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Thema: Sütterlin und andere Schriften - wer kann das lesen ?
Das Thema hat 1135 Beiträge:
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volkimal Am: 30.09.2018 17:58:22 Gelesen: 47159# 961 @  
@ Parachana [#958]

Hallo Parachana,

ich lese:

An
Den Regierungs Aßeßor und Lieutnant der Reserve
Herrn Freiherrn von Houwald (erst hatte ich Honwald gelesen, es gibt aber statt dessen die Freiherren von Houwald)
Hoch und Wohlgeboren
Münster in Westfalen
Victoria Str. 9

Viele Grüße
Volkmar
 
Parachana Am: 30.09.2018 18:01:21 Gelesen: 47156# 962 @  
@ DERMZ [#960]

Danke, das ist schon ein sehr guter Anfang. Da ich gebürtig aus Münster komme, bin ich angefangen mich für Post nach Münster zu interessieren.

MfG
Uwe
 
Parachana Am: 30.09.2018 18:03:13 Gelesen: 47154# 963 @  
@ bayern klassisch [#959]

Danke, das klärt ja alles. Hatte deinen Beitrag nicht sofort gelesen.

Vielen Dank
 
DERMZ Am: 03.10.2018 19:42:43 Gelesen: 46659# 964 @  
Guten Abend,

ich kehre etwa in das Jahr 1910 nach Marburg. Ein Kätchen schreibt ihren Eltern, daß sie gut in Marburg angekommen ist und sich niemand Sorgen um sie machen solle. Hier die Karte:



Ich lese folgendes:


Herrn
Wilhelm Weber
Briefträger
in Mosbach
Baden.


Liebe Eltern!
Um 6 Uhr sind wir glück-
lich in Marburg angekommen.
Soeben habe ich gerade mei-
ne Sachen ausgepackt ich muß
immer an Euch u. die lb. Hei-
mat denken, dass wir es ja
so Gott will bald anders wer-
den macht Euch nur keine un-
nötigen Sorgen um mich.
Wir sind ganz allein im
Haus, kommt einem doppelt
einsam vor. Grüßt bitte die
lb. Marie recht herzlich von
mir ich laß ihr noch bestens
danken, dsß sie mit mir an
die Bahn ist. Adolf habe ich
in Heidelberg getroffen, er
war ganz lustig wird ihm
wohl heut Abend auch anders
uns ... ...

Scheinbar kommt er nach Mannheim ... nicht
mit ihre .... Gruß Kätchen

Hebe die Karte auf.


Besonders die Endzeilen und der Umlauf bereiten mir große Schwierigkeiten, daher noch einmal im Detail:



Wer hilft mir bei der Lösung der letzten Worte?

Herzlichen Dank sagt Olaf
 
volkimal Am: 03.10.2018 20:57:22 Gelesen: 46643# 965 @  
@ DERMZ [#964]

Hallo Olaf,

da helfe ich doch gerne. Im Text ist "liebe" übrigens nur mit "l." und nicht als "lb." abgekürzt,

Liebe Eltern!
Um 6 Uhr sind wir glück-
lich in Marburg angekommen.
Soeben habe ich gerade mei-
ne Sachen ausgepackt ich muß
immer an Euch u. die l. Hei-
mat denken, dass wir es ja
so Gott will bald anders wer-
den macht Euch nur keine un-
nötigen Sorgen um mich.
Wir sind ganz allein im
Haus, kommt einem doppelt
einsam vor. Grüßt bitte die
l. Marie recht herzlich von
mir ich laß ihr noch bestens
danken, daß sie mit mir an
die Bahn ist. Adolf habe ich
in Heidelberg getroffen, es
war ganz lustig wird ihm
wohl heut Abend auch anders
ums Herz sein

Scheinbar kommt er nach Mannheim konnte nicht
mit ihm sprechen
Gruß Kätchen

Hebe die Karte auf.

Viele Grüße
Volkmar
 
DERMZ Am: 04.10.2018 04:40:30 Gelesen: 46626# 966 @  
@ volkimal [#965]

Vielen Dank Volkmar,

die Sache mit dem l. hatte ich auch bemerkt, war mir aber sehr sehr unsicher, ich danke Dir für die Klarstellung. Die weitere "Übersetzung" war erneut sehr hilfreich.

Besten Dank sagt Olaf
 
dr.vision Am: 05.10.2018 11:06:43 Gelesen: 46573# 967 @  
Moin zusammen,

ich habe hier einen Wertbrief aus dem Jahre 1834, mit dem drei Friedrich d’Or Goldstücke zu einer bevorstehenden Hochzeit verschickt wurden. So weit, so gut.



Auf der Vorderseite kann ich erst ab „Gottlob" lesen:

Gottlob Gottfried ???
berühmter Zimmer Meister
abzugeben bei ???: Mezger Meister ???
in der Wilhelm Strasse
zu
Stuttgart

1834.
???

beschwert
mit 3. Friedrich d’or
in Gold.
franco partout


Der Inhalt der Textseite erschließt sich mir, aber eine komplette Übersetzung wäre natürlich schöner.
Ist Neven ein Vorname oder eine veraltete Form des Wortes Neffe?



Ich würde mich sehr über eure Hilfe freuen. Danke im Voraus.
Beste Grüße von der Ostsee
Ralf
 
volkimal Am: 05.10.2018 14:36:07 Gelesen: 46549# 968 @  
@ dr.vision [#967]

Hallo Ralf,

zunächst einmal der Umschlag. "dH:" dürfte "den Herrn" bedeuten. Benndorf ist der Ort, in dem der Brief aufgegeben bzw. geschrieben wurde. Im Text wird der Ort allerdings nur mit ei8nem "n" geschrieben. Auf der Anschriftseite ist es ein "n mit Strich" also ein "nn".

Und(?) Caroline Schweitzer
geb. Kurtz

An
dH: Gottlob Gottfried Schweitzer
berühmter Zimmer Meistern
abzugeben bei dH:: Mezger Meister Gärtner
in der Wilhelm Straße
zu
Stuttgart

1834.
Benndorf

beschwert
mit 3. Friedrich d’or
in Golde.
franco partout

Für den Text habe ich im Moment keine Zeit. Falls ich nachher damit anfange, werde ich es vorher hier ankündigen. So ein Text dauert eine ganze Weile und es ist überflüssig, wenn zwei von uns gleichzeitig dasselbe machen. Daher die Bitte: Falls sich einer von Euch die Mühe macht, den Text zu "übersetzten" teilt es vorher hier mit.

Viele Grüße
Volkmar
 
dr.vision Am: 05.10.2018 14:56:02 Gelesen: 46542# 969 @  
@ volkimal [#968]

Moin Volkmar,

schon mal ein herzliches Dankeschön für Deine Bemühungen.

Beste Grüße von der Ostsee
Ralf
 
Magdeburger Am: 05.10.2018 15:21:45 Gelesen: 46535# 970 @  
@ dr.vision [#967]
@ volkimal [#968]

Hallo Ralf, hallo Volkmar,

An Volkmar:

Ich hatte den Text schon vor mir und beim letzten Drittel angekommen und machte so ohne weiteres weiter

An Ralf:

Wenige Lücken sind noch da:

Bendorf am 23. September 1834
Lieber Neven!

Dein Schreiben vom 11. Currentir habe ich wohl erhalten, und mit be-
sonderem Vergnügen daraus ersehen, daß du dich nächstens mit einer
wekern? bürgens-Tochter verehelichen wirst: ich habe dir bisher das
Pathengeschenk aufgespart, und lege diesen meiner Antwort in Golde
= 3 Friedrichs_d'or nach Frankfurter und Preußischer Währung, oder
nach dem Conventions_Fuß genommen = 30 fl (Florin) 36 x (Kreuzer) bei; und hoffe,
daß deine werthesten Schwiegereltern ihr Jungfer Tochter wohl ver-
sorgt wissen werden: Mir ehrint es, daß du wohl gewählt habest,
ohnehin es dein Hl: SchwiegerVatter in seinem Fach ein ge.... und
wohl.... Mann seyn mag: Mein Bester! Deinen und der lieben
deinigen Wunsch zu erfüllen, an.... deine künftige liebe Gattin und
ihre werthesten Angehörigen persönlich kennen zu lernen, ist mir und
meiner Frau unmöglich: Wie solten wir unsere Wohnung und dem
darinnen befindlichen den SchwiegerVatter _ einer alten Schwester Frau
überlassen, welche in jeder Rüksicht sowohl bei Tage als bei Nachten
jemand bei sich haben müßte; da man in hiesiger ....ungsMühe, so
oft mit Einquartierungen belästiget wird, und wenn sonsten eine Ge-
fahr /: wofür Gott seye /: der Art beträfe, der Hauseigenthümer
allzeit als die nöthigste Person auf der Stelle seyn muß: _ Wir
wollen den 12. Oktober - als deinen Ehrentag hier in der Stille feiern;
und Gott bitten, daß Er das junge Ehepaar fürtehin in seinen väter-
lichen Schos nehemen möge. ---------- Grüße von unserer Seite, deine
künftige Gattin samt der wertesten Angehörigen; gleicherweise deine gute
Mutter samt deinen Geschwistern- und anderen Verwandten aufs verbind-
lichste: der Himmel erhalte Dir sämtlich noch lange Jahre - bei einer
dauerhaften Gesundheit! Dies wünscht von Herzen - dein aufrichtiger Oheim
G. Schweitzer


Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
dr.vision Am: 05.10.2018 15:48:59 Gelesen: 46524# 971 @  
@ Magdeburger [#970]

Moin Ulf,

was soll ich außer "herzlichen Dank" sagen? Toll, dass Du das lesen kannst. Einge Worte sind auch für mich erkennbar, aber mir fehlt halt die Übung.

Ein ganz großes Lob und Dank an alle Transcriptionisten, die hier den Unbedarften Hilfestellung leisten. Ich bin -mal wieder- beeindruckt!

Beste Grüße von der sonnigen Ostsee
Ralf
 
volkimal Am: 05.10.2018 16:06:54 Gelesen: 46520# 972 @  
Hallo Ulf und Ralf,

super, dass Ulf so gut vorgearbeitet hat. Ich bin noch einiges weiter gekommen. Hier meine "Übersetzung":

Bendorf am 23. September 1834
Lieber Neven!

Dein Schreiben vom 11. Currentir habe ich wohl erhalten, und mit be-
sonderem Vergnügen daraus ersehen, daß du dich nächstens mit einer
wakern Bürgers-Tochter verehelichen wirst: ich habe dir bisher das
Pathengeschenk aufgespart, und lege diesen meiner Antwort in Golde
= 3 Friedrichs_d'or nach Frankfurter und Preußischer Währung, oder
nach dem Conventions_Fuß genommen = 30 fl (Florin) 36 x (Kreuzer) bei; und hoffe,
daß deine werthesten Schwiegereltern ihre Jungfer Tochter wohl ver-
sorgt wissen werden: Mir scheint es, daß du wohl gewählt habest,
ohnehin es dein H: SchwiegerVatter in seinem Fach ein geschikter und
wohlstehender Mann seyn mag: Mein Bester! Deinen und der lieben
deinigen Wunsch zu erfüllen, anjegt deine künftige liebe Gattin und
ihre werthesten Angehörigen persönlich kennen zu lernen, ist mir und
meiner Frau unmöglich: Wie solten wir unsere Wohnung und dem
darinnen befindlichen der SchwiegerMutter _ einer alten schwachen Frau
überlassen, welche in jeder Rüksicht sowohl bei Tage als bei Nachte
jemand bei sich haben müßte; da man in hiesiger VestungsNähe, so
oft mit Einquartierungen belästiget wird, und wenn sonsten eine Ge-
fahr /: wofür Gott seye /: den Ort beträfe, der Hauseigenthümer
allezeit als die nöthigste Person auf der Stelle seyn muß: _ Wir
wollen den 12. Oktober - als deinen Ehrentag hier in der Stille feiern;
und Gott bitten, daß Er das junge Ehepaar fürtehin in seinen väter-
lichen Schuz nehmen möge. ---------- Grüße von unserer Seite, deine
künftige Gattin samt den werthesten Angehörigen; gleicherweise deine gute
Mutter samt deinen Geschwistern- und anderen Verwandten aufs verbind-
lichste: der Himmel erhalte Sie sämtlich noch lange Jahre - bei einer
dauerhaften Gesundheit! Dies wünscht von Herzen - dein aufrichtiger Oheim
G. Schweitzer

Bei den beiden fett angezeigten Worten bin ich mir nicht sicher. Hier die Worte als Ausschnitte:



Der Neffe heißt wahrscheinlich wirklich Neven. Das Wort ist in lateinischer Schrift geschrieben. Neffe hätte man eher in der deutschen Schreibschrift geschrieben.
11. Currentir bedeutet der 11. des laufenden Monats.

Das Paar Gottlob Gottfried Schweitzer und Caroline Pauline Regine Schweitzer geb. Kurtz hatten übrigens 9 Kinder. Du findest Informationen zum Sohn Wilhelm Ludwig Schweitzer hier: https://www.myheritage.de/names/wilhelm_schweitzer
Ich bin bei MyHeritage nicht angemeldet, kann die Seite also nicht weiter ansehen.

Viele Grüße
Volkmar
 
Jahnnusch Am: 05.10.2018 16:15:26 Gelesen: 46515# 973 @  
Gott segne, das N steht oben drüber.
 
dr.vision Am: 05.10.2018 16:17:25 Gelesen: 46514# 974 @  
@ volkimal [#972]

Wow, ich bin begeistert von euch!

Herzlichsten Dank!

Eine kleine Frage habe ich noch.
Heißt es hier in der Anrede wirklich: (An) "den Kibutzjuden Matthias Goldschmidt"?
War eine solche Anrede gebräuchlich?



Nochmals Danke und ein ruhiges Wochenende.

Beste Grüße von der Ostsee
Ralf
 
Magdeburger Am: 05.10.2018 16:37:44 Gelesen: 46511# 975 @  
@ dr.vision [#974]

Es ist an "den Schutzjuden".

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
DERMZ Am: 05.10.2018 18:36:42 Gelesen: 46496# 976 @  
@ dr.vision [#974]

Guten Abend,

nach so einer schönen Geschichte, kann ich "nur" zwei Schwäne beisteuern, die Ihre Hälse fast zu einem Herz vereinen. Die Karte stammt aus Maribor (Marburg an der Drau) und zeigt eine Ansicht aus dem Park.



Ich habe noch versucht am Kontrast zu arbeiten, vielleicht ist es so etwas deutlicher.



Wie Ihr Euch sicherlich denken könnt, kann ich wieder nur einen Teil lesen, vielleicht bekomme ich ja wieder den richtigen Stoff dazu, also ich lese folgendes

Frau
Dr. med. W. Becker
Wernigerode - Harz
Unter den Zindeln 2


Liebe Schwester!
Sende Dir von hier die
besten Grüße. Hier kann man
noch die besten Stoffe kaufen, die
man sich wünschen kann, englische
Ware, wenn Du Interesse hast darfst
Du mir Geld senden, sonst am
.... herzl. Grüße Dein Bruder A...

Vielen Dank und beste Grüße schickt Olaf
 
dr.vision Am: 05.10.2018 19:19:13 Gelesen: 46484# 977 @  
@ Magdeburger [#975]

Moin Ulf und alle Mitleser,

den Begriff Schutzjude habe dann auch noch klären können. Zitat aus wissen.de [1]:

vom Ausgang des Mittelalters bis ins 18. Jahrhundert ein Jude, der gegen Leistung besonderer Abgaben dem Schutz eines Fürsten oder einer städtischen Obrigkeit unterstellt war und gegenüber der Mehrheit der Juden bestimmte Privilegien genoss.

Beste Grüße von der Ostsee
Ralf

[1]https://www.wissen.de/lexikon/schutzjude
 
volkimal Am: 05.10.2018 21:40:01 Gelesen: 46465# 978 @  
@ DERMZ [#976]

Hallo Olaf,

ich lese:
Liebe Schwester!
Sende Dir von hier die
besten Grüße. Hier kann man 
noch die besten Stoffe kaufen, die
man sich denken kann, englische
Ware, wenn Du Interesse hast darfst
Du mir Geld senden, sonst nichts
neues herzl. Grüße Dein Bruder A...

Der Name des Bruders ist mir nicht klar. Evtl. "Abrah" als Abkürzung von Abraham.

Viele Grüße
Volkmar
 
DERMZ Am: 13.10.2018 14:33:43 Gelesen: 44247# 979 @  
Guten sonnigen Nachmittag,

ich bin wieder in Marburg an Drau angelangt, wieder fehlt ein Wort. Könnt Ihr mir wieder helfen?



ich lese folgendes:

Frau
L. Luß.
Plauen i/Vogtld.
N. d. Taubenberg
12


Liebe Fr. Luß!
Martel schrieb mir von
dem großen Leid das
über Ihre Fam gekom-
men ist. Wie wird es
der armen Mutter u.
Großmutter zu Mute
sein. Bethen? kann
man da nicht gut. Lassen
Sei auch mal was von sich
hören.
herzl. Grüße
tr. Paul


Suche ich das Worth "Bethen" oder ist es doch etwas anderes?

viele Grüße Olaf
 
volkimal Am: 13.10.2018 14:47:57 Gelesen: 44242# 980 @  
@ DERMZ [#979]

Hallo Olaf,

die Empfängerin der Karte heißt Laß und nicht Luß. Bei Luß müsste wieder ein Strich bzw. Bogen über dem "u" sein. Vergleiche z.B. den Buchstaben "u" in Großmutter oder gut.

Ansonsten heißt es "Trösten kann man da nicht gut."

Viele Grüße
Volkmar
 
DERMZ Am: 13.10.2018 18:12:38 Gelesen: 44201# 981 @  
@ volkimal [#980]

Tausend Dank Volkmar,

ich kam von dem "B" nicht mehr weg, Du hast wieder sehr geholfen. Danke, Danke, Danke.

Darf ich wohl noch eine Karte nachschieben, es geht irgendwie um Briefmarken, aber was genau, erschliesst sich mir wieder einmal nicht



Ich lese folgendes:

Marburg an der Lahn
4. November 1905
Herrn R. Lillinger
per. Ad. Frl. Dienstbach
Usingen im Taunus
Schulhofstraße N.137


Danke dir vielmals für deine l. Karten. Es freut
mich daß du mal was von dir hören läßt. Es freute mich sehr dich mal wie-
der zu sehn. F Die Briefmarken.... von Philips Schul... habe ich leider
nicht mehr. Verstehe also nicht deine
Fragen. Hoffentlich höre ich recht bald mal
wieder was von dir. Meine Mutter läßt dich
grüßen, besonders grüßt dich vielmals Gretel Ernst

F nah, hoffent-
lich nächstes
Jahr.

So, jetzt noch mal die Stelle mit den Briefmarken und das kopfstehende Teilstück



Vielen Dank für jedes bisschen Hilfe sagt Olaf
 
volkimal Am: 13.10.2018 19:16:28 Gelesen: 44189# 982 @  
@ DERMZ [#981]

Hallo Olaf,

der Empfänger könnte auch Sillinger heißen. Die lateinischen Großbuchstaben S und L ähneln sich bei der Schreibschrift manchmal sehr.

Der Text ist Danke dir vielmals für deine l. Karten. Es freut
mich daß du mal was von dir hören läßt. Es freute mich sehr dich mal wie-
der zu sehn. F Die Briefmarkensprache von Phili pp Schaleri??? habe ich leider
nicht mehr. Verstehe also nicht deine
Fragen. Hoffentlich höre ich recht bald mal
wieder was von dir. Meine Mutter läßt dich
grüßen, besonders grüßt dich vielmals Gretel Ernst

F noch, hoffent-
lich nächstes
Jahr.

Beim Hausnamen vom Philipp bin ich absolut nicht sicher. Ich kann keinen passenden Namen googeln.

Viele Grüße
Volkmar
 
DERMZ Am: 13.10.2018 20:23:30 Gelesen: 44170# 983 @  
@ volkimal [#982]

Vielen vielen Dank Volkmar.

Beste Grüße aus dem Süden, Olaf
 
JohannesM Am: 14.10.2018 20:24:50 Gelesen: 43871# 984 @  
Ich könnte die Hilfe der Sütterlin-Kundigen für diesen Brief gebrauchen. Einige Worte kann ich lesen, er ging wohl von einem Halberstädter Uhrmacher an einen selben in Magdeburg am 24.8.1823. Außerdem lese ich "frei", aber von Portofreiheit für Uhrmacher habe ich noch nichts gehört.



Beste Grüße
Eckhard
 
DERMZ Am: 14.10.2018 20:51:54 Gelesen: 43862# 985 @  
@ JohannesM [#984]

Hallo Eckhard,

ich fange mal mit einem kleinen Teil an und habe noch ganz viele Lücken, aber vielleicht hilft es schon ein wenig weiter, Sinngemäß handelt es sich um eine Bewerbung.


Ich habe bis jetzt folgendes gelesen:

Entschuldigen gütigst daß ich so frey bin und Ihnen mit einigen
… belästige.

Ich habe genug Jahre bey Herrn Tieman in Magdeburg
Condioioniert und habe …. … … Geist nicht sein Gut...
die Stelle als Klein.... versehen wie … …
….. finde … so nicht als ich dachte und …. gern
wieder in …. W.... zu Condioionieren. Ich wollte
Ihnen daher ersuchen ob vielleicht nicht bei Ihnen eine
Stelle für mich offen wäre. In der Arbeit so wie die
Auff.... …. Sie sich auch mich so ein …. aus …
…. Zeug verstanden und bitte meine Dreistigkeit
nicht übel zu nehmen ersuche Sie schließlich um baldige
und … günstigen Antwort …. em bin ich
Ergebenst
E. Baacke

Per Adresse
Uhrmacher Leifer
breite Weg


Aber es ist ja noch ein wenig Zeit und ich knobel noch ein wenig weiter.

Beste Grüße
Olaf
 

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