Thema: Köln im Spiegel alter Ansichtskarten
Cantus Am: 09.10.2013 01:19:36 Gelesen: 21298# 1 @  
Hallo zusammen,

wir haben hier eine ganze Reihe von Sammlern, die sich immer wieder in Köln zum Tauschen treffen. Was liegt da näher, als dass ich allerlei Karten aus unserer Köln-Sammlung hier vorstelle, ganz besonders solche, die vor rund hundert Jahren von Köln aus als Souvenir verschickt worden waren, einzelne als Ortspost, andere in weitere Fernen.

Zunächst drei Karten mit dem bekanntesten Bauwerk von Köln, dem Kölner Dom. Dreimal der Blick über den Rhein auf Dom und Altstadt.



Die Karte lief am 10.7.1918 mit Feldpost von Cöln-Nippes nach Bonn-Dransdorf.



Diese Karte lief bereits zehn Monate zuvor am 20.10.1917 von Cöln nach Dransdorf bei Bonn.



Die dritte Karte datiert vom 28.5.1916 und wurde ebenfalls mit Feldpost von Lövenich, heute längst ein Teil von Köln, nach Dresden gesandt.

Der jeweils große Turm im Vordergrund gehört zur Kirche St. Martin.

Viele Grüße
Ingo
 
Manne Am: 09.10.2013 10:13:54 Gelesen: 21279# 2 @  
Hallo Ingo,

da hätte ich auch etwas vom Kölner Karneval, Ansichtskarten mit Sonderstempel vom 20. und 21.2.39. Der Gruß vom Karneval in brauner und grüner Farbe.

Gruß
Manne





Hier noch eine Karte mit Sonderstempel vom 12.1.1941

 
Cantus Am: 09.10.2013 11:54:36 Gelesen: 21259# 3 @  
@ Manne [#2]

Hallo Manne,

vielen Dank für's Mitmachen, aber leider kann ich deine Bilder nicht richtig betrachten, sie sind hier und auch anderswo einfach zu groß ! Es soll uns doch eine Freude bereiten, deine Beiträge anzuschauen, und mit Sicherheit willst du nicht, dass wir das, was du zeigst, einfach nur verärgert überblättern. Wenn ich deine Bilder anklicke, erscheint bei mir auf dem Schirm immer nur ein Teil davon, z.B. so:



Das Höchstmaß an Breite, was sich hier im Forum als Gesamtbild darstellen lässt, beträgt 1.200 Pixel, nicht mehr, und die höchstmögliche Höhe von Bildern beträgt 930 Pixel. Wenn du also irgendwelche Abbildungen den anderen Sammlern im Forum zeigen möchtest, halte dich doch bitte unbedingt an diese Höchstmaße. Nicht die Größe einer Bilddatei, sondern die Maße der Bilder sind hier zu beachten. Und falls du Bildausschnitte zeigen willst, kein Problem, aber auch dafür gelten diese Höchstmaße.

Viele Grüße
Ingo
 
reichswolf Am: 09.10.2013 15:36:05 Gelesen: 21238# 4 @  
@ Cantus [#3]

Hallo Ingo,

ich kann Mannes Bilder komplett sehen. Ich bin wirklich kein PC-Experte, aber ich glaube, es liegt an dir bzw. deinem Rechner, daß du nur Teile sehen kannst. Ich kenne das Problem von einer anderen Stelle her, wo man auch immer gebeten wurde, bestimmte Bildergrößen nicht zu überschreiten, damit die Bilder für alle sichtbar waren. Allerdings betraf das Problem wohl immer nur "uralte" Rechner. Und da frage ich mich, wie weit zurück müssen wir und denn orientieren, damit alle glücklich sind? Es könnte ja auch noch einen User geben, der mit C64 und Akustikkoppler surft, dann lassen wir Bilder am besten ganz weg, wegen der langsamen Übertragung. ;-)

Bitte nicht falsch verstehen, ich will dir nicht ans Bein pinkeln, nur einen anderen Standpunkt aufzeigen (zudem muß ich ja noch hoffen, daß meine Prämisse richtig ist).

Übrigens wäre ein Hinweis auf die Pixelbegrenzung unter Erläuterungen/Hilfe ziemlich sinnvoll, wenn diese allgemein gelten soll. Da steht aber nur etwas über die Dateigröße.

Liebe Grüße,
Christoph
 
zockerpeppi Am: 09.10.2013 21:34:43 Gelesen: 21197# 5 @  
Von mir auch ein Beitrag zu Köln :

1. Rathaus: 1 Juni 1902 ins Departement Meurthe et Moselle



2. Dom Südseite : 11.9.1902 nach Lille in Frankreich



Gruß
Lulu
 
Cantus Am: 11.10.2013 02:14:12 Gelesen: 21160# 6 @  
@ reichswolf [#4]

Hallo Christoph,

ich arbeite hier mit mehreren PCs, alle mit Windows-XP bestückt, meine zwei Bildschirme sind ganz neu und etwa ein Jahr alt und die Bildschirmauflösung beträgt 1280 x 1024 Pixel. Ich war bisher davon ausgegangen, dass das eine vernünftige Darstellung von Bild und Schrift ist, denn wenn noch mehr Daten am Schirm dargestellt werden sollen, sind Details und kleine Schriften für mich kaum noch erkennbar. Das Hinschauen erzeugt dann Augenschmerzen, das aber nehme ich nur ungerne auf mich. Ich sehe auch keinen Grund, warum ich mir ständig die neuesten PCs kaufen sollte, denn zum Surfen, Texte schreiben oder Bilder bearbeiten und Hochladen würde theoretisch auch ein wirklich alter PC genügen; mein neuester ist jetzt etwa 2 Jahre alt. Außerdem solltest Du nicht ganz übersehen, dass viele der Sammler hier im Forum nicht mehr so ganz jung sind und dass deren Augenstärke im Alter mehr oder minder nachlässt. Ich z.B. habe mir eine spezielle PC-Brille anfertigen lassen, um überhaupt am PC arbeiten zu können, und ich denke, dass auch andere Sammler ihre Probleme mit den Augen und der Arbeit am PC haben.

Ich habe übrigens gerade festgestellt, dass in meinem obigen Beitrag eine falsche Zahl steht. Die höchstmögliche Höhe der bildlichen Darstellung beträgt 830 Pixel, nicht 930; das war ein Schreibfehler von mir. Manne hat übrigens in einem anderen Thema nun Bilder gepostet, die gut sichtbar sind, ohne dabei den Bildschirm bis an die letzte Grenze auszuloten; besten Dank dafür.

Viele Grüße
Ingo
 
JoshSGD Am: 11.10.2013 17:04:45 Gelesen: 21137# 7 @  
Guten Abend,

heute eine schöne Ansichtskarte von Köln, gelaufen am 3.7.22 von Köln nach Westerhausen, portorichtig frankiert mit 1,50 Mark, MeF Mi.Nr. 104 c.



Gruß
Josh
 
Cantus Am: 11.10.2013 23:29:21 Gelesen: 21118# 8 @  
Der Rhein bildet immer wieder reizvolle Ansichten und damals wie heute ziehen seine Ufer viele Ausflügler an.



Karte vom 19.9.1915, gelaufen als Feldpost nach Hameln an der Weser.

Köln hat heute einen modernen Hafen, aber auch schon vor hundert Jahren erfüllte der Kölner Hafen eine wichtige Funktion für das Wohl der Stadt. Hier zwei Detailansichten.



Karte vom 1.11.1908, gelaufen an einen Soldaten beim Trainingsbataillon No. 16.



Karte vom 23.9.1913, gelaufen nach Bad Tölz.

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 13.10.2013 16:17:41 Gelesen: 21074# 9 @  
Am 16. November 1822 wurde eine von etwa 40 Nachen getragene, etwa 400 m lange hölzerne Schiffbrücke eingeweiht. Sie ermöglichte eine feste Verbindung zwischen Köln und Deutz in Höhe des Holzmarktes und der Deutzer Freiheit. Jedoch beeinträchtigten Hochwasser, Treibeis und das Erfordernis, die Brücke dreimal täglich für den Schiffsverkehr zu öffnen, weiterhin einen reibungslosen Verkehr. Das Mittelteil der Brücke musste ausgeschwommen werden, um die Brücke für den Schiffsverkehr zu öffnen.

Die Kölner kämpften um die Position für die geplante Dombrücke, eine kombinierte Straßen- und Bahnbrücke. Sie konnten sich aber nicht durchsetzen, sodass seit 1859 Schiff(s)brücke und die neue „feste Brücke“ nebeneinander existierten [1].

Diese Schiffsbrücke übte wohl einen besonderen Reiz auf die Fotografen aus, denn es gibt eine Vielzahl entsprechender Ansichtskarten. Davon will ich heute eine kleine Auswahl zeigen.



Die Karte lief am 20.12.1900 von Köln nach Yokohama / Japan.



Die Karte ist ungelaufen. Der Hersteller der Karte hatte auf der Rückseite eine Kurzbeschreibung zu Köln aufgedruckt.



Die Karte lief am 2.10.1910 von Köln nach Erfurt. Auf dieser Karte ist zu sehen, dass da zeitweise eine Bade-Anstalt in der Mitte der Brücke verankert war.

Die nächste Karte zeigt exemplarisch, wie die Brücke geöffnet wurde, um einen Ausflugsdampfer passieren zu lassen.



Die Karte lief am 2.7.1913 als Ortspost innerhalb Kölns.

Zum Schluss noch ein Blick auf den Dampfer "Kaiserin Auguste Victoria", ebenfalls beim Passieren der Schiffsbrücke. Die Karte ist ungelaufen.



[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Deutzer_Br%C3%BCcke

Viele Grüße
Ingo
 
Pepe Am: 15.10.2013 20:51:38 Gelesen: 21029# 10 @  
Geht denn das? Kölner Ansichtskarte ohne Dom, und ohne Rhein? Ja es geht. Und dann kommt gleich noch ein seltener Ausdruck hinzu. Wenn Google null Treffer hat, ist schon selten. Aber die Stadt wurde ja von den Alliierten in Schutt und Asche gebombt. Das wird es die 'Schlagetersäule' wohl entschärft haben. Mal sehen, ob wir hier im Forum etwas mehr über diese Säule erfahren werden ?



Deutsches Reich, 1941 06 02, Ansichtskarte Köln Vorder- und Rückseite



Auch schon 72 Jahre alt.

Nette Grüße
Pepe
 
Cantus Am: 15.10.2013 23:35:19 Gelesen: 21021# 11 @  
@ Pepe [#10]

Hallo Pepe,

nach meinen Recherchen scheint deine Ansichtskarte von Hahnentor mit Schlageter-Säule die einzige gegenwärtig noch existierende Ansicht aus dieser Zeit zu sein. Ich habe zwar auch mehrere Ansichten vom Hahnentor, aber alle stammen aus der Zeit vor 1933. Nachdem die Nationalsozialisten den Rudolfplatz in Schlageterplatz umbenannt hatten, wurde zur besonderen Erinnerung an Schlageter eine ihm gewidmete Säule errichtet, die aber wohl die Kriegszeiten nicht überlebt hat. Auf deiner Karte, die im Übrigen eine wunderbare Detailtiefe hat, ist links im Bild die Schlageter-Säule zu erkennen; auf den ersten Blick wirkt sie wie eine große Fahnenstange, es wurden daran auch Flaggen hochgezogen, aber im unteren Teil war zusätzlich eine Gedenktafel angebracht. Einige wenige Informationen zur Säule findet man hier:

http://www.gbg-koeln.de/streets/ns_zeit/schlageter.htm.

Viele Grüße
Ingo
 
Pepe Am: 16.10.2013 20:49:30 Gelesen: 20989# 12 @  
@ Cantus [#11]

Lieber Ingo,

ich freue mich sehr über Deine hilfreichen Recherchen. Das ist es, was dieses Forum so wertvoll macht.

Mich beschäftigt zurzeit die Einscannerei mehr als alles andere. Aber am Ende ist es wie ein Neubeginn mit der eigenen Sammlung. Viele Dinge verändern sich schon mit der Tatsache, das man dem Eingescanntem, also der nun entstandenen Datei, ja einen eindeutigen, immer wieder auffindbaren und auch irgendwie einen logischen Namen oder Titel geben muss. Da muß man sich ja zwangsläufig tiefgehender mit beschäftigen. Da habe ich noch sehr viel zu tun.

Vor mir liegt schon wieder eine Nuss zum knacken.

Erst mal nette Grüße
Pepe
 
doktorstamp Am: 16.10.2013 21:47:22 Gelesen: 20977# 13 @  


Hier die Rückseite.



mfG

Nigel
 
JimWentzell Am: 29.10.2013 20:15:11 Gelesen: 20878# 14 @  
Hallo Cantus und Andere

Schöne Ansichtskarten, am Domplatz bin ich öftermals als Kind gewesen, ich muss mal nachschauen, ob ich welche vom letzzen Jahrhundert habe, ich sammle allerlei Belege sowie Ansichtskarten Deutschland und aller Welt.

Besucht doch mal, wenn ihr Englisch könnt, die STAMPBOARDS(dot)COM Dort gibst sämtliche philatelistische Forum/Themen auch viel zu besichtigen, ins besonderes die viele Scans lauerer Aufnahmen von tausende Marken Belege usw.

Wann und wo findet eure Briefmarkenvereintreffung statt? Denn in Januar 2014 besuche ich Verwandten, in der Nähe von Köln. Im Internet schaue ich ab und zu nach Veranstaltungen Briefmarkenclubs aber zur Zeit nichts im Kölner Raum gefunden.

Jim in Jo-Ja (Georgia USA)
 
Cantus Am: 29.10.2013 23:09:49 Gelesen: 20861# 15 @  
@ JimWentzell [#14]

Hi Jim,

bei STAMPBOARDS(dot)COM bin ich registriertes Mitglied, fühle mich hier aber wohler, außerdem habe ich Probleme damit, auf Englisch meine Sammelgebiete der "Postal stationeries" ausreichend zu beschreiben und zu erklären.

Ich selber wohne nicht in Köln, sondern etwa 600 km weiter östlich und kann deshalb keine näheren Auskünfte zu den Sammlertreffen in Köln geben.

Da du besonders den Domvorplatz erwähnt hast, habe ich einige Karten herausgesucht, die den Domvorplatz oder andere Flächen direkt am Dom zu unterschiedlichen Zeiten zeigen.



Karte vom 14.6.1898, gelaufen von Köln nach Marburg an der Lahn.



Karte vom 21.5.1931, gelaufen von Köln nach Weimar.



Karte vom 10.12.1901, gelaufen von Köln nach Frankfurt am Main.



Karte vom 19.1.1928, gelaufen von Köln nach Dinant (Belgien).



Karte, geschrieben am 7.7., gelaufen per Feldpost nach Schöneberg bei Berlin.

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 03.04.2016 01:45:52 Gelesen: 18129# 16 @  
Das versteckt gelegene Dreikönigenpförtchen (Kölsch: „Dreikünnijepöötzche“) ist als einziges der Tore der vielen ehemaligen Kölner klösterlichen Immunitätsbezirke erhalten geblieben . An den Mauern dieser Klöster und Stifte endete die städtische Gesetzesmacht und Steuerhoheit. Das Törchen verbindet den Lichhof (ehemaliger Kirchhof) der Kirche St. Maria im Kapitol mit dem Marienplatz [1].



Poststempel vom 29.12.1926

Der Text der Karte ist in Steno geschrieben.

Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Dreik%C3%B6nigenpf%C3%B6rtchen
 
Cantus Am: 23.04.2016 16:33:52 Gelesen: 18039# 17 @  
Heute eine Karte aus dem Jahr 1918 vom Barbarossaplatz, einem der großen Plätze am Inneren Ring in Köln [1].



Poststempel vom 6.5.1918

Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6lner_Ringe#Barbarossaplatz
 
Cantus Am: 29.12.2016 17:48:15 Gelesen: 16976# 18 @  
Johann Graf von Werth, genannt Jan von Werth und auch Jean de Werth, (* 1591 in Büttgen, seit 1975 Teil der Stadt Kaarst; † 12. September 1652 auf Schloss Benatek) stammte aus einfachen Verhältnissen und wurde einer der bekanntesten deutschen Reitergeneräle im Dreißigjährigen Krieg, den er von der Schlacht am Weißen Berg 1620 bis zur Schlacht bei Dachau 1648 miterlebt und seit den 1630er Jahren als Heerführer, zunächst auf spanischer bzw. kurkölnischer, dann auf bayerischer, zuletzt auf kaiserlicher Seite auch bedeutend mitgeprägt hat [1].



Die Karte ist auf den 24.7.1918 datiert und lief von Köln nach Leipzig.

Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_von_Werth
 
Cantus Am: 16.01.2017 21:46:50 Gelesen: 16843# 19 @  
Der Bismarckturm in Köln ist ein Denkmal für Otto von Bismarck. Die 27 Meter hohe Bismarcksäule befindet sich am Gustav-Heinemann-Ufer/Ecke Bayenthalgürtel. Sie steht als Baudenkmal unter Denkmalschutz. Ende des Jahres 1898 kam in Köln, wie auch in anderen deutschen Städten, die Idee auf, eine Bismarcksäule zu errichten. 1900 wurde mit der Sammlung von Spenden für den Turm begonnen.

Der Turm wurde ab 1902 nach einem Entwurf des Berliner Architekten Arnold Hartmann erbaut und zum größten Teil vom Kölner Schokoladeproduzenten Heinrich Stollwerck (1843–1915) finanziert, der auf einem benachbarten Grundstück die Bismarckburg genannte Villa besaß. Als Bildhauer wirkte Adolf Berchem, mit der Planung der Grünanlagen war Fritz Encke beauftragt. Die Einweihung erfolgte am 21. Juni 1903. In den Jahren 1999, 2001 und 2008 wurden der Turm und die Umgebung saniert [1].



Poststempel vom 24.11.1906

Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bismarckturm_(K%C3%B6ln)
 
Cantus Am: 23.01.2017 20:23:28 Gelesen: 16794# 20 @  
Partie am Kaiser-Friedrich-Ufer mit Blick auf den Dom.



Poststempel vom 6.4.1907

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 14.02.2017 02:39:58 Gelesen: 16694# 21 @  
Der Gürzenich ist eine Festhalle im Zentrum der Kölner Altstadt. Namensgebend ist die Patrizierfamilie von Gürzenich, auf deren Grundstück das Profanbauwerk im 15. Jahrhundert errichtet wurde. Seit Anfang des 19. Jahrhunderts wird der Gebäudekomplex für Konzerte, Kongresse, Gesellschafts- und Kulturveranstaltungen genutzt, insbesondere für solche, die mit dem Karneval zusammenhängen [1].



Karte vom 16.4.1927, gelaufen von Köln-Deutz nach Demmin in Pommern (heute: Mecklenburg-Vorpommern).

Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCrzenich
 
eifelsammler Am: 15.02.2017 11:01:34 Gelesen: 16666# 22 @  
Hallo!

Bei diesem schönen Thema von mir heute das Motiv: Kaiser-Friedrich III-Denkmal auf der Hohenzollernbrücke. Aus mir unbekanntem Grund ist der Beleg leider, bzw. zum Glück für meine Heimatsammlung in Koblenz abgestempelt!



Gruß

Carsten
 
Cantus Am: 27.02.2017 00:39:59 Gelesen: 16589# 23 @  
In allen großen Städten gibt es einen Zoo, so auch in Köln. Dieser Zoo wurde 1860 gegründet und gilt als drittältester Zoo in Deutschland. Ich habe hier eine Karte vom 23.11.1917, die einen Blick auf das Affenfreigehege zeigt.



Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 10.03.2017 22:27:22 Gelesen: 16492# 24 @  
1926: Der Rhein zeigt einen Pegel von 10,69 Meter. In diesem Jahr regnete es im Januar fünf mal so viel wie im Durchschnitt. Das Ereignis ging als Jahrhunderthochwasser in die Geschichte ein [1].



Poststempel vom 11.1.1926

Viele Grüße
Ingo

[1] http://www1.wdr.de/archiv/rheinpegel-104.html
 
klinhopf Am: 10.03.2017 23:44:47 Gelesen: 16488# 25 @  
Zum Thema passt ein Angebot im aktuellen PPA:

Feldpost 1. Weltkrieg - AK Köln Litho Habsburger Ring und Opernhaus von 1916 und früher


 
Cantus Am: 11.03.2017 00:17:09 Gelesen: 16480# 26 @  
@ klinhopf [#25]

Hallo,

schade, dass du nur eine so kleine Abbildung zeigst. Ich habe bei mir mal nachgeschaut, aber ich habe nur zwei ungelaufene Karten gefunden, die das Opernhaus zeigen. Beide Karten datiere ich in etwa auf die Zeit zwischen 1900 und 1920.



Viele Grüße
Ingo
 
Seku Am: 11.03.2017 14:26:12 Gelesen: 16458# 27 @  


Der Hauptbahnhof und die Hohenzollernbrücke um 1920



Ganz bewußt steuern die Züge aus Richtung Hohenzollernbrücke auf den Dom zu, um dann scharf nach rechts in den Hauptbahnhof zu fahren (Karte versandt 1956)



Ohne viel Worte zum Einstimmen auf die Nacht
 
Manne Am: 25.09.2017 10:10:46 Gelesen: 14074# 28 @  
Hallo,

heute eine AK vom 01.09.1899 nach Prag, Ankunftstempel vom 02.09.1899.

Gruß
Manne


 
Cantus Am: 21.01.2018 19:12:56 Gelesen: 12419# 29 @  
Das Domkloster verbindet den Wallrafplatz und den Roncalliplatz. Namensgebend ist der erzbischöfliche Hof, eine mittelalterliche, klosterähnliche Anlage, die hier einst zu finden war. Dieser Ort wird - meines Wissens - Drügger Pitter gnannt. Die gezeigte Karte ist ungelaufen.



Viele Grüße
Ingo
 
DERMZ Am: 23.01.2018 11:58:14 Gelesen: 12356# 30 @  
Guten Tag,

vor mir liegt eine etwa 100-jährige Karte aus Köln, das Denkmal für den katholischen Priester und Begründer des Kolpingwerkes Adolf Kolping (1813-1865) steht vor der Kölner Minoritenkirche. Es zeigt den sozial engagierten Kolping mit einem Gesellen. Die Karte ist ungelaufen.



Viele Grüße

Olaf
 
Cantus Am: 23.01.2018 17:40:11 Gelesen: 12335# 31 @  
Bei Wikipedia findet sich ein besonderes Thema, das mit "Liste militärischer Einrichtungen und Einheiten in Köln" übertitelt ist. Darin findet sich die Angabe, dass das 5.Westfälische Infanterieregiment Nr. 53 in der etwa 1893 errichteten Kronprinzenkaserne stationiert waren [1]. Meine Karte zeigt eine geteilte Ansicht, unten die "Verheiratetengebäude", oben das Gebäude der 5. und 7.Kompanie. Die Karte lief am 16.8.1906 von Köln nach Berlin.



Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_milit%C3%A4rischer_Einrichtungen_und_Einheiten_in_K%C3%B6ln
 
Cantus Am: 01.04.2019 13:11:10 Gelesen: 5856# 32 @  
Die Hohenzollern sind das Geschlecht, das die letzten Deutschen Kaiser im Bismarckreich stellte. Der am 4. Mai 1882 benannte Hohenzollernring geht vom Rudolfplatz und der Aachener Straße über den Friesenplatz bis zur Bismarckstraße. Das Haus Hohenzollernring 58, ein Mietshaus des Steuerinspektors Willmeroth, war das erste Haus der Neustadt, bereits am 22. April 1882 wurde der Grundstein gelegt. Das Haus ist nicht erhalten, die Baulücke nutzt ein Drogeriemarkt mit zwei Geschossen. Das daneben stehende Haus Hohenzollernring 56 hatte 1882 der Stadtplaner Stübben für sich errichten lassen. Wegen seiner bescheidenen Ausmaße wurde es von den Kölnern das Haus „Zum gequetschten Baumeister“ genannt. Heute nutzt ein Reformhaus die Parzelle. Erhalten ist auch das Haus Hohenzollernring 53.

Das „Hotel Ringhof“ mit dem „Ring-Café“ an Nr. 25 erwarb im Jahre 1929 die Firma Stollwerck und veräußerte das Eckhaus bereits im April 1956. An seiner Stelle errichtete der Architekt Hans Schilling für den VW-Händler Jacob Fleischhauer das 1963 bezogene spektakuläre Geschäfts- und Wohnhaus mit trapezförmigem Grundriss und weit auskragender Dachplatte, die auf den Grundriss formal Bezug nimmt.[20] Im Oktober 1970 zog die Kölner Niederlassung der IBM Deutschland in das nach ihr benannte, neu errichtete 13-stöckige IBM-Hochhaus in Nr. 31–35,[21] das im April 1991 die Kölner Bank als ihren Hauptsitz übernahm [1].



Poststempel vom 11.6.1937

Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6lner_Ringe#Hohenzollernring
 
filunski Am: 02.04.2019 14:24:28 Gelesen: 5789# 33 @  
Verehrte Köln-Fans,

auch von mir mal eine alte Postkarte aus Köln, aus dem Jahre 1928:



Eine wohlbekannte Ansicht die kaum weiterer Erklärungen bedarf. ;-)

Interessant aber der Stempel auf der Anschriftenseite:



Maschinenstempel vom Postamt in Köln-Pressa.

Köln-Pressa? Wo soll denn dieser "Stadtteil" sein? Selbst alteingesessene Kölner kennen diesen Stadtteil nicht.

Es ist auch kein Stadtteil, sondern eine Veranstaltung. Die "PRESSA" war eine berühmte Presseausstellung in Köln die am 12. Mai 1928 eröffnet wurde und fünf Monate dauerte. Der gezeigte Stempel ist ein Maschinen-Gelegenheitsstempel, eingesetzt beim Messe-Postamt.

Hier noch die komplette Anschriftenseite dieser offiziellen Postkarte zur Veranstaltung.



Viele Grüße,
Peter
 
10Parale Am: 15.12.2019 21:05:15 Gelesen: 3175# 34 @  
@ filunski [#33]

Schöner Beleg zur Presseausstellung 1928.

Die Hohernzollernbrücke und im Hintergrund der Kölner Dom. Diesmal "original" feder-gezeichnet von Ernst Steinbach aus der Serie 1 Nr. 5. Abgestempelt am 24.11.22 in Köln, freigemacht mit insgesamt 24 Mark zur nicht sehr häufigen Destination Colombo, Ceylon (heute Sri Lanka).

Liebe Grüße

10 Parale