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Thema: (?) (234) Altdeutschland: Paketbegleitbriefe
Das Thema hat 241 Beiträge:
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Magdeburger Am: 16.08.2010 16:29:25 Gelesen: 109525# 42 @  
Hallo Zusammen,

heute mal ein einfacher Beleg vom 18.01.1853 von Breslau nach Schmiedeberg in Schlesien, ca 12,5 Meilen voneinander entfernt.

Paket wog 3 Pfund 26 Loth und hier fiel die Mindesttaxe von 4 Sgr an, welche vom Empfänger zu zahlen war. (Leider ist für mich so gut wie nichts lesbar...)



Zur Paketausgabe wurde hier der normale Ortsstempel verwendet.

Siegelseitig ist wahrscheinlich das Porto wiederholt wurden.



Vielleicht kann mir jemand den Text links unten entziffern - Danke.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Magdeburger Am: 16.08.2010 19:49:32 Gelesen: 109516# 43 @  
Hallo Zusammen,

da desöfteren Paketbegleitbriefe aus der Zeit des NDP hier gezeigt wurden und hoffentlich noch werden, möchte ich mal schreiben, wie sich die Gewichtstaxe ermitteln läßt:

Die Gewichtstaxe wird nach folgender Formel ermittelt:

2 Pfennig je Pfund oder Teilen eines Pfunde * Entfernungsprogression. Das Ergebnis ist auf ein Vielfaches eine 1/4 Thalers auszurunden.

Die Entfernungsprogression läßt wie folgt beschreiben:

A) 0 bis 30 Meilen - hier gilt von 5 zu 5 Meilen
B) über 30 bis 100 - bis 30 Meilen erst A) und danach gilt von 10 zu 10 Meilen
C) über 100 Meilen - bis 30 Meilen erst A) + von 30 - 100 noch B) und danach gilt von 20 zu 20 Meilen.

Jetzt nun ein Beispiel:

Fiktiv soll jetzt dazu ein Paket von 19 Pfund 12 Loth und eine Entfernung von 278 Meilen angenommen werden.

Das Gewicht ist auf 20 Pfund zu ergänzen. Die Gesamtstrecke wird nun in die Einzelstrecken zerlegt:
bis 30 - jetzt nur 30 durch 5 teilen ergibt 6
von 30 bis 100 Meilen - jetzt Differenz berechnen (100 - 30) / 10 = 7
von 100 bis 278 Meilen - (278 - 100) / 20 = 8,9 ist aufzurunden auf 9.

Jetzt die Einzelergebisse addieren, also 6 + 7 + 9 = 22 Das Ergebnis ist die Progressionsstufe.

Für unser fiktives Paket ergibt sich nun folgendes:

2 Pfennig * 20 Pfund * 22 (Progressionsstufe) = 880 Pfennig = 73 1/3 Groschen ist aufzurunden auf 73 1/2 Groschen.

Ich hoffe, dass dies verständlich genug ist.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Magdeburger Am: 22.08.2010 20:00:54 Gelesen: 109449# 44 @  
Hallo Zusammen,

heute ein Porto - Beleg vom 27.10.1858 von Berlin nach Ranis Kreis Ziegenrück ca 33 Meilen voneinander entfernt.

Laut Gewicht nur 5 Loth in einem B(eutel) an den Kreispriester? Zahn. Zur Anwendung kam hier der Mindestfahrposttarif von 6 Sgr.



Diesmal ist auch kein Paketausgabestempel vorhanden - nur der normale Ausgabestempel, da hier davon auszugehen ist, dass die Zustellung des Briefes incl. Paket erfolgte.



Zur siegelseitigen "6" kann hier spekuliert werden, ob dies eine Angabe in Pfennige, also das Bestellgeld, oder ob es die Wiederholung des vorderseitigen Portobetrages ist.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
heku49 Am: 24.08.2010 20:28:17 Gelesen: 109423# 45 @  
Hallo Ulf,

ist das nicht ein Kreisrichter?

Gruß Helmut
 
Magdeburger Am: 24.08.2010 20:42:26 Gelesen: 109418# 46 @  
@ heku49 [#45]

Hallo Helmut,

ich konnte das Wort nicht genau entziffern, deshalb hatte ich ein Fragezeichen dahinter gesetzt. Ich bin für jede Korrektur dankbar.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Magdeburger Am: 05.09.2010 16:12:36 Gelesen: 109253# 47 @  
Hallo Zusammen,

endlich habe ich den ersten Paketbegleitbrief von meiner Lieblingsstadt Magdeburg aus der ersten Zeit des DÖPV bis 31.12.1857 bekommen.

Aufgegeben am 26.01.1855 und nach Nürnberg gesendet. Da das extrem leichte Paket von nur 7 Loth sehr klein war, wurde siegelseitig der zum Paket gehörende Aufkebezettel angebracht.



Doch zurück zur Vorderseite. Er ist komplett bar mit 6 Sgr frankiert wurden. Links daneben ist ein Gebührenbaum von 2 / 2 / 2 zu sehen.



Als Laufweg würde ich Magdeburg -> Leipzig -> Hof -> Nürnberg, damit Preussen - Sachsen - Bayern ansehen. Somit ist die Taxierung über "Gränzpunkte" erfolgt. Bei der Prüfung der Taxierung wurde ein "Haken"gesetzt, so jedenfalls (bewußt) noch nicht gesehen.

Jedem "AD-Staat" standen somit 2 Sgr zu, was dem Mindestfahrposttarif zwischen 10 bis 20 Meilen entspricht. (Ich war zu faul, dies nachzurechnen, bin jedoch sicher, dass dies paßt)

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
afm-dk Am: 16.09.2010 22:12:23 Gelesen: 109130# 48 @  
Hallo,

habe ein Paketbegleitbrief nach Königsberg i Pr. mit einem sehr schönen Packkammerstempel.




 
Magdeburger Am: 17.09.2010 14:59:27 Gelesen: 109108# 49 @  
@ afm-dk [#48]

Hallo afm-dk,

schöner portofreier Brief. Der Packkammerstempel wurde vom dortigen Hofpostamt verwendet. Als Verwendungszeit ist von 1835 bis 1849 angegeben. Nach der mir vorliegenden handschriftlichen Ergänzung sogar schon ab 1825. Laut Aufstellung von Prof. Bruns wird er mit der Nummer 55.1 gelistet.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Magdeburger Am: 01.11.2010 07:37:47 Gelesen: 108644# 50 @  
Hallo Zusammen,

einen PBB habe ich schon lange nicht mehr gezeigt - auch war die Ausbeute in letzter Zeit sehr gering.

Einen portofreien Dienstbeleg scheinbar vom 21.01.1863 von Magdeburg nach Gardelegen kann ich noch zeigen. An sich nichts besonderes. "Schwacher Ortsstempel" von Gardelegen als Paketausgabestempel wurde hier vorderseitig genutzt.



Auf der Siegelseite der übliche Ausgabestempel.



Vielleicht zeigen auch mal andere solche interessanten Belege.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
BD Am: 01.11.2010 20:42:59 Gelesen: 108624# 51 @  
Hallo Ulf,

anbei ein Paketbegleitbrief von Dresden nach Frankenhausen zu einem Paket mit Platina? Geräten im Wert von 25 Thalern.

Ohne Ankunftsstempel oder Auslieferungsstempel. Warum 5 Neugroschen franko und was die anderen Zahlen bedeuten kann ich nichts sagen.

Beste Grüsse Bernd




 
Magdeburger Am: 01.11.2010 21:23:53 Gelesen: 108616# 52 @  
@ BD [#166]

Hallo Bernd,

ein wunderschöner Brief. Leider kann ich es auch nicht lesen. Ich musste erstmal den Bestimmungsort suchen. Erst nahm ich an, dass der Beleg innersächsisch war, jedoch der Durchgangsstempel von Merseburg gibt eine Richtung an. Ich hoffe, dass das heutige Bad Frankenhausen das Ziel war.

Siegelseitig wurde die preussische Vorderung notiert f(ranco) 2 - die Gesamttaxe setzt sich aus dem Sächsischen Teil knapp 20 Meilen (geschätzt) von 2 Ngr Mindestfahrposttarif + 1 Ngr Werttaxe und dem preussischen Teil jetzt knapp 10 Meilen von 1 Ngr Mindestfahrposttarif + 1 Ngr Werttaxe zusammen.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
JohannesM Am: 20.02.2011 18:08:31 Gelesen: 106991# 53 @  
Hallo,

kürzlich habe ich diesen PBB erstanden, allerdings bin ich als Heimatsammler nicht gerade firm bei der Analyse des Briefes. Ich hab natürlich in diesem Thread gelesen und glaube folgendes zu erkennen:

- die "599" ist die Paketnummer?
- oben links steht 5 1/4 Pfund
- die Gebühr betrug 10 oder 10 1/2 Sgr?
- rechts steht 4 3/4 ? Was ist das für ein Zeichen?
- das Paket ging vom Preussischen Oberlandesgericht Halberstadt zum Königl. Land- u. Stadtgericht Osterwieck (ca. 28 km). Wieso war das keine portofreie Dienstsache ?
- weiterhin macht mich stutzig, daß der Inhalt sehr umfangreich ist, war es üblich "Romane" zu schreiben oder wurden eventuell alte Briefe nochmals verwendet?
- der Fingerhutstempel auf der Siegelseite mit der "6" ist ein Briefträgerstempel?

Die Abbildungen müssen in umgekehrter Reihenfolge gelesen werden.

Gruß Johannes






 
Magdeburger Am: 20.02.2011 19:06:22 Gelesen: 106982# 54 @  
@ JohannesM [#168]

Hallo JohannesM,

Gratulation zu diesem schönen Beleg. Leider kann ich nicht alles erkennen. Scans können gern per Mail an mich gesendet werden.

Was kann ich erkennen ?

Links oben steht das Gewicht des Briefes von 5 1/4 Loth und rechts das Gewicht des Paketes von 4 3/4 Pfund. Versendet wurden Acten in einem Paket. Die unten notierte "599" ist die Kartierungsnummer, als unter dieser Nummer wurde das Paket bei der Post registriert.

Die Taxberechnung ist teuflich, den hier kommt die sogenannte Actentaxe zu Anwendung. Diese beträgt bei Sendungen über 16 Loth (1/2 Pfund) die 4fache Brieftaxe bis die doppelte Pakettaxe höher ausfällt.

Der einfache Brief kostete 1 1/2 Sgr für 2 bis 4 Meilen - das 4fache also 6 Sgr für das Paket. (Nach Gewicht ergibt sich 3 Pfennige je Pfund je 5 Meilen - also 3 Pfennige * 4 Pfund = 12 Pfennige * 2 für die Acten = 24 Pfennige = 2 Sgr und damit ist die 4fache Brieftaxe anzuwenden)

Da der Begleitbrief mehr als 7/8 Loth wog, wird für das Übergewicht ebenfalls die Actentaxe angewendet, jedoch nur für die Gewichtsstufe 2 bis 8 Loth = die 3 fache Brieftaxe - also nochmals 4 1/2 Sgr.

Die Summe aus Pakettaxe von 6 Sgr + Begelitbrief 4 1/2 Sgr ergeben das Porto von 10 1/2 Sgr.

Mehr kann ich momentan nicht sagen, dazu bräuchte ich ein besseres Bild der Siegelseite, eventuell bitte anhängen.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Magdeburger Am: 22.04.2011 20:11:35 Gelesen: 105842# 55 @  
Liebe Sammelfreunde,

ich hole mal diesen Thread wieder aus der Versenkung mit einem Brief vom 21.10.1865 aus Magdeburg nach Quedlinburg. Das Paket wog 1 Pfund 6 Loth und hierfür wurde der Mindestfahrposttarif von 2 Sgr beim Empfänger erhoben.

Siegelseitig ist nur der Ausgabestempel für die Briefzustellung.



Vorderseitig signierte der annehmende Beamte mit einem "H?" unter dem Gewicht die korrekte Aufgabe. Möglicherweise vom Waagemeister? Weiterhin ist der normale Ortsstempel einen Tag später für die Paketausgabe verwendet wurden.



Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
rostigeschiene Am: 06.06.2011 14:31:48 Gelesen: 105260# 56 @  
Hallo Ulf,

viele Paketbegleitbriefe sind mir bisher noch nicht durch die Finger gegangen, dieser ist einer der wenigen.









Und als ich Magdeburg gelesen habe, kam es mir in den Sinn, dass es einen zuverlässigen Tauschpartner aus dem Forum gibt.

Schau Dir diesen Brief doch einmal an, was ist bei diesem Beleg zu der Taxe und der Beförderung zu sagen.

Es ist nun einmal nicht mein Sammelgebiet, auch die rückseitigen Ausgabestempel werden Dir mehr sagen als mir. Zu guter letzt der kleine Schwarze, ist dieser ein Eigentumsstempel oder ein Prüferstempel, Klichow war nach Philatelic Experts.fi wohl ein Händler.

Meine Mailadresse ist in meinem Profil.

Werner
 
kauli Am: 06.06.2011 18:21:52 Gelesen: 105248# 57 @  
Hallo zusammen,

ein Wertpaket-Begleitbrief von Presznitz/Böhmen nach Potsdam. Für mich besonders interessant der rote R2 auf der Rückseite. Er wurde nur für solche Briefe benutzt. Leider ist der Brief ohne Inhalt, aber anhand des Verwendungsdatum des Berlin-Stempel kann ich den Zeitraum von 21.3.56-13.7.58 eingrenzen, immerhin. Wo ich natürlich völlig auf dem Schlauch stehe ist die Deutung der vielen Zahlen, vielleicht weiß jemand näheres dazu, würde mich freuen.

Grüße aus Berlin
kauli




 
Magdeburger Am: 06.06.2011 18:49:46 Gelesen: 105243# 58 @  
@ kauli [#57]

Hallo Kauli,

der Stempel links oben würde ich eher Poesneck zuordnen. Auch scheint mir der Stempel links neben Potsdam ein Ausgabestempel zu sein.

Allerdings paßt dann der siegelseitige Stempel nicht so richtig, denn laut meinen Unterlagen ist es ein Zollstempel.

Weiterhin wurde der Brief mehrfach gewogen. Links 2 1/2 Loth - rechts 2 1/2 darunter 2 13/20 Loth. Danach halte ich es für eine Wertbrief. Leider kann ich das "mit 15 N..." nicht lesen.

Auch scheint nur das Weiterfranco von 2 3/4 Sgr notiert worden zu sein - hier ist die spannende Frage für welche Posthoheit?

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
kauli Am: 06.06.2011 20:21:10 Gelesen: 105234# 59 @  
@ Magdeburger [#58]

Hallo Ulf,

erstmal Danke für Deine Erläuterungen. Stimmt, nach gefühlten 25maligen angucken ist es Poesneck. Der rote Berlin-Stempel ist ein Zollstempel, im KBHW wird er als Wertpaket-Begleitbrief beschrieben, ist ja nicht das Problem. Vielleicht bekomme ich es noch raus was hinter der 15 steht. Der Stempel neben Potsdam hat große Ähnlichkeit mit einem Berliner Ausgabestempel, kann aber nicht sein, oder?

Beste Grüße
kauli
 
Magdeburger Am: 06.06.2011 21:06:20 Gelesen: 105227# 60 @  
@ kauli [#59]

Der Stempel neben Potsdam wird der Ausgabestempel von Potsdam sein. Unter den rechten Gewichten ist auch "Pr A" notiert worden - eventuell in Berlin. Zollstempel waren meines Wissens nur dann gegeben, wenn etwas versendet wurde, dass unter den entsprechenden Bestimmungen des Zoll fiel. Zumindestens ist mir bekannt, dass auch in Magdeburg neben der Packkammer eine entsprechende Zoll-Expedition vorhanden war. Allerdings habe ich nichts gefunden, wie hier weiter verfahren wurde.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Magdeburger Am: 16.06.2011 20:19:03 Gelesen: 105044# 61 @  
@ rostigeschiene [#56]

Hallo Werner,

den schönen Brief habe ich doch glatt übersehen. Entschuldige Bitte.

Gelaufen von Oebisfelde in das ca 7,5 Meilen entfernte Magdeburg um 1840. Versendet wurde ein Acten-Paket von 5 Pfund 2 Loth. Leider kann ich das nach Herrsch(aftliche) D... = M... Sache nicht entziffern.

Der Stempel A7 steht für den Kurs aus der Altmark - Siegelseitig der Stempel mit dem "A" + Posthorn fungierte als Paketausgabestempel.

Prinzipell ist es möglich, dass das Paket über Neuhaldensleben oder Gardelegen nach Magdeburg lief. Ein Inhalt wäre besser, da fast täglich ein Ankunft stattfand.

Die rote Zahlen sind definitiv keine Taxierungen, ich halte diese für Kartierungssnummern.

Nebenbei wäre er kostenpflichtig gewesen, wäre 10 Sgr Taxe angefallen.

Nehmen würde ich den Brief sehr gern - bräuchte ich für meine Spezialsammlung.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Magdeburger Am: 18.06.2011 13:59:57 Gelesen: 104981# 62 @  
@ rostigeschiene [#56]

Hallo Werner,

recht herzlichen Dank für den schönen Brief. Er hatte ja einen Inhalt, welcher in Wolfsburg am 09.07.1841 geschrieben wurde. Einen Stempel der "Wolfsburg" kenne ich nicht und z.Z. gehe ich auch davon aus, dass er eben auf dieser Burg auch geschrieben wurde.

Interessant ist auch der Inhalt, denn nur so versteht man den Vermerk links unten: Herrsch(aftliche) Dröml(inger)-Meli(orations)Sache. Es geht um den Naturpark Drömling, welcher sich auch in dieser Gegend erstreckte.

Ansonsten ändert sich erstmal nichts - ich bin noch auf weiterer Suche nach Daten. Dazu gehört auch, wie und wann kam der Brief von Oebisfelde nach Magdeburg.

Nochmals recht herzlichen Dank

Ulf
 
rostigeschiene Am: 18.06.2011 14:20:11 Gelesen: 104977# 63 @  
@ Magdeburger [#62]

Hallo Ulf,

den Inhalt des Briefes habe ich Dir absichtlich vorenthalten, als kleine Überraschung. Weiterhin viel Freude mit dem Brief.

Werner
 
Magdeburger Am: 18.06.2011 15:17:27 Gelesen: 104969# 64 @  
@ rostigeschiene [#63]

Hallo Werner,

dann ist Dir die Überraschung sehr gelungen. Glücklicherweise konnte ich den Brief lesen, ansonsten hätte ich wahrscheinlich dann auch im "Drömlinger Wald" gestanden.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
volkimal Am: 08.10.2011 14:06:41 Gelesen: 102702# 65 @  
Hallo zusammen,

ich möchte heute diesen Paketbegleitbrief als „Herrschaftl. Domainen S.(ache)“ aus Querfurt vorstellen. Ganz nett ist links der kopfstehende Stempel „Nach Abgang der Post“, darüber ist in rot das Gewicht des Paketes „1 Pfund 2 Lot“ vermerkt.





Da mein Ur-ur-ur-Großvater Andreas Leps auf dem Schloss in Querfurt königlicher Domänen-Rentmeister war, habe ich die Frage, ob jemand den Brief anhand der Stempel genauer datieren kann. Von wann bis wann wurden die Stempel verwendet?

Ich besitze übrigens nach die Vorderseite eines Briefes an meinen Ur-ur-ur-Großvater. Sie ist auf den PhilaSeiten als Beitrag Nr. 4 beim Thema "Belege aus der eigenen Familiengeschichte" zu sehen.

Viele Grüße
Volkmar
 
Magdeburger Am: 08.10.2011 17:22:00 Gelesen: 102679# 66 @  
@ volkimal [#65]

Hallo Volkmar,

im Posting [#137] hatte ich die Vorgehensweise bei solchen Belegen beschrieben. In meinem alten Feuser finde ich nichts zum Fingerhutstempel. Eingeführt wurden diese Anfang der 30er Jahre.

Hier hilft wirklich nur ein "Heimatsammler" weiter. Eventuell läßt sich noch was zum Zusatzstempel sagen.

Paketausgaben wurden anfangs auch nicht immer mit einem entsprechenden Stempel bestätigt - hier dann der Ortsstempel von Merseburg (Packkammerstempel sind erst Mitte der 50iger Jahre hier bekannt).

Eine Frage noch, gibt es siegelseitig noch Stempel oder irgendwelche Notizen?

Grob würde ich ihn Mitte der 30iger Jahre einordnen - was wahrscheinlich nicht wirklich hilft.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 

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