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Thema: Briefe deutscher Banken
Das Thema hat 806 Beiträge:
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Cantus Am: 22.11.2022 00:54:51 Gelesen: 195791# 632 @  
Die Darmstädter und Nationalbank (Danat-Bank) war ein deutsches Kreditinstitut.

1920/21 bildeten die Darmstädter Bank für Handel und Industrie und die Nationalbank für Deutschland die Bankengemeinschaft Darmstädter-Nationalbank Berlin. Beide Banken übernahmen gegenseitige Garantie für Kapital und Reserven in Höhe von über einer Milliarde Mark. 1922 folgte die vollständige Fusion zur Darmstädter und Nationalbank KGaA, abgekürzt als Danat-Bank. Dadurch entstand eine der größten Banken der Weimarer Republik [1]-

Zwei Briefe dieser Bank aus dem Jahr 1923 kann ich zeigen.



Niederlassung Dresden, 21.8.1923




Niederlassung Berlin, 14.9.1923

Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Darmstädter_und_Nationalbank
 
Cantus Am: 31.12.2022 01:39:22 Gelesen: 185620# 633 @  
Von mir zwei Bankbriefe aus der DDR.

Zunächst ein ZKD-Brief von 22.7.1988, gelaufen in Querfurt, Absender war die Bank für Landwirtschaft und Nahrungsgüterwirtschaft.




Und dann noch ein Brief der Bank für Handwerk und Gewerbe, gelaufen am 20.11.1956 mit AFS von Gera an die Deutsche Notenbank in Zschopau.



Viele Grüße
Ingo
 
Briefuhu Am: 12.01.2023 15:25:27 Gelesen: 182254# 634 @  
Eine zunächst unscheinbare Drucksache vom 23.09.1946 an das Kulturamt Arnsberg frankiert mit 6 Pfennig der Gemeinschaftsausgabe. Erst auf der Rückseite wird der Absender ersichtlich, nämlich die Deutsche Landesrentenbank (Britische Zone) Custodian in 21a Lotte Krs. Tecklenburg b. Osnabrück.

Für die in der britischen Besatzungszone verbliebenen Betriebsteile wurde im Jahr 1946 eine gemeinsame Custodian-Verwaltung für die Deutsche Landesrentenbank und die Deutsche Siedlungsbank gebildet, die sich seit 1949 auf die amerikanische Besatzungszone erstreckte. Ihr Sitz war Lotte im Kreis Tecklenburg, der Wohnort des damaligen Syndikus der Deutschen Landesrentenbank. (Wiki)




Schönen Gruß
Sepp
 
skribent Am: 03.02.2023 11:34:00 Gelesen: 178074# 635 @  
Guten Tag!

Das Thema "Briefe deutscher Banken" lässt ja nicht nur offizielle Bankbriefe zu, sondern auch welche, die an eine Bank gerichtet wurden.



Eigentlich hat dieser Brief in meiner Sammlung "Deutsche Lazarettzüge" seinen Platz gefunden, denn er ist mit dem Briefstempel des Vereinslazarettzugs B4 versehen, dem VLZ, der als Letzter mit Verfügung des Kriegsministeriums aufgestellt wurde. (Zählung erfolgte in alphabetischer Reihenfolge A1, A2, A3 und A4 - B4 war der letzte)

Aufgefallen ist mir die Anschrift:

An den Vorstand der Stuttgarter Lebensversicherungsbank A.G. (Alte Stuttgarter) Stuttgart.

Stuttgart war auch 1915 nicht mehr klein, trotzdem ist der Brief, ohne Nennung des Straßen- oder Platz-Namens, dem Empfänger zugestellt worden.

MfG >Franz<
 
epem7081 Am: 06.02.2023 23:01:15 Gelesen: 177995# 636 @  
Hallo zusammen,

hier ein Briefwechsel vom 12.1.1998 aus AALEN 1 / 73430 von der Kreissparkasse Ostalb an die Bezirkssparkasse in 69115 Heidelberg



Durch das Baden-Württembergische Kreisreformgesetz wurde am 23. Juli 1971 der Ostalbkreis durch die Vereinigung der beiden Landkreise Aalen und Schwäbisch Gmünd gebildet. Dabei wurde an Waiblingen Alfdorf und an Göppingen Maitis abgegeben und dafür vom Altkreis Backnang Gschwend aufgenommen.

Am 11. Dezember 1973 beschloss der neu gebildete Kreistag des Ostalbkreises, dass eine gemeinsame Kreissparkasse Ostalb gebildet werden soll. Dies wurde zum 1. Januar 1974 durch die Fusion der beiden Sparkassen zur Kreissparkasse Ostalb mit juristischem Doppelsitz in Aalen und Schwäbisch Gmünd vollzogen. Im Jahr 1984 wurde der Hauptstellenneubau in Aalen, 1988 der Um- und Erweiterungsbau der Hauptstelle in Schwäbisch Gmünd eröffnet.
[1]

Mit freundlichen Grüßen
Edwin

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Kreissparkasse_Ostalb
 
GSFreak Am: 07.02.2023 14:53:37 Gelesen: 177969# 637 @  
Hallo zusammen,

Hier ein Briefumschlag der "Reichsbank", überstempelt mit Zweizeiler "Landeszentralbank / Kirn (Nahe)". In der Anschrift wurde das vorgedruckte "Reichsbank" durch einen Stempelabdruck "Landeszentralbank" ersetzt. Der Beleg ist barfrankiert (24 Rpf., Freivermerk Nr. 2325 nach Richter-Handbuch). Der Abgangsstempel (22) KIRN ist aptiert, vermutlich wurde (NAHE) entfernt, allerdings habe ich in Stempeldatenbanken den früheren Stempel nicht gefunden. Der Brief lief am 01.04.1947 nach Ludwigshafen.



Beste Grüße
Ulrich
 
Totalo-Flauti Am: 19.02.2023 12:22:35 Gelesen: 177169# 638 @  
Liebe Sammlerfreunde,

mit einer Ortspostkarte vom 02.07.1926 wird dem Adressaten durch die Girozentrale Sachsen Geschäftsstelle Leipzig-Plagwitz eine Gutschrift über 1.000,00 RM mitgeteilt. Die Zahlung erfolgte von der Städtischen Sparkassenanstalt Löbau.

Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.


 
Briefuhu Am: 18.03.2023 11:33:26 Gelesen: 174330# 639 @  
Drucksache vom 29.12.1948 der Mainzer Volksbank nach Fürthen, frankiert mit Absenderfreistempel über 4 Pfennig, betrifft Freigabe der Festkonten.



Schönen Gruß
Sepp
 
Orappe Am: 21.03.2023 10:08:13 Gelesen: 174254# 640 @  
Nicht nur vor nunmehr 100 Jahren aktuell: 4 Karten mit Devisenkursen der Dresdner Bank Filiale Nürnberg:




 
Orappe Am: 21.03.2023 10:14:37 Gelesen: 174251# 641 @  
Bei der Commerz- und Privatbank sah es vor 100 Jahren auch nicht besser aus:


 
Orappe Am: 21.03.2023 10:38:57 Gelesen: 174243# 642 @  
In Augsburg nutzte man die Schreibmaschine um Kunden der Commerz- und Privatbank über die aktuellen Kurse zu informieren:


 
Orappe Am: 21.03.2023 10:45:58 Gelesen: 174239# 643 @  
Bei der Darmstädter- und Nationalbank (Danat-Bank), welche später eine der spektakulärsten Bankenpleiten der deutschen Finanzgeschichte hinlegte, wurden die Kurse handschriftlich eingetragen.


 
GSFreak Am: 21.03.2023 13:56:11 Gelesen: 174211# 644 @  
@ westfale1953 [#425]

Hallo Bernhard,

hier ein weiterer Beleg der "Reichsbank Lübeck". Dieser lief am 27.08.1945 an die Reichsbank in Aachen. Freigemacht mit dem Absenderfreistempel der Reichsbank Lübeck. Unten links ein Maschinenstempel LÜBECK 1 vom gleichen Tag, UB bb - Zensurstelle.



Beste Grüße
Ulrich
 
Cantus Am: 24.03.2023 19:07:48 Gelesen: 174122# 645 @  
Die BBBank eG (vormals: Badische Beamtenbank) ist eine deutsche Genossenschaftsbank mit Sitz in Karlsruhe. Mit einer Bilanzsumme von über 15 Milliarden Euro und rund 470.000 Mitgliedern [5] ist sie seit 2021 die größte deutsche genossenschaftliche Privatkundenbank.

Die BBBank wurde 1921 als Badische Beamten-Genossenschaftsbank eGmbH in Karlsruhe gegründet. Initiator dieser Selbsthilfeeinrichtung war der Postinspektor Gotthold Mayer. Er kannte die finanzielle Not der badischen Beamten. Die wenigsten hatten ein eigenes Konto oder konnten einen Kredit bekommen. Das sollte sich mit der Gründung ändern. Gut 30 Beamte zeichneten am 12. November 1921 im Haus des Beamtenbundes in Karlsruhe die ersten Genossenschaftsanteile.

Sechs Jahre nach ihrer Gründung hatte sich die Badische Beamtenbank, die seit 1926 unter diesem Namen firmierte, mit rund 50.000 Mitgliedern zur größten unter mehr als 70 Beamtenbanken in Deutschland entwickelt [1].

Dazu ein Brief vom 20.2.1946, gelaufen mit AFS von Karlsruhe nach Freiburg im Breisgau.



Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/BBBank
 
Cantus Am: 07.04.2023 22:19:16 Gelesen: 172465# 646 @  
Heute ein Briefumschlag der Commerzbank Hagen (Westfalen) aus Kriegszeiten. Ob die Leute da im Jahr 1943 noch an den Spruch "Sparen sichert deine Zukunft" geglaubt haben?



Viele Grüße
Ingo
 
GSFreak Am: 09.05.2023 10:07:10 Gelesen: 169501# 647 @  
Hallo zusammen,

hier ein Faltbrief der NORDWESTBANK Hannover vom 28.08.1948 aus (20) HANNOVER 2 nach Ahlen bei Hann., portorichtig freigemacht mit zwei 12 Pf.-Marken Netzaufdruck. Zusammengeheftet war der Faltbrief mit einem Verschluss-Etikett der Deutsche Bank / Filiale Hannover.



Beste Grüße
Ulrich
 
Briefuhu Am: 12.06.2023 08:45:33 Gelesen: 163687# 648 @  
Brief aus Stuttgart von den landwirtschaftlichen Genossenschaften in Württemberg e.V. vom 27.07.1919 an den Darlehenskassenverein Unterriffingen, frankiert mit 15 Pfennig Michel Nr. 101. Darlehenskassenverein ist eine frühere Bezeichnung für ländliche Kreditgenossenschaftsbanken.



Schönen Gruß
Sepp
 
Briefuhu Am: 17.06.2023 20:04:31 Gelesen: 163019# 649 @  
Brief des Schaaffhausenscher Bankverein vom 09.03.1875 von Köln nach Reuschenberg dort Ankunft am 10.03.1875, frankiert mit 1 Groschen Michel Nr. 19. Inhalt des Brief sind irgendwelche Auflistungen von Zahlen bzw. Abrechnung igendwelcher Rimesse was Wechsel sein dürften.

Der A. Schaaffhausen’sche Bankverein war eine Bank mit Sitz in Köln und die erste als Aktiengesellschaft bzw. überhaupt als juristische Person organisierte Privatbank in Deutschland (Wikipedia)





Schönen Gruß
Sepp
 
inflamicha Am: 22.07.2023 19:02:10 Gelesen: 157251# 650 @  
Guten Abend,

eine Drucksache des Bankgeschäfts Zuckschwerdt & Beuchel Magdeburg:



Die Sendung nach Dresden vom 19.11.1923 (PP 24) ist mit einer Mi 326 BP zu 2 Milliarden Mark portogerecht für Drucksachen bis 25 g frankiert.

Gruß Michael

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
 
inflamicha Am: 24.07.2023 18:42:48 Gelesen: 156799# 651 @  
Guten Abend,

und noch ein Bankbrief:



Die Bank der Ostpreußischen Landschaft Nebenstelle Bialla sandte den Brief am 24.9.1923 (PP 18) an die Deutsche Bank in Berlin. Für die nötigen 250.000 Mark Porto frankierte der Absender mit je 5 mal Mi 282 I und 285.

Gruß Michael

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
 
inflamicha Am: 07.09.2023 21:10:02 Gelesen: 150834# 652 @  
Guten Abend,

ein Bankbrief der Darmstädter und Nationalbank Frankfurt am Main:



Der Ortsbrief ist mit einem senkrechten Paar der Mi 334 AP frankiert, welche am Tag des Poststempels einen Rentenpfennig ausmachte. Am 1.12.1923 begann die Portoperiode 27, das Ortsbriefporto betrug 5 Rentenpfennig oder ersatzweise 50 Milliarden Mark der alten Währung. Dennoch hat alles seine Richtigkeit. Der Brief kommt aus der ersten Briefkastenleerung und ist noch zum alten Tarif der PP 26 korrekt frankiert. Die verklebten 10 Milliarden Mark wurden zum vierfachen Nennwert gerechnet und ergaben somit das nötige Ortsbriefporto 40 Milliarden Mark in der sog. Vierfachperiode 26.

Gruß Michael

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
 
inflamicha Am: 13.09.2023 20:59:09 Gelesen: 147668# 653 @  
Guten Abend,

heute ein Einschreibbrief der 2. Gewichtsstufe (>20 bis 100 g):



Die Deutsche Bank Zweigstelle Waldenburg in Schlesien ist der Absender des Briefes an die Deutsche Bank in Berlin W 8. Für das Porto waren am 10.10.1923 (PP 20) 7 Millionen Mark zu entrichten, dazu kamen 5 Millionen für die Einschreibgebühr. Für die zusammen 12 Mio. Mark wurden 6 Stück der Mi 309 AWb verklebt.

Gruß Michael

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
 
Cantus Am: 15.09.2023 02:11:28 Gelesen: 147448# 654 @  
Von mir ein Brief der Dresdner Bank, Geschäftsstelle Göttingen, gelaufen am 21.7.1911 als Ortspost in Göttingen. Auf dem Umschlag findet sich rückseitig nur das Papiersiegel der Dresdner Bank mit einem verschnörkelten Logo, dem man mit etwas Phantasie die Buchstaben DB entnehmen kann.



Viele Grüße
Ingo
 
Briefuhu Am: 16.09.2023 09:21:10 Gelesen: 147145# 655 @  
Brief der Deutschen Bank Berlin an die Thurgauische Kreditbank Weinfelden in der Schweiz vom 08.09.1914, Ankunft in Weinfelden am 12.09.1914. Auf der Rückseite ein Stempel der Überwachungstelle Gardekorps Berlin mit Unterschrift und Stempel des Überwachungsoffiziers.



Schönen Gruß
Sepp
 
inflamicha Am: 18.09.2023 21:04:35 Gelesen: 146637# 656 @  
Guten Abend,

ein Wertbrief mit bar bezahlten Postgebühren aus der Portoperiode 20:



Die Rheinische Creditbank Filiale Freiburg im Breisgau sandte den Brief mit 57 1/2 g Gewicht und einer Wertangabe von 3 Milliarden 800 Millionen Mark am 12.10.1923 an die Niederlassung in Donaueschingen. Die Gesamtgebühren in Höhe von 88 Millionen Mark aus 7 Mio M. Porto, 5 Mio M. Behandlungsgebühr und 76 Mio M. Versicherungsgebühr (pro 1 Mio M. Wertangabe wurden 20.000 Mark erhoben) wurden wie gesagt bar am Schalter vereinnahmt. Äußeres Zeichen für diesen Vorgang ist der angebrachte L2 ".............. Freigebühr / Einnahme Nachweis Freiburg (Brsg.)". Die Gebühren wurden verkürzt mit "88.000" mittels Kopierstift eingetragen, das vorgeschriebene Signum des Postbeamten fehlt.

Gruß Michael

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
 

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