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Thema: Ukraine: Philatelie im 2. Jahr von Putins Angriffskrieg
Das Thema hat 156 Beiträge:
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cilderich Am: 15.03.2022 17:06:51 Gelesen: 23073# 32 @  
@ drmoeller_neuss [#95]

Hier möchte ich mich vollumfänglich anschließen.

Wir hier sitzen bequem im Fernsehsessel wissen wieder längst was wie ist und warum, ohne uns je damit beschäftigt zu haben, aber Hauptsache man kann sich selbstgefällig und vor allem moralisch überlegen über den Wanst streichen.

Erinnert sich noch jemand als im 1. Irakkrieg der Irak ja so großartig war? Und dann?

Chapeau drmoeller
 
22028 Am: 15.03.2022 17:20:09 Gelesen: 23058# 33 @  
@ cilderich [#32]

Welche Irakkrieg meinst Du?

Den gegen den Iran? Das war eigentlich der erste.

Oder den gegen Kuwait und die daraufhin folgen Desert Shield und Desert Storm?

Bei all denen war ich übrigens Vor-Ort.
 
cilderich Am: 15.03.2022 17:52:28 Gelesen: 23032# 34 @  
@ 22028 [#147]

Servus, nun eben genau den, den 1. also. Ich bin froh nicht vor Ort gewesen zu sein. Hatte aber in anderem militärischen Zusammenhang weniger Glück, aber das ist meinerseits kein Thema das ich hier erörtern möchte.

Grüße
 
Richard Am: 16.03.2022 14:13:33 Gelesen: 22891# 35 @  
@ 22028 [#147]
@ cilderich [#34]

Was haben die letzten Beiträge mit Delcampe oder Ukraine oder Putins Krieg zu tun ?

Nichts.

Bitte beim Thema bleiben, sonst werden künftig eine Reihe von Beiträgen in den Bereich ausserhalb der Philatelie verschoben.

Schöne Grüsse, Richard
 
Seku Am: 16.03.2022 17:26:03 Gelesen: 22838# 36 @  
Österreich gibt, soweit mir bekannt, als erstes Land eine Marke zum Ukraine-Krieg heraus. Diese soll ab 31. März an den Schaltern käuflich sein.



Hier der dazugehörige Pressetext:

Gemeinsam für den Frieden

Zusammenhalt – ein Gebot der Stunde

Mit dieser Zuschlagsmarke wollen auch wir mithelfen, Betroffenen in der Ukraine Unterstützung zukommen zu lassen. Die Marke hat einen Nominalwert von 1 Euro für den Versand innerhalb Europas, die 2 Euro Zuschlag gehen je zur Hälfte an die Organisationen „Nachbar in Not“ und UNICEF, die Partner bei dieser Sondermarke sind.

Bin mal gespannt, ob da noch andere Länder folgen.

Günther



Свободи та миру Україні ! (Freiheit und Frieden für die Ukraine !)
 
Fledermaus Am: 16.03.2022 17:43:24 Gelesen: 22826# 37 @  
Lettland, 10. März 2022



Vermutlich nur eine Frage der Zeit bis die üblichen verdächtigen Agenturen leider auch auf das Thema anspringen.

Gruß Fritz
 
bedaposablu Am: 16.03.2022 17:45:59 Gelesen: 22823# 38 @  
Hallo miteinander!

Ich hatte mich am WE mit einer diesbezüglichen Mail an den Vorstand der DPAG Herrn Dr. Appel und an den Bundesfinanzminister Herrn Lindner gewand.

Gestern erhielt ich eine Mail i. A. Herrn Appel, daß dafür das Bundesfinanzministeruium zuständig ist. Stimmt zwar, aber es gibt auch noch Eigenausgaben, Marken-individuell etc.! Habe entsprechend geantwortet.

Eine Antwort bzw. Reaktion des Bundesfinanzministers steht aus.

Aber vielleicht können noch andere Philatelisten den Wunsch nach Marken, etc. an die entsprechenden Stellen bekunden.

Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
 
ginonadgolm Am: 16.03.2022 19:14:26 Gelesen: 22776# 39 @  
@ bedaposablu [#38]

Ich hatte mich am WE mit einer diesbezüglichen Mail an den Vorstand der DPAG Herrn Dr. Appel und an den Bundesfinazminister Herrn Lindner gewand.

Hallo Klaus-Peter,

bei aller Aktivität solltest Du trotzdem die Zeit aufwenden, derartige Kürzel wie "WE" als ganzes Wort auszuschreiben.

Schließlich schreibst Du hier keine SMS, sondern ganze Texte.

Beste Grüße von
Ingo aus dem Norden
 
Brigitte Am: 17.03.2022 09:47:26 Gelesen: 22604# 40 @  
ausführliche Meldung:

Gemeinsam für den Frieden: Hilfe für die Menschen der Ukraine

Ende Februar 2022 geschah etwas, was man sich in Europa kaum mehr vorstellen konnte: der Ausbruch eines Krieges auf europäischem Boden und auch nicht weit von Österreich entfernt.

Die Folgen betreffen Millionen von Menschen, mittel- und unmittelbar. Unmittelbar Betroffene sind oft schutz- und hilflos und daher sehr auf menschliche Solidarität angewiesen, auf humanitäre Hilfe von denjenigen, die diese rasch und unbürokratisch leisten können.

Die Zuschlagsmarke der Österreichischen Post ist ein Solidaritätsbeitrag. Er soll helfen, Betroffene mit dem zu versorgen, was sie benötigen – die Bandbreite und das Ausmaß des Notwendigen sind groß. Daher gehen die 2 Euro Zuschlag der Marke, die einen Nominalwert von 1 Euro hat, je zur Hälfte an zwei erfahrene Hilfsorganisationen: die österreichische „Nachbar in Not“, die internationale UNICEF. Beide sind Partner bei der Ausgabe dieser Sondermarke.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Österreichische Post mit Zuschlagsmarken bei humanitären Katastrophen oder Sozialprojekten Unterstützung geleistet hat. Als Beispiele genannt seien etwa die UNICEF-Briefmarke „Für jedes Kind eine faire Chance“ aus 2016 oder die Marke „70 Jahre SOS-Kinderdörfer“ aus 2019, deren Zuschlag den SOS-Kinderdörfern zugutekam. Mit der Zuschlagsmarke „Hilfe für die Ukraine“ können Sie mithelfen, effektiv zu helfen. Die Marke ist beim Sammler-Service, in den Postfilialen und Philatelie-Verkaufsstellen und im Onlineshop erhältlich.



Nennwert: 1,00 Euro + 2,00 Euro Zuschlag
Ausgabetag: 31.03.2022
Markengröße: 40,00 x 32,50 mm
Grafikentwurf: David Gruber
Druck: Joh. Enschedé Stamps B. V.
Offset Druck
Auflage: 200.000 Marken in Bögen zu 50 Stück
 
Sherlock Am: 17.03.2022 13:31:30 Gelesen: 22543# 41 @  
"Go f**k yourself" - Entwurf für neue Briefmarke der Ukrainischen Post

Sie ist keine Falschmeldung, die in Vorbereitung befindliche Sondermarke der Ukraine. Die Details zum Nachlesen finden sich hier:

https://www.mimikama.at/aktuelles/briefmarke-ukraine/?fbclid=IwAR3t2vLdOZ5zxn7HjDGp5cuP7cQ44i9T10G_cA4XSERnABAGkgnMxigl6hY


 
Richard Am: 18.03.2022 09:58:50 Gelesen: 22423# 42 @  
ausführliche Meldung:

Solidaritätsausgabe für die Ukraine - Post in Lettland gibt Block heraus

(BDPh/Kül) - Die lettische Post (Latvijas Pasts) hat am 10. März eine Solidaritätsausgabe für die Ukraine herausgegeben. Damit reagierte sie auf den russischen Überfall auf die Ukraine. Nach Angaben der Post in Riga gehen 50 Prozent des Verlaufserlöses an einen Wohltätigkeitsfonds, der die Ukraine unterstützt.



Der Block enthält drei Marken und einen „speziellen Erläuterungscoupon“. Gezeigt werden die Nationalflaggen von Lettland und der Ukraine sowie die Unabhängigkeitsdenkmale in Kiew und Riga. Der Block kostet laut Postangaben 9,- Euro, ergänzend gibt es auch einen Ersttagsbrief [2].

Über das Erscheinen des Blocks hatte zuerst die Homepage [1] berichtet.

Die Invasion der Ukraine durch die russischen Streitkräfte hatte am 24. Februar begonnen. Seitdem sind nach unbestätigten Angaben mehrere tausend Menschen auf beiden Seiten ums Leben gekommen, Millionen Ukrainer sind auf der Flucht. Der Schaden an der Infrastruktur dürfte inzwischen deutlich über 100 Milliarden Euro liegen.

[1] http://commonwealthstampsopinion.blogspot.com/
[2] https://veikals.pasts.lv/lv/precu-katalogs/pastmarkas/pastmarku-bloks-atbalsts-ukrainai-900-eur2022
 
Richard Am: 20.03.2022 09:47:59 Gelesen: 22295# 43 @  
@ Sherlock [#41]

Das Briefmarkenhaus Sieger bietet seit etwa einer Woche folgende Ukraine "Briefmarke" an:



Soldat zeigt russischem Kriegsschiff den Mittelfinger - Briefmarke postfrisch, Ukraine

https://www.briefmarken-sieger.de/soldat-zeigt-russischem-kriegsschiff-den-mittelfinger-briefmarke-postfrisch-ukraine/
 
alemannia Am: 20.03.2022 13:56:28 Gelesen: 22235# 44 @  
@ Richard [#116]

Hallo zusammen,

Die Ukraine ehrt nun die vermutlich gefangen genommenen Männer mit dieser Briefmarke

Die Ukraine ehrt diese Soldaten mit einem "Stinkefinger"? Und "Sieger" möchte daran verdienen, obwohl die Marke noch nicht verausgabt wurde?

Da kann ich nur hoffen, dass Nominale und Zuschlag die 4,50 € überschreiten. Warten wir doch einfach auf die Meldung des ersten Plattenfehlers "Weisser Fleck am Stinkefinger".

"Öl" weiter ins Feuer giessen wird diesen Krieg nicht beenden. Aber was soll es, da werde ich mit meiner Meinung wohl alleine auf weiter Flur stehen.

In Deutschland ist der "Stinkefinger" übrigens eine Beleidigung und wird strafrechtlich verfolgt.

Gruss

Guntram
 
Stefan Am: 20.03.2022 15:01:32 Gelesen: 22205# 45 @  
@ Richard [#116]

Das Briefmarkenhaus Sieger bietet seit etwa einer Woche folgende Ukraine "Briefmarke" an:

Die Beschreibung dieser "Briefmarke" von Sieger (Lorch) ist inhaltlich nicht zur Gänze logisch nachvollziehbar [1]:

Produktinformationen "Soldat zeigt russischem Kriegsschiff den Mittelfinger - Briefmarke postfrisch, Ukraine"

Eine Reaktion der Postverwaltung auf die Russische Invasion in der Ukraine.

Diese Briefmarke aus der Ukraine wurde anlässlich des Angriffs auf die Schlangeninsel am 24. Februar 2022 verausgabt. Die Marke zeigt einen Soldaten, der von der Schlangeninsel dem russischen Kriegsschiff und seiner Besatzung den Mittelfinger zeigt. Als das Kriegsschiff die Insel einnehmen wollte, funkten die dreizehn dort stationierten Soldaten "Russisches Kriegsschiff, F*** dich selbst!". Die Ukraine ehrt nun die vermutlich gefangen genommenen Männer mit dieser Briefmarke.

Der Briefmarken-Entwurf stammt von dem Künstler Boris Groh.


Wir erinnern uns, am 24.02.2022 begann die russische Invasion in der Ukraine. Ein Bekannter meinerseits hat sich nach wochenlanger Diskussion überzeugen lassen und es noch am Tag vorher geschafft mit seiner Frau und den beiden kleinen Kindern von Kiew aus mit einem der letzten Linienflüge Richtung EU dank eines pauschal gültigen Touristenvisums (Vereinbarung EU - Ukraine seit einigen Jahren) zu fliehen (heute am Flughafen in Kiew alles in Trümmern liegend). Aus diesem Grund wird mir der 24.02.2022 als Datum sicherlich noch längere Zeit präsent bleiben.

Es dürfte zeitlich nicht möglich sein, taggleich eine Briefmarke für diesen Anlass zu produzieren, welcher zuvor nicht feststand. Anhand der Grafik aus Beitrag [#116] ist ersichtlich, dass die Landesbezeichnung und die Nominalangabe fehlen. Ich nehme daher an, dass es sich eher um einen spontanen Entwurf für eine mögliche Briefmarkenausgabe handelt. Die Grafik aus Beitrag [#116] ist links unten mit "Ukrposhta" gekennzeichnet, in der Grafik aus Beitrag [#41] fehlt dieser Verweis.

Sieger (Lorch) schreibt ergänzend zum Angebot als Fußnote in [1]:

* Aufgrund der momentanen Situation in der Ukraine, ist der Ausgabezeitpunkt sowie der Nennwert der Briefmarke bisher leider nicht bekannt. Die Auslieferung der Marke erfolgt daher erst nach Verausgabung!

Auf der Internetseite der ukrainischen Post [2] finde ich keinerlei Hinweis auf diese geplante Ausgabe. Aktuell dürfte man vor Ort zwangsläufig auch wesentlich wichtigere Dinge um die Ohren haben als sich um die Aktualisierung der Internetseite zu kümmern. Wer selbst auf dieser Internetseite recherchierchen möchte, kann das online verfügbare Übersetzungsprogramm von DeepL nutzen (Sprache russisch -> deutsch; ukrainisch ist nicht vorhanden, russisch funktioniert aufgrund der sprachlichen Verwandschaft zur ukrainischen Sprache auch recht gut).

Gruß
Stefan

[1] https://www.briefmarken-sieger.de/soldat-zeigt-russischem-kriegsschiff-den-mittelfinger-briefmarke-postfrisch-ukraine/
[2] https://www.ukrposhta.ua/en
[3] https://www.deepl.com/de/translator
 
Sherlock Am: 20.03.2022 16:26:14 Gelesen: 22168# 46 @  
@ Stefan [#45]

In dem von mir veröffentlichten Beitrag ist ein Link enthalten.

Darin heißt es:

Am 24. Februar 2022, dem Tag, an dem die Invasion in die Ukraine durch Russland begann, erreichte Soldaten auf der Schlangeninsel im Schwarzen Meer ein Funkspruch eines russischen Kriegsschiffes. Sie sollten ihre Waffen niederlegen und sich ergeben, ansonsten würden sie bombardiert. Mit der Antwort „Russian warship, go f**k yourself“ drückten sie kurz und knapp aus, was sie von diesem Vorschlag hielten.

Zuerst wurde vermutet, dass alle Soldaten hier getötet wurden. Später stellte sich jedoch heraus, dass sie sich, nachdem ihnen die Munition ausgegangen war, doch ergeben hatten. Sie sind am Leben, aber befinden sich in russischer Gefangenschaft, berichtete der Focus.

Dieses Thema wurde nun von der ukrainischen Post aufgegriffen, um eine neue Briefmarke zu gestalten. Hier wurden Künstler aufgerufen, ihre Gestaltungen einzureichen. In einem Wettbewerb konnten Nutzer abstimmen und so den Sieger küren. Die eingereichten Designs wurden am 8. März auf der Facebook-Seite der ukrainischen Post veröffentlicht. Am 11. März sollte der Sieger bekannt gegeben werden.


Die Briefmarke soll in Kürze erhältlich sein, um Briefe damit „an Freunde im Ausland oder den Russen ein feuriges „Hallo“ zu schicken“, schreibt die ukrainische Post.

Die Bilder zeigen zwei weitere für die Abstimmung eingereichte Entwürfe:


 
DL8AAM Am: 28.03.2022 16:40:09 Gelesen: 21860# 47 @  
Lynn's Stamp news: Ukraine asks UPU for philatelic sanctions on Russia [1]


Ukraine’s post office, Ukrposhta, has said it has withdrawn from sale and destroyed two joint issues between Ukraine, Russia and Belarus: a 1994 joint issue marking the 50th anniversary of the liberation of Soviet areas during World War II and a 2013 joint issue honoring the 1,025th anniversary of the Christianization of Russia.

In the letter to the UPU, Ukrposhta asked the UPU “to apply sanctions to the Russian Post in order to limit propaganda through philately” and requested the removal of the two aforementioned joint issues from the worldwide numbering system for postage stamps created by the UPU and the World Association for the Development of Philately.


Ich muss gestehen, das "WNS - The WADP Numbering System" [2], das "MICHEL-Nummersystem"-Äquivalent der UPU, war mir bis dato nicht bekannt.

Find every legal stamp issued by the world’s issuing authorities (ab 2002 -ed) ... The world's largest database of certified postage stamps ... 101 987 postage stamps registered

Beste Grüße
Thomas

[1] https://www.linns.com/news/world-stamps-postal-history/ukraine-asks-upu-for-philatelic-sanctions-on-russia
[2] https://www.wnsstamps.post/en/Stamps-Search
 
Stefan Am: 28.03.2022 16:56:14 Gelesen: 21849# 48 @  
@ DL8AAM [#120]

deepL [1] übersetzt die Meldung aus Lynn's Stamp news wie folgt:

Die ukrainische Post, Ukrposhta, hat mitgeteilt, dass sie zwei Gemeinschaftsausgaben der Ukraine, Russlands und Weißrusslands aus dem Verkauf genommen und vernichtet hat: eine Gemeinschaftsausgabe aus dem Jahr 1994 zum 50. Jahrestag der Befreiung der sowjetischen Gebiete während des Zweiten Weltkriegs und eine Gemeinschaftsausgabe aus dem Jahr 2013 zu Ehren des 1.025. Jahrestag der Christianisierung Russlands.

In dem Schreiben an die UPU forderte Ukrposhta die UPU auf, "Sanktionen gegen die russische Post zu verhängen, um die Propaganda durch die Philatelie einzuschränken", und bat um die Streichung der beiden genannten Gemeinschaftsausgaben aus dem von der UPU und dem Weltverband für die Entwicklung der Philatelie geschaffenen weltweiten Nummerierungssystem für Postwertzeichen.


Kann man den zweiten Absatz so interpretieren, dass die ukrainische Post die beiden im ersten Absatz genannten Ausgaben (Mi-Nr. 122-124 von 1994 und Mi-Nr. 1340 = Block 109 von 2013) für ungültig erklärt? Diese erschienen jeweils als Gemeinschaftsausgabe mit Belarus und Russland.

Gruß
Stefan

[1] https://www.deepl.com/translator
 
Bendix Gruenlich Am: 01.04.2022 23:21:47 Gelesen: 21676# 49 @  
@ [#20]

Was macht eigentlich die online-Marken-Bestellung bei Ukrposhta?

Nun, eine mail aus Kiew habe ich auf meine Bestellung nicht erhalten (nach der Konfektionierung sollte eine Rechnung kommen, die per Kreditkarte bezahlt werden kann). Ich habe dann versucht, einmal telefonisch Kontakt aufzunehmen und eine mail geschickt. Leider hat niemand den Hörer abgehoben, noch auf meine mail geantwortet.

Nehmen wir also an, dass der Service aktuell eingestellt ist (diese Information wollte ich kurz teilen).

Ich hoffe, dass das temporär ist - ich verstehe, dass man aktuell andere Probleme hat.

Ist auf alle Fälle besser, als wenn die russische Armee meinen Anruf entgegengenommen hätte.
 
Seku Am: 08.04.2022 11:58:32 Gelesen: 21526# 50 @  
@ 22028 [#27]

Hallo Rainer,

ich habe heute auch einen Brief aus Großbritannien erhalten. Zuerst hatte ich für den Stempel kein Thema gefunden. Aber hier ist er wohl gut aufgehoben. Ich zeige diesen nochmals, da etwas besser lesbar. Gleichzeitig möchte ich die Übersetzung und den Link dazu liefern:



UKRAINE HUMANITÄRER APPELL – SPENDEN SIE JETZT AN DEC.ORG.UK [1]

Ich wünsche uns allen ein friedliches Wochenende, möge sich jemand finden, der den Wahnsinnigen in Moskau stoppt.

Günther

[1] https://www.dec.org.uk/
 
Leo11 Am: 12.04.2022 20:58:11 Gelesen: 21341# 51 @  
Einmalig, Ukraine will Briefmarke drucken mit klarer Botschaft

Kiew. Das ist wohl einmalig in der Welt der Philatelie: Sieben Wochen nach Kriegsbeginn hat die ukrainische Post neue Briefmarken herausgebracht - mit einer klaren Botschaft an die russischen Angreifer. Zu sehen ist darauf ein ukrainischer Soldat, der einem Kriegsschiff den Stinkefinger zeigt [2].

Ein Bild gibt es hier [1]

Weiss jemand mehr?

[1] https://www.focus.de/politik/ausland/ukraine-krise/ukrainische-post-bringt-marken-mit-stinkefinger-fuer-russen-heraus_id_82792828.html

[2] http://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/ukraine-druckt-briefmarke-mit-stinkefinger-f%C3%BCr-russen/ar-AAW8ScN
 
Sherlock Am: 13.04.2022 11:52:31 Gelesen: 21219# 52 @  
Sherlock Am: 13.04.2022 12:11:38 Gelesen: 21207# 53 @  
@ Sherlock [#52]

Hier noch ein Bild des Sechserblocks:


 
bovi11 Am: 15.04.2022 16:54:43 Gelesen: 20913# 54 @  
@ Sherlock [#53]
@ alle

Der Soldat wurde wegen seiner Worte zum Volkshelden. Sein Spruch ziert seitdem landesweit Plakate, wurde auf T-Shirts und andere Souvenirs gedruckt. Die Briefmarken wurden in zwei Versionen herausgebracht: eine für das Inland und eine für das Ausland. Die ersten mit den Marken beklebten Sonderbriefumschläge wurden von Hrybow und Postchef Ihor Smyljanskyj im Hauptpostamt in Kiew signiert.

https://www.n-tv.de/panorama/Ukrainische-Post-zeigt-Russland-den-Stinkefinger-article23266878.html
 
Seku Am: 15.04.2022 17:57:50 Gelesen: 20894# 55 @  
@ Stefan [#45]

Hallo Stefan,

wie ich soeben gelesen habe, ist der Kreuzer "Moskwa", der beteiligt war, beschossen worden und gesunken. Die russische Marine gibt als Grund eine Munitionsexplosion an Bord an.

Egal, ob es ein Unfall war, oder ob es die Ukrainer tatsächlich schafften, den Kreuzer zu versenken - Grund zur Freude allemal.

Ich wünsche dem ukrainischen Volk von Herzen den verdienten Osterfrieden, auch wenn die eine Woche später Ostern feiern.

Günther
 
Wolffi Am: 15.04.2022 18:00:07 Gelesen: 20891# 56 @  
Quelle: n-tv.de

16:07 Ukrainer stehen Schlange für "Russisches Kriegsschiff, fick dich!"-Briefmarke

Die ukrainische Post hat ein Foto veröffentlicht, wie Einwohner von Kiew Schlange stehen, um eine besondere Briefmarke zu kaufen. Abgebildet ist ein ukrainischer Soldat, der einem herannahenden Kriegsschiff den Mittelfinger zeigt. Ein Sonderstempel bildet zudem die Umrisse der von der russischen Marine eroberten Schlangeninsel im Schwarzen Meer ab - sowie den Anfang des Satzes "Russisches Kriegsschiff, fick dich!". "Vielleicht zum ersten Mal in der Geschichte ist die Warteschlange für eine Briefmarke länger als die für ein iPhone", twittert die Post.


 

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