Neues Thema schreiben   Antworten     zurück Suche   Druckansicht  
Thema: (?) (223) Kleidung und Wäsche - Rohmaterial, Herstellung, Vertrieb
Das Thema hat 224 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1 2 3 4   5   6 7 8 9 oder alle Beiträge zeigen
 
fogerty Am: 14.10.2015 09:12:59 Gelesen: 85541# 100 @  


Macht Spaß zu stöbern. Hier nun was aus Schärding 1966.
 
fogerty Am: 18.10.2015 13:26:52 Gelesen: 85381# 101 @  


Vielleicht auch nicht ganz uninteressant!
 
Cantus Am: 19.10.2015 02:30:50 Gelesen: 85349# 102 @  
Die Firma Friedrich Ahlborn aus Barsinghausen, heute noch aktiv am Markt [1], schickte am 9.6.1966 mit Absenderfreistempel, der eine Krawatte zeigt, eine Karte nach Helmstedt.



[1] http://www.ahlborn-krawatten.de/

Viele Grüße
Ingo
 
Heidelberg Collector Am: 21.10.2015 22:28:14 Gelesen: 85256# 103 @  
[#6]

Hallo Zusammen,

hier noch ein Beleg aus Breslau, der zu Beitrag Nummer [#6] passt - den Werbestempel "Spinnstoff- Wäsche- und Kleidersammlung 7.-27. Mai 1944" gab es wohl in mehreren Städten:



Breslau 25.02.1944

Beste Grüße

Yoska
 
volkimal Am: 06.11.2015 22:04:20 Gelesen: 84870# 104 @  
Hallo zusammen,

die Lederhose als Marke aus echtem Leder mit Swarovski-Kristallen darf bei diesem Thema natürlich nicht fehlen:



Mehr zur Marke siehe http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=109895

Viele Grüße
Volkmar
 
Cantus Am: 27.11.2015 03:08:45 Gelesen: 84419# 105 @  
Hier wieder eine Werbekarte aus Belgien, mit der elegante Herren- und Knabenkleidung offeriert wird.



Publibel Nr. 1200

Viele Grüße
Ingo
 
Sachsendreier53 Am: 11.12.2015 13:16:48 Gelesen: 84082# 106 @  
DDR-Standardbrief vom 4.9.1973 mit Sonderstempel (Sonderform) aus 797 DOBERLUG KIRCHHAIN EINZIGES WEISSGERBERMUSEUM DER DDR 4.9.73 (Land Brandenburg)



mit Sammlergruß,
Claus
 
merkuria Am: 11.12.2015 16:48:35 Gelesen: 84067# 107 @  


Brief des bekannten Jeans-Herstellers Levi Strauss, Aufgabe Januar 1932, mit einem vielversprechenden Werbestempel „ Ein neues Paar kostenlos wenn sie zerreissen“!

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
wajdz Am: 11.12.2015 22:57:46 Gelesen: 84044# 108 @  
Die ersten Cattun- und Zitzfabriken Alt-Württembergs (Sulz 1754 und Heidenheim 1766) verdankten zwei Unternehmerfamilien ihre Entstehung, den Sulzer Meerbolds und den Schüles aus Augsburg. J.H. Schüle führte in Württemberg den Kattundruck ein, Meerbold die zuerst noch handbetriebene Baumwollspinnerei, die CATTUNMANUFAKTUR. Sie beginnt mit dem Spinnen, Weben, Drucken und Veredeln von Baumwolle 1774 erfolgt in Heidenheim/Brenz die Errichtung eines Zweigbetriebs.

Die WCM befasste sich bis 1966 als Textilveredelungsunternehmen mit der Herstellung und dem Bedrucken von Stoffen. In der Regel handelt es sich um Baumwollstoffe oder Mischgewebe, später auch um Kunstfaser- und Seidenstoffe. Diese veredelten Stoffe werden historisch als Cattun (cotton, engl. Baumwolle) bezeichnet, was im Namen des Unternehmens eingebunden ist.

Der Sonderstempel würdigt SULZ a. Neckar am 20.4.36 mit dem Text. Sulzer Baumwollbuntware, frankiert mit MiNr 514(4); 517(8)



Jürgen -wajdz-
 
volkimal Am: 08.01.2016 16:22:18 Gelesen: 83348# 109 @  
Hallo zusammen,

diesen Brief habe ich gerade in einer meiner Kisten gefunden:



Das Unternehmen Gruschwitz Textilwerke wurde im Jahre 1816 im schlesischen Neusalz an der Oder von Johann David Gruschwitz gegründet und war eng mit der Herrnhuter Brüdergemeine verbunden. Während des Ersten Weltkrieges beschäftigen die Gruschwitz-Werke in Schlesien über 3.500 Menschen.

Weitere Informationen zu den Gruschwitz Textilwerken:

https://de.wikipedia.org/wiki/Gruschwitz_Textilwerke und http://www.gruschwitz.com/index.2.html

Viele Grüße
Volkmar
 
Altmerker Am: 10.01.2016 17:09:26 Gelesen: 83259# 110 @  
@ reichswolf [#33]

Es gibt halt auch Schuhe, die etwas nach Sünde aussehen. Postalisch gesehen auch noch etwas teurer, Einschreiben mit Rückschein.

Gruß
Uwe


 
Sachsendreier53 Am: 12.01.2016 10:17:42 Gelesen: 83190# 111 @  
Ergänzend zu [#79] noch ein Sonderstempel aus WITTENBERGE 2 (Bz.POTSDAM) Stadt der Nähmaschinen vom 7.3.1932



Kuvert mit Werbezudruck der Bekleidungsfirma Bleyle aus Stuttgart, ungelaufen, 1923. Die Umschläge waren bis Ende der 30er Jahre in Gebrauch.



mit Sammlergruß,
Claus
 
Cantus Am: 05.02.2016 17:42:33 Gelesen: 82331# 112 @  
Bekleidung für Herren und Kinder - Damen hatten wohl ihre eigenen Geschäfte.



Belgien, Publibel 1100

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 20.02.2016 04:06:08 Gelesen: 81816# 113 @  
Heute einmal eine Rechnung des Albert Kubler aus Wien, der mit dem Verkauf von Baumwoll- Leinen- und Seidengarnen sein Geschäft machte. Die Rechnung datiert vom 19.5.1915 und war an eine Adresse in Szepfalu im Banat gerichtet. In der Rechnung ist der Gebührenwertstempel zu 2 Heller bereits eingedruckt, wie es damals durchaus üblich war.



Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 27.02.2016 18:04:25 Gelesen: 81466# 114 @  
Heute ein Umschlag, mit dem Werbung für eine Pelerine gemacht wird. Pelerine, das ist ein Wort, das meine Eltern noch häufig gebraucht haben, das aber mit dem Ableben der Generation derer, die so etwa bis 1930 geboren worden sind, völlig aus dem deutschen Sprachgebrauch verschwunden ist. Einige Bilder zu den unterschiedlichen Formen von Pelerinen kann man hier finden [1].



Viele Grüße
Ingo

[1] https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Pelerine?uselang=de
 
Sachsendreier53 Am: 03.03.2016 09:20:07 Gelesen: 81271# 115 @  
DDR Telegramm, aufgegeben in 7241 Roda/Sachsen am 4.6.1989 nach 9933 Bad Elster. Rückseitig besteht die Frankatur aus zwei zusammenhängend, gedruckten Kleinbögen ohne Rand , MiNr.3215-3220, Ausg.vom 22.11.1988, Erzgebirgische Klöppelspitze, Motive: Exponate der Bezirksausstellung "Erzgebirgische Klöppelspitze".



Die Frankatur ist mit dem Poststellenstempel 68 Grimma 7241 entwertet.

Klöppelspitze wird an vielen Kleidungsstücken als dekorative Kante angebracht, z.B. bei Trachten, Kirchengewändern.

mit Sammlergruß,
Claus
 
Cantus Am: 13.03.2016 01:23:01 Gelesen: 81031# 116 @  
Heute wieder eine Karte aus Belgien, mit der Werbung für Oberhemden gemacht wird.



Publibel Nr. 1336

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 11.04.2016 23:43:35 Gelesen: 80020# 117 @  
Mit österreichischer Ganzsachenpostkarte vom 29.9.1894 bestätigt die K. und K. Hof-Uniformirungs-Anstalt für Österreich-Ungarn, Serbien und Persien einen Zahlungseingang.



Viele Grüße
Ingo
 
Sachsendreier53 Am: 15.04.2016 11:27:06 Gelesen: 79866# 118 @  
Roter Absenderfreistempel zu 20 Pfennig auf Firmenkuvert der DDR Firma - VEB Strickhandschuhwerk POLAR - aus 9033 KARL-MARX-STADT vom 13.12.1984



mit Sammlergruß,
Claus
 
Heidelberg Collector Am: 16.04.2016 23:42:23 Gelesen: 79790# 119 @  
Hier noch ein Firmenbeleg:



Jak. Treibs Wwe.
Herrenkonfektion Manufakturwaren
Oberstein, Hauptstr.189

Der Brief mit einer 3. Mahnung im Innenteil erreichte seinen Empfänger nicht und wurde zurückgesandt. Ob die Bezahlung für die Kleidung doch noch erfolgte?

Bei Google lassen sich noch viele Spuren der Firma Treibs und ihrer Erben [1] finden.

Beste Sammlergrüße,

Yoska

[1] http://www.rhein-zeitung.de/region/lokales/nahe_artikel,-Zwei-Unternehmerfamilien-schrieben-Stadtgeschichte-_arid,1179064.html
 
Cantus Am: 18.04.2016 22:54:25 Gelesen: 79707# 120 @  
Heute eine Karte der

Duisburger Buntweberei Kohlstedt & Crone,

die heute aber nicht mehr existiert.



Viele Grüße
Ingo
 
Altmerker Am: 20.04.2016 19:41:42 Gelesen: 79567# 121 @  


Jede Berufsgruppe hat ihre Publikation. Hier finden wir ein Streifband:

Der Deutsche Leinen-Industrielle: Wochenschrift für die Flachs-, Hanf-, Hartfaser- und Juteindustrie; Organ der Fachgruppe Bastfaserindustrie und ihrer Fachuntergruppen.

Freundliche Grüße
Uwe
 
wajdz Am: 11.05.2016 12:01:53 Gelesen: 78692# 122 @  
Nur durch die industrielle Fertigung, von den Strümpfen über die Unterwäsche bis zur Oberbekleidung, ist es gegenwärtig möglich, sich mit relativ geringem finanziellen Aufwand und der Witterung entsprechend ordentlich zu kleiden.

Bis zum Beginn der industriellen Revolution benötigte man dafür durch die Zeiten das Schneiderhandwerk. Auch heute immer noch ein Lehrberuf, der bestimmte Fähigkeiten und Talente sowie Fleiß und Ausdauer voraus setzt, um es bis zum Meistertitel zu bringen.

Erst in der Mitte des 18. Jahrhunderts beschäftigte man sich damit, die Nähnadel durch eine Maschine zu bewegen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts verbreiteten sich auch die Haushaltnähmaschinen und gehörten in beinahe jedem Haushalt zur Ausstattung. Zwei Weltkriege taten ein übriges, das die Kunst des selber Schneiderns und der Instandhaltung der Kleidung zu den notwendigen Fertigkeiten gehörte, die Frauen und auch viele Männer beherrschten. Diese Fähigkeiten sind inzwischen nicht mehr notwendig, dank der Mode der künstlich zerrissenen Jeans oder großer Löcher in den Strumpfhosen und wie schon gesagt, der billigen Klamotten.



Mischfrankierung auf einer Postkarte aus Brasilien (COSTUREIRA = SCHNEIDER)

MfG Jürgen -wajdz-
 
Cantus Am: 17.05.2016 03:21:27 Gelesen: 78473# 123 @  
Hier eine Werbung aus Belgien für die Verwendung von Bekleidung aus Baumwolle.



Publibel Nr. 1507

Viele Grüße
Ingo
 
wajdz Am: 21.05.2016 17:26:44 Gelesen: 78214# 124 @  
Polyacrylnitril (PAN) wurde 1930 von Hans Fikentscher und Claus Heuck im Werk Ludwigshafen der damaligen IG Farben erstmals synthetisiert. Gemäß der Losung „CHEMIE bringt Wohlstand, Schönheit und Brot" wurde die Kunstfaser-Technologie weiterentwickelt und bedingt durch den Mangel an natürlichen Rohstoffen (Schaf- und Baumwolle) in der DDR unter dem Produktnamen WOLPRYLA angewendet, um den Bedarf an Fasern für Textilien weitgehend abzudecken [1].

MiNr 2485



[1] http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1456754
 

Das Thema hat 224 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1 2 3 4   5   6 7 8 9 oder alle Beiträge zeigen
 
  Antworten    zurück Suche    Druckansicht  
 
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.