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Thema: Post- und Absenderfreistempel: Maschinentypen
Das Thema hat 257 Beiträge:
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Henry Am: 18.03.2009 19:28:02 Gelesen: 302270# 8 @  
@ Carolina Pegleg [#7]

Die Bedeutung der 11-stelligen Zifferngruppe lässt mir keine Ruhe. Lt. einer Beschreibung in Wikipedia sind in dem Frankierwerk 3 verblompte Zählwerke und ein Stempelwerk. Der erste Zähler ist der sogenannte Vorgabenzähler, der den noch zur Verfügung stehenden Portobetrag anzeigt. Der 2. Zähler ist der Summenzähler, der die Summe des Portos der mit dieser Maschine frankierten Poststücke angibt. Der 3. Zähler dient der Statistik, indem er die Anzahl der Ausdrucke festhält. Diese Angaben beziehen sich m.E. aber auf die Zählwerke, die am Frankiergerät abgelesen werden können. Eine Angabe dieser Werte auf dem Stempel wäre wohl nicht ganz sinnvoll. Also muss die Gruppe wohl eine andere Bedeutung haben.

Ich habe nach vergeblichem Googeln jetzt einfach mal einen Händler für Absenderstempelmaschinen von Pitney Bowes angemailt mit der Fragestellung nach der Bedeutung der Zahlengruppe. Wenn eine Antwort kommt, melde ich das natürlich.

mit forschendem Gruß
Henry
 
Carolina Pegleg Am: 18.03.2009 20:42:39 Gelesen: 302261# 9 @  
@ Henry [#8]

Vielen Dank für die Initiative! Ich bin an das Problem in den letzten Tagen mit Vergleichen herangegangen. Mit nicht viel Erfolg. Habe einfach nicht die Masse von Briefen um durch reine Intuition und Kombination das Rätsel zu lösen. Der informativste Beleg insoweit ist der folgende:



Auf dem Brief wurde ein "Nulldruck" aufgebracht, wie er zu Testzwecken erzeugt werden kann. Die Maschine druckte automatisch einen Slogan mit Warnung aus "Not Valid Postage," also "Keine gültige Freimachung." Daraufhin wurde der Brief noch einmal mit dem richtigen Porto von $0.42 freigestempelt. Es ist alles ein bisschen schwer zu erkennen, weil der Brief in Jacksonville noch unnötigerweise gestempelt wurde und das Klarsichtfenster des Fensterumschlages die Tinte nicht aufgenommen hat. Trotzdem, die erste Zifferngruppe von oben nach unten ist 177 / 0430 / 7305; bei dem zweiten Stempel dann 166 / 0470 / 7307. Bei der letzten Zifferngruppe könnte es sich demnach in der Tat um eine Zählnummer handeln, die die Anzahl der Abrucke festhält.

Solche Stückzähler sind bei älteren Freistempelabdrucken -- abhängig vom Maschinentyp -- nicht unüblich. Was die ersten beiden Zahlen betrifft, habe ich weiterhin keine Ahnung. Die Erklärung einer Zählnummer -- basierend nur auf dem obigem einen Exemplar -- ist auch weiterhin nur Vermutung und nicht gesichert.

Hoffen wir also auf die Recherche von Henry.
 
Postgeschichte Am: 20.03.2009 22:53:28 Gelesen: 302227# 10 @  
Absenderfreistempel "GEBÜHR BEZAHLT"?

Bei dem untenstehenden Absenderfreistempel von Bob. Th. Schröder, Hamburg 1 - Chilehaus C mit dem Aufdruck "GEBÜHR BEZAHLT / BEIM POSTAMT / H A M B U R G 1" im Rechteck, fehlt der Stempelkopf. Wer kann etwas näheres hierzu sagen?



Gruß
Manfred
 
Stempelwolf Am: 21.03.2009 00:26:30 Gelesen: 302217# 11 @  
@ Postgeschichte [#244]

Hallo Manfred,

bist Du sicher, dass dies ein Absenderfreistempel ist? Mir sieht es eher so aus, als ob dies ein Gebühr-bezahlt-Stempel ist und da war kein Stempelkopf nötig. Denn die Umschläge wurden ja schon im voraus bezahlt, wie der Stempel es auch ausdrückt. Diese Stempel gibt es in allen möglichen Formen und Farben mit und ohne Posthorn. Später hießen sie dann Entgeld/Entgelt-bezahlt und heute ist es nur noch eine Welle.

Beste Grüße
Wolfgang
 
Postgeschichte Am: 21.03.2009 00:57:32 Gelesen: 302213# 12 @  
@ Stempelwolf [#245]

Hallo Wolfgang,

ja, es dürfte ein Gebühr-bezahlt-Stempel sein (steht zumindest drauf) und mir sind auch Gebühr-Bezahlt-Belege mit Stempeln und auch gedruckt bekannt. In dieser Form habe ich dies aber noch nicht gesehen, daher meine Fragen. Da es sich hierbei um einen C6-Umschlag handelt, ist möglicher Weise der Bandstempel (?) unvollständig wiedergegeben? Aus welchem Grund befinden sich links noch einmal 5 Striche?

Beste Grüße
Manfred
 
Carolina Pegleg Am: 22.03.2009 00:00:22 Gelesen: 302187# 13 @  
@ Postgeschichte [#244]

Hallo Manfred,

für die Form von "Gebühr bezahlt" Vermerke gab es keine besonders strengen Vorschriften. Vorgeschrieben sind die Worte "Gebühr bezahlt," das Aufgabepostamt und die Platzierung rechts oben. Hier hat der Absender ein recht grosszügiges, Aufmerksamkeit weckendes Design gewählt, was sich über die ganze Länge des Umschlages hinzieht. Der Verwender kann sich im übrigen alles auf den Umschlag drucken, was er möchte, eben auch links fünf Striche. Es ist ein reines Privaterzeugnis.

Ausschliessen will ich die Erzeugung mittels umgebauter Freistempelmaschine, obwohl die Farbe darauf hindeutet, da (1) die amtlichen Wertstempel (z. B. Rahmen mit Posthorn und "Deutsche Bundespost") m.M. fest montiert sind, und (2) der Aufdruck von der Länge nicht passt. Wenn es sich doch um eine umgebastelte Freistempelmaschine handeln würde, dann ist die Umwandlung so geschehen, dass im Sinne dieses Themas die Maschine nicht mehr bestimmt werden kann, da es dafür u. a. auf Abstände zwischen Wert- und Tagestempel etc. ankommt. Ebenso auszuschliessen ist die Erzeugung mittels Bandstempelmaschine. Solches Stempelgerät befindet sich kaum im Privatbesitz und wäre für den Zweck auch ungeeignet, da bei dem Design dieses Stempels und einem kontinuierlich druckenden Bandstempel nicht sichergestellt wäre, dass auf jedem Umschlag die Zweckinschrift "Gebühr bezahlt", um die es hier geht, vollständing abgedruckt wird.

Insgesamt halte ich es für möglich, dass es sich hier gar nicht um einen Stempel handelt, sondern um einen gedruckten Umschlag. Es ist aber alle Male ein ungewöhnliches Design eines Gebühr bezahlt-Vermerkes, was insbesondere die Schiffsmotivsammler ansprechen wird. Auch ich habe ein solches Design noch nicht gesehen (was sicher nichts heisst). Aber es spricht doch dafür, dass es sich um ein vorstellungs- und diskussionswürdiges Stück handelt, auch wenn es m. E. doch besser im "Entgeltvermerke" - Thema aufgehoben ist. Aber vielleicht fällt jemand noch etwas ergänzendes oder klügeres dazu ein. Ich wollte zumindest eine Einschätzung versuchen.

Arno
 
Postgeschichte Am: 22.03.2009 21:05:41 Gelesen: 302161# 14 @  
@ Carolina Pegleg [#13]

Hallo Arno,

vielen Dank für Deine Einschätzungen. Ja, auch ein Druck kommt in Frage. Was mich noch ein wenig irritiert sind einige verschmierte Buchstaben auf der Vorderseite und die durchdringende Farbe auf der Rückseite in Höhe des Anschriftenfensters. Dies könnte aber auch durch die Druckerfarbe geschehen sein. Daher noch immer ein Fragezeichen.

Gruß
Manfred


 
obelix.fg Am: 24.03.2009 15:30:28 Gelesen: 302125# 15 @  
@ Postgeschichte [#244]

Hallo Manfred,

der von dir gezeigte "Gebühr bezahlt" Vermerk kann durchaus von einer umgebauten Freistempelmaschine stammen. Ich möchte dazu gerne ein paar Zeilen aus dem Handbuch - Die deutschen Post- und Absenderfreistempel, Band 2 von Heiner Dürst/Gerd Eich zitieren:

Freistempler auf Abwegen:

Freistempler sind Verwandlungskünstler. Aus ihnen lassen sich Absenderstempler machen, aber auch Koupon-, Gebühren- und ähnliche Stempler - und noch vieles mehr.


Dein Beleg zeigt zwar keinen Absenderfreistempel, ist aber sicher als Kuriosität eine Bereicherung für jede Absenderfreistempel-Sammlung.

Hier noch zwei Beispiele für umgebaute Freistempelmaschinen aus Österreich.



Gruß, Franz
 
Postgeschichte Am: 25.03.2009 12:13:28 Gelesen: 302102# 16 @  
@ obelix.fg [#15]

Hallo Franz,

herzlichen Dank für Deinen Hinweis auf das Handbuch von Dürst/Eich. Deine Beispiele zeigen, daß der Gebühr-Bezahlt-Vermerk auf meinem Beleg eventuell durch einen umgebauten Absenderfreistempler aufgebracht worden sein könnte.

Gruß
Manfred
 
obelix.fg Am: 25.03.2009 12:46:33 Gelesen: 302099# 17 @  
@ Concordia CA [#196]

Hallo Jürgen,

ich kann leider auch keine endgültige Erklärung zu der 11-stelligen Zahlengruppe geben, möchte aber gerne die österreichischen Varianten dieser Freistempel zeigen. Hier ist die Anordnung gegenüber der deutschen oder amerikanischen Version allerdings ein wenig anders. So gibt es in Österreich drei Grundtypen sowohl mit als auch ohne Zahlengruppe.



Ein erster Probeeinsatz der "Easymail" Stempelmaschinen fand in Österreich vom 20.6. - 28.7.1995 beim Postamt 1010 Wien statt. Diese Stempelabschläge sehen dem obersten Stempel sehr ähnlich. Allerdings ist die 11-stellige Zahlengruppe in drei Gruppen geblockt, und zwar in zwei 3er-Gruppen und eine 5er-Gruppe, wobei die 5er-Gruppe offensichtlich die Zahl der druchgeführten Stempelabschläge wiedergibt. Einen weiteren Probeeinsatz gab es vom 17.6 - 1.7.1998 hier allerdings bereits ohne Leerstelle zwischen den einzelnen Ziffern, allerdings noch mit kleineren Ziffern als bei der entgültigen Version (siehe Abbildung Stempelabschlag mit der Kennung P33xxxx).

Noch zur allgemeinen Information -- Stempelkennungen gibt es in Österreich erst mit der Einführung der Euro-Wertstempel, die Umrüstung begann bereits ab 2000. Die in Österreich verwendeten Kennbuchstaben sind:

A = ASCOM (HASLER)
B = FRAMA
F = FRANCOTYP-POSTALIA
N = NEOPOST (SATAS, STIELOW)
P = PITNEY BOWES

Gruß, Franz
 
Carolina Pegleg Am: 25.03.2009 15:21:23 Gelesen: 302085# 18 @  
@ obelix.fg [#15]

Hallo Franz,

schön von Dir wieder hier zu lesen. Ich bin im Moment recht angespannt und komme nicht so dazu hier zu antworten, wie ich es gerne wollte. Meine Überlegung mit dem festmontierten Wertrahmen in [#13] ist zwar richtig, aber insoweit Quatsch, dass der natürlich bei einem permanentem Umbau wegfallen kann.

Meine Hauptgrund dafür hier keinen umgebauten AFS anzunehmen (das Buch von Dürst/Eich habe ich auch) war die Gesamtlänge des Stempels. Die Stempelplatten in den Maschinen haben ja nur eine bestimmte Länge, vom äussersten rechten Rand des Wertstempels bis zum äussersten linken Rand des privaten Absenderzusatzes. Mir erschien der seltsame Stempel auf dem Beleg von Postgeschichte einfach zu lang. Nun ja, egal.

Nur der oberste von Deinen gezeigten Stempel ist ein "EasyMail". Der zweite ist ein PersonalPost. Erkennungsmerkmal: das Druckbild mit horizontalen Streifen, aber einfacher wohl scheint es mir am kleineren Posthorn zu erkennen. Die drei unteren sehen in der Tat sehr ähnlich aus, haben aber nochmals ein anderes Druckbild. Insbesondere fehlt die elfstellige Nummer. Es sind digitale PB Maschinen aus der DM400-DM1000 Serie (Frankit-Technologie tauglich).

Gruss nach Graz,
Arno
 
obelix.fg Am: 25.03.2009 16:49:22 Gelesen: 302070# 19 @  
@ Carolina Pegleg [#18]

Hallo Arno,

danke für die nähere Zuordnung der einzelnen Stempelabschläge zu verschiedenen Maschinentypen. Ich möchte dir gerne einen Freistempel einer Francotyp C Freistempelmaschine aus den 30er Jahren zeigen, die ein zusätzliches Werbeschild links vom Tagesstempelklischee hat. Die gesamte Breite des Stempelabschlages beträgt 15 cm.



Du hast natürlich recht, dass eine gleichzeitige Verwendung als Absenderfreistempler und "Gebühr bezahlt" Stempler nicht möglich war/ist, da sowohl Tagesstempel wie auch Wertstempel nur von autorisierten Personen entfernt/gewechselt werden darf. Überdies sind diese Stempelteile gegen nicht autorisiertes entfernen gesichert.

Die österreichische Post ist gerade erst dabei auf Frankit-Technologie umzustellen. Es gibt zwar in Österreich bereits erste Freistempelabschläge die ähnlich den deutschen Frankit-Stempel aussehen, aber ohne das die dazugehörige Technologie in Betrieb ist (zumindest nach meinem derzeitigen Wissensstand).



Gruß, Franz
 
Jürgen Witkowski Am: 25.03.2009 21:57:48 Gelesen: 302054# 20 @  
@ Postgeschichte [#244]

Nachdem mir heute ein Absenderfreistempel untergekommen ist die 141 mm misst, tendiere ich auch zu der Ansicht, dass Dein Stempelabdruck von einer Freistempelmaschine stammt. Wenn Die Umschlaggrößen gleich sind, liegen die beiden Stempel in ihren Abmessungen nahe beieinander.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
Carolina Pegleg Am: 25.03.2009 23:07:39 Gelesen: 302048# 21 @  
@ obelix.fg [#19] und Concordia CA [#20]

Ok, ich gebe mich geschlagen ;)

Also, Manfred, der Stempel auf dem Brief mag sehr wohl von einer Absenderfreistempelmaschine stammen. Die Maschine muss allerdings dauerhaft umgebaut worden sein und kann zur Freistempelung nun nicht mehr verwendet werden.

Meine Fehleinschätzung, dass es mit der Länge des Stempels nicht stimmen kann, sei mir verziehen. Das sind aber auch kolossale Stempel, die Franz und Jürgen da ausgegraben haben. Die amerikanischen Vettern und Cousinen sehen dagegen ziemlich mickrig aus, da es zumeist noch nicht einmal einen firmeneigenen Zusatz gibt.
 
Postgeschichte Am: 25.03.2009 23:56:32 Gelesen: 302039# 22 @  
@ obelix.fg [#19], Concordia CA [#20]
@ Carolina Pegleg [#21]

Vielen Dank für die Einschätzungen. Ich bin froh, daß alle Beteiligten sich in dieser Frage nicht zerstritten haben. :-)

So wichtig ist es mir nicht, daß der Stempel ein möglicher Absenderfreistempel ist. Es hat mich nur am Rande interessiert, da diese nicht zu meinem Sammelgebiet gehören. Daher nochmals herzlichen Dank für die Einschätzungen.

Die Breite des "Stempels" beträgt 152 mm.

Gruß
Manfred
 
obelix.fg Am: 14.04.2009 22:45:19 Gelesen: 301897# 23 @  
@ Carolina Pegleg [#7]

Hallo Arno,

auch das Stempelerscheinungsbild der "Personal Post" Freistempelmaschinen mit Kennung E67 hat sich verändert. In der neuen Ausführung gibt es die Stempel zumindest schon ab Ende 1999 (noch in Farbe rot). Zum Herzeigen habe ich aber zur Zeit nur einen Abschlag von 2005. Darüber hinaus habe ich noch Stempel-Abschläge mit Kennung E68, E69 und E71 in identischer Erscheinungsform. Möglicherweise auch von "Personal Post" Freistempelmaschinen, oder aber auch von Maschinen der selben Produktfamilie?

Gruß, Franz


 
obelix.fg Am: 15.04.2009 12:23:29 Gelesen: 301883# 24 @  
Jetzt habe ich auch endlich einen Beleg mit der Schweizer Stempelversion der "EasyMail" Freistempelmaschine. Die vorgeschlagene Stempelversion war den Schweizern wohl zu futuristisch. Man bestand vielmehr auf das gewohnte Stempelbild mit Tagesstempel und Wertklischee.

Gruß, Franz


 
Jürgen Witkowski Am: 15.04.2009 23:47:26 Gelesen: 301841# 25 @  
Einer der aktuellen Maschinentypen von Pitney Bowes mit Matrixfeld ist auf diesem Beispiel aus Kanada zu sehen. Der Stempel stammt einem Postamt in Montreal und wurde am 5. März 2009 abgeschlagen.

Einige der Codes will ich versuchen sinnvoll zuzuordnen:

1. Maschinentyp: PB031
2. Zählnummer des aktuellen Tages: 000042
3. Tagesdatum: 0503 (amerikanische Schreibweise Monat/Tag)
4. Maschinennummer: 1790489
5. ?
6. ?
7. Kennung des Postamtes Montreal: M5A
8. ?

Wer hat noch Ideen?

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
DL8AAM Am: 22.04.2009 15:33:32 Gelesen: 301779# 26 @  
@ Concordia CA [#25]

8. ?

Wer hat noch Ideen?


Hi Jürgen,

Dein offener Punkt 8 ist der zweite Teil der PLZ, die kanadischen PLZ bestehen aus 2 je aus 3 Buchstaben/Zahlen bestehenden Kombinationen. Tiefer habe ich das aber noch nicht angeschaut. Glaube die erste Gruppe dürfte den Ort angeben, während die zweite Kombination bis auf "Strassenniveau" (?) runtergebrochen werden kann ?

Klar wird, wenn man neben dem AFS auch noch den Absender erkennen kann:



Auch hier will ich den rückseitigen Kode nicht verstecken.

Und auch gleich meine übliche Frage: Ist dieses Thema inzwischen systematisch erfasst worden? Finde leider kaum mal eine philatelistische Aufarbeitung dieser Kodes.



In Deinem Punkt 5 scheint wohl auch die Sendungs-/Abschlagsnummer mit drinstecken zu können?

Bei meinem Beispiel steht hier der kryptische Kode "<5\@g".

Die Schriftart wirkt trotz gleichem Types "PB031" für mich etwas unterschiedlich, "mein" Canada Postes (...) scheint gedrungener und kleiner ausgefallen zu sein. Ob das am Druck liegt, oder möglicherweise sogar an einem Untertyp des PB031 liegt? Ggf. kann man das aber in den Parametereinstellungen so vorgeben?

Gruß
Thomas

BTW, eine kleine Lanze für die Post. Trotz sehr unvollständiger Namensangabe (nur der Vorname) kam der Brief korrekt und relativ schnell fix an (AFS-Datum 16.04.2009, Ankunft 20.04.2009). Es gibt in der Hausnummer aber auch nur einen Briefkasten. ;-))
 
obelix.fg Am: 23.04.2009 18:50:31 Gelesen: 301743# 27 @  
Als Ergänzung zu meinem Beitrag [#23] möchte ich heute gerne eine Übersicht über die Varianten der "Personal Post" Freistempelabschläge zeigen, wie ich sie bisher finden konnte.

Gruß, Franz


 
obelix.fg Am: 12.05.2009 04:48:45 Gelesen: 301635# 28 @  
Hallo zusammen,

heute möchte ich noch die Varianten der Deutschen "EasyMail" Freistempelabschläge zeigen, wie ich sie bisher zusammengetragen habe.





Dazu hätte ich noch zwei Fragen. Gibt es eigentlich Deutsche Freistempelabschläge in DM-Währung in blauer Farbe? In welchem Zeitraum wurde in Deutschland von Farbe Rot auf Farbe Blau umgestellt?

Gruß, obelix.fg
 
Holger Am: 12.05.2009 10:47:13 Gelesen: 301613# 29 @  
@ obelix.fg [#28]

Meines Wissens wurde die Farbe der Absenderfreistempel postalisch am 31.12.2001 von "rot" auf "blau" geändert. Eine Übergangszeit ist mir nicht bekannt.

Am 1. Januar 1999 wurde der Euro als Buchgeld, drei Jahre später am 1. Januar 2002 erstmals als Bargeld eingeführt.

Blaue DM Stempelungen könnten somit theoretisch vorhanden sein. Es sei denn, die Post hat mit der Farbumstellung auch gleich die Währung mit vorgeschrieben.

Vielleicht weiß ja jemand mehr.

Gruß
Holger
 
Carolina Pegleg Am: 13.05.2009 17:59:25 Gelesen: 301581# 30 @  
@ Holger [#29], @ obelix.fg [#28]

Blaue DM-Stempel meine ich habe ich auch schon mal gesehen. Wenn Holger das richtig beschrieben hat, was ich glaube, dann dürfen solche Stücke auch gar nicht so selten sein. Die Zusammenstellung von obelix.fg gefällt mir sehr gut. Mit der Einführung von Kenn-Nummern ist das Sammeln von deutschen Freistempeln in der Tat viel einfacher geworden.

Dies ist auch so ein Thema, wo ich auch das ein oder andere dazu beitragen, zeigen und fragen könnte. Ich komme halt einfach derzeit nicht dazu. Ich versuche mal zumindest etwas über die kanadischen Freistempel herauszubekommen.
 
Holger Am: 13.05.2009 18:28:09 Gelesen: 301576# 31 @  
@ Carolina Pegleg [#30]

Was mir gerade einfällt - vielleicht kann unser Mitglied Angelika2603, die sich schon seit längeren mit AFS beschäftigt dazu nähere Auskünfte geben.

meint
Holger
 
obelix.fg Am: 13.05.2009 20:06:42 Gelesen: 301566# 32 @  
@ Holger [#29]

Hallo Holger,

angespornt durch deinen ersten Hinweis, habe ich mich durch den Dschungel des WWW gequält und folgende Informationen heraus gefiltert. Die Einführung der blauen Stempelfarbe für Freistempelmaschinen war der 01.09.2000 und das Ende der roten Stempelfarbe war der 31.05.2002. Während dieses Zeitraumes waren beide Farben erlaubt. Und obwohl ich einige tausend deutsche Freistempelbelege besitze, habe ich keinen einzigen in DM-Währung in blauer Farbe. Den genauen Zeitpunkt ab wann es Freistempel in Euro-Währung gibt, habe ich noch nicht herausgefunden, aber es gibt sie in Deutschland wie auch in Österreich ab dem Jahr 2000.

@ Carolina Pegleg [#30]

Hallo Arno,

das sammeln von deutschen Freistempeln ist durch die Einführung von Kenn-Nummern leider nur bedingt leichter geworden, da sowohl Francotyp-Postalia wie auch Hasler die Kenn-Nummern fortlaufend und nicht Maschinentypen bezogen verteilt haben. Dazu möchte ich hier mal zwei Bilder zeigen.



Und obwohl nicht ganz in mein Sammelgebiet passend, habe ich hier noch zwei Freistempel zum herzeigen.

Nr. 1 halte ich für einen Freistempel einer "EasyMail" aus Litauen.



Nr. 2 könnte ein amerikanischer Freistempel von einer Pitney-Bowes Freistempelmaschine, der von dir erwähnten Serie DM400-DM1000 im Beitrag [#18], sein. Richtig?



Gruß, Franz
 

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