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Thema: Messen: Briefmarken Messe Berlin 2018 ist abgesagt
Richard Am: 23.05.2009 23:10:43 Gelesen: 31641# 1 @  
Folgende Meldung möchte ich allen, die sich auf die Reise nach Berlin gefreut haben, nicht vorenthalten:


Sehr geehrte Damen und Herren,

in der DBZ vom 22. Mai 2009 (Seite 9) wird in einer Kurzmeldung die Behauptung verbreitet, die Briefmarken-Börse Berlin sei ersatzlos abgesagt worden. Wir legen Wert auf die Feststellung, dass dieser Eindruck falsch ist. Fakt ist lediglich, dass es bei der Trägerschaft Änderungen geben wird. Die Wettbewerbe und Ausstellungen sowie das Händlerangebot sollen gleichwohl zum angekündigten Zeitpunkt stattfinden. Bewährte Ansprechpartner werden weiter zur Verfügung stehen.

Wir werden Sie in Kürze nach Klärung der organisatorischen Grundlagen konkret informieren.

Mit freundlichen Grüßen

Bernward Schubert / Gerd Aschoff

 
Richard Am: 12.06.2009 23:26:27 Gelesen: 31574# 2 @  
Eine weitere Meldung, die uns heute per Mail erreicht hat:

Liebe Sammlerfreunde,

mit der heutigen Presseinformation hoffen wir, die leider in die Welt gesetzten Behauptungen über den Philateliemesse-Standort Berlin ausräumen zu können. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie einen Messebesuch am 10./11. Oktober 2009 einplanen würden.

Berlin bleibt entgegen anders lautenden Behauptungen als Standort für eine jährliche Briefmarken-Messe erhalten. Die Kontinuität ist für das Publikum gewährleistet. Die Messeorganisation Bernward Schubert oder die Messe Sindelfingen sind nicht mehr wirtschaftlicher Träger. Diese Aufgabe übernimmt Münzen-Modes aus München, Träger der bislang schon kooperierenden NUMISMATA.

Auf diese neue Plattform baut die Intern. Briefmarken-Messe Berlin auf, die zeitgleich mit der NUMISMATA am 10. und 11. Oktober 2009 auf dem Messegelände unterm Funkturm stattfindet. Gemietet sind die Hallen 10.2 und 11.2, die über die Masurenallee zentral erreichbar sind.

Eine Eintrittskarte gilt für beide Veranstaltungssegmente. Vereinsmitglieder erhalten Rabatt
auf den Eintrittspreis. Informationsstände mit persönlicher Beratung der Verbände und Arbeitsgemeinschaften finden weiter ihren Platz auf der Messe.

Zum gesicherten Programm gehören der bereits angekündigte Stiftungswettbewerb der Jugend und der Teamwettbewerb der Arbeitsgemeinschaften. Einzelheiten sind auf http://www.briefmarken-messe.de verfügbar. Hier besteht auch die Möglichkeit, einen kostenlosen Newsletter mit laufenden Informationen über die weiteren Messevorbereitungen zu abonnieren.

Veranstalter: Münzen-Modes, Reichenbachstr. 17, 80469 München, Tel. 089/268359, info@numismata.de

Fachliche Beratung: Bernward Schubert, Uferstr. 22, 71642 Ludwigsburg, Tel. 07141/2998824, info@briefmarken-messe.de

Presse/Webmaster: Gerd Aschoff, Kurt-Schumacher-Weg 16a, 37075 Göttingen, Tel. 0551/24834, presse@briefmarken-messe.de

 
Richard Am: 02.08.2009 10:32:27 Gelesen: 31454# 3 @  
Stiftungswettbewerb - Teamwettbewerb - BDPh-Salon - Beratung

Zwei Wettbewerbsausstellungen und ein BDPh-Briefmarken-Salon stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Internationalen Briefmarken-Messe Berlin, die zeitgleich mit der Münzenmesse NUMISMATA am 10. und 11. Oktober 2009 auf dem Messegelände unterm Funkturm ausgerichtet wird. Im "Stiftungswettbewerb" der Deutschen Philatelisten-Jugend und der Stiftung zur Förderung von Philatelie und Postgeschichte werden 50 Exponate jugendlicher Sammler von einer dreiköpfigen Jury beurteilt. Unter der Überschrift "Deutschland" haben die teilnehmenden Jugendlichen mit philatelistischen Mitteln unterschiedliche Teilgebiete bearbeitet.

Der "Teamwettbewerb" findet nach seiner Premiere im Jahr 2006 in Berlin dieses Mal zum zweiten Mal im Rahmen der Briefmarken-Messe statt. In den drei Wettbewerbsklassen "Traditionelle Philatelie", "Postgeschichte" oder "Thematische Philatelie" schickt jedes der 17 Team fünf Exponate verschiedener Aussteller ins Rennen, die einen Überblick über deren Forschungsbereich geben. Zwei Arbeitsgemeinschaften haben von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, gleich mehrere Teams anzumelden. Alle Exponate sind auf jeweils einen Rahmen (12 Blatt) begrenzt.

"Aspekte der DDR-Philatelie" heißt der BDPh-Salon, der als repräsentative Sonderschau im Rahmen der Internationalen Briefmarken-Messe Berlin einen Überblick über das Sammelgebiet DDR geben möchte. Anlass ist der 20. Jahrestag des Mauerfalls. Insgesamt bemüht sich der Salon, in seinen insgesamt 100 Ausstellungsrahmen Postwertzeichen- und Postgeschichte der DDR in großer Breite und Vielfalt zu dokumentieren, wobei neben "großen" Objekten mit fünf und mehr Rahmen auch solche stehen, die ein ganz spezifisches Thema nur in einem Rahmen abhandeln.

Die Deutsche Post ist mit dem Sammlerservice vor Ort. Es werden drei Sonderstempel eingesetzt. Die spezielle Messeganzsache widmet sich dem Thema "Sandmännchen". Fachverbände und Arbeitsgemeinschaften sorgen wieder für ein umfangreiches, individuelles Beratungsangebot. Der Landesverband Berliner Philatelisten-Vereine bereitet ein Belegprogramm mit verschiedenen themenbezogenen Briefen und Karten vor. Für Abwechslung im Programm sorgen eine Autogrammstunde der Schweizer Post mit dem Markenkünstler Kuno Ebert und die Verleihung der Yehudi-Menuhin-Trophy für die schönste Musik-Briefmarke durch die Motivgruppe Musik.

Die Internationale Briefmarken-Messe Berlin 2009 wird am 10. und 11. Oktober in Messe­halle 10.2 der Messe Berlin ausgerichtet. Zeitgleich findet in der Nachbarhalle 11.2 die Münzenmesse NUMISMATA statt. Der Zugang befindet sich an der Masurenallee. Eine Eintrittskarte gilt für beide Messen. Ermäßigung für Vereinsmitglieder.

Aktuelle Informationen auf http://www.briefmarken-messe.de

(Quelle: Gerd Aschoff, Göttingen)
 
Richard Am: 20.09.2009 20:12:34 Gelesen: 31305# 4 @  
Die Internationale Briefmarken-Messe Berlin (10. und 11. Oktober 2009) steht fest auf dem Gleis. Der Zug kann rollen. Seien Sie also dabei! Auf der Messe unterm Funkturm bieten wir Ihnen in Halle 10.2 neben einem ausgewählten Händlerangebot mit dem Teamwettbewerb und dem Stiftungswettbewerb zwei interessante Wettbewerbsausstellungen und zusätzlich den hochwertigen BDPh-Salon „Aspekte der DDR-Philatelie“.

Top-aktuelle Einzelheiten (auch die Händlerliste haben wir aktualisiert), einschließlich der Infostände der Arbeitsgemeinschaften und Verbände und andere Zusatzinformationen wie etwa zur Schweizer Autogrammstunde und zur schönsten Musikbriefmarke Europas, finden Sie ab sofort auf http://www.briefmarken-messe.de in der Abteilung Berlin.

(Quelle: Gerd Aschoff, Göttingen)
 
doc Am: 13.10.2009 17:55:45 Gelesen: 31336# 5 @  
Wie jedes Jahr, war ich auch diesmal Besucher der Briefmarkenbörse am Funkturm in Berlin.

Da ich im Norden Berlins wohne, freue ich mich darüber, daß diese wieder auf dem Messegelände stattfindet. Allerdings traute ich meinen Augen nicht, als ich am Samstag um 9:30 Uhr die mindesten 100 m lang Schlange vor dem Eingang sah! Diese bildete sich übrigens nicht, wie sonst üblich, vor dem Haupteingang, sondern vor einem relativ kleinen Nebeneingang. Allerdings hatte der komplett besetzte, eigentlich riesige Parkplatz auf dem Gelände schon diesen Andrang erwarten lassen.

Nach 40 Minuten hatte ich meine Eintrittskarte, mit der ich letztlich in eine kleine Halle gelangte, in der sich die Briefmarken-Aussteller und -Händler auf engem Raum drängten.

Anfangs war kaum ein Durchkommen. Mittags - als wohl viele Besucher eine Pause einlegten - wurde es dann merklich leerer und ich konnte meinem Hobby - nämlich insbesondere der Jagd nach Abarten und Plattenfehlern - nachgehen. Und das auch mit einigem Erfolg.

Nach einem abschließenden, allerdings etwas kurz geratene - Gang durch die Ausstellung (das Fußball-Länderspiel gegen Rußland rief!) fuhr ich wieder nach Hause mit der Gewißheit, auch im kommenden Jahr wieder dort zu erscheinen - allerdings dann erst gegen Mittag!
 
Gerd Am: 13.10.2009 22:51:42 Gelesen: 31305# 6 @  
Guten Abend Doc,

da habe ich wohl nichts verpasst. Auch ich wohne nicht weit von der Messehalle entfernt. Da habe ich ja Glück gehabt, daß ich diesmal nicht hin gefahren bin.

Mit freundlichem Gruß
Gerd
 
Richard Am: 19.10.2009 08:21:49 Gelesen: 31240# 7 @  
Internationale Briefmarken-Messe Berlin 2009 - Guter Besuch und erfreuliches Publikumsinteresse

Von Gerd Aschoff

(15.10.09) - Die Internationale Briefmarken-Messe Berlin war nach Beobachtungen ihrer Organisatoren eine gut besuchte Zentralveranstaltung, die ihre Bewährungsprobe unter den neuen organisatorischen Voraussetzungen bestanden hat. Im Vergleich zu den Vorjahres-Messen in Berlin ist bei allen anhaltenden wirtschaftlichen Belastungen festzustellen, dass sich die Straffung auf zwei Messetage gelohnt hat und der Handel von den Veränderungen hin zu den Vorgaben der Schwesterveranstaltung NUMISMATA überwiegend profitiert.

Das Publikum belohnte die Organisatoren mit großem Interesse bis zur Schließung der Messehalle. Auch die Postverwaltungen können mit dem Verlauf zufrieden sein. Schließlich trugen sie erheblich zur Internationalität der Messe bei, die in diesem Jahr wegen Konkurrenzveranstaltungen auf internationaler Ebene erwartungsgemäß ihre Grenzen fand. Wir freuen uns, dass der Anteil derjenigen Händler undPostverwaltungen, die mit ihrem Umsatz nun zufrieden oder sogar sehr zufrieden sind, gegenüber den Vorjahren deutlich gestiegen ist.

Die Resonanz auf den erstmals im Rahmen einer Briefmarken-Messe durchgeführten Stiftungswettbewerb der Jungphilatelisten war ausgesprochen positiv. Die Siegerehrung am Sonntag war von Kindern und Jugendlichen erfreulich gut besucht. Bestes Exponat in der Altersgruppe bis 8 Jahre ist "Komm mit, ich zeige dir mein "kleines" großes Deutschland" von Tessa Hennigs. Lukas Reber ist in der Altersgruppe bis 12 Jahre Spitzenreiter mit "Berlin ist eine Reise wert". Franziska Langenhan führt die Altersgruppe bis 15 Jahre mit "Sorben in Deutschland" an. In der Altersgruppe bis 21 Jahre
siegte Tanja Baumgarten mit "Bahnpost in Deutschland". Bei den Gruppenarbeiten (16 bis 18 Jahre) belegen die Briefmarkenfreunde Simeon-Hamm aus Hamburg mit "Der Hamburger Hafen - Deutschlands Tor zur Welt" den ersten Platz.

Auch der zum zweiten Mal durchgeführte "Teamwettbewerb" konnte sich über fehlende Beteiligung nicht beklagen. Hier traten 17 Fünfer-Teams an. In der Thematischen Philatelie wurde der alte Spitzenreiter ArGe Allgemeine Zoologie (180 Punkte) vom vormals Zweitplatzierten, der Motivgruppe
Ornithologie (188 Punkte), auf den zweiten Platz verweisen. Auch in der Postgeschichte tauschten Sieger (ArGe Brustschilde, 203 Punkte) und "Vize" (Deutscher Altbriefsammler-Verein, 202 Punkte) die Plätze. Sieger in der Gruppe "Traditionelle Philatelie" wurde die ArGe Brasilien mit 196 Punkten.

Der Salon "Aspekte der DDR-Philatelie" präsentierte Spitzenphilatelie vom Feinsten, die internationalen Ansprüchen genügt. Die gut frequentierten Beratungsstände trugen ihren Anteil dazu bei, den Messebesuch lohnenswert zu machen. Über die Fortsetzung der Internationalen Briefmarken-Messe Berlin wird vom Veranstalter Münzen Modes bis zum Jahreswechsel entschieden. Bis
dahin werden die vorbereitenden Gespräche abgeschlossen.
 
wajdz Am: 09.09.2017 21:53:32 Gelesen: 26078# 8 @  
Im Rahmen der 19. NUMISMATA Berlin am 14. und 15. Oktober 2017 findet auch die BRIEFMARKEN-MESSE statt. An zwei Messetagen wird eine große Auswahl aus dem Gesamtspektrum der Philatelie angeboten.



Wäre für die Nordlichter doch mal eine Gelegenheit, sich zu treffen

MfG Jürgen -wajdz-
 
Cantus Am: 10.09.2017 02:34:31 Gelesen: 26044# 9 @  
Wenn mein Kontostand es zulässt, werde ich am Samstag da sein, allerdings kosten mich Hin- und Rückfahrt bei vier Stunden Aufenthalt alleine schon 200 Euro. Andererseits macht es immer wieder Freude, alte Bekannte wiederzusehen. Falls die Poststempelgilde auch vertreten ist, könnten wir uns ja dort am Stand treffen.

Viele Grüße
Ingo
 
18609 Am: 10.09.2017 22:29:30 Gelesen: 25975# 10 @  
@ wajdz [#8]

Nicht nur für Nordlichter. Leider ist dieses Event dem Tot geweiht, Philaseiten ist auch nicht vor Ort und auch wird es nicht erwähnt. Mehr Werbung findet man sicher in der Münzszene. Soweit ich weiß ist der VPEX vor Ort und somit auch ich.
 
Cantus Am: 10.09.2017 23:38:40 Gelesen: 25952# 11 @  
Leider ist die Messe in Berlin in den letzten Jahren immer kleiner geworden, aber eine ganze Reihe von Händlern, die man auch an anderen Orten antrifft, finden auch immer noch ihren Weg nach Berlin. Und da mein Heimatverein nicht nur in München, Essen und Sindelfingen, sondern auch vor Ort in Berlin seinen traditionellen Stand bei den ARGEn hat, zieht mich alleine schon das nach Berlin. Schade nur, dass ich da noch nie die Philaseiten begrüßen konnte.

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 10.09.2017 23:50:49 Gelesen: 25954# 12 @  
Briefmarkenmesse in Berlin am 14.10. und 15.10.2017

Die Organisatoren der bevorstehenden Berliner Münzen- und Briefmarkenmesse des Jahres 2017 laden im Netz wie folgt ein:

Zur 19. NUMISMATA Berlin am 14. und 15. Oktober 2017 laden wir Sie herzlich ein!

Die NUMISMATA ist eine weltbekannte Münzen-Messe mit unverkennbarem Flair und gepflegter Tradition seit 1970!

Es ist eine numismatische Großveranstaltung für Münzen und Medaillen von der Antike bis zur Neuzeit, Primitivgeld, Banknoten, historische Wertpapiere, Aktien und vieles mehr. Die NUMISMATA ist einer der wichtigsten Treffpunkte für internationales Publikum.

Im Rahmen der NUMISMATA Berlin findet auch die BRIEFMARKEN-MESSE statt. An zwei Messetagen wird eine große Auswahl aus dem Gesamtspektrum der Philatelie angeboten.


Auf der Messe warten auf Sie:

● vortreffliche Messeorganisation und kundenorientierter Service,

● unsere Unterstützung, Flexibilität und Kooperation,

● breitgefächerte Dienstleistungen,

● umfangreiches Angebot an modernen und historischen Zahlungsmitteln,

● große Auswahl an Edelmetallen,

Briefmarken, Postkarten, Briefe, Ersttagstempel etc.

● Fachliteratur und Zubehör,

● fachkundige Schätzungen und Beratungen zum Thema Sammeln und Investieren.
81].

Leider ist die Messe in Berlin in den letzten Jahren immer kleiner geworden, aber eine ganze Reihe von Händlern, die man auch an anderen Orten antrifft, findet auch immer noch ihren Weg nach Berlin. Und da mein Heimatverein nicht nur in München, Essen und Sindelfingen, sondern auch vor Ort in Berlin seinen traditionellen Stand bei den ARGEn hat, zieht mich alleine schon das nach Berlin. Schade nur, dass ich da noch nie die Philaseiten begrüßen konnte.

Viele Grüße
Ingo

[1] http://numismata.de/berlin-2/
 
HWS-NRW Am: 12.09.2017 17:23:54 Gelesen: 25883# 13 @  
Hallo,

ich kann Euch heute schon mal zumindest einen der beiden Sonderstempel und den dazu vom Berlin-Brandenburger Verband geplanten Sonder-Plusbrief vorstellen.



mit Sammlergruß
Werner
 
Cantus Am: 07.10.2017 02:52:04 Gelesen: 25704# 14 @  
Gibt es außer mir noch jemanden, der am Samstag, dem 14.10.2017, die Briefmarkenmesse besucht? Wir könnten uns am Stand des Berliner Ganzsachensammlervereins (bei den ARGEn und Vereinen) treffen. Ich werde vorausichtlich gegen 12.00 Uhr anwesend sein.

Viele Grüße
Ingo
 
wajdz Am: 07.10.2017 17:47:58 Gelesen: 25670# 15 @  
@ Cantus [#9]

Wie ich sehe, hat sich Dein Kontostand erholt. Das freut mich für Dich und so werden wir uns, wie von Dir vorgeschlagen, am GS-Stand in der Realität treffen.

MiNr 309



Vielleicht gibt es ja noch mehr Sammler in Berlin und Brandenburg als uns beide. Mal sehen. ;-)

Bis dahin alles Gute mfG Jürgen -wajdz-
 
18609 Am: 07.10.2017 19:12:16 Gelesen: 25649# 16 @  
Hallo Ihr zwei,

ich werde an beiden Tagen am Stand der VPEX Prüfer zu finden sein, das ist direkt bei den ARGE Tischen, neben dem BPP.

Schönes Wochenende
18609
 
Cantus Am: 08.10.2017 15:28:49 Gelesen: 25597# 17 @  
Ich hoffe ja doch, dass wenigsten Kauli noch kommt, damit wir uns mal kennenlernen können. Schade nur, dass immer so viele Sammler von Sindelfingen schwärmen und erwarten, dass auch wir uns dahin auf den Weg machen, sie selber aber andererseits nicht bereit sind, mit ihrer Anwesenheit die Berliner Briefmarkenbörse zu bereichern, obwohl die Wegstrecke schließlich für beide Seiten die gleiche ist.

Viele Grüße
Ingo
 
sammler-ralph Am: 09.10.2017 15:19:06 Gelesen: 25513# 18 @  
Ich werde familienbedingt - wenn überhaupt - nur am Sonntag dabei sein können.

Gruß
Ralph
 
Cantus Am: 11.10.2017 17:12:50 Gelesen: 25432# 19 @  
Ich habe die beiden Ausgaben der "Philatelie" für September und Oktober 2017 durchgesehen und musste feststellen, dass die Messe in Sindelfingen den Herausgebern der Zeitung einen ganzseiten Artikel wert ist, die Briefmarkenmesse in Berlin aber nirgends auch nur mit einem einzigen kurzen Artikel erwähnt wird. Mit dem Anspruch auf Förderung der Philatelie allgemein hat das nun aber überhaupt nichts mehr zu tun. Berlin mag zwar nicht die Hauptstadt der Philatelie sein, aber wenn in Deutschlands Hauptstadt eine Briefmarkenmesse stattfindet, dann sollte auch deutschlandweit darauf hingewiesen werden.

Viele Grüße
Ingo
 
HWS-NRW Am: 11.10.2017 17:27:50 Gelesen: 25426# 20 @  
@ Cantus [#19]

Das wird in der "philatelie" schon seit Jahren so gehandhabt, daß man die Messe in Berlin kaum oder gar nicht beachtet, man könnte halt nicht über alle Messen intensiv berichten, war des öfteren die Meinung. Das hat mich als "ehemaligen" Berliner, der auch heute noch viele Stempel und Belege für diese Messe entwirft, schon immer geärgert. Vielleicht wird die jetzige Redaktion da etwas gerechter berichten.



Hier mein Entwürfe (Stempel und Beleg) für die Messe in einer Woche.

mit Sammlergruß
Werner
 
ginonadgolm Am: 11.10.2017 18:03:28 Gelesen: 25406# 21 @  
@ Cantus [#19]
@ HWS-NRW [#20]

Ich bin seit vielen Jahren zur Messe nach Berlin gefahren. Ich werde nicht mehr kommen, denn leider ist ist Angebot von Jahr zu Jahr immer stärker abgesunken. Es entsprach schon im letzten Jahr kaum noch dem Niveau einer einer normalen mittelgroßen Tauschveranstaltung.

Schade drum, aber ich fahre lieber nach Sindelfingen, Essen oder München. Dort wird wenigstens noch so viel geboten, daß sich die (teilweise weite) Reise lohnt.

Trotzdem nette Messetage wünscht
Ingo aus dem Norden
 
wajdz Am: 11.10.2017 18:24:05 Gelesen: 25396# 22 @  
@ ginonadgolm [#21]

Weniger Angebote - folglich weniger Besucher. Weniger Besucher - folglich weniger Angebote. Ein ökonomischer Teufelskreis, der den Aspekt „persönliche Kontakte“ nicht berücksichtigt.

Für diejenigen, die kommen wollen, den Hinweis, daß der S-Bahn-Verkehr auf dem Ring unterbrochen ist. Wer also aus dem Norden über Gesundbrunnen anreist, sollte sich darauf einstellen.



Bis Sonnabend 12:00 bei des GS mfG Jürgen -wajdz-
 
strolchberlin Am: 11.10.2017 19:37:45 Gelesen: 25375# 23 @  
Hallo,

ich werde auch mal anwesend sein, vielleicht treffe ich ja mal einen von Euch.

Grüße Klaus
 
mausbach1 (RIP) Am: 12.10.2017 10:30:09 Gelesen: 25337# 24 @  
Die Feststellung bezgl. Qualität etc. von Ingo aus dem Norden (ginoadgolm) kann ich voll und ganz bestätigen! Dafür ist mir die Anfahrt (mehr als 600 km) einfach zu groß.
 
Cantus Am: 13.10.2017 02:26:46 Gelesen: 25268# 25 @  
Auch ich würde gerne einmal zur Messe nach Sindelfingen kommen, aber früher haben meine Berufstätigkeit und andere vorrangige Termine das verhindert, heute sind meine Gesundheit, die damit einhergehenden Probleme und letztlich auch mein Geldbeutel als Ruheständler die massiven Hinderungsgründe. Ich habe eben mal die Kosten kalkuliert, die mir alleine für Hin- und Rückfahrt sowie zwei Übernachtungen für mich und meinen Fahrer im günstigsten Fall entstehen würden. Während euch vielleicht nur die Entfernung nach Berlin abschreckt, würden mir im günstigsten Fall Kosten von 2.800 Euro entstehen, vermutlich aber noch einiges mehr. Und dazu kämen dann noch die Ausgaben, die durch diverse Ankäufe entstehen würden.

Natürlich könnte ich theoretisch die Strecke Berlin - Stuttgart im Flieger zurücklegen, aber zuerst müsste ich überhaupt erst einmal nach Berlin gelangen und ab dem Verlassen des Flugzeuges in Stuttgart müsste mir dort ein passendes Spezialfahrzeug mit persönlichem Fahrer für die gesamte Dauer meines Aufenthaltes zur Verfügung stehen. Ich bezweifle, dass die Kosten dafür sich in Stuttgart in einem ähnlich niedrigen Rahmen bewegen würden wie bei der Anmietung hier im Oderbruch. Also begnüge ich mich mit dem Besuch der Berliner Briefmarkenmesse und seit heute weiß ich, dass ich da auch ein paar alte Bekannte treffen kann. Dazu gehören z.B. Wolfgang Böttcher aus Hattngen oder Christoph Gärtner, die Vertreter verschiedener anderer Auktionshäuseser und allerlei Sammler an den ARGE-Ständen und vereinzelt auch Mitglieder der Philaseiten. Ich denke, die von mir angedachten drei bis vier Stunden Aufenthalt werden gut gefüllt sein.

Und schließlich an euch alle noch die Information, dass in der DBZ Nr. 21 vom 29.9.2017, die mir heute erst zugegangen ist, auf den Seiten 19 bis 21 ausführlich die kommende Briefmarkenmesse in Berlin mit Lageplan der Stände und Tische und einer Liste der Händler, Postunternehmen und ARGEn behandelt wird. Dafür ein dickes Lob an die Macher der DBZ, nur leider lesen nicht alle Sammler diese Zeitschrift, kostet sie doch im Gegensatz zur "Philatelie" alle zwei Wochen 4,90 Euro.

Viele Grüße
Ingo
 
Richard Am: 13.10.2017 15:18:36 Gelesen: 25212# 26 @  
@ Cantus [#19]

Ich habe die beiden Ausgaben der "Philatelie" für September und Oktober 2017 durchgesehen und musste feststellen, dass die Messe in Sindelfingen den Herausgebern der Zeitung einen ganzseiten Artikel wert ist, die Briefmarkenmesse in Berlin aber nirgends auch nur mit einem einzigen kurzen Artikel erwähnt wird.

Hallo Ingo,

frage doch bitte beim Verantwortlichen in Berlin nach, ob überhaupt und früh genug Informationen an die Redaktion der philatelie gegangen sind. Ich hörte aus dem Umfeld der Redaktion, dies sei nicht der Fall gewesen.

Bei der Redaktion Philaseiten ist nichts angekommen, im Gegensatz zur Messe Sindelfingen.

Für Veranstaltungen muss schon etwas "getrommelt" werden, vielleicht können die Berliner im nächsten Jahr mehr tun.

Schöne Grüsse und viele nette Kontakte in Berlin, Richard
 
18609 Am: 13.10.2017 19:49:08 Gelesen: 25157# 27 @  
@ Richard [#26]

Hallo Richard,

ich weiß nicht, ob es das Essen ist oder irgendetwas anderes, was mir gerade hoch kommt. Du selbst erlaubst Dir die Schuld auf ein Forumsmitglied zu schieben, selbst bleibst du der Messe fern, hast nicht mal 2 Sätze hier im Forum dafür übrig.

Schäm dich Richard, Gott sei dank gibt es einige Leute die das Absaufen der Veranstaltung mit ihrer Anwesenheit verhindern. Wenn du Münzen sammeln würdest, wäre das sicher anders.

Grüße
18609
 
ginonadgolm Am: 13.10.2017 23:56:32 Gelesen: 25121# 28 @  
@ 18609 [#27]

Hallo 18609,

offensichtlich bist du des Lesens nicht mächtig! Ansonsten hättest du nicht in solch unsachlicher Form reagiert.

Bitte beim nächsten mal etwas sachlicher wünscht sich

Ingo aus dem Norden
 
Christoph 1 Am: 14.10.2017 00:41:29 Gelesen: 25112# 29 @  
@ ginonadgolm [#28]

Hallo Ingo,

wenn es hier einen Button "gefällt mir" gäbe wie beim Gesichtsbuch, dann hätte ich ihn für Deinen Beitrag gedrückt.

Danke!
Christoph
 
HWS-NRW Am: 14.10.2017 09:17:22 Gelesen: 25074# 30 @  
@ 18609 [#27]

Hallo 18609,

das geht jetzt wirklich unter die Gürtellinie, gerade da Richard sich sehr für unsere Philatelie einsetzt und wenn Du in früheren Jahren etwas mehr in der Berliner Philatelie gewesen wärst, hättest auch Du es begriffen, daß dem "Macher" der Münzenbörse und dem "Anhängsel" Briefmarkenmesse", Herrn Modes, es immer mehr um seine Münzen-Börse geht, was auch sein Recht ist.

Also bitte in Zukunft etwas mehr Zurückhaltung und Höflichkeit !

mit Sammlergruß
Werner
 
strolchberlin Am: 14.10.2017 09:56:16 Gelesen: 25068# 31 @  
Hallo,

so ich fahre gleich los zum Messegelände, mal sehen, was ich für einen Eindruck von der dortigen bekomme - werde berichten.

Klaus
 
18609 Am: 14.10.2017 19:37:43 Gelesen: 25006# 32 @  
@ ginonadgolm [#28]
@ Christoph 1 [#29]

Ich kann sehr wohl lesen, genau wie andere kann ich erkennen, dass diese Messe hier totgeschwiegen wird. Weiteres unten.

@ HWS-NRW [#30]

Hallo Hans Werner,

du weißt sehr wohl, dass ich mir mit Herrn Pflug viele Jahre den Arsch, genau wie du, aufgerissen habe. Ich habe mit Herrn Pflug etwas geschaffen, was es vorher auf Messen nicht gegeben hat, das war am Anfang auch super durch den LV unterstützt, dann wurde die Arbeit aber vernichtet. Dem Veranstalter ist die Philatelie sicher nicht egal, aber jeder muss leben, wenn der Landesverband kein Geld für eine sinnvolle Arbeit hat die dem Mitgliedern hilft, ist das schade.

@ Richard [#26]

Du weißt, dass ich viel hinterfrage und nicht einfach bin, so bin ich aber nun mal. Ich und andere würden sich wünschen, wenn Veranstaltungen hier gleich behandelt werden, man kann auch zu einer Messe was schreiben, wo man nicht anwesend ist. Vielleicht kannst du aber auch in Berlin einen winzigen Stand organisieren, der meinetwegen durch Moderatoren besetzt wird, eine Lösung findet sich immer.

@ Alle

Die Messe war heute sehr gut besucht, einige fehlten wie z.B. Michel oder Safe, dennoch waren die Händler, die ich gesprochen habe mit dem Tag zufrieden.

Grüße
18609
 
strolchberlin Am: 14.10.2017 21:38:03 Gelesen: 24968# 33 @  
Hallo,

ich war sehr enttäuscht und war wohl das erste und letzte mal auf der Berliner Briefmarkenmesse.

Es waren keine Prüfer da, Safe fehlte, die Stände waren gedrängt, so dass man meistens in der zweiten Reihe warten mußte, da es zu wenig Auswahlstände gab. Die ARGE Berlin hatte einen großen Stand der zum größten Teil leer war.

Klaus
 
18609 Am: 14.10.2017 21:42:05 Gelesen: 24964# 34 @  
@ strolchberlin [#33]

Es waren keine Prüfer da,

Das ist ja wohl nicht die Wahrheit, es waren sogar BPP Prüfer anwesend.
 
KaraBenNemsi Am: 14.10.2017 21:46:14 Gelesen: 24962# 35 @  
Hallo,

ich bin sehr zufrieden, denn habe ich mehr Material gefunden, als mir lieb war. Es waren für mich ausreichend Händler mit gutem und gut sortiertem Angebot da. Es gab natürlich auch welche mit denen ich nichts anzufangen wusste. Der Platz war wirklich eng. Und es fehlten einige Firmen, die ich eigentlich erwartet hatte.

Ich komme nächstes Jahr wieder. Das ist für mich keine Frage.

Prüfer habe ich mindestens vom VPEX gesehen (ich denke da waren zwei) - ich habe aber auch nicht gezielt auf Prüfer geachtet.

Viele Grüße

Carsten
 
strolchberlin Am: 14.10.2017 21:49:10 Gelesen: 24956# 36 @  
@ 18609 [#34]

Ich habe keine Prüfer gesehen außer den von VPEX, der für ich unrelevant war, auch waren keine namhaften Auktionshändler, wie Gärtner, Felzmann oder Schlegel vertreten.
 
hajo22 Am: 14.10.2017 22:12:37 Gelesen: 24944# 37 @  
@ strolchberlin [#33]

Eine Arge Berlin kenne ich nicht. Meinst Du die FG (Forschungsgemeinschaft) Berlin?

hajo22
 
18609 Am: 14.10.2017 22:19:20 Gelesen: 24943# 38 @  
@ KaraBenNemsi [#35]

Hallo Carsten,

wir waren heute mit dem VPEX mit 4 Prüfern vor Ort, morgen kommen 2 andere dazu. Einfach jemanden am Stand ansprechen und wir klären die Wünsche.

@ strolchberlin [#36]

Hallo Strolchberlin,

wir können nur präsent sein, der BPP war es ja nicht. Wir sind wie wir sind, wenn der VPEX für dich nicht wichtig ist, ist das für uns ok. Der Tag war für uns erfolgreich und wir hatten viele interessante Gespräche.

Grüße
18609
 
Cantus Am: 15.10.2017 05:10:02 Gelesen: 24898# 39 @  
Hallo allerseits,

auch ich möchte einen Erfahrungsbericht beitragen. Ich bin um 9.30 Uhr aufgebrochen und war gegen 17.00 Uhr wieder daheim Wenn man die vier Stunden Fahrtzeit abzieht, blieb genug Zeit für Gespräche und Materialsuche. Insgesamt war ich positiv überrascht, sowohl was das Funktionieren der vorab erbetenen Sonderparkerlaubnis für unser Fahrzeug direkt vor der Halle betraf als auch das für mich völlig ausreichende Händlerangebot, das ich bei weitem nicht komplett aufsuchen konnte.

Zugegebenermaßen war es recht eng in der Halle, aber zu einem wesentlichen Teil waren daran die Sammler selber schuld. Es gibt keinen wirklichen Grund, warum man unbedingt gleich zum Start der Messe anwesend sein muss. Auch ein paar Stunden später kann man noch sehr schöne Funde machen. Ich für meinen Teil war an keiner einzigen „Krabbelkiste“, sondern habe nur ausgesucht schöne Belege erworben.

Ein weiterer Grund für die Enge ist das relativ geringe Platzangebot, das für die Händler, die Postagenturen, die ARGEn und Vereine zur Verfügung steht. Sicherlich ist das so, dass dem Organisator der NUMISMATA das Wohl der Briefmarkensammler nicht so sehr am Herzen liegt wie der Münzenbereich, andererseits war aber deutlich zu sehen, dass ein Teil der Halle durch hohe Stellwände abgeteilt ist und während der Messedauer unbenutzt bleibt Diese brach liegende Nutzfläche hätte man von Messeseite her sehr wohl noch zur Verfügung stellen können, was aber wohl durch das hohe Gewinnstreben der Messe Berlin verhindert worden ist.

Außerordentlich positiv hat es auf mich gewirkt, dass die Tische der Vereine und ARGEn in der Nähe des Eingangs zu finden waren und nicht irgendwo im Hintergrund der Halle, wie ich das z.B. von den Messen in München und Essen her kenne. Ich habe das als deutliche Wertschätzung der Sammlerorganisationen wahrgenommen. Der Shop der Deutschen Post war leider platzbedingt viel zu klein, so dass es mir nur mit langer Wartezeit möglich gewesen wäre, Messeganzsachen mit zugehörendem Sonderstempel zu verschicken; zeitbedingt habe ich darauf verzichtet.

Zuerst habe ich mich zum Stand des Berliner Ganzsachen-Sammler-Vereins begeben, wo ich nicht nur Vereinskameraden traf, sondern wo mich bereits unser Sammlerfreund wajdz erwartete, mit dem ich ein anregendes Gespräch führen konnte. Weitere Mitglieder der Philaseiten waren leider zum verabredeten Termin und Ort nicht erschienen, was ich sehr bedauert habe, aber leider auch nicht ändern konnte. Auch dem Vorschlag von Richard, mich mit den Verantwortlichen für die Organisation der Briefmarkenmesse in Verbindung zu setzen, konnte ich nicht nachkommen. Zum Einen kenne ich die Personen nicht, zum Anderen ist es mir wegen der Fülle im Raum und meiner zugleich begrenzten Aufenthaltszeit nicht möglich gewesen, diese Personen überhaupt erst einmal zu finden und dann auch noch klärende Gespräche zu führen.

Insgesamt habe ich nur drei Händler aufgesucht, obwohl das Angebot doch um einiges umfangreicher war. Zuerst war ich bei Herrn Wichmann, den ich schon länger als zwei Jahrzehnte kenne und der immer wieder ein spannendes internationales Angebot vorweisen kann. Ich habe dort Ware für 140 Euro erworben und weiteren Geschäftsverkehr mit ihm für die Zeit nach den aktuellen Messen verabredet, denn er hat schließlich auch noch eine ganze Reihe mich interessierender Belege, die er nicht auf der Messe präsentiert.

Anschließend habe ich mich an den Stand von Herrn Burmeister, einem Berliner Händler begeben. Herr Burmeister ist zwar in vielen Bereichen um einiges teurer als seine Kollegen, andererseits findet man bei ihm durchaus auch Belege, die sonst niemand vorweisen kann. Nach der Abwägung von Nutzen und Kosten habe ich schließlich 160 Euro bei ihm gelassen, habe dafür aber sehr schöne Belege erwerben können.

Direkt nebenan war der Stand von Herrn Wilske, der in Berlin-Pankow ein Ladengeschäft mit dem Schwerpunkt auf Belegen betreibt. Auch ihn kenne ich schon seit Jahren und er hatte mich auch schon einmal mit passenden Angeboten in meinem Haus im Oderbruch besucht. Wir hatten damals einen angenehmen Tag miteinander, haben viele Gespräche geführt und ich war allerlei Geld losgeworden. Eine Wiederholung haben wir nun für das nächste Frühjahr verabredet. Bei ihm habe ich heute schließlich 130 Euro bezahlt, wobei zu bemerken ist, dass mir bei allen drei genannten Händlern insgesamt Nachlässe von über 100 Euro auf die ausgezeichneten Messepreise gewährt worden sind.

Das hier weiter oben bemängelte Fehlen von bestimmten Prüfern halte ich für venachlässigbar, denn zu denen kann man auch außerhalb vom Messegeschehen Kontakt aufnehmen. Das Fehlen von SAFE oder anderen Albenherstellern ist mir gar nicht aufgefallen, ich halte es aber für unwesentlich, denn ich bin bei beiden Verlagen registrierter Käufer mit entsprechendem Passwort und muss deren Vertreter nicht noch zusätzlich auf einer Messe antreffen. Ich kann auch nicht so recht nachvollziehen, warum auf so einer Messe unbedingt bestimmte Auktionshäuser präsent sein sollen. Wenn ich über eine Auktion Ware verkaufen möchte, kann ich mich schleßlich über das Internet mit dem jeweiligen Auktionshaus in Verbindung setzen. Die zu versteigernde Ware wird dann entweder versichert per Post übersandt oder vom Auktioshaus bei mir abeholt, beides ist möglich. Für die Verabredung solchen Tuns brauche ich aber keine Messe, dafür reichen Telefon, E-Mail und Postverkehr völlig aus.

Zusammenfassend ist zu bemerken, dass sich aus meiner Sicht der Ausflug nach Berlin trotz der hohen Fahrtkosten von über 200 Euro für mich gelohnt hat. Ich werde auf jeden Fall im nächsten Jahr wiederkommen, wenn meine Gesundheit das zulässt. Und ich hoffe natürlich, dann noch weitere Mitglieder der Philaseiten kennenlernen zu können.

Viele Grüße
Ingo
 
wajdz Am: 15.10.2017 10:59:25 Gelesen: 24838# 40 @  
Ganz so früh wie Cantus bin ich nun nicht aus den Federn, aber die Messe läuft ja noch und deshalb hier meine Einschätzung. Ich gehöre ja nur zu den Krabbelkistenbesuchern und beurteile deshalb die Veranstaltung auf einer ganz anderen Ebene als mein verehrter Vorredner Cantus, den ich zu meiner großen Freude bei dieser Gelegenheit kennenlernen durfte.

Die durch die sehr begrenzte Fläche verursachte drangvolle Enge hat mir die Lust auf weitere Veranstaltungen dieser Art endgültig genommen. Das Vergnügen kann ich an jedem Wochenende auf dem Oldthing-Markt hinter dem Ostbahnhof haben. Es gab praktisch keine Möglichkeit, die nach langem Anstehen bei der Post, die mit drei Mitarbeitern auf gefühlt 6 m² weit unter dem Platz-Limit für Schäferhunde arbeiten mußten, erworbenen GS versandfertig zu machen. Das heißt adressieren, evtl. frankieren u.s.w., und der durch Verzehrzwang des Cateringdienstes überteuerte Sitzplatz eignete sich dafür auch nicht, da ja dort immer die Gefahr des umfallenden Kaffeebechers besteht.

Da man älter wird, muß immer wieder mal von der einen oder anderen Gewohnheit Abschied genommen werden. Dazu gehört nun auch diese Veranstaltung.

MfG Jürgen -wajdz-
 
Cantus Am: 16.10.2017 15:29:48 Gelesen: 24758# 41 @  
@ wajdz [#40]

Hallo Jürgen,

solche Krabbelkisten, die du so magst, werden mir regelmäßig als Vereinsrundsendung zugeschickt, manchmal bis zu vier Stück pro Monat mit durchschnittlich 1.500 Belegen pro Karton, überwiegend im Preisniveau von ein bis zwei Euro. Dafür also brauche ich nicht zu einer Messe oder Börse zu fahren. Auf Auktionen findet man Einzelbelege meiner Sammelgebiete, wenn überhaupt, in der Preisklasse so etwa ab vierzig Euro aufwärts. Belege in der Preisklasse dazwischen aber, also von etwa fünf Euro bis zu etwa dreißig Euro, findet man überwiegend auf Tauschtagen oder in Ladengeschäften bei Briefmarkenhändlern.

Da, wo ich wohne, gibt es aber weit und breit keinen einzigen geeigneten Händler und auch das Angebot auf der gelegentlichen Briefmarkenbörse in Seelow passt überhaupt nicht zu meinen Sammelinteressen. Da mir aber das Aufsuchen von anderen Großtauschveranstaltungen oder von den Berliner Briefmarkenhändlern oder auch von privaten Verkäufern auf Trödelmärkten wie dem von dir genannten, die noch mit Belegen handeln, wegen fehlender Barrierefreiheit nicht mehr möglich ist, bleibt mir als einzige Variante der Besuch der Berliner Briefmarkenmesse, die regelmäßig jedes Jahr Anfang Oktober stattfindet. Auf dieses für mich besondere Ereignis bereite ich mich monatelang auch finanziell vor und jetzt am Samstag hatte ich meine Einkaufstour nur deshalb abgebrochen, weil zwar Geist und Geldbeutel noch willig waren, mein Körper aber Warnsignale von sich gab.

Natürlich würde ich meine Bestände mit geeigneten Belegen gerne im direkten Ankauf oder Tausch auch über die Philaseitenmitglieder ergänzen, aber obwohl ich seit Jahren immer wieder auf meine vielfältigen Sammelgebiete im Tauschforum hinweise, kommen fast nie Angebote, auch nicht von Händlern oder hier registrierten Auktionatoren, und falls doch einmal, dann nur zu mich weniger interessierenden Nebenschauplätzen wie irgendwelchen Landpoststempeln oder z.B. alten Glückwunschkarten diverser Motive. Auswahlen dagegen, mit denen mir z.B. Privatganzsachen von Österreich oder der Schweiz angeboten werden, an denen ich absolut vorrangig interessiert bin, waren bisher absolute Mangelware.

Ich will daher hier, sozusagen als Abschluss dieses Themas, jedenfalls soweit es mich betrifft, einige der Belege aufzählen, die mir auf der Messe in Berlin einen etwas tieferen Griff in den Geldbeutel wert waren.

Private gelaufene Ganzsachenumschläge von Österreich
Private gelaufene Ganzsachenumschläge der Schweiz
Seltene Frachtbriefe und mehrsprachige Postbegleitadressen von Österreich aus der Zeit zwischen 1870 und 1890
Eine noch fehlende private Ganzsachenpostkarte zur Jubiläumsausstellung 1898 in Wien
Mehrere fiskalische Dokumente von Österreich aus der Zeit um 1890 mit eingedrucktem oder aufgeklebtem Gebührenwertzeichen
Eine seltenere alte Ganzsachenpostkarte von Rumänien mit interessantem Postweg
Ein echt gelaufener Ganzsachenkartenbrief vom Senegal aus der Zeit um 1900
Zwei alte gelaufene Ganzsachenumschläge der USA mit Werbezudrucken in Form von Bildern
Fünf Belege mit Landpoststempeln von Orten aus meiner Heimatsammlung, die ich schon mehr als zwanzig Jahre gesucht habe

Diese Aufzählung ist natürlich nicht vollständig und sie enthält auch keine Belege im oberen Preissegment, aber mir sind sie wichtiger als das meiste andere Belegematerial, das oft so teuer auf Auktionen angeboten wird.

Viele Grüße
Ingo
 
sammler-ralph Am: 17.10.2017 11:13:46 Gelesen: 24647# 42 @  
Etwas verspätet möchte ich noch meine Eindrücke von der Messe schildern. Ich war am Sonntag zur Eröffnung um 9:30 Uhr dort. Es war recht leer, so dass es zu keinem Gedränge kam. Trotzdem habe ich nicht so recht verstanden, warum die vorhanden Stände so eng stehen müssen, der Rest der Halle war durch mobile Trennwände abgetrennt. Hier hätte man etwas großzügiger verfahren können, da der Hallenrest ja ohnehin nicht anders nutzbar war, wirkliche Mehrkosten für den Hallenbetreiber wären also nicht angefallen.

Es ist offensichtlich, dass die Briefmarkenmesse nur ein kleines Anhängsel an die Numismata, also die Münzenmesse ist. Was völlig fehlt, ist ein "Rahmenprogramm für Philatelisten", also eine Ausstellung oder philatelistische Vorträge.

Die relativ wenigen Händler habe ich nach und nach aufgesucht, einer der Händler hatte mich vorab angeschrieben, dass er von mir gesuchtes Material für mich dabei hat. Gegen 14 Uhr war ich durch.

Insgesamt bin ich mit dem Tag und meiner Ausbeute zufrieden. Sinnvoll ist es, den Händlern seine Sammelgebiete möglichst vorab zu nennen, einige haben zugesagt, mich bei Vorliegen von geeignetem Material zu benachrichtigen.

Gruß
Ralph
 
HWS-NRW Am: 17.10.2017 12:15:31 Gelesen: 24627# 43 @  
@ sammler-ralph [#42]

Hallo,

mit den Hallenpreisen liegt Ihr leider falsch, jeden Quadratmeter läßt sich die Messe bezahlen, daher die "Enge" im Philatelie-Bereich im Gegensatz zur Münzmesse, hier gibt es viel Platz und zahlungskräftige "Händler" und Firmen, das ist leider seit Jahren so, da kommt man gegen Herrn Modes auch nicht an, weniger Gelder, weniger Platz, das ist deutsche Realität.

mit Sammlergruß
Werner
 
winker30 Am: 09.11.2017 19:16:39 Gelesen: 24148# 44 @  
Hallo zusammnen,

auf der Berliner Messe im Oktober hat Ungarn (auf dem Stand von Österreich) einen Gummistempel abgeschlagen zur Numismata 2017. Nachfrage nach Belegen bei Philatelisten-Verband Berlin-Brandenburg e.V. war negativ.



Frage, wer kann Adresse durchgeben, wo man ggf. einen Beleg bekommt? Danke.

mit freundlichem Sammlergruß
Winfried
 
Richard Am: 20.01.2018 09:11:06 Gelesen: 22650# 45 @  
Absage der Briefmarken Messe Berlin 2018

DBZ/tb (19.01.2018) - Dieses Jahr wird keine Briefmarken Messe [1] im Rahmen der Numismata Messe stattfinden. Dies teilte Angela Modes auf DBZ-Anfrage mit.

Damit verschwindet Berlin von der Landkarte philatelistischer Fachmessen.

Schöne Grüsse, Richard

[1] http://www.expodatabase.de/messe/internationale-briefmarken-messe-berlin-52608.html
 
22028 Am: 20.01.2018 11:26:14 Gelesen: 22593# 46 @  
@ Richard [#45]

Das ist ein Armutszeugnis für Berlin, aber fast schon abzusehen gewesen. Anscheinend waren die Umsätze in der Vergangenheit in Relation zu den Kosten nicht ausreichend. Standmieten kosten halt viel Geld, und Berlin und Umgebung ist ja nicht unbedingt die reichste Gegend von Deutschland (Arm aber Sexy sagte mal der vorherige Bürgermeister). Ich habe auch keine Ambitionen, 500 km hin und 500 km zurück zu fahren, um dann doch die selben Händler wie in Essen/Sifi zu sehen.
 
Richard Am: 25.01.2018 09:11:41 Gelesen: 22311# 47 @  
@ 22028 [#46]

Ich wurde schon gefragt, warum wir keinen Philaseiten Stand in Berlin hätten. Recht einfach, wir haben die Kosten überschlagen:

Fahrtkosten für 13 Stunden und rund 1.400 km Bodensee - Berlin und zurück mit einem sehr schweren Auto mit Transportmöglichkeit, da wir unseren Monitor, unserem Laptop und weitere Ausrüstung mitnehmen müssen, damit erhebliche Benzinkosten, dreimal Übernachtung für 2 Personen, Standmiete 2 Tage (4-6 qm plus Rückwand), Strom und Internet (kostet auf anderen Messen bis 300 Euro) sowie die Kosten für drei Abende, bei denen wir neben unseren üblicherweise die Kosten unserer Gäste übernehmen. Dazu kommt die Zeit für 3 1/2 Tage Arbeitsausfall, was dann am Wochenende nachgeholt werden muss.

Da kommen insgesamt Kosten von grob geschätzt 3.000 Euro zusammen.

Das lohnt sich vielleicht für örtliche Händler oder solche aus dem Berliner Umland, die keine Fahrtkosten haben, keine Übernachtung, kein Strom und kein Internet zahlen müssen.

Schöne Grüsse, Richard
 
hase58 Am: 16.05.2018 11:34:18 Gelesen: 20564# 48 @  
Das mit den Kosten ist ein größeres Problem. Leider! Aber in diesem Jahr liegt der Termin der Münzmesse so ungeschickt ein Wochenende vor Sindelfingen, dass das keinen Sinn machte. Da in den vergangenen Jahren die Messe, da samstags und sonntags - immer gut besucht war, muss man überlegen, ob nicht z.B. seitens einer Arge aus Berlin etwas preiswerter organisiert werden kann, denn Bedarf ist da.

Beste Grüße
hase58
 
Cantus Am: 16.05.2018 11:54:53 Gelesen: 20547# 49 @  
@ hase58 [#48]

Hallo,

man könnte ja zum Beispiel mal überlegen, ob man sich für diese Veranstaltung einmalig, sozusagen probeweise, mit Polster & Rutsch zusammentut, denn auch deren Veranstaltungen ziehen nicht nur Käufer von Ansichtskarten an, sondern auch Münzen- und Belegehändler und -käufer. Wenn Polster & Rutsch die Kosten der Miete für die ansonsten genutzte Halle im Bezirk Tiergarten (jetzt Mitte) mit in die Anmietung der Messehalle einbringen würde, wäre allen geholfen, denn man hätte mehr Raum zur Verfügung und die interessierten Käufer sind im Großen und Ganzen die gleichen.

Viele Grüße
Ingo
 
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