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Thema: Belgien Ganzsachen Publibel Karten
Das Thema hat 508 Beiträge:
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Cantus Am: 03.07.2016 21:32:56 Gelesen: 304478# 134 @  
Bei meiner Karte wird im Jahr 1960 Werbung für Matratzen gemacht - auch wenn die Abbildung eher wie ein Kissen aussieht.



Publibel Nr. 1655

Viele Grüße
Ingo
 
dr.vision Am: 04.07.2016 13:36:30 Gelesen: 304444# 135 @  
Moin zusammen,

die beiden heutigen Ganzsachen liefen an die gleiche Adresse, wie die Karte in Beitrag [#133]. Bei der Internet-Recherche zu dem Ort Léglise finden sich auch Informationen zu dem Adressaten. [1]

Die erwähnte Destillerie wurde bereits 1869 von der Familie Wathelet – Roger gegründet und produzierte zunächst ausschließlich Liköre, später aber auch Essig, Weine, Genever und Zigarren, was aus dem Werbeaufdruck auf einem Bankwechsels hervorgeht.

Die gezeigten Publibek-Karten unterscheiden sich in der Sprache der Werbung. Der Inhalt ist identisch und kann wie folgt übersetzt werden: P.S. Ich habe Lose der kolonialen Lotterie gekauft. Und Sie?

Es handelt sich um die Publibel Nrn. 208 (Text in flämisch) und 208A (Text in französisch).





Beste Grüße von der Ostsee
Ralf

[1] http://www.communeleglise.be/loisirs/tourisme/office-du-tourisme/histoire-geographie
 
Cantus Am: 16.07.2016 02:54:30 Gelesen: 304069# 136 @  
Hier einmal eine Werbung für Butter der Sorte SOCOLAIT VIRTON aus dem Jahr 1956.



Mi. P 289 I - Publibel 1427

Viele Grüße
Ingo
 
dr.vision Am: 01.08.2016 19:26:44 Gelesen: 303460# 137 @  
Moin zusammen,

ich hatte ja schon im Beitrag [#131] die Portosenkung vom 1.2.1935 in Belgien erwähnt. Heute flatterte mir die Publibel Karte Nr. 172 ins Haus. Die beworbenen Pillen St. Rochus sollten gegen den "alten Husten" helfen. Die gleiche Karte ohne den roten Aufdruck hätte die Nummer 78. In französischer Sprache wären es die Nrn. 79 bzw. 173.



Allen noch einen sonnigen Abend und beste Grüße von der Ostsee
Ralf
 
dr.vision Am: 02.08.2016 08:43:50 Gelesen: 303433# 138 @  
Moin zusammen,

heute möchte ich die Publibel Karte Nr. 29 zeigen. Wie aus dem umseitigen Text hervorgeht, wurde sie am 2. Juni 1934 geschrieben und auf den Weg nach Brüssel gebracht.

1840 gründete Jean De Keyn mit einem Handel für Farbpigmente diese Firma, die 2008 von der französischen Gruppe Durieu Coatings übernommen wurde und bis heute besteht. [1]



Beste Grüße von der Ostsee
Ralf

[1] http://dekeyn.be/
 
dr.vision Am: 03.08.2016 09:36:23 Gelesen: 303389# 139 @  
Moin zusammen,

die Publibel Karte Nr. 53, die am 14. Mai 1934 auf ihren Weg von Lüttich nach Brüssel gebracht wurde, zeigt Werbung für Zinkplatten und Bleirohre. Prayon ist ein Teil der Gemeinde Trooz in der Region Wallonien in der Provinz Lüttich.



Beste Grüße von der verregneten Ostsee
Ralf
 
dr.vision Am: 04.08.2016 09:44:05 Gelesen: 303358# 140 @  
Moin zusammen,

heute zeige ich die Publibel Karte mit der Nr. 56, entwertet am 22. September 1934 in Lüttich. Die Recherche zu der Werbung war nicht sehr erfolgreich. Ich nehme an, dass es sich um Rabattmarken oder Einkaufscoupons handelte. Der Adressat praktizierte von 1931 bis 1935 unter dieser Adresse. Die Nachfahren des Absenders betreiben heute noch eine Anwaltskanzlei in der Region Lüttich.



Beste Grüße von der Ostsee
Ralf
 
dr.vision Am: 05.08.2016 10:36:10 Gelesen: 303326# 141 @  
Moin zusammen,

ein Thema, das - im wahrsten Sinne des Wortes - in (fast) aller Munde ist, möchte ich heute mit der Publibel Karte Nr. 58 zeigen, die am 22. September 1934 entwertet wurde. Kaffee !

Nur, dass es sich hier um Kaffee-Ersatz aus Chicorée handelt. Die Älteren von uns kennen wohl noch den Begriff Zichorienkaffee. Eine sehr lesenswerte Abhandlung zu diesem Thema findet man bei Wikipedia. [1]



Beste Grüße von der Ostsee
Ralf

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Kaffee%C3%A4hnliches_Getr%C3%A4nk
 
Cantus Am: 05.08.2016 19:03:03 Gelesen: 303309# 142 @  
Ein Thema, das mir bei den Publibel-Karten bisher selten aufgefallen ist, besteht in der Waschmittelwerbung. Bei dieser Karte wird darauf hingewiesen, dass bei OMO, SUNIL und Soleil bei stets gleichem Preis auch in der Qualität kein Unterschied besteht. Weshalb aber dann drei verschiedene Produkte?



Publibel Nr. 1410

Viele Grüße
Ingo
 
dr.vision Am: 07.08.2016 09:59:18 Gelesen: 303273# 143 @  
@ Cantus [#142]

Moin Ingo,

die Antwort auf Deine Frage kann Dir wohl nur eine gestandene Hausfrau geben. ;-) Heutzutage gibt es ja die unterschiedlichsten Waschmittel für weiße Wäsche, schwarze Wäsche, bunte Wäsche, empfindliche Wäsche, Wolle, und, und, und ...

Zu diesem Thema zeige ich die Publibel Karten mit Werbung für das Persil-Produkt VIXIL.



Publibel Nr. 700 in französischer Sprache



Publibel Nr. 701 in niederländischer Sprache

Allen noch einen ruhigen Sonntag
Ralf
 
zockerpeppi Am: 07.08.2016 21:35:23 Gelesen: 303246# 144 @  
Ich verfolge den Thread noch, kann aber nicht mehr viel beisteuern, denn bei mir ist Ebbe.

Hier noch eine Karte aus meinem Lieblingsgewerbe - den Banken !

Stempel Liège 18.12.59 à 1Fr50 mit Zusatzfrankatur



PB 1667 Banque Commerciale de Liège s.A 14 Place ur Roi Albert Carnets de dépôt 3,25% net

Wiiiie soviel Zinsen! Das waren noch Zeiten.

beste Sammergrüße
Lulu
 
dr.vision Am: 08.08.2016 17:55:55 Gelesen: 303193# 145 @  
Moin zusammen,

heute geht es um Kohle (die schwarze!). Die Publibel Karte mit der Nummer 67 und dem glasklaren Abschlag vom 24. Juli 1934 aus Namur zeigt Werbung für belgische Kohle aus dem Bergbaugebiet La Louvière-Sars. Bereits im 14. Jahrhundert hatte der Ort Saint-Vaast die Schürfrechte für Kohle. Die 1708 gegründete Société du Sars-Longchamps förderte in den Gebieten der Orte Saint-Vaast und Haine-Saint-Paul. 1835 fusionierte diese Gesellschaft mit der Société de Bouvy und später mit der Société des Charbonnages de La Louvière und anderen und wurde zur Aktiengesellschaft Société Anonyme des Charbonnages de La Louvière et Sars-Longchamps. Die Förderung wurde 1960 eingestellt. [1]



Beste Grüße von der Ostsee
Ralf

[1] http://www.lalouviere.be/loisirs/culture/histoire/saint-vaast (französisch)
 
dr.vision Am: 09.08.2016 11:47:48 Gelesen: 303167# 146 @  
Moin zusammen,

im Jahr 1903 suchte der Chemiker Hans Schwarzkopf in seiner 1898 in Berlin eröffneten Drogerie nach einer besseren Lösung für die Haarwäsche als die bisher üblichen teuren Öle und groben Seifen. Sein erstes Produkt auf dem Markt war ein "Puder-Shampoo", das in Wasser aufgelöst wird. Diese einfach anwendbare und dabei preiswerte Entwicklung schlug bei den Kundinnen sofort ein. Bereits 1904 belieferte Schwarzkopf alle Berliner Drogerien mit seinem "Shampoo mit dem schwarzen Kopf". Internationale Vertriebskontakte folgten umgehend. 1995 wird das Unternehmen von Henkel gekauft. [1] 2014 machte Henkel allein mit den Schwarzkopf-Produkten einen Umsatz von rund 2 Milliarden Euro. [2]

Ich zeige die Publibel Karte mit der Nr. 70 mit dem zweisprachigem Maschinenstempel Namur / Namen vom 20. August 1934 und der Werbung für dsa Shampoo "Shamposan", das erstmals ohne Seifen und alkalische Verbindungen hergestellt wurde.



Beste Grüße von der Ostsee
Ralf

[1] http://www.schwarzkopf.de/sk/de/home/ueber_uns/ueber_uns/geschichte.html
[2] http://www.wz.de/home/wirtschaft/henkel-punktet-mit-persil-pritt-und-schwarzkopf-1.1561796
 
dr.vision Am: 10.08.2016 19:47:22 Gelesen: 303112# 147 @  
Moin zusammen,

heute möchte ich die Publibel Karte mit der Nr. 71 zeigen, die sich dem Thema Schönheit widmet.

Hier wird die vollständige Verjüngung der Haut durch die Einnahme der Tabletten W5 beworben. Ob die Damen schon damals auf solche Versprechungen hereingefallen sind, entzieht sich meiner Kenntnis, da ich keinerlei weitere Informationen gefunden habe.



Beste Grüße von der Ostsee
Ralf
 
Cantus Am: 10.08.2016 21:39:18 Gelesen: 303100# 148 @  
@ zockerpeppi [#144]

Hallo Lulu,

bevor ich den Ralf hier alleine weitermachen lasse, zeige ich zwischendurch noch eine Karte, die für die Bank van Roeselare en Westvlaanderen wirbt.



Publibel Nr. 1710

Viele Grüße
Ingo
 
dr.vision Am: 11.08.2016 11:34:30 Gelesen: 303067# 149 @  
Moin zusammen,

heute zeige ich die Publibel Karte mit der Nummer 72, die Werbung für das Bekleidungsgeschäft RECORD in Brüssel machte. Diese Geschäft hatte die offenbar werbewirksame Idee, nur drei verschiedene Preise zu verlangen, nämlich 295, 395 und 495 Franc. Bei dem heutigen Wechselkurs wären das 7,31 €, 9,79 € und 12,27 €.



Beste Grüße von der Ostsee
Ralf
 
volkimal Am: 11.08.2016 11:41:15 Gelesen: 303065# 150 @  
Hallo zusammen,

in meiner Eichensammlung habe ich eine solche Karte zum Thema Kork:



Viele Grüße
Volkmar
 
dr.vision Am: 11.08.2016 12:18:53 Gelesen: 303062# 151 @  
@ volkimal [#150]

Moin Volkmar,

es gibt diese Werbung ab Dezember 1952 auch auf den Publibel Karten mit den Nrn. 1250 (französischer Text) und 1251 (niederländischer Text). Der Wertstempel war dann 1,20 F in oliv. Weiterhin gibt es zu dem Thema Kork noch die Karte mit der Nummer 1034, die ich gerne hier in ungebrauchter Version zeige.



Beste Grüße von der Ostsee
Ralf
 
volkimal Am: 11.08.2016 12:27:59 Gelesen: 303059# 152 @  
@ dr.vision [#151]

Hallo Ralf,

danke für die Ergänzung. Diese Karte kannte ich noch nicht.

Viele Grüße
Volkmar
 
dr.vision Am: 15.08.2016 11:53:29 Gelesen: 302949# 153 @  
Moin zusammen,

ich hatte ja schon im Beitrag [#131] die Portosenkung vom 1.2.1935 in Belgien erwähnt und die damals aufgebrachten Ermäßigungsstempel gezeigt. Zur Portoerhöhung am 15.9.1945 von 0,50 Cemtimes auf 0,75 Centimes wurde die noch am Schalter befindliche Publibel Karte Nr. 569 mit der Mi.Nr. 419 (erschienen 1936) auffrankiert. Nun lag sie unverkauft mindestens bis zum 20.5. 1946. Denn an diesem Tag wurde das Porto mal wieder um 10 Centimes gesenkt. Somit war sie aber jetzt um 5 Centimes überfrankiert und der Kunde hätte diese 5 Centimes mitbezahlen müssen. Daher sind gelaufene Karten dieser Art recht selten.

Dieser "-10%-Stempel" ist laut Katalog bisher nur auf 3 verschiedenen Publibel-Karten bekannt. Auf dieser und auf den Nummern 622 und 623, von den ich morgen eine zeigen werde.



Beste Grüße von der Ostsee
Ralf
 
dr.vision Am: 16.08.2016 18:35:10 Gelesen: 302901# 154 @  
Moin zusammen,

wie versprochen, zeige ich heute eine weitere Publibel-Karte mit dem "-10%" Aufdruck. Es handelt sich um die Nummer 623 mit Werbung für die erste Babymilch der Marke Phosphatine. Die Karte ist rückseitig vom 27.6.1946 datiert und hat eine kaschierte Aktenlochung, so dass ich annehme, dass sie auch postalisach befördert wurde. Warum der Entwertungsstempel fehlt, oder sogar der "-10%" Stempel als Entwerter galt, entzieht sich meiner Kenntnis.



Beste Grüße von der Ostsee
Ralf
 
zockerpeppi Am: 16.08.2016 20:18:56 Gelesen: 302886# 155 @  
@ dr.vision [#154]

Ich glaube nicht, dass die 10% als Entwerter galt. Der Überdruck stand für die Wertminderung. Meine Bankenbelege sind alle gestempelt. In einem der ArGe Belux Hefte gab es einen detaillierten Artikel über die 10%. Allerdings war ich da noch nicht Mitglied. Ich habe auch nicht alle Hefte. Wir könnten Lars fragen.

Lulu
 
zockerpeppi Am: 16.08.2016 21:51:50 Gelesen: 302876# 156 @  
1. Archiv BDPH:

Die Marken sind im MICHEL (Band 3, Nord-Nordwesteuropa 2002/2003, Seite 52 zu finden. Im Catalogue Officiel de Timbres-Poste BELGIQUE ist Genaueres vermerkt:

Sogenannte Van-Acker-Ausgabe: (van Acker war belgischer Ministerpräsident zu dieser Zeit)

Dokumentiert die Herabsetzung verschiedener Portosätze um –10%. Durch eine Verfügung vom 16.5.1946, Dienstanweisung Nr. 20, die bestimmte, dass die Uberdruckmarken ab „nächsten Montag“ (20.5.1946) Gültigkeit besaßen. Es wurden auf 16 verschiedenen Marken Überdrucke verschiedener Art und Form angebracht, die jedoch die Abmessungen 15 x 10 mm nicht überschreiten durften. Diese Provisorien wurden mit Geräten fabriziert die in privaten Werkstätten hergestellt wurden und sowohl aus Gummi wie auch aus Stahl waren. Es bestehen etwa 550 verschiedene Überdrucke (Überstempelungen)und auch viele Fälschungen oder Phantasieprodukte. Dazu gibt es einen speziellen Katalog von René Berlingin & Lejeune.


Konnte noch kein Exemplar finden, hier aber ein Bild von besagtem Katalog:



2. ArGe Belux: Heft 68, Seite 3 von A. Schulz Belgien 1946 - die 10% Aufdrucke

Bemühe mich um eine Kopie des Artikels.

Lulu
 
zockerpeppi Am: 19.08.2016 20:37:26 Gelesen: 302742# 157 @  
@ Cantus [#148]

Ich konnte noch einiges in Sachen Banken auftreiben:



Publibel n° 325 : l'Epargne de la ménagère

Stempel von Namur vom 3.1.1939 an die Caisse générale de Retraite. Nun gefällt mir die Rückseite auch ganz besonders gut, denn die CGER Caisse générale d'Epargne et de Retraite hat zweimal gestempelt: am 4.1 und am 7.1.

Die Absenderin erklärt, dass sie gerade den Scheck von 51.55 fr für ihre kleine jährliche Pension erhalten hat. Der Scheck wurde aber noch an ihre alte Adresse verschickt. Sie teilt nun ihr neue Anschrift mit.

Lulu
 
zockerpeppi Am: 22.08.2016 20:23:26 Gelesen: 302625# 158 @  
Publibel 563 passt doch wie die Faust aufs Auge:

Studio Philatélique S.P.R.L tous achats et ventes de timbres postes



beste Sammlergrüße
Lulu
 

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