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Thema: (?) (656/658) Bund Dauerserie Blumen
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gestu Am: 11.06.2018 17:56:45 Gelesen: 230853# 459 @  
Garpa-Pluskarte 2016 mi Aufdruck der 28 Cent Tausendgüldenkraut


 
funnystamp Am: 13.06.2018 19:55:30 Gelesen: 230382# 460 @  
In der jüngsten Vorratsliste des Sammler-Service ist ein neuer Wert der Dauerserie "Blumen" angekündigt. Am 12. Juli erscheint die Ausgabe Kokardenblume zu 379 Cent.

Wozu benötigt man diesen Wert?

Grüße
Hermann
 
Michael Mallien Am: 13.06.2018 20:45:47 Gelesen: 230363# 461 @  
@ funnystamp [#460]

Ich behaupte, dass es zurzeit keine Versendungsart, ggf. in Kombination mit einer Zusatzleistung, gibt, auf die diese Nominale passt. Allerdings ist bekannt, dass im Juli Bücher- und Warensendungen teurer werden [1]. Doch auch dort passt eine solche Nominale nicht.

Ich vermute, dass sich noch andere Leistungen im Preis verändern. Der krumme Betrag deutet darauf hin, dass eine "Leistung inkl. MwSt." in dieser Nominale enthalten ist.

Beispiel: 1,50 Euro netto wären 1,79 Euro brutto.

Von August 2017 bis März 2018 kostete z.B. die Zusatzleistung Alterssichtprüfung genau diesen Betrag.

Es tut mir leid, ich weiß es leider auch nicht und bin gespannt!

Viele Grüße
Michael

[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=179216#M73
 
gestu Am: 13.06.2018 21:09:34 Gelesen: 230356# 462 @  
@ Michael Mallien [#461]

Ich glaube nicht, dass dieser Wert etwas mit der Mehrwertsteuer zu tun hat. Bisher war und ist es so, dass die Briefmarken umsatzsteuerbefreit waren. Wenn Sendungen frankiert wurden, die umsatzsteuerpflichtig waren, dann war die darauf zu entrichtende Umsatzsteuer immer gesondert zu zahlen.

Jetzt mit Markenwerten anzufangen, die Umsatzsteuerpflichtig sind, wäre sehr schwierig zu händeln.

Großbrief International kostet 370. Aber wozu dann die 9 Cent extra? Oder ist es ein Tippfehler und der Wert kommt mit 370?
 
gestu Am: 15.06.2018 08:05:45 Gelesen: 230075# 463 @  
@ funnystamp [#460]

Ich habe gestern mit der Versandstelle in Weiden telefoniert und mich nach der Blumenserie erkundigt. Die Auskunft lautet: "Im Juli erscheint keine Marke der Dauerserie Blumen".

Könntest du einen Auszug aus der Vorratsliste mit der Ankündigung der Marke als Scan oder Foto hier einstellen?
 
Henry Am: 15.06.2018 13:05:29 Gelesen: 230030# 464 @  
@ funnystamp [#460]

Auf der Internet-Seite der DPAG ist als jüngste Vorratsliste immer noch die des 2. Quartals eingestellt. Darin ist von einer Neuerscheinung nirgends die Rede. Da würde mich, wie von gestu (#462) vorgeschlagen, ein Scan deiner Info-Quelle auch interessieren.

Keine Ente ist aber wohl, dass am 12.07. eine Neuauflage des 70 Cent Wertes als SK-Maxirolle 5.000 in neuer Anordung, also quer zur Rollenbahn, herausgegeben wird. Diese Ausgabe ist bisher nach meinem Wissen noch nirgends schriftlich angekündigt worden.

Da es aber kein neues Markenbild und auch keine neue Nominale ist, wird sie wohl auch nicht als neue Marke angesehen. Immerhin hätte Gestu (#462) bei seinem Anruf aber diese Information erhalten müssen!

Mit philatelistischem Gruß
Henry
 
gestu Am: 17.06.2018 12:36:58 Gelesen: 229331# 465 @  
GARPA Plusbrief mit 70 Cent Schokoladen Kosmee



GARPA Plusbrief mit 60 Cent Kaiserkrone und 45 Cent Margerite


 
funnystamp Am: 18.06.2018 12:11:30 Gelesen: 228595# 466 @  
In der ersten Ergänzungsliste des 3. Quartal 2018 war die Blumen-Ausgabe noch enthalten (siehe Ausschnitt). Mittlerweile hat mich eine neue, korrigierte Liste aus Weiden erreicht, in der diese Ausgebe nicht mehr vorhanden ist. Im Begleitschreiben wird angemerkt: "... haben wir Ihnen in den letzten Tagen
unsere Vorratsliste `Philatelie aktuell´ 3. Quartal 2018 zugeschickt. Leider lag dieser die Ergänzungsliste vor dem finalen Druck bei, in der sich einige Fehler eingeschlichen haben."

Wenn in der ersten Version noch von dieser Marke berichtet wird, diese aber noch nicht für das dritte Quartal zur Ausgabe vorgesehen ist, so kann man wohl erwarten, dass diese Marke in Zukunft doch erscheinen könnte. Ob der unrunde Betrag von 379 Cent ebenfalls ein Fehler ist? Warten wir es ab.


 
Michael Mallien Am: 27.06.2018 10:00:12 Gelesen: 222827# 467 @  
Nun kommt sie doch, die Marke zu 379 Cent, wie in den Neuheiten aus Deutschland [1] angekündigt.

Weiß inzwischen jemand mehr über diese Portostufe?

Viele Grüße
Michael

[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=2132&CP=0&F=1
 
Henry Am: 27.06.2018 14:20:05 Gelesen: 222489# 468 @  
@ Michael Mallien [#467]

Soweit ich erfahren habe, soll sie für eine neue Päckchenform, das "S-Päckchen" gelten. Das soll die Maße 35 x 25 x 10 als Höchstmaß haben und bis 2 kg wiegen dürfen. Dafür entfällt das Päckchen bis 1 kg. Die Post gibt auf der Übersichtsseite aber noch alle alte Tarife an, ohne Hinweis auf eine Änderung. Wäre also die Frage noch offen, ab wann dann das neue Porto gelten soll.

Mit philatelistischem Gruß
Henry
 
Bund-Briefe Am: 28.06.2018 11:08:53 Gelesen: 221852# 469 @  
@ Henry [#468]

Das neue S-Päckchen 35x25x10 cm zu 379 Cent Porto wird zum 1.7.2018 eingeführt.

Aber - die Marke ist überflüssig, ähnlich wie die 345 Cent Blumen-Marke (+ 345 Cent Sondermarke von 2018 !)

Die Postfilialen haben flächendeckend (?) die Label-Drucker und müssen die Päckchen mit dem Päckchenlabel frankieren, das Porto wird auf dem Label vermerkt, sofern die Päckchen nicht bereits mit Marken freigemacht zum Schalter gebracht werden.

Ausserdem sollen logischerweise die 400 Cent und 450 Cent Päckchen-Marken zurückgezogen werden. Wozu dann die 379 Cent ? Vielleicht für ganz kleine Filialen, die keine Labeldrucker haben ? Man muss wohl abwarten.

Frdl. Grüße, Bund-briefe - Klaus Pietsch
 
Henry Am: 28.06.2018 11:49:57 Gelesen: 221839# 470 @  
@ Bund-Briefe [#469]

Ich komme gerade von der Post. Habe mich hier auch nach deren Wissensstand erkundigt. Die Angestellte hatte die schriftliche Info für die Schalterbediensteten gerade vor sich liegen. Ich konnte es zwar nicht konkret einsehen, aber "mitschielen" war möglich. Richtig ist, dass da die Ankündigung des S-Päckchens ab 01.07. drin stand. Ich habe aber von einer Größenangabe nichts gesehen. Nur die Angabe, dass das neue S-Päckchen nicht mehr zur Frachtpost, sondern nunmehr zur Briefpost gehört. Dazu war eine Sonderbriefmarke zu 3,45 € für die Freimachung abgebildet, die aber ausdrücklich nicht zur Schalterersttagsausstattung gehört, sondern separat angefordert werden musste.

Von einem Wegfall des 1 kg-Päckchens wusste die Angestellte nichts, dies sei jetzt nur auf die Briefpost umgestellt. Mir war dummerweise die kg-Grenze nicht im Kopf, deshalb habe ich sie nicht darauf hingewiesen. Jedenfalls scheint da die Info auch nicht hundertprozentig eindeutig angekommen zu sein.

Wenn aber im Zusammenhang mit dem S-Päckchen die 3,45 € Briefmarke genannt wird, würde das heißen, dass die 3,79 € Marke vielleicht in der Stempel & Informationen-Broschüre ebenso falsch veröffentlicht wurde wie in der zunächst versandten, dann aber widerrufenen Ergänzungsliste zur PHILATELIE AKTUELL. Ich habe vorsichtshalber mal eine Bestellung mit den veröffentlichten Bestellnummern getätigt. Mal sehen, was jetzt stimmt.

Da das S-Päckchen bis 2 kg wiegen darf, wäre der Wegfall der 400 und 450 Cent-Marken logisch zu erwarten. Man braucht sie allerdings noch für die Päckchen, die über die Maße 35x25x10 hinaus bis zur Maximumgröße gehen. Das würde dann die unveränderte Internet-Seite wieder plausibler machen.

Mit philatelistischem Gruß
Henry
 
Bund-Briefe Am: 28.06.2018 19:19:05 Gelesen: 221783# 471 @  
@ Henry [#470]

Wie es derzeit den Anschein hat, läuft das 3,79 Euro-S-Päckchen mit der Briefpost und erhält keinen (!) Päckchen-Label - deshalb wird die 379 Cent Kokardenblume gebraucht und auf jedem "S-Päckchen" verklebt werden - wenn sich die Post nicht etwas "ohne Marken" einfallen lässt - viele solcher Päckchen dürften aber wohl nicht anfallen, da es ja auch noch den wesentlich günstigern 260 Cent Brief bis 1000 Gramm und bis 5 cm Dicke gibt.

Das 1-kg-Päckchen zu 400 Cent wird es (wohl) in Zukunft nicht mehr geben. Die Blumen-Marken zu 400 und 450 Cent werden demnächst zurückgeliefert werden. Nur das Päckchen zu 450 Cent erhält einen Päckchen-Label mit dem Frankaturvermerk. Die Einlieferung von frankierten Päckchen ist aber weiterhin noch möglich, diese erhalten dann einen Päckchen-Label ohne Frankatur-Vermerk.

So der derzeitige Stand der Dinge.

Frdl. Grüße, Bund-Briefe - Klaus Pietsch
 
Henry Am: 28.06.2018 22:00:35 Gelesen: 221738# 472 @  
@ Bund-Briefe [#471]

Für mich ist das nicht logisch, weil es das S-Päckchen ja ab 01.07. geben soll, die Marke 3,79 aber erst am 12.7. erscheint. Was ist dann in der Zwischenzeit? Ich habe mich mit einer konkreteren Frage mal an die Post direkt gewandt. Antwort steht noch aus. Werde dann berichten.

Mit philatelistischem Gruß
Henry
 
Bund-Briefe Am: 28.06.2018 22:30:53 Gelesen: 221729# 473 @  
@ Henry [#472]

Das "Produkt" "S-Päckchen" wurde wohl "Hals über Kopf" geboren! Die Ungereimtheiten bei der Ankündigung und wieder Stornierung der Marke sprechen für sich. In der Zeit bis 12.7. wird halt mit anderen Marken "gestückelt" oder notfalls 380 Cent verklebt ! Die paar Cent Gewinn oder Verlust, die da zusammenkommen, tun niemand weh. Wir sind heutzutage nicht mehr bei der "Beamten-Post".

Die Änderungen zu den Gebühren kommen immer oder bis auf ganz wenige Ausnahmen zu glatten Terminen. Mit den neuen Gebührenheften oder dem Nachtrags-Blatt hapert es auch ein bisschen, es ist noch nicht an den Schaltern.

Frdl. Grüße, Bund-Briefe - Klaus Pietsch
 
Henry Am: 29.06.2018 10:02:08 Gelesen: 221656# 474 @  
@ Bund-Briefe [#473]

Ist mir heute in den frühen Morgenstunden eingefallen: Es gibt ja schon die passende Marke: 345 Cent "Vergissmeinnicht". Nur mit dem Ersttag wird es etwas schwierig.

Mit philatelistischem Gruß
Henry
 
Journalist Am: 29.06.2018 11:09:49 Gelesen: 221626# 475 @  
@ Bund-Briefe [#473]

Hallo an alle,

ja es stimmt, bei den Päckchen ändert sich kurzfristig zum 1.7.2018 auch etwas. Nach dem bisherigen Informationsstand gilt folgendes:

Das bisherige Päckchen 1 Kilo fällt weg (wurde bisher über den Paketstrom produziert und benötigte dazu einen Strichcodeaufkleber).

Das bisherige Päckchen 2 Kilo wird umgetauft zu Päckchen M (es wird weiter über den Paketstrom produziert und benötigt dazu auch einen Strichcodeaufkleber).

> Freimachungsmöglichkeiten sind, wenn der Kunde es vorher frankiert auch Briefmarken, dazu muss am Schalter aber noch ein Strichcodelabel (gratis) erzeugt und auf die Sendung geklebt werden.

> Wenn der Kunde dagegen ohne vorherige Frankierung an den Schalter kommt, gibt es nur noch die Option Schalterlabel mit Strichcode).

Aus diesem Grunde ist sowohl die 4,00 Euro als auch die 4,50 Euro Blumen am Schalter überflüssig und kann zurück gezogen werden.

Maße - bezüglich des Kilopäckchens M ab 1.7.2018 - Höchstmaße weiterhin 60 x 30 x 15 cm

Nun zum neuen Päckchen S (indirekter Vorgänger Päckchen 1 Kilo)
> aber außer den Unterschieden bei den Maßen auch Unterschiede in der Produktion bzw. im Handling:

Diese neuen Päckchen werden nur über den Briefstrom produziert und verteilt, sie benötigen daher keinen Strichcodeaufkleber und können und sollen auch nicht über die Paketzentren laufen. Da diese Sendungen nur über den Briefstrom laufen sollen, wurden die Maße diesbezüglich auch geändert, so daß sie hier ohne große Probleme gehändelt werden können.

Die Maße Päckchen S sind (Höchstmaße) 35 x 25 x 10 cm (Mindestmaß 15 c 11 x 1 cm) - Gewicht bis 2 Kilo - Frankaturmöglichkeit noch mit Briefmarken, daher die neue Portostufe 3,79 Euro

Dies kann in den ersten Tagen nur als EF mit ATM dokumentiert werden.

Da die Sendungen keinen Strichcodeaufkleber oder sonstige Vermerke erhalten, ist in der Regel kein Nachweis möglich, das diese echt gelaufen sind - es gibt allerdings einige wenige Ausnahmen eines indirekten Nachweises.

Viele Grüße Jürgen
 
jmh67 Am: 30.06.2018 07:19:50 Gelesen: 221020# 476 @  
Je nun, das Päckchen S scheint demnach nur eine Art Maxi-Maxibrief zu sein, der nur zu dick ist, um als "echter" Brief durchzugehen.

Mein weiterer Kommentar hat eigentlich nichts mit Briefmarken zu tun, aber die Ausdrucksweise der Deutschen Post, die Jürgen offenbar zitiert, scheint mir doch befremdlich und weit hergeholt. Beim ersten Lesen fragte ich mich: Wie kann die Post eine Sendung "produzieren"? Allenfalls kann man eine heute sehr seltene Nebenbedeutung dieses Wortes im Sinne von "vorzeigen, vorlegen, vorbringen" vermuten, die wohl eher fortgeschrittenen Kennern der englischen Sprache zugänglich ist als den durchschnittlichen deutschen Muttersprachlern, die bei "produzieren" zumeist an "herstellen" denken werden. Überhaupt ist die Bezeichnung der Sendungsarten, also von Dienstleistungen, als "Produkte" unglücklich gewählt, und im Nachhinein wundert es mich, dass sich Industrie und Handwerk, also die echten Warenproduzenten, nicht dagegen verwahrt haben.

-jmh
 
Henry Am: 30.06.2018 12:25:21 Gelesen: 220894# 477 @  
Hallo Blumen-Freunde,

heute möchte ich mal einen Streifen des 5 Cent-Wertes vorstellen, bei dem der Nummerator wohl nicht einwandfrei funktioniert hat. Dieser Fehler ist bisher auf der halben Rolle, die ich bereits verbraucht habe, bei allen Nummern gleich vorhanden. Macht sich in einer Sammlung bestimmt auch gut. Vor allem Laien sagen oft "Auf was ihr auch alles schaut".



Für den Fall, dass es im Streifen nicht ganz deutlich ist, hier die Vergrößerung:



Mit philatelistischem Gruß
Henry
 
Pete Am: 01.07.2018 18:58:01 Gelesen: 220739# 478 @  
Im Beitrag [#313] ist funnystamp kurz auf die drei verschiedenen Druckraster der Mi-Nr. 3121 (Nominale zu 62 Cent, Motiv "Pfingstrose") eingegangen:



Gemäß den Angaben im Michel Deutschland-Spezial Band 2 (Ausgabe 2017) wurde die Mi-Nr. 3121 I im Folienblatt sowie die Mi-Nrn. 3121 II und 3121 III in Rollen zum Verkauf angeboten. Ist die Konfektionsgröße der Rollenmarken bekannt?

Mich irritierte bei der Durchsicht von zwei verschiedenen Kilowareposten aus dem passenden Zeitraum (2015/16), dass die Rollenmarken in beiden Versionen bei einer vorliegenden Gesamtstückzahl von etwas weniger als 600 Stück relativ wenig (Mi-Nr. 2131 II) bzw. gut wie gar nicht (Mi-Nr. 2131 III) vertreten waren:

Mi-Nr. 3121 I (Folienblatt): 502 Stück
Mi-Nr. 3121 II (Rolle): 85 Stück
Mi-Nr. 3121 III (Rolle): 7 Stück

Handelt es sich um einen Zufall oder ist die dritte Type generell eher selten zu finden? Mir liegt ein Exemplar mit einem Stempeldatum von Januar 2015 - dem ersten ersten Monat der Portoerhöhung auf 62 Cent - vor. Am Hauptverwendungszeitraum als Einzelfrankatur kann es demnach nicht liegen (sofern es sich nicht um ein falsch eingestelltes Datum handelt). Der Michel Spezial bewertet in der Theorie alle drei Varianten gestempelt mit 1,30 Micheleuro pro Stück gleich.

Danke.

Gruß
Pete
 
gestu Am: 04.07.2018 14:51:20 Gelesen: 219342# 479 @  
Kokardenblume zum 12.07.

So langsam blickt da wohl niemand mehr durch, was bei der Post los ist.



Ab 12.07.2018 im Zehnerbogen oder auf Hunderterrolle.
 
Henry Am: 04.07.2018 19:00:02 Gelesen: 219212# 480 @  
Heute habe ich erfahren, dass ab 09.08. die 35 Cent-Marke als 10.000er Sselbstklebe-Rolle in neuer Anordnung erscheint. Bestellnummer ist mir nicht bekannt. Aber Bestellung funktioniert auch ohne Nummer. Man muss nur deutlich machen, dass man die neue Anordnung vom 09.08. wünscht.

Mit philatelistischem Gruß
henry
 
Henry Am: 05.07.2018 11:43:13 Gelesen: 218985# 481 @  
@ Pete [#478]

Ich versuche mal eine Antwort auf deine Frage. Ich habe den neuen MICHEL nicht, und weiß daher nicht, was der mit I, II und III bezeichnet. Ausgegeben wurde das Folienblatt, das die Rasterung 45x45 aufweist. Das Folienblatt wurde an den Postschaltern an Privatpersonen abgegeben. Die Markenbox á 500 Stück wurde bei der Fa Schwarz gedruckt und konnte von der Versandstelle bezogen werden. Die Rasterung ist hier 75x15, nach links geneigt. Dann gab es noch die Maxirollen aus der Bundesdruckerei für Großversender, deren Rasterung 75x15 nach rechts geneigt ist.

Nach deiner Aufstellung würde ich vermuten, dass die gefundene 7er-Stückzahl aus Markenboxen stammt. Ich habe einfach das Gefühl, dass diese Konfektion wohl am wenigsten nachgefragt wurde. Interessant ist die Auswertung aber schon, weil es die Einzelfrankatur-Möglichkeit ja nur 12 Monate gegeben hat.

Mit philatelistischem Gruß
Henry
 
Ben 11 Am: 05.07.2018 18:32:51 Gelesen: 218895# 482 @  
@ Pete [#478]
@ Henry [#481]

Guten Abend Pete, Henry,

die statistischen Angaben zu den Typen der "Pfingstrose" kann ich aus meiner Sammlung bestätigen. Von 100 gestempelten Marken stammen 74 aus einem Folienblatt (= Typ I), 25 aus einer Rolle Typ II und nur eine aus einer Rolle Typ III.

Des weiteren kann ich die Rasterwinkel für das Folienblatt und die Rollenmarken bestätigen.

Mir liegt ein 3er Streifen einer 500er Rolle mit Zählnummer vor, der dem Typ II entspricht, und zusätzlich ein 5er Streifen mit 4-stelliger Zählnummer aus einer 10.000er Rolle mit Typ III.

Die Überlegung von Henry wird damit ebenfalls gestützt. Während das Folienblatt wohl am häufigsten für den "Hausgebrauch" verwendet wurde, ging die 10.000er Rolle wohl nur an Großkunden mit entsprechendem Verbrauch. In Summe wurden davon wahrscheinlich weniger Marken verkauft.

Viele Grüße
Ben.
 
Pete Am: 06.07.2018 20:19:08 Gelesen: 218563# 483 @  
@ Henry [#481]
@ Ben 11 [#482]

Danke für eure Infos! Dann täuschte der Eindruck in Bezug auf die Häufigkeit der dritten Type (Mi-Nr. 3121 III) nicht.

Ich habe den neuen MICHEL nicht, und weiß daher nicht, was der mit I, II und III bezeichnet

Mi-Nr. 3121 I: Rastertype I aus Folienblatt, Rasterung 75° steigend und 15° fallend, d.h. Rasterung von links unten nach rechts oben verlaufend

Mi-Nr. 3121 II: Rastertype II aus Rolle (per 500 Stück), Rasterung 45° steigend und 45° fallend

Mi-Nr. 3121 III: Rastertype III aus Rolle (per 10.000 Stück), Rasterung 15° steigend und 75° fallend, d.h. Rasterung von links oben nach rechts unten verlaufend

Nach deiner Aufstellung würde ich vermuten, dass die gefundene 7er-Stückzahl aus Markenboxen stammt. Ich habe einfach das Gefühl, dass diese Konfektion wohl am wenigsten nachgefragt wurde. Interessant ist die Auswertung aber schon, weil es die Einzelfrankatur-Möglichkeit ja nur 12 Monate gegeben hat.

Diese Überlegung ging mir ebenfalls durch den Kopf, als ich die Zeilen für den Beitrag [#478] schrieb. Es dürfte relativ sportlich werden, in Krabbelkisten eine sauber gestempelte Einzelfrankatur auf Beleg (Tagesstempel aus der Postfiliale oder Maschinenstempel aus dem Briefzentrum) der Mi-Nr. 3121 III zu finden. Vielleicht bestehen am ehesten Chancen, wenn eine Mi-Nr. 3121 III auf einer Infopost-Sendung (2015) bzw. Dialogpost-Sendung (ab 2016) verwendet und vom Absender gestempelt wurde. Werbung hat öfters eine höhere Auflage.



Mi-Nr. 3121 III als Briefstück aus Kiloware, Entwertung durch den Absender mittels Absenderstempel als Infopost aus dem Jahr 2015, Gerätenummer 1A00009101

Gruß
Pete
 

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