremdwerbung) mailen oder hier einstellen, um das Rätsel endgültig zu klären - das wäre toll.

Bezüglich dem Treffen von Hosenfeld konnte nun nachträglich bei der Auswertung noch ein weiterer Konsolidierer eindeutig zugeordnet werden können:

Es handelt sich um K-2033 BWPost Rems-Murr GmbH / Anton Schmidt Str. 7 in 71332 Waiblingen, ein schon etliche Jahre bekannter Privatpostdienstleister mit seiner Webseite http://www.bwpost-rems-murr.de

Dazu folgen nun noch 2 Scans, einmal eigene Maschine mit Eigenwerbung und einmal eigene Maschine mit Fremdwerbung:



viele Grüße Jürgen
 
Pete Am: 13.05.2014 10:48:18 Gelesen: 516560# 293 @  
@ Journalist [#292]

Nachfolgend zwei Ergänzungen zur Internetseite von (1):

1. Konsolidierer K8006:

Auf der Internetseite (1) wird der Konsolidierer K8006 gelistet und vermerkt, dass dieser für die Sparkassen Mülheim (Ruhr) und Oberhausen konsolidiert. Es wird ein Frankit 4D06000527 gezeigt, welcher den Werbeeinsatz der SPK Mülheim zeigt. Nachfolgend der Werbeeinsatz der SPK Oberhausen aus dem Jahr 2014 mit zusätzlicher Angabe K8006:



2. Konsolidierer Compador:

Ebenfalls auf der Internetseite (1) wird unter "Teil 3: Bekannte Postkonsolidierer laut Internet - K-Nummer bisher unbekannt" u.a. der Konsolidierer Compador (2) gelistet. Gerüchteweise lässt Compador (von Anfang an) über den Konsolidierer Deutsche Post InHaus Services GmbH konsolidieren. Mittlerweile liegt ein entsprechender Nachweis vor:



Sendung vom 03.04.2014 mit dem Werbeeinsatz und Firmenlogo von Compador und Zuschaltung (Freitexteingabe) "K4000" auf einer Sendung des Absenders einer AOK-Niederlassung

Im o.g. Beispiel wurde der Werbeeinsatz im Gerät 1D1500047F eingesetzt. Dieses Gerät steht in der Niederlassung Hamburg der Deutsche Post InHaus Services GmbH. Über dieses Gerät werden verschiedene Kunden von DP InHaus Services frankiert, nachfolgend einige Beispiele:



Gruß
Pete

(1) http://www.jolschimke.de/privatpost/afs-mit-integrierter-konsolidierer-nummer.html
(2) http://www.compador.de/briefkonsolidierung/
 
curiositas Am: 13.05.2014 13:23:43 Gelesen: 516534# 294 @  
@ Pete [#293]

Hallo Pete,

Du schreibst in Deinem Beitrag und Zuschaltung (Freitexteingabe) "K4000" .

Mich interessiert es schon seit geraumer Zeit, ob es sich bei diesen Texten wirklich um eine Freitexteingabe via Frankiermaschine handelt. Ich dachte bisher, dass diese Angaben von dem Numerator (IJ-85 Numerator von NEOPOST) kommen. Das ist ein selbständig arbeitendes Gerät, dass die K-Nummer und/oder einen Zähler auf das Postgut aufbringen kann und meist der Frankiermaschine in einer Postbearbeitungsanlage vorgeschaltet ist. Dieses Gerät kann auch selbständig ohne Frankiermaschine, z.B. für einen Posteingangsvermerk, eingesetzt werden. Da ich noch keinen Live-Betrieb gesehen habe und ich auf einem falschen Pfad bin, würde ich mich freuen, wenn ich hier Näheres erfahren könnte.

VG
Michael
 
Pete Am: 13.05.2014 15:56:23 Gelesen: 516516# 295 @  
@ curiositas [#294]

Mich interessiert es schon seit geraumer Zeit, ob es sich bei diesen Texten wirklich um eine Freitexteingabe via Frankiermaschine handelt. Ich dachte bisher, dass diese Angaben von dem Numerator (IJ-85 Numerator von NEOPOST) kommen.

Ich gehe hier, d.h. bei den Belegen aus dem Beitrag [#293] von einer Zuschaltung = Texteingabe des Begriffs "K4000" aus, welche während des Frankiervorgangs neben dem Frankt (und Werbeeinsatz) zusätzlich in einem Arbeitsgang auf der Briefvorderseite aufgebracht wird. Wenn dies der Fall wäre, müsste der Abstand zwischen "K4000" und den restlichen Bestandteilen des Frankit (Bsp. Werbeeinsatz oder Matrix) generell identisch sein. Sollte ein Numerator (Bsp. IJ-85 Numerator von Neopost) zum Einsatz kommen, sollte der Abstand zwischen den verschiedenen Frankierbestandteilen generell variieren. Mir sind für das Frankiergerätemodell 1D15 allerdings bisher keine Abweichungen aufgefallen oder "verunfallte" Belege (Bsp. kopfstehende oder verschobene bzw. schräg verlaufende "K4000") über den Weg gelaufen. Es wäre auch damit zu rechnen, dass eine abweichende Farbe auftritt, welche für den Numerator verwendet wird (im Vergleich zum Frankit). Das Modell 1D15 von Neopost scheint mir i.d.R. eine spezifische Stempelfarbe zu benötigen, welche kaum bzw. nicht bei anderen Frankitmodellen auftaucht.

Ich sehe inhaltlich keinen Sinn, einen Numerator einzusetzen, welcher lediglich das Kürzel "K4000" auf die Briefvorderseite stempelt, ohne eine Zählnummer (schwarz) aufzubringen (siehe dritter Scan in [#293], oberer Beleg). Eine derartige Vorgehensweise würde m.E. unnütze Kosten (Personal, Arbeitszeit, Stempelfarbe usw.) verursachen.

Im nachfolgenden Fall wurde m.E. unabhängig von der Frankierung ein Numerator verwendet, welcher neben der Zählnummer zeitgleich das Kürzel "K4000" aufbringt:



- oben: K4000 und Zählnummer nach rechts in die Frankierung hinein verschoben
- mittig: K4000 und Zählnummer zusammengeschoben
- unten: K4000 und Zählnummer kopfstehend bedingt durch eine kopfstehend eingeführte Sendung



- oben: K4000 und Zählnummer normalstehend vom 16.04.2014
- unten: Fehleingabe "TEXT 4" anstelle "K 4000" vom 15.04.2014

Gruß
Pete
 
EdgarR Am: 13.05.2014 17:13:15 Gelesen: 516503# 296 @  
Die K4000 -- der posteigene Großkonsolidierer DP InHaus Services GmbH

taucht unverhofft und völlig unscheinbar auch in Schreiben von Großversendern auf, die ihre Sendungen selbst per DV-Freimachungen fertigmachen:



Mir liegt vom selben Tag und vom selben Absender eine ebenfalls DV-freigemachte Infopost (0,25 €) vor,



bei dem *K4000* nicht auftaucht. Damit ist denke ich, hinreichend belegt, dass die InHaus usw. nicht an Druck und Kuvertierung der Ausgangspost dieser Bank beteiligt ist.

Frage: Was also ist die Rolle des Konsolidierers hier?
 
curiositas Am: 13.05.2014 19:01:41 Gelesen: 516486# 297 @  
@ Pete [#295]

Hallo Pete,

danke für deine schnelle Reaktion und Erläuterung. Das war mir so bisher nicht klar.

VG
Michael
 
DL8AAM Am: 14.05.2014 00:31:25 Gelesen: 516439# 298 @  
@ EdgarR [#296]

Edgar, nicht zwingend.

Nach meinem Stand sind nur vollbezahlte Sendungsarten konsolidierungsfähig, d.h. der "Standardbrief" und seine Kumpels. Hingegen können entgeltermäßigte Formen, wie z.B. INFOPOST-Sendungen, grundsätzlich nicht konsolidiert werden, einen auf eine Ermäßigung räumt die Post (noch?) nicht ein ... - d.h. selbst wenn der Konsolidierer im Rahmen einer "InHaus"-Dienstleistung möglicherweise auch für den Druck eingesetzt werden sollte, dürfte keine Konsolidiererkennung erscheinen. Ich tippe aber, dass VW hier einen externen "Lettershop" eingeschaltet hat, der seine (vollbezahlten) Produkte im Nachgang über K4000 konsolidieren lässt.

Beste Grüße
Thomas
 
Manne Am: 16.05.2014 10:43:49 Gelesen: 516194# 299 @  
Hallo,

hier zwei Stempel der Sparkasse Schwarzwald-Baar zum Thema.

Gruß
Manne


 
DL8AAM Am: 16.05.2014 15:09:38 Gelesen: 516156# 300 @  
@ DL8AAM [#272]

Hier übrigens ein weiterer bisher unbekannter Konsolidierer, der unter der Kennung " K7005" aktiv ist.

Neben der HEK [#272] ist dieser Konsolidierer K7005 für mindestens noch eine weitere Krankenkasse aktiv: "DAK-Gesundheit", zeichnet sich hier eine etwaige Spezialisierung ab?



Standardbrief ("Produktschlüssel 1") vom DAK-Gesundheit Postzentrum (22788 Hamburg) frankiert per DV-Franktur mit "ECC200" 2D-Datamatrixcode im Fenster zu 60 Cent aus Mai 2014 ("DV 05 0,60").



Und auch hier die aus dem 2D-Datenmatrixcode ausgelesenen Informationen,

Post-Unternehmen: DEA
Frankierart: 18
Version Produkte/Preise: 30
Kundennummer: 5031342210
Frankierwert: 0,60 Euro
Einlieferungsdatum: 13.05.2014
Produktschlüssel: 1
laufende Sendungsnummer: 00006487
Teilnahmenummer: 15
Entgeltabrechnungsnummer: 049
 

d.h. als Kundennummer wird in diesem Fall 5031342210 angegeben. Ist vielleicht bekannt, ob das die DAK-Gesundheit mit dem "Postzentrum" selbst für den Druck, Kuvertierung und Weitergabe der Sendungen verantwortlich zeichnet, oder ob die DAK dafür - wie viele Großunternehmen auch - einen externen "Lettershop" beauftragt hat? Gegebenenfalls ist das im Absender angegebene Postzentrum dabei nur für den zentralen Posteingang zuständig?

Gruß
Thomas
 

Journalist Am: 18.05.2014 09:19:22 Gelesen: 515977# 301 @  
@ DL8AAM [#300]

Hallo Thomas,

ja Deine Vermutung, daß die DAK in Hamburg auch selbst Postkonsolidier ist haben sich soweit verdichtet, daß man dies nun als gegeben feststellen kann. Die ersten Spuren sind schon mehrere Jahre alt. Auch anhand von Stellenausschreibungen beobachtet über einen längeren Zeitraum sieht man, daß hier alles selbst gemacht wird, von der Digitaliserung bis zum eigenen Versand. Um hier dann Portokosten zu sparen, bietet sich ja Postkonsolidierung besonders an und wie man auf der DAK-Webseite sieht, ist hier alles in Hamburg zentralisiert, es kommt also genug Volumen zusammen. Außerdem existiert vermutlich eine Zusammenarbeit mit der auch in Hamburg ansässigen HEK (Hanseatische Krankenkasse) für die man im eigenen Postzentrum diesen Service mitmacht.

Es gilt also:

K-7005 DAK Postzentrum / 22779 Hamburg als nun bekannten Konsoliderer festzuhalten.

Auch ich habe aus den letzten Tagen dazu einen Beleg:



Außerdem gibt es nach dem Hosenfeld-Treffen eine weitere Spur bezüglich K-2021, wo die bisherigen Hinweise auf einen Konsolidierer aus Reutlingen deuten - mal sehen was die Feinanalyse in der nächsten Zeit hier zu Tage bringt, vielleicht kann ja dann auch dieser Konsolidierer entgültig enträtselt werden.

Soweit aus dem Konsolidierer-Forschungslabor für heute. :-)

viele Grüße Jürgen
 
Tuffi Am: 19.05.2014 16:24:06 Gelesen: 515811# 302 @  
Gezeigt werden zwei Belege der Kreisverwaltung in Soest. Der Beleg vom 27.02.2008 zeigt eine Briefzentrumseingangs-Konsolidierung (BZE) von Williams Lea (unterer roter Rahmen), die im Briefzentrum 59 (Hamm) in Werl erfolgte. Der Beleg vom 11.12.2006 zeigt, daß eine analoge Konsolidierung ohne Angabe der Konsolidierungsnummer bereits früher erfolgte (oberer roter Rahmen).



Der früheste mir vorliegende Beleg mit BZE-Konsolidierung (Angabe von K4000) im BZ 59 datiert vom 19.12.2007 (unterer roter Rahmen).

Den Scan verdanke ich Pete, der mit seiner Maschine bei mir zu Besuch ist.

Gruß Walter
 
Tuffi Am: 19.05.2014 17:11:34 Gelesen: 515798# 303 @  
@ DL8AAM [#258] (und [#259]; [#260]; [#261])

Mittlerweile konnte der Umzug von Deutsche Post InHaus Services GmbH von 50226 Frechen nach 50858 Köln taggenau festgeltegt werden:



Es handelt sich hierbei um das Frankiergerät 1D09000137; der Umzug fand zum 04.12./05.12.2013 statt. Für die Maschinen 1D1000013C; 1D1000018A; 1D1000100C; 1D15000303 und 1D15000306 konnte der Umzug noch nicht taggenau belegt werden, allerdings passen die Standortangaben Frechen/Köln aus den Tagen vor bzw. nach dem Umzug vom 04.12./05.12.2013. Seit Januar 2014 arbeitet dort ein weiteres Frankiergerät mit der Gerätenummer 1D150002EE.

Den Scan verdanke ich Pete, der mit seiner Maschine bei mir zu Besuch ist.

Gruß Walter
 
Baber Am: 22.05.2014 15:29:57 Gelesen: 515524# 304 @  
Heute habe ich auch von der Siemens Betriebskrankenkasse einen Brief über den Konsolidierer PostCon bekommen. Auch auf die Gefahr hin, dass dieser unter den Spezialisten schon bekannt ist, zeige ich den Brief.



Gruß
Baber
 
Baber Am: 22.05.2014 16:43:06 Gelesen: 515509# 305 @  
Ist das auch ein Konsolidierer oder einfach nur Privatpost?



Gruß
Baber
 
Pete Am: 22.05.2014 16:47:57 Gelesen: 515508# 306 @  
@ Baber [#305]

Ist das auch ein Konsolidierer oder einfach nur Privatpost?

In diesem Fall m.E. Privatpost (Main-PostLogistik (1) aus 97084 Würzburg) über Deutsche Post. Der Briefdienstleister konsolidiert allerdings auch selbst über K2093.

Gruß
Pete

(1) http://www.mainpostlogistik.de/
 
DL8AAM Am: 22.05.2014 21:06:35 Gelesen: 515482# 307 @  
@ DL8AAM [#30]

Was besagt die Zahl "12156" links vom freesort-Kundenklischee?

Auch dieses sollte inzwischen nun auch geklärt sein. Diese 5stelligen-Zahlen links des eigentlichen Freesort-Kundenklischees identifizieren deren Kunden, bzw. den Einlieferer der durch den Frankierservice von Freesort freigemachten Sendungen.



FRANKIT-Gerät 1D10000129 von Freesort (Standort?), Freimachung für die "LVZ Post" aus Leipzig. Mit scharzem Barcode (Sendungsnummer) der LVZ (UPOC "010080..."; wobei die codX-Kennung 0080 in der letzten eingestellten Mandantenliste Aug/2013 nicht mehr enthalten ist... [1]), inkl. Absenderklischee des eigentlichen Absenders Amtsgericht Leipzig. Was besagt hier das Kürzel " VC" rechts der UPOC-Sendungsnummer? Links vom FRANKIT-Kundenklischee von Freesort "12134".

Mir bisher bekannte Freesort-Kundenkennungen:

12134 LVZ-Post, Leipzig
12156 MZZ-Briefdienst, Halle
12536 unbekannt
14558 City-Post Chemnitz
 

Es gibt aber sicherlich noch weitere. (?)

Grüße
Thomas

[1]: http://www.codx.ch/cms/Portals/13/PDF/CodX%20PostOffice%20Mandanten.pdf
 

Pete Am: 22.05.2014 22:35:00 Gelesen: 515465# 308 @  
@ DL8AAM [#307]

Mit scharzem Barcode (Sendungsnummer) der LVZ (UPOC "010080..."; wobei die codX-Kennung 0080 in der letzten eingestellten Mandantenliste Aug/2013 nicht mehr enthalten ist. [1])

Ähm, doch enthalten. In der Liste wird noch die frühere Bezeichnung der LVZ Leipzig geführt: "BLS Brieflogistik Sachsen GmbH & Co. KG / Druckereistrasse 1 / 04159 Leipzig"

Die ersten Briefmarken der LVZ von Juli 2008 (nach der Übernahme der PIN Mail Sachsen GmbH Leipzig) beinhalteten auch diese Firmierung.

Was besagt hier das Kürzel " VC" rechts der UPOC-Sendungsnummer?

VC = Videocodierung -> Die Sendung wird - aus welchem Grund auch immer - im ersten Briefsortierlauf nicht maschinell lesbar gewesen sein und das zur Sendung gehörende Sendungsbild musste am PC nachbearbeitet werden.

Mir bisher bekannte Freesort-Kundenkennungen: ... Es gibt aber sicherlich noch weitere. (?)

Mir waren die Nummern ebenfalls aufgefallen, hatte mich allerdings noch nicht damit befasst. PostModern aus Dresden lässt ebenfalls Teile der Sendungsmengen über Freesort in Leipzig laufen. Teilweise (oder zur Gänze ?) erfolgt meinem Eindruck nach über Freesort Leipzig (seit Anfang Januar 2014) auch die maschinelle Sortierung für C6-Sendungen von PostModern, welche im Anschluss in das Netz der Mail Alliance eingespeist werden; daher rückseitig eine entsprechende Angabe einschließlich "ma0111". Sendungen, welche nicht zum Zustellgebiet der "Mail Alliance"-Partner passen, werden von Freesort einbehalten, konsolidiert und DPAG-frankiert. Anstelle der ma-Nummer taucht dann die Angabe "K2055" auf. Alternativ kann in beiden Fällen auch ein Matrixcode (meist briefumschlagrückseitig) zum Einsatz kommen.

Gruß
Pete
 
DL8AAM Am: 23.05.2014 17:31:14 Gelesen: 515394# 309 @  
@ Pete [#308]

Besten dank Pete auch für diese Info. Ich hätte mal besser etwas genauer in die Mandatenlisten schauen sollen. codX hatte in diesem Bereich die laufende Nummerierung nicht mehr eingehalten, d.h. die Nummern springen mal hoch, mal runter in der Reihenfolge.

Und damit auch dieses Danke-Feedback optisch noch etwas aufgehübscht wird:

@ DL8AAM [#34][#27][#29][#33][#221] > K4005 , d.h. DFS Druck Brecher GmbH aus Köln ist noch immer aktiv.

... und immer noch ;-)

Aus dem aktuellen Eingang der letzten Woche:



Interessanterweiser wieder, wie im [#221]er Beispiel auch, ebenfalls mit dem versetzten Doppeldruck "K4005" (zur regulären Kennzeichnung der Sendungs- bzw. Zählnummer "K4005 00052"). Es scheint so, als ob die im ersten (?) Durchgang K4005 als Grunderfassung/Identifikation ('abwarten, ob genug da...') und nach erfolgter Sortierung dann erst die laufende Nummer innerhalb der abzugebenden Charge aufgesprüht haben?

Absender "SECURITAS" Gruppe aus 40472 Düsseldorf (Wahierstr. 2a), FRANKIT-Gerät 3D030001B4 vom 16.05.2014. Dieses ist (meine) erste Sendung dieses Absenders via K4005, bisher fanden sich sämtliche Belege immer ohne jegliche Konsolidiererkennzeichnungen.

Gruß
Thomas
 
Journalist Am: 01.06.2014 17:58:39 Gelesen: 514617# 310 @  
Hallo an alle Konsolidierfans,

aus aktuellen Posteingang konnte nun ein weiterer Konsolidierer eindeutig enttarnt werden. Es handelt sich dabei um K-7085

K-7085 steht für den bekannten Privatpostdienstleister "Biberpost" oder wenn man im Impressum von http://www.biberpost.de nachschaut für

Marketing Service Magdeburg GmbH / Bahnhofstr. 17 / 39104 Magdeburg

Von der Konsoliderernummer her und den bisherigen Spuren handelt es sich vermutlich aber um einen Konsolidierer der erst seit nicht allzu langer Zeit selbst konsolidiert.

Hier nun der Beweis:



Zwar ist die K-Nummer in schwarz bedingt durch die anschließende Freimachung mittels Frankit von einer der eigenen Frankiermaschinen so ungünstig, das man es eventuell auf dem Scan nicht so gut erkennt aber beim Original ist es gut erkennbar.

Soweit für heute aus der Konsolidiererforschungsküche. :-)

viele Grüße Jürgen
 
DL8AAM Am: 02.06.2014 22:22:41 Gelesen: 514497# 311 @  
@ T1000er [#96], Tuffi [#107], DL8AAM [#174]

unbekannter Konsolidierer K4007

Hi Thomas,

leider ähnlich wie Dein Beleg, der blanke Umschlag ohne die dazugehörige DV-Franktur im Fenster:



Absender ist in diesem Fall "Kabel Deutschland" (sehr wahrscheinlich aus 2014). Die Konsolidierer-Kennzeichnung besteht (wie in allen bisher gezeigten Beispielen [#96][#174]) aus "K4007" und einer sechsstelligen Zählnummer (ohne BZ-Region).

Gruß
Thomas
 
Journalist Am: 07.06.2014 18:41:04 Gelesen: 514078# 312 @  
Hallo Thomas und alle Konsoliderer-Fans,

zum Konsolidierer K-4007 habe ich nun nach einiger Forschung eine Spur gefunden, die mit großer Wahrscheinlichkeit zutrifft. Es handelt sich dabei um den Itella-Konzern, ein im finnischen Staatsbesitz befindliches internationales Dienstleistungsunternehmens, daß schwerpunktmäßig laut wikipedia

> Informationslogistik
> Warenlogistik
> Postdienstleistungen

anbietet.

Hier der Link zu Wikipedia:

http://de.wikipedia.org/wiki/Itella

Diese Firma ist seit 2002 auch in Deutschland tätig. Sie hat ihren Hauptsitz in Deutschland in Düsseldorf und ein weiteres Büro in Frankfurt. Dort wurde scheinbar auch schwerpunktmäßig Postkonsolidierung betrieben.

Im Rahmen einer Umstrukturierung wurde zum 1. Juli 2012 der deutsche Teil (Firma) der Itella Information GmbH übernommen (per Management Buy-Out) und in docsellent GmbH umbenannt - siehe folgende Presseinfo (Link):

http://www.pressebox.de/pressemitteilung/docsellent-gmbh/Itella-Druckdienstleistungen-werden-eigenstaendige-Gesellschaft/boxid/514031

Dort steht nachweisbar auch das einer der Schwerpunkte die Postkonsolidierung war und ist. Auch auf der aktuellen Firmenwebseite sind diese Infos auffindbar:

http://www.docsellent.com/leistungen/

K-4007 dürfte also die Itella GmbH gewesen sein bzw. vermutlich nun der Nachfolger docsellent GmbH.

Soweit neues aus der Konsolidierer-Forschungsküche.

viele Grüße Jürgen
 
Journalist Am: 08.06.2014 21:25:25 Gelesen: 513926# 313 @  
Hallo Thomas und an alle Konsolidierer-Fans,

das vermutlich viele der großen im Konsolidierungsbereich mitmischen, ist sehr wahrscheinlich. Nicht nur die Itella GmbH (ein finnisches Postunternehmen) ist in Deutschland aktiv - siehe auch vorheriger Beitrag [#312]. Auch die Swiss Post Solutions Germany GmB mit Sitz in Bamberg mischt in Deutschland kräfig auf dem Postsektor mit. Betrachtet man die Webseite genauer und schaut sich die Standorte an so findet man dort unter anderem den Standort Dettingen mit 100 Mitarbeitern, der sich schwerpunktmäßig mit "Business Unit Document Output" beschäftigt siehe folgender Link:

http://www.swisspostsolutions.com/germany/de-sps-home/de-sps-jobs-and-careers/sps-de-standorte-2.htm

Dort kann man beim Standort Dettingen aber auch deutlich lesen, daß hier Portokonsolidierung betrieben wird.

Betrachtet man nun die Meldung [#268] und weitere hier in diesem Forum, so liegt der Verdacht doch sehr nahe, daß sich hinter K-7020 die Swiss Post Solutions Germany verbergen könnte ?

Wer kann diesen Verdacht mit weiteren Fakten untermauern ?

viele Grüße Jürgen
 
DL8AAM Am: 11.06.2014 21:30:09 Gelesen: 513605# 314 @  
Wir hatten mal vor einiger Zeit mal die Diskussion, wie hoch der Rabatt sei, der für den Absender im Rahmen der Konsolidierung erzielbar sei. Vor ein paar Tagen fiel mir ein PostCon-Angebot aus dem Altpapier in die Finger:



Der effektive Nettoportowert (hier bei einer Einlieferung von 500 Sendungen, frankiert über PostCon) eines 20 Gramm-Standardbriefes beträgt 0,469 €, d.h. pro Sendung kann der vorsteuerabzugsfähige Kunde 0,131 € sparen, d.h. etwas mehr als 20% sind also folglich dabei erzielbar. Bei diesem Beispiel wären das 65,55 € pro Einlieferung von 500 (noch von PostCon mit 60 Cent zu frankierenden) Sendungen. Nur so als Hausnummer.

Nicht überall wo 60 Cent drauf steht, ist auch 60 Cent drin. ;-)

Gruß
Thomas
 

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