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Thema: Kopfstehende Auf- oder Überdrucke
Das Thema hat 984 Beiträge:
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duphil Am: 10.09.2020 17:16:00 Gelesen: 163715# 585 @  
@ merkuria [#584]

Hallo Jacques,

danke für die zusätzlichen Informationen. Man lernt ja nie aus.

MfG und bleib gesund
Peter
 
merkuria Am: 13.09.2020 09:06:07 Gelesen: 163625# 586 @  
1918 verausgabte Jugoslawien seine ersten Freimarken für das Gebiet von Bosnien-Herzegowina (Mi Nr. 1-18). Dazu verwendete man Marken von österreichisch Bosnien-Herzegowina (ex Mi Nr. 46-118) und versah diese mit einem dreizeiligen Aufdruck DRZAVA S.H.S / 1918 1918 / Bosna i Hercegovina (teilweise auch in kyrillischer Schrift ausgeführt). Die Wertstufen 60, 80 und 90 Heller sowie 3,4 und 10 Kronen erhielten zusätzlich einen Aufdruck des neuen Wertes sowie eine Unkenntlichmachung der alten Wertbezeichnung. Von all diesen Ausgaben sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diese Kopfsteher nicht.




Ein postfrischer Satz dieser 18 Kopfsteher wurde an der Cherrystone Auktion vom 8. Juli 2020 in NY unter Los Nr. 8829 für 150 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
Roland Daebel Am: 13.09.2020 23:44:57 Gelesen: 163566# 587 @  
@ merkuria [#214]
@ merkuria [#368]

In welchem Katalog stand denn 2017 und 2018, dass die isländische Ausgabe "König Christian IX." am 1.9.1902 herausgegeben wurde? Mein momentan ältester Michel "Nordeuropa" 2016/17 wurde im Sommer 2016 herausgegeben und da steht bei Freimarken 9.10.1902 und bei Dienstmarken 28.11.1902.

Im Bericht [#368] ist links eine Michel-Nr. 23A mit kopfstehendem Aufdruck abgebildet - für den angegebenen Zuschlag ein Schnäppchen. In der Mitte ist eine Michel-Nr. 27 B mit kopfstehendem schwarzen statt roten Aufdruck abgebildet - auch ein sehr moderater Zuschlag. Wenn denn die Angaben mit den Abbildungen aus dem Auktionskatalog übereinstimmen.

Kopfstehende Aufdrucke existieren von nahezu allen Wertstufen und Zähnungsvarianten der Í GILDI-Ausgaben (Frei- und Dienstmarken). Nachfolgend ein Paar 40 Aurar, Michel-Nr. 32B, kopfstehender Aufdruck, bei dem eine Zuordnung der Bogen- und Aufdruckplatten-Positionen möglich ist:



Bogenpositionen 59/60 aus Druckbogen zu 10 × 10 Werten, gedruckt aus Druckplatte zu 5 × 5 Klischees, rechter Wert mit Teilen vom Bogenrand-Wasserzeichen, beide Werte dieser Druckauflage weisen keine Plattenfehler auf.

Aufdruckplattenposition 41/42, gedruckt aus Aufdruckplatte zu 10 × 5 Klischees, dabei in Klischee 42 "Ausbuchtung rechts am ersten I in GILDI" sowie Klischee 41 mit breiter und schmaler Null und Klischee 42 mit zwei breiten Nullen. Rückseitig ist auf jedem Wert ein Altprüfzeichen "Dr.DEBO BPP" und auf dem linken Wert eine Altsignatur "G. MARCHAND" (Paris) vorhanden.

Viel Spaß beim der weiteren Suche
Roland
 
merkuria Am: 16.09.2020 09:09:26 Gelesen: 163322# 588 @  
Im Juni 1898 verausgabte Ägypten eine Portomarkenausgabe zu 3 Millièmes (Mi Nr. Porto 19). Dazu verwendete man die 2 Piaster Portomarke von 1889 (Mi Nr. 18) und versah diese mit einem diagonalen zweizeiligen Aufdruck 3 Millièmes in lateinischer und arabischer Schrift. Von dieser Ausgabe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diese Kopfsteher nicht.



Ein gestempeltes Paar dieses Kopfstehers als Nachporto auf einem nicht frankiert aufgegebenen Brief wurde an der 250.- 256. Corinphila Auktion vom 9. September 2020 in Zürich unter Los Nr. 374 für 1250 CHF + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 19.09.2020 09:43:02 Gelesen: 163222# 589 @  
Zwischen 1978 und 1989 verausgabte Jugoslawien unzählige Freimarken mit neuem Wertaufdruck. Dieses Ausgaben wurden durch die rasende Inflation ausgelöst und ermöglichten so das Aufbrauchen nicht mehr benötigter Wertstufen. Von einigen dieser Ausgaben (Mi Nr. 1842, 1856, 1968, 2143, 2155 und 2363) sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diese Kopfsteher nicht.





Je ein postfrisches Exemplar dieser Kopfstehers wurden jeweils mit Attest an der 175. Dr. Reinhard Fischer Auktion vom 25. Juli 2020 in Bonn unter Los Nr. 9574 ff für je 30 € angeboten, blieben jedoch alle unverkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 22.09.2020 08:54:55 Gelesen: 163067# 590 @  
Im November 1923 verausgabte das Deutsche Reich eine Freimarkenausgabe zur Anpassung an den inflationären Währungszerfall. Dazu verwendete man Marken der Oktober/November Ausgaben (ex Mi Nr. 315-322) und versah diese mit einem Aufdruck der neuen Wertbezeichnung und einer Durchbalkung des früheren Wertes. Von den Wertstufen 10 Mrd auf 50 Mio (Mi Nr. 336A) und 10 Mrd auf 100 Mio (Mi Nr. 337A) sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Mi Katalog listet diese Kopfsteher unter Mi Nr. 336AK und Mi Nr. 337AK.



Ein postfrisches Exemplar dieses Kopfstehers wurde an der 136. Württembergischen Auktionshaus Auktion vom15. Mai 2020 unter Los Nr. 5599 für 35 € + Aufgeld verkauft.



Ein postfrisches Exemplar dieses Kopfstehers wurde an der 136. Württembergischen Auktionshaus Auktion vom15. Mai 2020 unter Los Nr. 5600 für 34 € + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 25.09.2020 09:31:40 Gelesen: 162989# 591 @  
Am 1. Oktober 1931 verausgabte der Vatikan eine Paketmarkenausgabe (Mi Nr. Paket 1-13). Dazu verwendete man Freimarken (ex Mi Nr. 1-13) und versah diese mit einem zweizeiligen Aufdruck PER / PACCHI.



Von den 2 Lire (Mi Nr. 10) und den 2.50 Lire (Mi Nr. 11) Wertstufen sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diese Kopfsteher nicht.



Je ein postfrisches Exemplar wurde an der Cherrystone Auktion vom 8. Juli 2020 in NY unter Los Nr. 7079 (2 Lire, Mi P10) für 90 US$ und unter Los Nr. 8821 (2.50 Lire, Mi P11) für 850 US$ angeboten, blieben beide jedoch unverkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 28.09.2020 09:27:55 Gelesen: 162895# 592 @  
1885 verausgabte Ceylon eine Freimarken-Aushilfsausgabe (Mi Nr. 65). Dazu verwendete man die 4 Cents Freimarke von 1883 (Mi Nr. 61) und versah diese mit einem vierzeiligen Aufdruck Postage & / FIVE / CENTS / Revenue. Von dieser Ausgabe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diese Kopfsteher nicht.



Ein gestempeltes Exemplar dieses Kopfstehers wurde an der 1. Abacus Online Auktion vom 10. Juli 2020 in Glen Waverley/Australien unter Los Nr. 168 für 135 AU$ (ca. 84 €) + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 01.10.2020 08:56:58 Gelesen: 162769# 593 @  
Am 21. April 1941 verausgabte Kroatien eine Freimarkenausgabe (Mi Nr. 9-23). Dazu verwendete man Marken von Jugoslawien (ex Mi Nr. 393-407) und versah diese mit einem vierzeiligen Aufdruck NEZAVISNA / DRZAVA / Wappen / HRVATSKA. Von der 0.50 Dinar Wertstufe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt (Mi Nr.10). Diese Kopfsteher entstanden infolge falsch eingesetzter Marken in defekte Bogen bevor dem Anbringen des Aufdruckes. Der Michel Katalog listet diesen Kopfsteher nicht.



Ein ungebrauchtes Exemplar dieses seltenen Kopfstehers mit Attest wurde an der 373. Heinrich Köhler Auktion vom 23. Juni 2020 in Wiesbaden unter Los Nr. 221 für 170 € + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 04.10.2020 08:55:53 Gelesen: 162471# 594 @  
Die Feldpoststation Nr. 168 versah 1919 mit Zustimmung des Reichs-Bevollmächtigten in Libau trotz Übergabe des Postdienstes an Lettland weiterhin ihren Dienst zur Aufrechterhaltung der Zivilpost. Dazu verwendete man die Wertstufen 5,10,15,20,25 und 50 Pf der Germania-Ausgabe (ex Mi Nr. 85-101) und versah diese mit einem einzeiligen Aufdruck LIBAU in violettblau oder rot. Der Michel Katalog listet diese als Notausgabe Libau Mi Nr. 1-6.

Nebst den oben aufgeführten Wertstufen wurde auch eine 2 ½ Pf Germania Marke mit diesem Aufdruck versehen, blieb aber unverausgabt. Trotzdem kommen solche 2 ½ Pf Marken gefälligkeitsentwertet vor. Von dieser 2 ½ Pf Wertstufe sind uns auch kopfstehende Aufdrucke bekannt geworden. Der Michel Katalog verweist in einer Fussnote auf die Existenz der Aufdrucke auf 2 ½ Pf Marken, listet die Kopfsteher jedoch nicht.



Ein gestempeltes Exemplar dieses Kopfstehers auf Abschnitt wurde an der 741. Kelleher Auktion vom 15 Juli 2020 in Danbury/USA unter Los Nr. 276 für 450 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 07.10.2020 08:48:13 Gelesen: 162202# 595 @  
Im August 1912 verausgabte die französische Kolonie Réunion eine Freimarken-Aushilfsausgabe (Mi Nr. 72-79). Dazu verwendete man Freimarken früherer Ausgaben (ex Mi Nr. 33-51) und versah diese mit einem Aufdruck der neuen Wertbezeichnung. Bei der 05 auf 15 Centimes Wertstufe (Mi Nr. 73) sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diese Kopfsteher nicht.



Ein ungebrauchtes Exemplar dieses Kopfstehers wurde an der 2024. Guillermo Jalil-Philatino Auktion vom 12. Juli 2020 in Buenos Aires unter Los Nr. 1331 für 90 US$ angeboten, blieb jedoch unverkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 10.10.2020 09:28:31 Gelesen: 161853# 596 @  
Am 6. April 1920 verausgabte das Deutsche Reich eine Freimarkenausgabe (Mi Nr. 119-138). Dazu verwendete man die Marken der Abschiedsausgabe von Bayern (Mi Nr. 178-195) und versah diese mit einem zweizeiligen Aufdruck Deutsches / Reich. Von der 20 Pf Wertstufe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diese unter Mi Nr. 122 K.



Ein postfrisches Exemplar dieses Kopfstehers wurde an der 136. Württembergischen Auktionshaus Auktion vom 16. Mai 2020 unter Los Nr. 5395 für 60 € angeboten, blieb jedoch unverkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 13.10.2020 08:45:07 Gelesen: 161508# 597 @  
Infolge des starken Verbrauchs von 5 Pf Marken anlässlich des Besuchs von zahlreichen deutschen Kriegsschiffen in Ponape (Karolinen Inseln) gingen die Bestände überraschend schnell zu Ende. Am 12. Juli 1912 behalf sich deshalb die Postagentur in Ponape mit der Ausgabe eines Provisoriums, der sogenannten 2. Ponape-Ausgabe (Mi Nr. 20). Dazu verwendete man 3 Pf Wertstufen der Freimarkenausgabe 1901 (Mi Nr. 7) und versah diese mit einem Aufdruck 5 Pf. Von dieser Ausgabe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diesen Kopfsteher unter Mi Nr. 7PvK.



Ein gestempeltes Exemplar dieses Kopfstehers auf Postkarte wurde an der 367. Heinrich Köhler Auktion vom 27. September 2018 in Wiesbaden unter Los Nr. 1455 für 1‘400 € + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 16.10.2020 08:45:23 Gelesen: 161096# 598 @  
Am 8. Februar 1902 verausgabte Neukaledonien eine Freimarken-Aushilfsausgabe (Mi Nr. 63). Dazu verwendete man die 40 Centimes Freimarke der Ausgabe 1893 (Mi Nr. 47) und versah diese mit einem zweizeiligen Aufdruck N.-C.E. / 15. Von dieser Ausgabe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diesen Kopfsteher unter Mi Nr. 63K.



Ein ungebrauchtes Exemplar dieses Kopfstehers wurde an der 2024. Guillermo Jalil Auktion vom. 21. Mai 2020 unter Los Nr. 1220 für 25 US$ angeboten, blieb jedoch unverkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques.
 
merkuria Am: 19.10.2020 08:08:37 Gelesen: 160748# 599 @  
Am 22. Januar 1944 verausgabte die Soziale Republik Italien eine Freimarkenausgabe (Mi Nr. 642-647). Dazu verwendete man Marken der Serie Imperiale (ex Mi Nr. 304-317) und versah diese mit einem vierzeiligen Aufdruck Liktorenbündel / REPUBBLICA / SOCIALE / ITALIANA . Von der 75 Centesimi Wertstufe (Mi Nr. 645) sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diese Kopfsteher nicht.



Eine postfrische Zusammenstellung mit einer 12er und einer 18er Einheit dieser Kopfsteher wurde an der 48. Christoph Gärtner Auktion vom 14. Oktober 2020 unter Los Nr. 9035 für 850 € + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 22.10.2020 09:03:06 Gelesen: 160393# 600 @  
Am 3. August 1900 verausgabte Russland eine Freimarkenausgabe für seine besetzten Gebiete in der Levante (Mi Nr. 19-22). Dazu verwendete man russische Freimarken von 1889 (ex Mi Nr. 41-52) und versah diese mit einem diagonalen Aufdruck des neuen Wertes in türkischer Währung. Von der 10 Para auf 2 Kopeken Wertstufe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diese unter Mi Nr. 21K.



Eine gestempeltes Exemplar dieses Kopfstehers auf Ausschnitt wurde an der 48. Christoph Gärtner Auktion vom 14. Oktober 2020 unter Los Nr. 9762 für 300 € angeboten, blieb jedoch unverkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 25.10.2020 09:03:21 Gelesen: 160017# 601 @  
Während der deutschen Besetzung von Estland wurde 1941 in verschiedenen Gebieten des Landes der Postdienst wieder aufgenommen, dabei auch in Elwa (Lokalausgaben Elwa Mi Nr. 1-49). Dazu verwendete man erbeutete russische Marken und versah diese mit dem zweizeiligen Überdruck Eesti / Post. Von diesen Besatzungsausgaben sind uns verschiedene kopfstehende Aufdrucke bekannt, dabei auch die Mi Nr. 6 K und 10 K welche aus den russischen 10 und 50 Kopeken Freimarken Mi Nr. 677 und 683 entstanden.



Eine gestempeltes Exemplar des 10 Kopeken Kopfstehers wurde an der 48. Christoph Gärtner Auktion vom 14. Oktober 2020 unter Los Nr. 11696 für 2‘000 € angeboten, blieb jedoch unverkauft.



Eine ungebrauchtes Exemplar des 50 Kopeken Kopfstehers wurde an der gleichen Auktion unter Los Nr. 11698 für 2‘000 € angeboten, blieb jedoch unverkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 28.10.2020 09:04:25 Gelesen: 159658# 602 @  
Zwischen 1912 und 1913 verausgabte Griechenland Freimarken für seine während des Balkankrieges besetzten türkischen Gebiete des Dodekanes. Dabei wurden auch Lokal-Ausgaben für Mytilene (Insel Lesbos) ausgegeben (Mi Nr. 1-18). Dazu verwendete man türkische Marken (ex Mi Nr. 139-180) und versah diese mit einem dreizeiligen, senkrechten Aufdruck Elliniki / Katochi / Mitilinis in griechischer Schrift. Bei der Ausgabe Mi Nr. 14-17 wurde zusätzlich ein Aufdruck des neuen Wertes in griechischer Währung angebracht. Von der 25 Lepta auf 2 Piaster Wertstufe (Mi Nr.14) sind uns kopfstehende Aufdrucke der Währungsbezeichnung ΛΕΠΤΑ 25 bekannt. Der Michel Katalog listet diesen Kopfsteher nicht.



Ein ungebrauchtes Exemplar dieses Kopfstehers wurde an der 667. Karamitsos Web Auktion vom 20. September 2020 in Thessaloniki unter Los Nr. 1533 für 100 € angeboten, blieb jedoch unverkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 31.10.2020 08:39:15 Gelesen: 159318# 603 @  
Während der deutschen Besetzung von Estland wurde 1941 in verschiedenen Gebieten des Landes der Postdienst wieder aufgenommen, dabei auch in Elwa (Lokalausgaben Elwa Mi Nr. 1-49). Dazu verwendete man erbeutete russische Marken und versah diese mit dem zweizeiligen Überdruck Eesti / Post. Von diesen Besatzungsausgaben sind uns verschiedene kopfstehende Aufdrucke bekannt, dabei auch die Mi Nr. 23 K, 37 K und A47 K welche aus den russischen Sondermarken Mi Nr. 809, 778 und 803 entstanden.



Ein gestempeltes Exemplar dieses Kopfstehers, welches nur in zwei Paaren mit einer korrekt überdruckten Marke bekannt ist, wurde an der 48. Christoph Gärtner Auktion vom 14. Oktober 2020 unter Los Nr. 11706 für 3‘200 € angeboten, blieb jedoch unverkauft.



Ein gestempeltes Exemplar dieses Kopfstehers, welches nur in zwei Paaren mit einer korrekt überdruckten Marke bekannt ist, wurde an der 48. Christoph Gärtner Auktion vom 14. Oktober 2020 unter Los Nr. 11711 für 3‘200 € angeboten, blieb jedoch unverkauft.



Ein gestempeltes Exemplar dieses Kopfstehers im einzig bekannten Paar mit einer korrekt überdruckten Marke wurde an der 48. Christoph Gärtner Auktion vom 14. Oktober 2020 unter Los Nr. 11712 für 12‘000 € angeboten, blieb jedoch unverkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 03.11.2020 08:55:52 Gelesen: 158945# 604 @  
1904 verausgabte Tasmanien eine Freimarken-Aushilfsausgabe (Mi Nr. 74). Dazu verwendete man die 5 Pence Freimarke der Ausgabe 1892 (Mi Nr. 53) und versah diese mit einem Aufdruck 1 ½ d. Von dieser Ausgabe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diesen Kopfsteher nicht.

Gemäss Literatur wurde 1916 in einer Einheit von 22 Marken ein Viererblock mit kopfstehenden Aufdrucken entdeckt. Dieser Viererblock befindet sich heute im Victoria-Museum (Australien). Beim dem an der Auktion angebotenen Exemplar soll es sich um das einzig bisher bekannte Exemplar in Privathand handeln.



Ein ungebrauchtes Exemplar dieses Kopfstehers wurde an der 20039. Spink Auktion vom 1. Oktober 2020 in London unter Los Nr. 109 für 1‘000 GB£ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 06.11.2020 08:04:48 Gelesen: 158538# 605 @  
Am 2. Dezember 1948 verausgabte Jordanien eine Freimarkenausgabe für seine besetzten Gebiete in Palästina (Mi Nr. 1-16). Dazu verwendete man jordanische Freimarken der Ausgabe König Abdullah Ibn Hussein (ex Mi Nr. 151-205) und versah diese mit einem zweizeiligen Aufdruck PALESTINE in lateinischer und arabischer Schrift.

Von den Wertstufen 2, 5,10,12,15,20 und 50 Mils sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diese Kopfsteher nicht.




An der 6. Classicphil Auktion vom 27. Oktober 2020 in Wien wurden diese Kopfsteher in jeweils postfrischen Viererblocks wie folgt verkauft: 2 Mils für 80 €, 5 Mils für 60 €, 10 Mils für 280 €, 12 Mils für 80 €, 15 Mils für 80 €, 20 Mils für 80 € und ein Neunerblock 50 Mils für 250 € jeweils + Aufgeld.

Am 2. Dezember 1948 verausgabte Jordanien eine Portomarkenausgabe für seine besetzten Gebiete in Palästina (Mi Nr. Porto 1-6). Dazu verwendete man jordanische Portomarken (ex Mi Nr. Porto 29-34) und versah diese mit einem zweizeiligen Aufdruck PALESTINE in lateinischer und arabischer Schrift.
Von den Wertstufen 2, 10 und 50 Mils sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diese Kopfsteher nicht.



An der gleichen Auktion wurden diese Kopfsteher jeweils in postfrischen Viererblocks unter Los Nr. 30342 (50 Mils zu 90 €), 30344 (10 Mils zu 120 €) und 30348 (2 Mils zu 120 €) + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 09.11.2020 08:36:01 Gelesen: 158218# 606 @  
Am 26. November 1907 verausgabten die Kaiman-Inseln eine Freimarken-Aushilfsausgabe (Mi Nr. 18). Dazu verwendete man die 5 Shilling Freimarke (Mi Nr. 16) und versah diese mit einem Aufdruck des neuen Wertes ½ D. Von dieser Ausgabe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Gemäss Literatur sind bis heute nur 4 Exemplare bekannt geworden, eines davon befindet sich in der Royal Philatelic Collection. Der Michel Katalog listet diesen Kopfsteher nicht.



Ein ungebrauchtes Exemplar dieses Kopfstehers wurde an der Spink Auktion 20034 vom 3. Oktober 2020 unter Los Nr. 1028 in London für 38‘000 GB£ (ca. 43‘300 €) + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 12.11.2020 09:02:05 Gelesen: 157874# 607 @  
Am 18. Januar 1947 verausgabte Algerien eine Flupostmarke (Mi Nr. 258) welche mit einem Rabatt von 10% auf die Nominale abgegeben wurde. Dazu verwendete man die 5 Fr Flugpostmarke von 1946 und versah diese mit einem Aufdruck – 10 % . Von dieser Ausgabe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diesen Kopfsteher nicht.



Ein postfrisches Exemplar dieses Kopfstehers wurde an der 1114. Robert A. Siegel Auktion vom 9. Dezember 2015 unter Los Nr. 544 in New York für 275 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
Saguarojo Am: 12.11.2020 10:27:00 Gelesen: 157851# 608 @  
Turks & Caicos Inseln 69 II. K vom 3.1.1917 WAR TAX-Aufdruck kopfstehend.



Viele Grüsse

Joachim
 
merkuria Am: 15.11.2020 09:03:57 Gelesen: 157518# 609 @  
Am 1. März 1942 verausgabte die französische Somaliküste anlässlich der Befreiung Frankreichs eine entsprechende Freimarkenausgabe (Mi Nr. 213-238). Dazu verwendete man die Marken der Ausgabe 1938 (ex Mi Nr. 150-179) und versah diese mit einem einzeiligen Aufdruck France Libre. Von der 70 Centimes Wertstufe (Mi Nr. 227) sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diesen Kopfsteher nicht, im französischen Yvert Katalog wird er unter Yv Nr. 218a gelistet.



Ein postfrisches Exemplar dieses Kopfstehers wurde an der 1114. Robert A. Siegel Auktion vom 9. Dezember 2015 unter Los Nr. 767 in New York für 180 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 

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