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Thema: Kiloware: Kauf und Aufbereitung
Das Thema hat 36 Beiträge:
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Gerd Am: 20.10.2009 20:24:54 Gelesen: 36061# 1 @  
Hallo,

wer hat schon mal Kiloware gekauft und sich dann geärgert, weil es nicht so war, wie er sich das vorgestellt hatte?

Wer hat schon mal welche an den Mann/Frau gebracht?

Worauf sollte man achten?

Gruß Gerd
 
AfriKiwi Am: 20.10.2009 23:21:04 Gelesen: 36036# 2 @  
@ Gerd [#23]

Hallo Gerd,

man soll sich bestimmt nicht ärgern wenn man solche Kiloware kauft.

In den meisten Fällen mangelt es an der Beschreibung und was darunter verstanden wird.

Es ist m.E. nach reine Glücksache und dazu kann eine Nachbestellung auch nicht mehr der Qualität was Du Dir erwünschst entsprechen.

Mit Kilowaren oder Marken von Belegen ausschneiden fängt ja das Abartensuchen an und leider schon manchmal zu spät entdeckt hast Du einen schönen Beleg verschnippelt.

Wer denkt daß es undurchsuchte Kilowaren ist, glaubt noch an ein Weihnachtsmann.

Ich habe mir so 5 kg ab und zu gekauft und die ungebrauchten Marke dazwischen haben schon dafür bezahlt. Manchmal aber hatte jemand die gleiche Idee vor mir.
Heute bekommst Du Probleme wenn Du regelmäßig sowas kaufst zum Schaden der Post.

Dann Vorschicht mit dem Waschen, manche Papierreste färben das Wasser und andere Marken.

Erich
 
Gerd Am: 21.10.2009 12:03:02 Gelesen: 35999# 3 @  
Hallo Erich,

also ich glaube schon lange nicht mehr an den Weihnachtsmann. Ich habe dieses Thema in den Raum gestellt, weil ich über einen Hilfe-Verein für die Ukraine, einen Banenkarton mit Briefmarken, Telefonkarten, Postkarten, Briefen, Gansachen und ungeöffnete Motivpakete von Wermsdorf erhalten habe, um daraus Geld zu machen.

Ich habe mich dazu bereit erklärt, weil ich als Einziger des Hilfevereins zur Philatalie etwas Ahnung habe, was gebraucht und auch verkauft werden könnte. Aber alles weiß man nie.

Ich schneide jetzt alle Marken kurz ab (kurz gerissen) und sehe mir dabei Alles an. Was nicht mehr verwendet werden kann fliegt raus. Sortieren tue ich nach deutschem und ausländischem Material. Bei den deutschen nach Material auf Papier und ohne.

Sollte man noch nach Sonder- und Freimarken und bei losem nach gebraucht und ungebraucht sortieren? Oder auch nach den verschiedenen deutschen Gebieten, wie z.B. DDR, Bund, Berlin, vor 1945 u.ä.?

Wenn ich so beim Schneiden bin, dann sehe ich auch oberflächlich nach PLF. Aber gezielt mit Katalog dabei, nein; das wäre dann doch zuviel verlangt und dem Käufer überlassen, denn er spekuliert ja darauf.

Sollte ich bei den Ausländischen trennen nach Europa oder nach z.B. Skandinavien oder wie bei Deutschen?

Was kannst Du und die anderen, die das hier lesen raten?

Wie sind die Verkaufsaussichten hier bei einer der nächsten Auktionen?

MfG Gerd
 
Harald Zierock Am: 23.10.2009 13:59:43 Gelesen: 35966# 4 @  
Hallo an Alle,

vor Jahren habe ich einmal 9 Kg Grossbritannien gekauft.

Ich habe schöne Sachen gefunden, aber die meisten Marken waren die mit dem Kopf der Königin.

Nichts gegen diese Dame, aber mit 9 Kg wird es zum Horrortrip. Es war schlecht beschrieben, und ich hatte wohl zu viel erwartet.

Harald
 
AfriKiwi Am: 23.10.2009 21:56:53 Gelesen: 35936# 5 @  
@ Gerd [#3]

Hallo Gerd,

Ich schneide jetzt alle Marken kurz ab (kurz gerissen) und sehe mir dabei Alles an. Was nicht mehr verwendet werden kann fliegt raus. Sortieren tue ich nach deutschem und ausländischem Material. Bei den deutschen nach Material auf Papier und ohne. Sollte man noch nach Sonder- und Freimarken und bei losem nach gebraucht und ungebraucht sortieren? Oder auch nach den verschiedenen deutschen Gebieten, wie z.B. DDR, Bund, Berlin, vor 1945 u.ä. ?

Mach Dich schlauer über Massenwaren ist was vor dir liegt bevor Du die Marken aus Belegen schneidest - das ist zu sortieren. Schön gestempelte Belege zur Tage nie die Marken abschneiden es gibt bald keine mehr.

Auf Papier und ohne - das ist zu sortieren.

Frei-/Sondermarken gut/schön gebraucht und ungebraucht sortieren, natürlich auch nach Gebieten.

Kurz alles sortieren wie es Dir auffällt. So wirst Du bald sehen was ist Massenware und solches dann mit andere Auge und Wissen betrachten und sortieren.

Das ist alles viel unbezahlbare Arbeitzeit für wenig Geld. Die Freude und Gewinn liegt in der Entdeckung von Besonderheiten.

Wenn alles sortiert ist kannst Du es leichter beschreiben und sogar später wieder mischen mit anderem je nach Bedarf.

Nach dem Sortieren kann Interesse bestehen von Käufer in bestimmte Gebiete und dann ist es leicht vorzulegen.

Wenn Du Geld machen willst auf dieser Basis hilft es schon etwas besonderes zu finden was man Käufer zeigt und worin es gefunden war (Werbung) macht viele neugierig.

Wenn ich so beim Schneiden bin, dann sehe ich auch oberflächlich nach PLF. Aber gezielt mit Katalog dabei, nein; das wäre dann doch zuviel verlangt und dem Käufer überlassen, denn er spekuliert ja darauf. Sollte ich bei den Ausländischen trennen nach Europa oder nach z.B. Skandinavien oder wie bei Deutschen?

Also vor dem Schneiden sind PLF besser auf Brief. Immer sortieren nach multi-facetten was man immer wieder zusammenfügen kann.

Wie sind die Verkaufsaussichten hier bei einer der nächsten Auktionen?

Gut beschreiben und Probieren, egal welche Auktion.

Erich
 
snakefelder Am: 24.10.2009 14:49:49 Gelesen: 35909# 6 @  
Hallo Gerd,

an deiner Stelle würde ich einfach in Dauerserien, reguläre Bund, DDR und Berlin Frankatur und Ausland trennen. Dies ist nach meiner Ansicht das Einfachste. Hier hast du dann auch die wenigste Mühe mit einer Beschreibung bei der weiteren Veräußerung.

Es sollte einem schon klar sein, dass auch Massenware durchsucht ist. Es finden sich aber Hin und wieder Schätzchen darunter; dies ist aber immer eine Ansicht des Betrachters.

Viel Spass beim Sortieren und Einstellen.

Hin und Wieder kaufe ich Kiloware "blind". Da ärgere ich mich nicht, wenn nichts Brauchbares dabei ist. Viel größer ist jedoch die Freude, das Eine oder Andere Schnäppchen zu machen, was auch mal vorkommt.

Gruß
Dieter
 
Gerd Am: 24.10.2009 15:59:26 Gelesen: 35901# 7 @  
Hallo Ihr da draußen in der weiten Briefmarkenwelt,

wollte mich nur für Eure netten Zeilen danken. Jeder Text gibt Hinweise, die man verwenden kann.

Gerd grüßt alle User an diesem Wochenende.
 
Jo Ger Am: 26.07.2010 20:49:24 Gelesen: 35719# 8 @  
@ Gerd [#23]

Wenn Sie wie ich die Bauten sammeln aber nur die Werte Kölner Dom und die billigen Zähnungen, nehmen Sie im Kauf dass Sie auch andere Motive bekommen.

Ich sammle seit 25 Jahren diese Werte und genannten Zähnungen, aber ich habe mehr als 15.000 Marken im Kauf zu nehmen und würde die gern tauschen. Durch Phliaseiten habe ich etwa 5.000 Marken tauschen können, aber nur mit Mitgliedern die angeschlossen sind bei der Arge Bauten 1948.

Wer ist noch interessiert in die Serie die zu viele Möglichkeiten hat um zu sammlen?

Bitte verzeihen Sie meine schlechte Kenntnis Ihrer Sprache.

Jo Ger
 
el-mue Am: 29.08.2013 17:01:12 Gelesen: 33797# 9 @  
Sammler mit kleinem Geldbeutel rate ich zu Sammelgebieten, wo man noch gute Kiloware bekommt und es sich lohnt Spezialsammlungen aufzubauen. Besonders die Dauerserien eignen sich hervorragend eine gute umfangreiche Kollektion zusammen zu stellen.

Beste Sammlergrüße

El Mü
 
Wim Ehlers Am: 29.08.2013 17:36:36 Gelesen: 33783# 10 @  
@ el-mue [#9]

Danke, Helmut, für "den Ball, den Du mir zuspielst"!

Sicherlich ist es ganz entscheidend, auf welches Sammelgebiet ich mich konzentriere. Die erwähnte Kiloware (die nicht immer ein ganzes Kilo enthält - man achte auf die Angaben) ist eine gute Möglichkeit, preiswert zu einer ganzen Menge an Briefmarken zu kommen. Oft wird genauer beschrieben, aus welchen Jahren die Kiloware zusammengestellt wurde und ob nur Freimarken oder auch Sondermarken dabei sind. Dann gibt es noch Angebote mit Papier (und oft sauberen Rundstempeln) und ohne Papier.



Hier zeige ich zwei verschiedene Kilowaren-Angebote, einmal mit Papier, einmal papierlos, die ich vor einiger Zeit einmal offeriert hatte.

Beste Grüße
Wim
 
Stefan Am: 29.08.2013 17:48:42 Gelesen: 33765# 11 @  
@ el-mue [#9]

Sammler mit kleinem Geldbeutel rate ich zu Sammelgebieten, wo man noch gute Kiloware bekommt und es sich lohnt Spezialsammlungen aufzubauen.

Hierbei kann es sich auch gut um ein Gebiet im Ausland handeln, z.B. Übersee. Bestimmte Länder sind bedarfsgestempelt eher etwas selten bestückt und mit viel Geduld lässt sich über "Alle Welt"-Alben für 5-10 Cent pro Marke über mehrere Jahre hinweg eine interessante Sammlung aufbauen, die in dieser Form auch nicht jeder hat. Kiloware ist ebenfalls eine gute Quelle zum Suchen. Meinem Eindruck nach machen sich relativ viele Anbieter nicht besonders viel Mühe, gerade den Bestand an Überseemarken besonders aufzubereiten bzw. über Michelnummern auszupreisen. Dadurch kann sich so manche Rosine in normaler Masse verstecken. Dies gilt nicht nur für lose Marken sondern auch Belege. drmoeller_neuss kann Beispiele erzählen.

Insbesondere bedarfsgestempelte Marken aus sog. Raubstaaten können interessant sein (sofern man keinen Anspruch auf Vollständigkeit bezüglich der Hauptnummern erhebt). Alles in allem ist diese Sammelform m.E. nicht so teuer und vor allem abhängig vom angebotenen Material. Man braucht hier insbesondere (sehr viel) Zeit und Geduld beim Suchen.

Gruß
Pete
der dies nebenbei auch für mittlerweile einige Staaten aus Ostafrika betreibt (jährlicher Aufwand vielleicht 100 Euro) und zusieht, wie diese Sammlungen von Jahr zu Jahr allmählich wachsen ...
 

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