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Thema: Postiljonen versteigert die Åland-Sammlung von Christian Auschra am 20.03.2026
Das Thema hat 379 Beiträge:
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Richard Am: 18.11.2024 09:28:45 Gelesen: 58076# 305 @  
34. Auction Galleries Hamburg-Versteigerung am 29./30. November 2024

(Hamburg/pcp) - Das Motto des schlanken, aber spannenden November-Angebots könnte sein: ausgewählte Besonderheiten! Bei rund 2.400 Losen, davon ca. 1.000 Sammlungen und Posten finden sich keine seitenlangen Angebote eines einzigen Sammelgebiets, sondern viele ungewöhnliche Stücke und Sammelleidenschaften: eine Spezialsammlung des Wagner-Nothilfesatzes des Deutschen Reichs in drei Bänden mit 230 Belegen, eine Sammlung der Armenien-Überdrucke 1919–1920 und aus der gleichen wirren Zeit eine Zusammenstellung Griechischer Gebiete und Besetzungsausgaben. Auch eine Spezialsammlung zur Flugpost Wien-Krakau-Lemberg von 1918 mit 47 geflogenen Briefen trägt zum breiten Spektrum bei.



Im Einzellosbereich stechen einige klassische Ausgaben hervor, bei den Belegen sind es u.a. ein wunderschöner Damenbrief aus dem heutigen indischen Bundesstaat Uttar Pradesh nach London von 1854 und die 2 Lire Viktor Emanuel II. auf einem Brief von 1874 nach Lima / Peru. Die beliebte Pfennig-Ausgabe des Deutschen Kaiserreiches wird dargeboten als kompletter Satz in überwiegend postfrischen Zehnerblocks mit „SPECIMEN“-Aufdruck. Auch die viel gesammelten Gebiete sind bei dieser Auktion natürlich mit ansprechendem und gesuchtem Material bestückt.

Kontakt: Auction Galleries Hamburg, Kleine Reichenstraße 1, 20457 Hamburg, Tel. 040/33 71 57, E-Mail: info@auction-galleries.de, http://www.auction-galleries.de
 
Richard Am: 21.11.2024 09:33:41 Gelesen: 57901# 306 @  
179. Dr. Wilhelm Derichs-Auktion am 7. Dezember 2024 in Köln: Sammlung „Preußen — Ganzsachen der Kopfausgaben“

(Köln/pcp) - Diese in einem Hardcover-Sonderkatalog dokumentierte Sammlung ist über einen Zeitraum von drei Dekaden entstanden, wobei die letzten Neuerwerbungen knapp fünf Jahre zurückliegen. Seitdem ruhte die Sammlung unberührt im Tresor.

Versteigerer Roland Meiners schreibt dazu in seinem Vorwort: „Der Protagonist hinter dieser Sammlung, der namentlich nicht genannt werden möchte, hatte einen sicheren Blick für das Besondere: besonders ausgefallene Verwendungen, besondere Destinationen, besondere Abstempelungen, besondere Schönheiten und besondere Qualitäten. Bei jedem Stück, welches er seiner Sammlung hinzufügte, überlegte er mehrmals, ob dieses Stück gut genug für seine Sammlung war. Gut genug in Originalität und Ausgefallenheit sowie gut genug in Bezug auf die Qualität. So sind von vielen Ganzsachen die schönsten verfügbaren Stücke in dieser Sammlung, wie etwa der traumhafte Oktogonumschlag zu 5 Silbergroschen violett im Großformat mit dem Stempel „Reselkow“. Die Sammlung umfasst lediglich 220 Auktionslose — eines schöner als das andere.



Gesammelt wurden die Umschläge der Kopfausgaben, nach Michel die Ganzsachen „U1“ bis „U19“, nur gebraucht ohne und mit Zusatzfrankaturen sowie die dazugehörigen, als Freimarken verwendeten Ganzsachenausschnitte auf Briefstücken, Briefen oder wieder als Zusatzfrankatur auf einer Ganzsache. Anders als in manch anderen Ländern des Deutsch-Österreichischen Postvereins war die Verwendung der Wertstempel-Ausschnitte aus Ganzsachen als Freimarken in Preußen nicht nur geduldet, sondern ausdrücklich gestattet.

Die Auflösung einer Sammlung wie in diesem Katalog ist eine Sternstunde für die Klassische Philatelie und es kann Jahrzehnte dauern, bis ein solches Angebot wiederkommt.

Kontakt: Auktionshaus Dr. Derichs Köln, Bonner Str. 501, 50968 Köln (Marienburg), Tel. 02 21/2 57 66 02, E-Mail: derichs_gmbh@web.de
 
Richard Am: 22.11.2024 09:56:01 Gelesen: 57763# 307 @  
Rapp Weihnachts-Auktion vom 5. bis 7. Dezember

Wir präsentieren an dieser Versteigerung ein vielfältiges und interessantes Angebot mit verschiedenen Fachbereichen. Ganz besonders möchten wir Sie zu unserer Briefmarken Auktion einladen, die am Donnerstag, 5. Dezember 2024 ab 13.30 Uhr stattfindet. Gerne stellen wir Ihnen einige Besonderheiten und Kostbarkeiten aus unserem Philatelie-Angebot vor.

Los 49 – Altschweiz «Winterthur»



Schweiz, Zürich, 1850, sogenannte «Winterthur», entwertet mit schwarzer Zürcher Rosette auf Stadtbrief. Sehr farbenfrischer und breitrandiger Brief mit allen Trennornamenten und klar ausgeprägter und übergehender Zürich-Rosette. Laut Attest Eichele einer der schönsten frühest bekannten Einzelfrankaturen in exzellenter Erhaltung.
Schätzpreis: 15'000 bis 20'000 Euro.

https://www.rapp-auktionen.ch/de/los/9076-A44-49/


Los 31 – Basler Taube Brief



Schöne Drucksache mit attraktiver Basler Taube: Sehr farbenfrisch, mit markant geprägtem Relief, weisse Ränder bzw. an die Begrenzungslinien geschnitten, auf vollständiger Drucksache aus Frankfurt 1848, lokal in Basel übergeben, rückseitig Ankunftsstempel vom gleichen Tag.
Schätzpreis: CHF 10’000 bis 15’000

https://www.rapp-auktionen.ch/de/los/9076-A44-31/


Los 300 – Danzig Sammlung des Reeders Harald Sommer



Die ganze Danzig-Sammlung des Reeders Harald Sommer kommt unter den Hammer – darunter eine grosse Danzig-Rarität von hohem Liebhaberwert: Es handelt sich um die einzig bekannte Bogenecke der Danzig 5 Mk. mit kopfstehendem Rahmen und mit Hausauftragsnummer. Sie ist extrem selten, da es nur einen Bogen mit 20 Stück gab. Die Marke hat Original-Gummierung und ist in fehlerfreier Erhaltung.
Schätzpreis: CHF 8’000 bis 10’000

https://www.rapp-auktionen.ch/de/los/9076-A44-300/


Los 152 - Tübli Umschlag nit einem Paar und 2 Einzelstücken



2 Rp. grau, zusammen mit Paar und 2 Einzelstücken 2 Rp. oliv mit Aufgabestempel SION 24 XI 75 auf vollständigem Tübli-Umschlag nach Champéry.
Schätzpreis: CHF 2’000 bis 2’500

https://www.rapp-auktionen.ch/de/los/9076-A44-152/


Los 314 - Viererblock mit Linkem Bogenrand! Attest Calves. Yv. 17Aa



80 C. karmin, frischer und völlig postfrischer Viererblock mit Linkem Bogenrand! Attest Calves. Yv. 17Aa.
Schätzpreis: CHF 1’000 bis 1’500

https://www.rapp-auktionen.ch/de/suche/11115/seite/1/?search_text=314


Los 305 - Danzig Grosser Innendienst



Grosser Innendienst, der komplette Satz auf vollständigem und sehr sauber beschriftetem Einschreibe-Brief nach Basel, rückseitig mit Ankunftstempel.
Schätzpreis: CHF 3’000 bis 5’000

https://www.rapp-auktionen.ch/de/los/9076-A44-305/


Auf unserer Rapp-Auktionsplattform erwartet Sie unser umfassendes Auktionsangebot mit Einzellosen, Sammlungen, Partien und Beständen, ergänzt durch zahlreiche zusätzliche Bilder und Videos. Wie gewohnt, finden Sie unser Angebot auch auf Philasearch.com. Auf Wunsch können Sie den Katalog oder einzelne Seiten aus unserem Angebot auch in unserem Blätter-Katalog digital ansehen oder zu Hause ausdrucken. Unsere Katalogabonnenten sollten den gedruckten Auktionskatalog spätestens am 25. Oktober im Briefkasten haben.

Nutzen Sie die Gelegenheit, um unser Angebot online zu durchstöbern und Ihre Gebote im Voraus zu planen. Sie haben verschiedene Möglichkeiten um an der Auktion teilzunehmen. Die Auktionslose können ab dem 26. November auf Voranmeldung bei uns im Auktionshaus Rapp besichtigt werden.
 
Richard Am: 27.11.2024 09:52:41 Gelesen: 57501# 308 @  
Nachbericht Hadersbeck Auktion 04.-08.11.2024

Nach unserer 77. Auktion die vom 4. Bis 8. November stattfand erhalten Sie nachfolgend einen kurzen Ergebnisbericht.

Mit unserer Verkaufsquote von fast 60% sind wir durchaus zufrieden.

Nachfolgend finden Sie einige bemerkenswerte Zuschläge:



Los 1754



Los 2423



Los 2851



Los 3772


 
Richard Am: 28.11.2024 23:16:09 Gelesen: 57310# 309 @  
@ lueckel2010

Dieses Thema ist ausschliesslich für Vor- und Nachberichte vorgesehen. bitte Diskussionen dazu in anderem oder neuen Thema führen, z.B. "Diskussionen zu den Auktionsvor- und Nachberichten".
 
Richard Am: 30.11.2024 09:37:44 Gelesen: 57163# 310 @  
229. Rauhut und Kruschel Auktion am 13.12.2024

Zwei ungewöhnliche Knüller auf dem Umschlag der 229. Rauhut & Kruschel-Auktion

(wm-pcp) Am 13. Dezember beendet das Mülheimer Unternehmen dieses Auktionsjahr mit eienr vom Umfang her überschaubaren Versteigerung, die aber immerhin fast 4.000 Einzellose und über 3.000 Sammellose zu bieten hat. Für Aufmerksamkeit sorgte bereits die Vorder- und die Rückseite des über 400 Seiten starken Farbkataloges. Auf dem Titel ist ein Kehrdruckpaar der 5c orange von Kolumbien 1864 abgebildet. Allseits voll- bis breitrandig, perfekt gestempelt mit einem Negativ-Stempel „Garzon“. Ist bereits solch ein Kehrdruckpaar eine Rarität, ist es der Stempel noch mehr. Denn von diesem sind bislang nur ein weiteres Exemplar überhaupt bekannt, allerdings nur als Teilabschlag. Das Los startet bei 4.000 Euro.



Los 3910

Da liegt der Ansatz für eine sensationelle und sicherlich auch einmalige Frankatur der 80 C. karminrosa Frankreichs mit 155 (!) Exemplaren (inkl. eines 39er- und eines 38er-Blocks) auf einer Einschreibebrief-Vorderseite nur mal gerade bei der Hälfte. Harald Rauhaut schreibt dazu: „Das Stück ist erkennbar nichts für den Liebhaber von FDC-Qualitäten, aber optisch dennoch extrem beeindruckend und in dieser Form ein Unikat!“ – Recht hat er!



Los 3460
 
Richard Am: 06.12.2024 09:38:51 Gelesen: 56584# 311 @  
Nachbericht 182. Briefmarkenauktion Auktionshaus Felzmann, 13.–16. November 2024

(Nina Neubauer/pcp) - Vom 13. – 16. November 2024 fand im Auktionshaus Felzmann in Düsseldorf die 182. Auktion statt. Die Versteigerer im Haus freuten sich über etliche Interessenten, die sie persönlich vor Ort in Düsseldorf begrüßen durften, doch meist wurde vorab schriftlich, live online sowie am Telefon eifrig geboten, um neue Schätze für die eigene Sammlung zu erstehen.

Gleich zu Beginn starteten die „Felzmänner“ mit einem weiteren Teil dechen Belegen erwiesen sich auch Memorabilien als sehr beliebt. Eine außergewöhnliche Sammlung mit ca. 400 verschiedenen Vignetten von Parseval und anderen Luftschiffen wurde mit 4.400 Euro zugeschlagen (Los 3221, Ausruf: 2.000 Euro). Im anschließenden Segment Zeppelinpost nach Michel-Handbuch erzielte Los 3444, eine DELAG Karte mit Bordstempel vom 2. November der Fahrt Berlin/ Staaken im Jahr 1919, einen Zuschlag von 8.000 Euro (Ausruf: 3.500 Euro). Ein ungebrauchtes Parahyba-Provisorium wurde von entsprechend finanzstarken Sammlern auf 10.000 Euro gesteigert (Los 3504, Ausruf: 7.500 Euro). Ein ganz besonderer Beleg der Unglücksfahrt des LZ 129 Hindenburg kam unter der Losnummer 3611 zum Ausruf. Die stark angebrannte Karte an Wilhelmina Haas erzielte einen Zuschlag von 9.000 Euro (Ausruf: 6.000). Ein Spitzenstück der Liechtenstein- und Zeppelinpost verbarg sich hinter der Losnummer 3694. Der Brief ab Balzers am 13.08. nach Vancouver in Canada mit allen 4 Höchstwerten Fürstenjubiläum von der Weltrundfahrt 1929 konnte seinen Ausruf mehr als verdoppeln (Ausruf: 12.000 Euro, Zuschlag: 25.000 Euro).

Den Abschluss des ersten Auktionstags bildete der Sonderband Autographen mit ebenfalls einigen Highlights. Besonders gefragt war eine mehrfarbige, mit vollem Namenszug signierte Zeichnung von Marc Chagall, die schließlich für 5.200 Euro in den Besitz eines neuen Sammlers wechselte (Los 4012, Ausruf: 2.000 Euro). Ebenso umkämpft war ein maschinengeschriebener Brief von Nikola Tesla aus dem Jahr 1897. Nach einer immensen Steigerung um mehr als das zehnfache fiel der Hammer bei 5.800 Euro (Los 4204, Ausruf: 500 Euro).

Der zweite Auktionstag startete nicht weniger energiegeladen. Karolin Etterer begann den Tag souverän mit der internationalen Sektion, ungeachtet der aktuellen Baisse im chinesischen Markt waren fast alle Positionen Chinas stark gefragt, hierunter unter Los 5006 ein Red Band Registered Cover von 1900 für 2.800 Euro (Ausruf: 250 Euro).

Europa bot neben allem anderen mit Bulgarien unter Los 5141 ein farbfrisches Prachtstück des Wappenlöwe Farbfehldruckes für letztlich 1.520 Euro (Ausruf: 400 Euro).

Das Deutsche Reich erzielte unter anderem mit Los 5778, einer 1 Mk Reichspost dunkellilarot mit Datumbrücken-Gitterstempel KURNIK, einen Zuschlag von 8.000 Euro (Ausruf: 5.000 Euro).

Danzig enthielt einen großen Innendienst komplett auf größerformatigem, nach Schweden adressiertem Kuvert. Echt gestempelt die seltenste Spitzenausgabe Danzigs und auf Satzbrief besonders attraktiv, entsprechend wurde dieses Stück unter der Nummer 6142 auf 3.400 Euro gesteigert (Ausruf: 2.500 Euro).

Die Feldpost brachte mit Los 6220 ein außergewöhnlich schönes Exemplar der in postfrischer Erhaltung seltensten Inselpost-Marke, Rhodos gezähnt, und erhielt einen Zuschlag von 8.000 Euro (Ausruf: 4.500 Euro).

Nachkriegsdeutsche Spezialitäten finden ebenfalls fast immer ihre Liebhaber. So wurden unter anderem 5 Pfennig Heuss I mit vollständigem Druckerzeichen „Rb“ im Unterrand, tadellos postfrisch in unsignierter Prachterhaltung für 2.000 Euro zugeschlagen (Los 6547, Ausruf: 1.000 Euro).

Dies sind natürlich nur einige wenige Streiflichter, alle weiteren Ergebnisse stehen transparent im Rahmen des Online-Kataloges zur Verfügung. Hier finden Interessenten auch sämtliche Resultate der teils äußerst voluminösen Sammlungen und Posten, die zuvor eifrig besichtigt und kalkuliert wurden und angesichts der teils beachtlichen Steigerungen offenbar zahlreiche Chancen boten.

Der Nachverkauf der Auktion läuft noch bis zum 15. Dezember 2024. Auf den Großteil unverkaufter Lose gibt es einen Nachlass von 10 % auf den Ausrufpreis (ausgenommen einige limitierte Lose). Es wird eine Nachverkaufsbesichtigung nach Terminvergabe angeboten. Termine unter +49 (0)211 550 4420.
 
Richard Am: 25.12.2024 09:11:02 Gelesen: 55854# 312 @  
67. Stade Auktion am 1. Februar 2025

Im Bereich der Philatelie versteigern wir hochwertige Lose aus den Bereichen Altdeutschland, Deutsche Kolonien und Auslandspostämter, zudem eine bedeutende Anzahl von Ganzsachen und Privatganzsachen. Wir möchten besonders die folgenden Lose hervorheben:

Eine Rarität ist Kolonien Deutsch-Südwestafrika nebenges. Ra-O "Aus West-Africa mit Hamburger Dampfer" (Bahnpostamt 10 Köln für eingehende Schiffspost aus Westafrika) auf Brief ab Swakopmund 1912



Los 30165


Eine weitere Besonderheit ist DR Inflation Nr. 278 Y - 8 Tausend auf 30 Pf Aufdruck "Ziffer im Rechteck" mit dem seltenen Wasserzeichen Waffeln, Fotoattest Oechsner BPP befindet sich in Bedarfsqualität mit Eckbug u. verkürzter Zähnung (unten).



Los 30410


Berlin 5 Pfennig Stettin aus der Freimarkenserie Deutsche Bauwerke aus zwölf Jahrhunderten als seltene Einzelfrankatur auf Luftpost-Postsache nach Stuttgart 1985



Los 14978


Spaichingen (7208) im Landkreis Tuttlingen - Gigantische Heimatsammlung mit meist philatelistischen Belegen in 59 großen Ring-Ordnern und 3 Lindner-Alben ab Vorphilatelie, die den Schwerpunkt der Sammlung bildet. Enthalten sind unter anderem reichlich Postablage, Siegelbriefe, Postscheine, Altdeutschland Württemberg mit Marken, Briefen mit diversen Frankaturen, meist EF, Ganzsachen, Deutsches Reich mit Infla, 3. Reich mit Dienstmarken, Feldpost und Kriegsgefangenenpost. Ein besonderes Objekt, da es sich um ein unbezahlbares Lebenswerk handelt. Die Belege wurden mit Akribie zusammengetragen und sauber auf A4-Blättern eingehüllt, meist befinden sich auch Detail-Beschreibungen dabei.



Los 30188


Saar: Ein weiteres besonders Los ist eine prämierte Ausstellungssammlung (u.a. mehrmals "Vermail", incl. Ehrenpreis, Inter Portugal "Gold", u.w.) in vier Ringbindern, Vorphila, Französische Post, Vorläufer, Preußen mit Verwendung im Saarland, NDP, Brustschilde, Feldpost, "Gebühr bezahlt", Französische Zone, Luftpost und Bedarfspost. Viele Seiten wurden mit schönen Belegen (Marken nach Typen und Farben, Luitpold SARRE bis zur 10 Mark, Wohlfahrtssätze, Hochwasserhilfe-Blocks) ergänzt.



Los 30512


Werl: Eine einmalige Gelegenheit ist die großartige philatelistische Heimat-Sammlung in 9 Ringordnern aus Werl (4760), mit reichhaltig Vorphila, AD Preussen, Norddeutscher Postbezirk, Deutsches Reich, usw. alles mit ausführlicher Beschreibung. Zu jedem Thema finden sich Belege, ob Feldpost WK II, Fliegerhorst, JVA, Einschreiben, Notmaßnahmen, Zensur, Landpoststempel und Bahnpost. Eine ausführliche Besichtigung ist zu empfehlen.



Los 30184


Den umfangreichen Katalog zur 67. Auktion mit rund 16.000 Losen finden Sie online unter http://www.stade-auktionen.de
 
Richard Am: 28.12.2024 09:46:02 Gelesen: 55545# 313 @  
2. euction Dr. Reinhard Fischer am 10.01.2025 auf Stamp Auction Network

Das Auktionshaus Dr. Reinhard Fischer hält am 10. Januar 2025 seine 2. e@uction ab, bei der alle Lose live auf der Plattform „Stamp Auction Network“ versteigert werden. (Eine Saal-Teilnahme ist aber dennoch weiterhin möglich.) Das umfangreiche Angebot mit mehr als 7.000 Losen bietet ein reichhaltig besetztes Angebot durch alle Bereiche der Philatelie.

Aus den Altdeutschen Staaten finden sich zahlreiche gesuchte Werte, darunter zwei Kabinettstücke des „Bayern Einsers“ (MiNr. 1a). Ein Exemplar der Platte I entwertet mit Halbkreisstempel „HASSLOCH“ auf Briefstück, das andere der Platte II mit geschlossenem Mühlradstempel „372“ von Wallerstein, jeweils mit Fotoattest Brettl BPP zu Mindestgeboten von 1.500.- bzw. 1.300.- Euro. In der Folge dürfte ein Qualitätsangebot der Markenausgaben von Braunschweig in meist überdurchschnittlicher Erhaltung und aktuell BPP-geprüft besondere Beachtung finden. Wie immer in den e@auctions bietet Dr. Reinhard Fischer mehrere hundert Lose quer durch alle Gebiete für engagierte Stempelsammler.



Die Ära des Deutschen Reiches bietet alle gesuchten Standardausgaben sowie seltene Farb-, Wasserzeichen- und Papiervarianten. Insbesondere die Zeit des Kaiserreichs bis zu den Germania-Ausgaben ist stark besetzt, möglich machte dies die Auflösung einer umfangreichen spezialisierten Sammlung. Es finden sich auch seltenst angebotene Varianten bis hin zur 20 Pfennig Germania in der Nuance grauultramarin MiNr. 72c als postfrisches Luxusstück in weit überdurchschnittlicher Farbfrische und Zähnung. Für das unsignierte Ausnahme-Exemplar werden Gebote ab 6.000.- Euro entgegengenommen.



Ähnlich hochkarätig besetzt ist auch die Aerophilatelie, hier finden sich kaum einmal angebotene Zeppelin-Fahrten und Vetragsstaatenpost. Exemplarisch sei an dieser Stelle eine Zuleitung aus Österreich zur Fahrt nach Vaduz 1930 (Sieger-Nr. 79A) erwähnt. Von dieser Fahrt sind nur wenige zugeleitete Belege bekannt. Jene mit 4.500.- angebotene 10g-Ganzsachenkarte mit Flugpostmarken in bunter Zufrankatur ist eine von lediglich 3 bekannten Belegen der österreichischen Post.



Aus den Deutschen Kolonien werden gesuchte Standardwerte bis hin zur 5 Mark Kaiseryacht von Kamerun im Friedensdruck (MiNr. 25IA) tadellos gestempelt (Mindestgebot 1.200.-) aber auch rare Besonderheiten wie die Aufdruckausgabe „5 Pf“ auf 3 Pfennig Kaiseryacht der Karolinien angeboten: Jeweils auf Beleg werden zwei tadellose Exemplare mit kopfstehendem Aufdruck (MiNr. 7PvK) offeriert, eines für 2.000.- Startpreis und ein weiteres mit horizontal stark verschobenem Aufdruck, sodass jener „f 5 P“ statt „5 Pf“ lautet. Letztere Abart ist im Michel unbekannt und bisher nur bei diesem Unikat belegt – der Rufpreis hierfür liegt bei 8.000.- Euro.

Darüber hinaus bietet die 2. e@uction mehr als 1.000 Lose mit zahlreichen Farbvarianten, Typen und einem umfangreichen Angebot für den versierten Stempelsammler.

Traditionell stark besetzt sind bei Dr. Fischer die deutschen Nebengebiete und Besetzungsausgaben. Insbesondere das Saargebiet glänzt mit einem reichhaltigen Angebot, dabei zahlreiche Varianten, 4er-Blocks aber auch echt gestempelt nur selten vorkommende Ausgaben wie der Volkshilfe-Satz um die „Braune Madonna“ (MiNr. 128/34) zum Ausruf von 1.600.- oder das „Hochwasser-Blockpaar“ MiNr. 1/2 zum Ausruf von 1.800.- - selbstverständlich in tadelloser Erhaltung und mit Attesten versehen. Auch langjährige Sammler sollten in dem tief spezialisierten Angebot fündig werden, so auch unter Los-Nr. 4580. Das amerikanische Office of Strategic Services fertigte im II. Weltkrieg Propagandafälschungen u.a. der 6- und 12 Pfennig-Hitler-Dauermarken, Probedrucke jener Ausgaben auf gelbem Papier wurden in 5er-Streifen hergestellt. Schon einzelne Werte dieser Proben zählen zu den Raritäten der Propagandafälschungen, ein Satz in waagerechten Paaren dürfte kein zweites Mal zu finden sein – entsprechend auch der Ausruf von 8.000.- Euro.

Die Nachkriegsphilatelie bietet neben den gesuchten Standardausgaben eine Vielzahl spezialisierter Lose aller Gebiete mit Schwerpunkt auf den Besatzungszonen. So findet sich ein umfangreiches Angebot der Blockausgaben der SBZ in diversen Varianten und Erhaltungen bis hin zum „Großen Weihnachtsblock“ von Thüringen in der selteneren Variante auf gelblichgrauem Papier (Bl.2t) in echt gestempelter tadelloser Erhaltung zum Ausruf von 1.000.- Euro. Ein hübsches Schaustück für die Sammler der Bundesrepublik wird mit einem Oberrand-4er-Block der 70 Pfg „Posthorn“ in tadelloser postfrischer Erhaltung zum gleichen Startgebot offeriert.

Für die Sammler nichtdeutscher Gebiete bietet der Auktionskatalog diesmal eine umfangreiche Offerte von Italien, Österreich und der Schweiz. Letztere schon ab der Klassik mit seltenen Werten wie der 40 Rp. „Sitzende Helvetia“ in der hellgelbgrünen Erstauflage als sehr gut erhaltenes ungebrauchtes Kabinettstück mit Originalgummierung zum Mindestgebot von 2.500.- Euro.

Alle Einzellose inkl. deren Atteste sowie ausgewählte Sammellose kann man im Onlinekatalog von Dr. Fischer besichtigen, diesen und weitere Informationen zur Auktion und zum Auktionshaus finden Sie auf der Internetseite http://www.ReinhardFischerAuktionen.de .
 
Richard Am: 31.12.2024 09:39:46 Gelesen: 55329# 314 @  
Rückblick Corinphila Zürich

Ein philatelistisches Highlight: Herbstauktion der Corinphila aus Zürich beeindruckte mit Spitzenphilatelie von der Schweiz bis Übersee (22., 25.-30.November 2024)

(Zürich/pcp) Zum Abschluss des Auktionsjahres 2024 bot das Schweizer Traditionshaus Corinphila im Rahmen der Versteigerungsserie mit den Auktionen 333 bis 346 ein wahrlich außergewöhnliches Angebot hochwertiger Spitzenphilatelie. Am 22. sowie vom 25. bis 30. November 2024 war der Blick zahlreicher Sammler aus aller Welt einmal mehr nach Zürich gerichtet. Die großartige Nachfrage nach seltenen Briefmarken und Briefen bewies allein die Tatsache, dass erneut mehr als 1.500 Käufer aus 78 verschiedenen Ländern erfolgreich ihre Gebote platzieren konnten und aktiv dazu beitrugen, dass die Auktion ein voller Erfolg war. Die zahlreichen beeindruckenden Steigerungen sowie diverse Top-Zuschläge sprechen eine eindeutige Sprache.



Los Nr. 2131




Los Nr. 3559




Los Nr. 7099




Los Nr. 20015


Seltenheiten von der Schweiz bis Übersee

Seit vielen Jahren bietet die Corinphila stets eine außergewöhnliche Bandbreite wertvoller Einzelstücke und Sammlungen nationaler wie internationaler Sammelgebiete. Die diesjährige Herbstauktion setzte diese Tradition eindrucksvoll fort und präsentierte im Vorfeld von der Schweiz über Europa bis hin zu exotischen Überseegebieten, darunter Australien, Brasilien und Afrika, Philatelie vom Feinsten in insgesamt 14 Katalogen. Allein der voluminöse Hauptkatalog „Alle Welt“ hielt für (fast) jeden das ein oder andere Highlight bereit. Die verschiedenen Sonderkataloge konnten dies in ihren Bereichen noch überbieten mit einer Vielzahl wertvoller Besonderheiten, seltener Marken, einzigartiger Briefe und vielem mehr.

Auf große Nachfrage stieß auch die einzigartige Kollektion „Sawaya“ (Teil 1), die seltene Briefe und postgeschichtliche Raritäten der Auslandspostämter in der Levante präsentierte. Die seltenen Stücke waren äußerst begehrt und konnten zahlreiche Spitzenzuschläge verbuchen. Ebenfalls Großartige Steigerungen bot Großbritannien mit einem herausragenden Klassik Teil, der verschiedene Sammlungen umfasste. Darunter auch die Kollektion von Simon Veresford-Wylie (Teil 2), die mit einem Ersttagsbrief vom 6. Mai 1840 sowie seltenen Druckproben und anderen Besonderheiten zu begeistern wusste.

Ein weiteres Ausrufezeichen setzte das Sammelgebiet Australien mit dem Verkauf eines „Inverted Swan“, der einen der Topzuschläge erzielte (73.800 CHF inkl. Aufgeld). Ebenso bemerkenswert ist ein Brief aus Alt-Italien, genauer gesagt dem Staat Parma aus dem Jahr 1860, der für 67.650 CHF (inkl. Aufgeld) verkauft wurde, um nur zwei konkrete Beispiele zu nennen.

Allgemein kann festgehalten werden, dass bei nahezu allen Sammelgebieten eine große Nachfrage nach seltenen und wertvollen Stücken besteht. Insbesondere ungebrauchte Ausgaben der Klassik erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Gleiches gilt für Briefraritäten aller Sammelgebiete, wobei auch hier gilt, dass Qualität und Ästhetik in Kombination mit Seltenheit derzeit als Schlüsselfaktoren gelten und die Preisentwicklung maßgeblich beeinflussen. Das Angebot der Corinphila setzt hier vielfach Maßstäbe. Hinzu kommt die Provenienz als weiterer Aspekt, der im Hause Corinphila groß geschrieben wird. All dies spiegeln die hochwertigen Auktions- und Sonderkataloge, die mit ihren ansprechenden Darstellungen und ausführlichen Informationen zu den angebotenen Stücken auf ganzer Linie überzeugen. Zurecht werden diese häufig bereits bei Erscheinen als Referenzwerke betrachtet.

Weitere Informationen zur Auktion und allen Losen bei: Corinphila Auktionen AG, Wiesenstrasse 8, 8032 Zürich/Schweiz, Telefon: + 41 (0)44 389 91 91, Telefax + 41 (0)44 389 91 95, E-Mail: info@corinphila.ch
 
Richard Am: 15.01.2025 09:46:21 Gelesen: 54380# 315 @  
103. Peter Feuser-Auktion Altdeutsche Staaten in Stuttgart am 18. Januar 2025

(wm-pcp) Über 2000 Lose, vorwiegend Einzellose altdeutscher Staaten von Baden bis Württemberg warten einmal mehr auf kaufwillige Interessenten. NDP, Deutsches Reich u.a. runden dieses Angebot ab und das letzte Los (2617) zeigt exemplarisch, dass Feuser mit seinen Offerten immer auch wahrlich Ausgefallenes zu bieten hat.

Denn für 12.000 Euro Ausruf steht der Teil II des 1955 von der BPA in London veröffentlichten Dokumentation „The Work of jean de Sperati“ im Angebot. Das ledergebundene Werk mit genauer Beschreibung aller damals bekannten Sperati-Fälschungen ist zwar nicht häufig, allerdings auch keine große teure Seltenheit. Was es in diesem Fall zu einem Ausnahmeexemplar macht, sind die von einem französischen Händler „aus dem Verkehr“ eingeklebten 127 Sperati-Fälschungen, meist ohne Signatur, einige signiert Sperati. Der Ausruf entspricht also pro Imitat einem Preis von ca. 95 Euro – und dies ist schon ungewöhnlich günstig.

Feuser beendet sein Auktionsangebot mit 450 Literatur-Losen, die jeweils mit ein, bestenfalls zwei Zeilen kurz beschrieben sind und gegen Gebot ausgerufen werden. Zuschlag erfolgt zur Höhe des abgegebenen Gebotes, wobei Mindestgebote je Los bei 20 Euro liegen. Bei so manch einem Titel wird der Kenner vielleicht Zurückhaltung üben, wobei das generell Manko eines solches Angebotes weit eher der Verzicht auf jede Form der Erhaltungsangaben ist.

Kontakt: Peter Feuser, Haußmannstr. 30, 70188 Stuttgart, Tel. 07 11/24 75 24, E-Mail: feuser-auktionen@t-online.de, http://www.feuser-auktionen.de
 
Richard Am: 12.02.2025 15:52:58 Gelesen: 53652# 316 @  
In der Leandra Honegger Auktion vom 7. März 2025 wird eine sehr seltene Privatganzsache der Schweiz angeboten:

Los 1540 Schweiz, SBK/Zumstein PBU 400

PRIVATGANZSACHEN, Briefumschläge

1924, 10+5+3+2Rp. A. Amsler Bern, einzig bekannter Umschlag mit 4 Eindrucken, gelaufen äusserst selten! Tadellose Erhaltung beidseitig!



Ausruf 5.000.- CHF

Ende der Gebotsabgabe: 07.03.2025

https://www.philasearch.com/de/i_9595_163096/5655_Schweiz_Privatganzsachen/9595-A61-1540.html
 
Richard Am: 16.02.2025 09:41:04 Gelesen: 53163# 317 @  
167. Teutoburger Münzauktion 04.-08. März 2025

Los 5186 DDR, Michel 484 Probedruck, **, ungezähnt

10 Jahre Volkssolidarität 1955, ungezähnter Probedruck (schwarzblaugrün mit Wz. 2 X I), postfrische Erhaltung, rechts mit Seitenrand. Fotoattest Paul BPP >echt und einwandfrei<. Mi. 10.000,-€. Eine sehr seltene Marke. Gelegenheit!



https://www.philasearch.com/de/i_9269_194987/1380_DDR/9269-A167-5186.html

Ausruf 1.800 EUR / Ende der Gebotsabgabe: Samstag 08.03.2025
 
Richard Am: 22.02.2025 09:12:22 Gelesen: 52759# 318 @  
Merkurphila Expressauktion 01.03.2025

Los 307 Österreich 1. Republik

Beschreibung: Österreich, 1936, 588 PU VII, ungezähnter Einzelabzug im Kleinbogenformat in Farben SCHWARZGRÜN mit karminroter Fahne, ohne Gummi wie hergestellt mit typischen Makulaturstrichen, wirkungsvolles P in einwandfreier Erhaltung, Attest Soecknick, KW 3.800 Euro.



Saalauktion, Ausruf 700 EUR,
Ende der Gebotsabgabe: Samstag 01.03.2025, 16:00 CET

https://www.philasearch.com/de/i_9314_66372/4745110_sterreich_1_Republik/9314-A20250301-307.html
 
Richard Am: 25.02.2025 09:03:03 Gelesen: 52483# 319 @  
35. Auction Galleries-Versteigerung vom 7.–8. März 2025 in Hamburg

(wm/pcp) Mittlerweile sind die Auktionskataloge der früheren Firma Schwanke – heute zum C.G.-Firmenverbund gehörig – richtige Pfunde, denn mit fast 500 Seiten im Format 19 x 26 cm bringen sie mehr als ein Kilo auf die Waage. 4.120 Lose – im Anhang umfangreich nach Gebieten gelistet – sind detailliert und fachkundig beschrieben.

Zum Angebot selbst teilte das Hamburger Team mit: „Auf dem Deckblatt dieses Katalogs sehen Sie einen Brief aus Madeira bzw. Funchal, der im Winter 1898 nach Peking geschickt wurde. Da China zu dieser Zeit noch kein UPU-Mitglied war, mußte für die Winterbeförderung eine Sondergebühr bezahlt werden, und der Brief erhielt einen ‚TO PAY‘-Stempel – ohnehin keine alltägliche Ware, aber zwischen Funchal und Peking bislang nicht bekannt und vermutlich Unikat. Damit setzt Los 10 (Ausruf = 1.500 €) eines der Themen unserer 35. Auktion – seltene Stücke.



Vor allem bei den Italienischen Kolonien und Auslandspostämtern sind hier einige mit Auflagen zwischen 9 und 100 Stück zu erwerben, ebenso wie bei einigen französischen Kolonialausgaben. Von den italienischen Stempelmarken, die in Mogadishu von den dort einmarschierten südafrikanischen Truppen überdruckt wurden, sind teilweise nur wenige Stücke erhalten geblieben (Los 235). Sehr attraktiv macht sich die Viererblockversion aller vier Aufdrucksätze der italienischen Manzoni-Ausgabe von 1924 (Eritrea etc.), bei uns als Los 225 für 2.500 € zu haben. Auch aus Lateinamerika finden Sie seltene Stücke und Einheiten klassischer Ausgaben im Katalog.

Geographisch näher rückt dieses Vorwort dann mit Dänemark inklusive Färöer und Grönland, für das insgesamt 75 Einzellose in unserer Auktion versteigert werden. Darunter sind postfrische Ausgaben ab Mi.-Nr. 1, wie die ungezähnte 16 Sk.-Marke von 1864, mit 50 Stück Auflage passend zum Thema (Los 506, 1.500 €) oder BEIDE Zähnungen der Tovarfede / Eirund-2 5k. (Mi.-Nr. 16 A und B) auf einer Briefvorderseite von 1871, laut Attest wahrscheinlich ein Unikat (Los 507, 2.000 € Ausruf).

Jenseits der Unikate bietet der März im Hamburger Reichenhof außerdem einen schönen Island- und Italienteil sowie Schweden mit der postfrischen Lokalpostmarke Mi.-Nr. 6 und der Värnamo-Ausgabe. Der Sammlungsteil enthält gehaltvolle Lose, z.B. beim Deutschen Reich, Dänemark, Griechenland, Rußland / UdSSR und der Schweiz. Thematisch ist viel Rotes Kreuz dabei, oft auch bei den jeweiligen Ländern im Katalog untergebracht. Sogar den Sammlern von Fiskalmarken bieten sich schöne Gelegenheiten wie ein Händlerbestand für 1.200 € (Los 4100).

Besonders erfreut uns aber, daß wir in einem gesonderten Teil (siehe Seite 373–376, Los-Nr. 3043–3088) unter dem Titel ‚Benefiz für Bücher‘ 46 Lose versteigern können. Sie wurden aus dem Mitglieder- und Freundeskreis der Philatelistischen Bibliothek Hamburg e.V. gespendet, um mit dem Erlös ihrer Versteigerung diese notwendige Institution, deren Zukunft gefährdet ist, zu unterstützen. Sie werden sehen – es ist nicht nur für einen guten Zweck, hier mitzubieten, sondern für den klugen Sammler auch von Gewinn. Wir möchten das übrigens als Motto der gesamten Auktion Nummer 35 am 7. und 8. März voranstellen und freuen uns daher über Ihr Interesse und auf Ihren Besuch.“

Kontakt: Auction Galleries Hamburg, vormals Schwanke GmbH, Kleine Reichenstr. 1, 20457 Hamburg, Tel. + 49 (0) 40 – 33 71 57, E-Mail: info@auction-galleries.de, http://www.auction-galleries.de
 
Richard Am: 06.03.2025 09:46:31 Gelesen: 52083# 320 @  
183. Auktionshaus Felzmann 183. Auktion am 17.–20.03.2025

(Nina Neubauer/pcp) - Diese 183. Auktion markiert einen weiteren Schritt in der Entwicklung des seit Gründung in Düsseldorf beheimateten Auktionshauses. In logischer Fortsetzung fällt der Blick aus dem frisch renovierten neuen Auktionssaal auf die Düsseldorfer Skyline.



Ansonsten bleibt am neuen Standort vieles wie gewohnt: Insbesondere markiert die Flugpost den Versteigerungs-Auftakt! Das wiederum in einem eigens erstellten Band präsentierte Angebot „Pharao 3“ beinhaltet diesmal – neben einem außergewöhnlich breiten Angebot weltweiter Zuleitungen – einen prachtvollen R-Brief der Deutschlandfahrt 1934 mit formatgerechtem Nothilfeblock und portogerechter Zusatzfrankatur (Los 605, Ausruf: 3.500 Euro).



Auch Freunde begehrter chinesischer Philatelie werden im Programm der Frühjahrsauktion wieder fündig. So kommt unter anderem ein komplettes Set Mei Lan-Fang ungezähnt in Paaren unter den Hammer (Los 2018, Ausruf: 3.000 Euro). Neben einer schönen Strecke französischer Klassik in ausgesuchten Qualitäten glänzt auch Österreich mit zahlreichen ausgefallenen Stücken. Unter der Losnummer 2233 sicherlich herausragend eine HALBIERUNG 6 Kr braun der Erstausgabe, im Paar mit einem vollständigen Exemplar, tarifrichtig auf Faltbriefhülle (Ausruf: 20.000 Euro).



Die deutschen Sammelgebiete beinhalten beispielsweise unter Los 2675 den legendären Aufdruckfehler „Rdf“ in postfrischer Luxus-Erhaltung! Eines von nur zwei überhaupt bekannten postfrischen Exemplaren und somit eine der größten Raritäten aus der Zeit der Weimarer Republik (Ausruf: 10.000 Euro).

Die deutschen Auslandspostämter und Kolonien bieten mit Los 2736 ein Exemplar der in schwarzer Farbe sehr seltenen Vignette „EXPRESS D'ORIENT“ auf attraktivem Spitzen-Beleg, Ausruf 4.000 Euro. Neben etlichen weiteren Stücken der sogenannten Nebengebiete, deren einzelne Würdigung an dieser Stelle zu weit führen würde, beinhalten die Besetzungsgebiete des Zweiten Weltkrieges einige hoch dotierte Raritäten. Hierunter finden Sie Alexanderstadts 10 auf 1 R mit amtlich nachgemaltem Aufdruck, eines der wenigen bekannten Exemplare dieser Rarität und Felzmann-üblich mehrfach attestiert (Los 2945, Ausruf: 8.000 Euro).

Die Katalogrückseite ziert ein großformatiger Vorlagekarton „Berliner Bauten“ mit gesamthaft 20 Wertstufen von 1 Pfg bis 5 DM – ein in dieser Form wohl einmaliges Stück von musealer Bedeutung zur Entstehungsgeschichte dieser nahezu ein Jahrzehnt in Gebrauch befindlichen Dauerserie (Los 3137, Ausruf: 5.000 Euro).

Alle Lose sind im Online-Katalog abrufbar, darüber hinaus stehen sie auch als E-Paper zur Verfügung. Gebote können im Online-Katalog, per E-Mail und Fax oder auf der Plattform Philasearch.com abgegeben werden. Auch für die Besichtigung in Neuss vor Ort ist eine Voranmeldung notwendig. Die Auktion findet im hauseigenen Saal in Neuss, sowie als Online-Live-Auktion bei auktionen.felzmann.de statt. Für das Live-Bidding während der Auktion ist eine einmalige Registrierung bis spätestens 24 Stunden vor Auktionsbeginn erforderlich. Weitere Informationen sowie aktuelle Hinweise zur Auktion erhalten Sie unter http://www.felzmann.de.
 
Richard Am: 19.03.2025 09:52:03 Gelesen: 50138# 321 @  
200. Reinhard Fischer Auktion 02. bis 04.04.2025 in Bonn

Mit einem aufsehenerregenden Angebot lädt Dr. Reinhard Fischer zu seiner 200. Jubiläumsauktion ein. Das Auktionshaus in Bonn hält am 02.-04. April seine 200. Versteigerung mit fast 7.000 Losen ab.

Zur Auktion wird ein Hardcover-Sonderkatalog aufgelegt, in welchem eine Auswahl an besonderen Stücken und Raritäten der Deutschland-Philatelie ab 1849 offeriert wird. Highlight des Sonderkataloges ist die Detaillierung des zweiten Teils der Slg. „Neptun". Ein langjähriger Kunde hat Dr. Fischer, nach der Versteigerung seiner Kolonien-Sammlung im Herbst, auch mit dem Verkauf seiner Sudetenland-Kollektion betraut. Die mehr als 270 Lose stellen dieses von Kleinstauflagen gespickte Sammelgebiet in allen Facetten dar, sodass auch der fortgeschrittenste Sammler sich durch die eine oder andere Preziose zum Gebot verleiten lassen dürfte.

Die Altdeutschen Staaten sind mit einer Auswahl an ausgesuchten Losen vertreten, beginnend mit einem „Bayern Einser"in Type Ia auf Streifband in, wie das neue Attest Stegmüller BPP bestätigt, „bemerkenswert frischer" Kabinett-Erhaltung zum Ausruf von 6.000.- Euro. Aus dem für jeglichen Philatelisten hochinteressanten Angebot des Deutschen Reiches seien exemplarisch ein unsigniertes Luxus-Exemplar der 20 Pfennig Germania im Friedensdruck in der seltenen Nuance grauultramarin MiNr. 72c mit Bogenrand tadellos postfrisch zum Startpreis von 7.000.- - und für den Sammler, der schon alles hat: ein außergewöhnlich schönes Stück des „Vineta-Provisoriums" MiNr. AI, linke Hälfte, auf Briefstück zum Mindestgebot von 5.000.- Euro erwähnt.

Auch zur 200. Auktion bietet Dr. Fischer, wie schon seit der allerersten Auktion Tradition, ein außergewöhnlich breites wie spezialisiertes Angebot der Deutschen Kolonien und Nebengebiete. Eine Weltrarität stellt die 1 Rupie-Marke von DOA der Besetzung Mafia mit Aufdruck „G.R. POST 6 CENTS MAFIA" MiNr. 18 dar, von welcher nur das angebotene, darüber hinaus einwandfreie, Exemplar in gebrauchter Erhaltung bekannt ist. Der Schätzpreis für das Unikat, welches schon die legendäre Sammlung Bute zierte, liegt bei 28.000.- Euro. Eindrucksvoll ist ebenfalls das Angebot der „Oppelner Notausgabe", welche nahezu komplett zur Auktion kommt. Daneben beinhaltet die Auktion ein hochwertiges Angebot Danzig mit dem „Großen Innendienst" Mi: 47/49 tadellos postfrisch und gestempelt sowie Saar bis hin zur „Urdruckausgabe" in tadelloser, sehr seltener gestempelter Erhaltung für 8.000.- Euro.

Die Sammlung „Neptun" bietet die raren Ausgaben des Sudetenlandes in kaum einmal gesehener Fülle, mit Spitzenausgaben bis hin zu den gesuchten Blockausgaben, so findet sich gleich zweimal der in einer Auflage von nur 20 Stück überstempelte „Masaryk"-Block von Maffersdorf (MiNr. Bl.3). Zum einen einer von nur 2 bekannten postfrischen Blocks, in tadelloser Erhaltung, mit Startgebot 10.000.- Euro und zum anderen ein ebenfalls tadelloses Exemplar mit doppeltem Aufdruck und entsprechendem Sonderstempel auf Blankobrief zum Ausruf von 5.000.- Euro.

Selbst die in Kleinstauflagen produzierten Marken des Sudetenlandes erscheinen zu Los 6724 fast – aber wirklich nur „fast" – wie Massenware: von der 4 Fr. Sondermarke „Befreiung Frankreichs" mit Handstempelaufdruck der Festung Lorient (MiNr. 22) ist nur ein einziges Stück, ein Oberrandwert auf Brief, bekannt. Die einwandfreie erhaltene Marke ist, begleitet von einer neuen Expertise Herbst VP, auf lange Sicht wohl die letztmalige Gelegenheit eine entsprechende Sammlung zu komplettieren, ist diese doch im Michel eine Hauptnummer. Der engagierte Philatelist hat mit Startgebot 25.000.- Euro die Möglichkeit diese Weltrarität zu erwerben. Das erwähnte Stück stellt nur die Spitze der mehrere Dutzend Lose umfassenden Offerte Dünkirchen und Lorient dar; auch von den übrigen Gebieten findet sich ein reichhaltiges Angebot bis hin zu den seltenen wie populären Raritäten von Zara MiNr. 19I und 30I, in Auflagen von 47 bzw. 50 Stück gedruckt und in gleichermaßen tadelloser postfrischer Erhaltung mit Ausrufen von 17.000.- bzw. 16.000.- Euro.

Bei der Nachkriegsphilatelie sticht das Angebot der Bundesrepublik heraus, mit gleich mehreren Unverausgabten wie dem „Roten Adenauer", dem „Pausbäckchen" oder der „Charta der Deutschen Heimatvertriebenen" Daneben kommen spektakuläre wie seltene Schaustücke zur Auktion wie einem von nur 2 bekannt gewordenen Andruckbogen der letztendlich nicht ausgegebenen „Brot für die Welt-Marke" auf „HENKEL & CIE. GMBH."-Papier, welche für Bagel gedruckt haben (MiNr. X (P)), zum Ausruf von 7.500.- Euro. Das Österreich-Angebot bietet ausgewählte Lose von der Klassik bis zum „Dalai Lama", hierunter ein spektakuläres Frankatur-Unikat einer halbierten 2 Kreuzer-Marke zusammen mit 2 Normalmarken (MiNr. 10IIaH + 10IIa(2)) auf Brief als einzige in Österreich bzw. Osttirol verwandte Halbierung dieser Marke zum Startpreis von 25.000.- Euro.

Der Hauptkatalog beinhaltet gleichermaßen zahlreiche Raritäten, Besonderheiten und ein Qualitäts-Angebot gesuchter Ausgaben. Die Altdeutschland-Philatelie bietet gleich mehrere „Bayern Einser" in allen Erhaltungen bis hin zu Drucksachen, Deutsche Kolonien mit Farben, Stempeln und Raritäten wie einem spektakulären Typenpaar der unverausgabten MiNr. VI der Deutschen Post in der Türkei mit Aufdrucktype I+II in tadelloser postfrischer Erhaltung zum Ausruf von 24.000.- Euro. Die Nebengebiete mit u.a. einem eindrucksvollen Angebot Alexanderstadt, mit vielen selten angebotenen Werten bis hin zur 10 Rbl. auf 1 Rubel Freimarke mit doppeltem Aufdruck, von welchem bisher nur 3 Exemplare bekannt geworden sind. Das tadellos postfrische, erst kürzlich Zirath BPP attestierte Stück der MiNr. 16III DD wird für 15.000.- offeriert. Die Nachkriegsphilatelie wie gewohnt sehr schön spezialisiert, die nichtdeutschen Gebiete warten u.a. mit einem schönen Angebot der Volksrepublik China, u.a. mit „Moas Gedichten" MiNr. 995/1008 postfrisch zum Ausruf von 2.000.- und zahlreichen gesuchten Blocks auf.

Das Sammlungsangebot bietet wieder zahlreiche Gelegenheiten für Sammler und Wiederverkäufer. Nahezu alle der fast 900 Lose stammen aus Sammlerhand. Von Nachlässen ohne jegliche Entnahmen über gut besetzte Ländersammlungen wie u.a. eine äußerst umfangreiche Sammlung USA in mehr als 100 Lindner-Alben postfrisch für 1.500.- bzw. 3.500.- und gestempelt für 2.500.- Ausruf bis hin zu Nominalposten und Stempelsammlungen findet sich für jeden eine interessante Offerte.

Mehr als 450 Sammellose sowie alle Einzellose inkl. deren Atteste kann man im Onlinekatalog besichtigen.
 
Richard Am: 21.03.2025 09:54:32 Gelesen: 49893# 322 @  
Vorbericht 78. HADERSBECK-AUKTION vom 31. März bis 03. April 2025

Angeboten werden ca. 6000 Lose aller Sammelgebiete.

Wir beginnen mit über 700 Positionen Münzen, Medaillen, Orden und sonstigen Sammelgebieten.

Besonders in der Münzabteilung warten etliche Highlights auf unsere Kunden. Seltene Gold- und Silbermünzen aus dem deutschen Kaiserreich, oft in überdurchschnittlicher Qualität, werden offeriert.

Als Beispiel seien hier genannt:

Bremen, 1906, 20 M. Gold, Auflage 20.000 Stk., Ausruf: 1900,-
Hamburg, 1873, 10 M. Gold, Auflage 25.000 Stk., Ausruf: 1800,-
Preussen, 1889, 10 M. Gold, Auflage 24.000 Stk., Ausruf: 4000,-
Sachsen, 1889, Silbermedaille „800 J. Haus Wettin“, Auflage 706 Stück!, im Originaletui (s. Foto), Ausruf: 5000,-



Bei den Angeboten Orden sticht eine große Einlieferung von Auszeichnungen aus der DDR hervor, darunter u.a.:

FDJ, 1946/90, gigantischer Posten von Abzeichen/Auszeichnungen, chronologisch nach Bartel-Spezialkatalog Bd. 1 „FDJ und Pioniere“ sortiert in 5 Sammelboxen mit einer Vielzahl An besseren und guten Abzeichen, u.a. Jugendobjekt „Zentralflughafen“, „Großkraftwerk Benzdorf“ in Gold, Silber und Bronze, „Junge Talente“ 1960 in Silber und Bronze sowie 1965 in Silber, „Wintersportabzeichen“ 1950, Abzeichen „Wir dienen länger“, Abzeichen „Verdienste um Polizei, Armee, Weherziehung“, „Bau der Jugend“ Bez. Dresden, „Nützliche Taten“ Bez. Erfurt, „Friedländer große Wiese“, „Rauschenbach Talsperre“ und viele, viele Weitere. Allein der KW für die aufgeführten Abzeichen beträgt nach Bartel über 2000,- Euro.
Ausruf: 1200,-

Am Nachmittag des ersten Tages versteigern wir Einzellose aus dem Bereich Übersee/Europa und beginnen wieder mit einem guten VR China-Teil mit u.a. postfrischen Ausgaben der Kulturrevolution.

Europa wartet mit vielen kleinen und großen Raritäten auf, u.a. Frankreich

Mi.Nr. 6a gestempelt, Ausruf: 4000,-
Mi.Nr. 120Vb ungebraucht, Ausruf: 1200,-
Mi.Nr. 230/31 ungebraucht, Ausruf: 3500,-

Am zweiten Versteigerungstag beginnen wir mit Altdeutschland, u.a. 5mal Bayern Nr. 1 und 3mal Sachsen Nr. 1 in verschiedenen Erhaltungen.

Als Sonderteil bieten wir über 700 verschiedene Preussen Nummernstempel, meist sehr klare Abschläge und oft gegen Gebot ausgerufen an. (s. Fotos)



Das darauffolgende Deutsche Reich ist mit vielen interessanten Einzelwerten und
Belegen vertreten u.a. ein Brief mit dem höchsten verausgabten Wert der
Inflation – die 50 Mrd. durchstochen (Mi.Nr. 330B) als Mehrfachfrankatur von 12 Werten (teils rückseitig) als Auslands-R-Brief (s. Foto), Ausruf: 2000,-



DR Block 2 gestempelt auf nicht ganz komplettem Brief, Ausruf: 2500,-

Dt. Auslands-PA China, Handstempelaufdruck auf 80 Pfg. Reichspost, Mi.Nr. 14 postfrisch, Ausruf: 4800,-

Am dritten Auktionstag kommen die Einzellose der deutschen Sammelgebiete ab 1945 unter den Hammer. In diesem Bereich sind wir besonders stark und bieten hunderte Lose in allen Facetten an.

Hier als Beispiel DDR Mi.Nr. 336vaYI postfrisch, einer der seltensten Köpfe II- Werte (s. Foto), Ausruf: 1000,-



Im Anschluss folgen die verschiedenen Sonderpostbeförderungen wie Zeppelin, Flugpost, Bahn- und Schiffspost usw.

Als letzter Teil des Tages bieten wir ein umfangreiches Angebot von Ansichtskarten an, viel Topografie, Motive und Propagandakarten aller Zeiten.

Am letzten Versteigerungstag halten wir wieder ein sehr wertiges und voluminöses Angebot an Sammlungen und Posten bereit. Von Deutschland über Europa und Übersee bis hin zu großen Auflösungsbeständen aus Sammlerhand ist alles vertreten. Als kleines Beispiel ist eine Sammlung Deutsches Reich zu erwähnen: (s.a. Fotos)

Deutsches Reich, 1872/1923, enorme Sammlung in 6 selbstgestalteten SAFE-Alben, das Lebenswerk eines kenntnisreichen Philatelisten, gesammelt wurde gestempelt, zur Auflockerung etliche Belege, oft spezialisiert besonders die Inflationszeit mit allen Facetten, alles Wichtige ist kompetent geprüft, wir zählten allein 24 Atteste, 42 Befunde, 32 Kurzbefunde, schon die Prüfkosten sind hier enorm! Der Sammler errechnete einen realistischen aktuellen Katalogwert von über 120.000,- Euro, der nach unserer Schätzung noch höher sein könnte, dieses Objekt ist sicher auch für Anleger und Händler zum Vereinzeln sehr interessant, wir haben den Startpreis moderat gewählt und sehen viel Potenzial.


 
Richard Am: 24.03.2025 09:58:35 Gelesen: 49428# 323 @  
Die 237. Pfankuch-Auktion lädt nach Braunschweig ein!

(Michael Hille/pcp) Am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag, den 8. bis 10. April 2025 findet unsere 237. Auktion für Briefmarken, Münzen und Postgeschichte mit einem attraktiven Angebot von über 3.600 Losen internationaler Philatelie und Numismatik statt. In der Frühjahrsauktion, wie gewohnt wieder inklusive „Live-Bieten“ im Internet, offeriert das Traditionshaus erneut ein breit gefächertes Angebot mit viele Seltenheiten deutscher und internationaler Sammelgebiete von der Klassik bis in die Neuzeit.

Dabei sind die Altdeutschen Staaten sehr gut vertreten (rund 790 Lose), besonders hervorzuheben Braunschweig mit zahlreichen Raritäten und attraktiven Belegen, u.a. eine außerordentlich seltene Halbierung der Nr. 15 auf Brief aus „HALLE AD. WESER“ (nur drei weitere Belege bekannt), Bayern mit attraktiven Exemplaren der Schwarzen Einser, Schleswig-Holstein mit vielen Seltenheiten, dabei 1 S „Postschilling“ im rekordverdächtigen Sechserstreifen */**, Württemberg mit einer ungebrauchten Luxusbogenecke der 70 Kr. braunlila (Nr. 41 b) u.v.a.

Das Deutsche Reich ist mit raren Ausgaben, ausgesuchten Qualitätsstücken und wertvollen Sammlungen dabei, insbesondere mit einem gehaltvollen Abschnitt Brustschilde, u.a. mit einem postfrischen Luxus-Zwanzigerblock der 1/3 Gr. Großer Schild (Nr. 17 a), gesuchten Spezialitäten der Germania-Ausgabe, zahlreiche attraktive Belege Flug-, Katapult- und Zeppelinpost u.a.
Im Abschnitt Nachkriegs-Deutschland bieten das Auktionshaus wieder ein reichhaltiges Angebot „AM-Post“ mit vielen Spezialitäten und Besonderheiten, die Saarland-Rarität Nr. 226-238 II fA (kpl. Satz der Freimarken „Berufe und Ansichten“ in Neuauflage ohne Aufdruck) u.v.a.

Die Deutsche Kolonien und Auslandspostämter sind mit über 200 Losen präsent, dabei viele Spitzen aus den verschiedenen Kolonialgebieten wie die Petschili-Ausgabe 5 Mk. grünschwarz/karmin (Michel Nr. PVln) der Auslandspost in China, Britische Besetzung Kamerun 1 S bis 5 S (Nr. 10-13) auf Kabinett-Briefstücken, postgeschichtlich interessante Belege, u.a. Ganzsachenumschlag 10 Pfg. rosa (Nr. U12A) mit zwei Luxusabschlägen „ZANZIBAR KAISERLICH DEUTSCHE POSTAGENTUR“ und Zusatzfrankatur als extrem seltene Mischfrankatur zwischen Pfennig- und Krone/Adler, Ausgabe portogerecht als Vorläuferbeleg vom 16.1.1891 nach Hamburg u.v.a.

Die ausländischen Sammelgebiete glänzen u.a. mit einem guten Angebot Frankreich Klassik, Niederlande Ausgabe Wilhelm III. 1852, Österreich inkl. guter Ansichtskarten- und Belegeposten, Polen u.a. mit selten offerierten Werten der Krakauer Aufdruckausgabe, Schweiz, China Kaiserreich ab den Großen Drachen, gute Überseesammlungen wie z. Bsp eine fast kpl. Kollektion USA 1947/1908 u.v.a.

Die Sammlungs- und Münzabteilung umfasst über 1.000 Lose: meist unberührte Posten, Sammlungen und Nachlässe, zahlreiche Großposten sowie wertvolle Münzsammlungen, Anlage- und Sammlermünzen aus über 2000 Jahren Münzgeschichte. Darunter sind Altdeutschland und das Deutsche Kaiserreich gut vertreten mit seltenen Talern und Reichssilbermünzen, dutzende Goldmünzen aus aller Welt: dabei das Königreich Neapel und Sizilien mit einer in der verfügbaren Literatur bisher unbekannten großen goldenen Ehrenmedaille aus der Zeit der 2. Regierung Ferdinand IV. (1799–1805) auf die Wiedererlangung seines Thrones mit Unterstützung der britischen Flotte u.v.a.

Zur persönlichen Besichtigung und/oder zur persönlichen Teilnahme an der Auktion bitte anmelden! Weitere Informationen siehe: http://www.karl-pfankuch.de
 
Richard Am: 31.03.2025 15:06:40 Gelesen: 48315# 324 @  
190. Dresdner Briefmarkenauktion am 8.–10. April 2025 mit Sammlung Günther Paul

(wm-pcp) Bereits der Hauptkatalog mit über 4.000 Losen weltweit – darunter fast 600 aus dem Sammelgebiet DDR – ist eindrucksvoll. Noch mehr aber die Sammlung von Günther Paul (* 1945 in Bad Mergentheim), die in knapp 800 Losen zum Ausruf kommt und deren Verkaufserlös vom Besitzer gemeinnützigen Vereinen und Organisationen zur Verfügung gestellt werden wird.



Dr. Günther Paul

Eine erfolgreiche Karriere in der Laserindustrie machte es G. Paul nach seinem 50. Geburtstag möglich, eine ungewöhnlich reichhaltige Deutschland-Sammlung zusammenzutragen. Qualität war ihm wichtig, es wurde doppelt gesammelt (postfrisch und gestempelt), aber auch die zahlreichen Unternummern und Besonderheiten berücksichtigt.

Die in diesem Sonderkatalog des Dresdner Auktionshauses angebotene SBZ-Spezialsammlung ist ein Teil der Gesamtsammlung, bietet aber bereits einen sehr guten Einblick in die Art und Weise, wie deren Besitzer gesammelt hat.



Kontakt: E-Mail: info@dresdner-briefmarkenauktion.de, http://www.dresdner-briefmarkenauktion.de, Tel. 03 51/8 48 93 67
 
Richard Am: 03.04.2025 09:58:21 Gelesen: 47549# 325 @  
Rückblick 183. Briefmarkenauktion Auktionshaus Felzmann, 17.–20. März 2025

(Nina Neubauer/pcp) - Vom 17. – 20. März 2025 lud das Team vom Auktionshaus Felzmann zur 183. Briefmarkenauktion ein. Die erste Saalauktion nach dem Umzug in die neuen Räumlichkeiten markiert natürlich einen besonderen Meilenstein. Umso erfreulicher, dass der Auktionssaal durchweg gut besucht war. Doch nicht nur im Saal, auch online und am Telefon wurde engagiert mitgeboten und so teils beachtliche Steigerungen erzielt.

Den Auftakt zur Auktion machte der dritte Teil der „Pharao“-Reihe, die wieder internationales Interesse von Sammlern aus allen Bereichen früher Flug- und Zeppelinpost erfuhr. Natürlich verfolgten neben den interessierten Sammlern auch die an diesem Sonderkatalog beteiligten Philatelisten gespannt die Versteigerungen im Saal.

Aus dem Bereich der internationalen Flugpost erweckte Los Nr. 10 besondere Aufmerksamkeit. Der Beleg aus Indien 1911 von der First Aerial Post U.P. Exhibition Allahabad wurde schließlich für das fünffache des Ausrufs zugeschlagen (Ausruf: 500 Euro, Zuschlag: 2.500 Euro). Ein schönes Ergebnis erzielte auch das Titelstück des Kataloges: Die Zeppelin-Fotokarte „ZR 3 verlässt zum ersten Mal die Halle“, befördert auf der 3. Probefahrt 1924 wurde für 9.200 Euro zugeschlagen (Los 271, Ausruf: 8.000 Euro). Von der Deutschlandfahrt 1934, Etappe Friedrichshafen-Berlin fand ein prachtvoller R-Brief einen glücklichen neuen Eigentümer (Los 605, Ausruf: 3.500 Euro, Zuschlag: 6.600 Euro).



Übersee überzeugte neben anderen beliebten Sammelgebieten vor allem mit chinesischer Philatelie. So beispielsweise mit Los 2018, einem kompletten Set Mei Lan-Fang aus dem Jahr 1962. Der Zuschlag für diese gesuchten Marken fiel bei 6.800 Euro (Ausruf: 3.000 Euro).

Auch Europa war in dieser Frühjahrsauktion stark vertreten. Hier stach besonders Los 2245 heraus. Der blaue Merkur in äußerst seltener Type IIb im waagerechten Dreierstreifen und ausführlich attestiert wurde für 7.500 Euro zugeschlagen (Ausruf: 5.000 Euro). Eine beachtliche Steigerung erzielte außerdem das Los 2393 aus der rumänischen Philatelie. 30 Par blau Einzeldruck verzehnfachten den Ausruf und wurden schlussendlich für 1.500 Euro zugeschlagen (Ausruf: 150 Euro).

Ein weiteres Highlight markierten natürlich die beiden Ausgaben der „1 M. Gelber Hund“, die den Titel des Einzelloskataloges zierten. Los 2642 in fehlerfreier Prachterhaltung wechselte bei einem Zuschlag von 12.000 Euro den Besitzer (Ausruf: 6.000 Euro). Los 2643 mit altbekanntem Aufdruckfehler „Huna“ konnte den Ausrufpreis mehr als verdoppeln und erzielte einen Zuschlag von stolzen 22.000 Euro (Ausruf: 10.000 Euro).



Von großem Interesse war ebenso Los 2861 aus dem Sudetenland. Die 1-20 Kc Porto, alle fünf Kronen-Werte gemeinsam auf Luxus-Briefstück wurden für 4.200 Euro zugeschlagen (Ausruf: 3.000 Euro).

Als sehr beliebt erwies sich auch wieder einmal das Gebiet der Autographen, präsentiert in einem eigenen Sonderkatalog. Neben historischen Dokumenten, wie einem eigenhändig geschriebenen Brief von Katharina der Großen unter der Losnummer 3565 (Ausruf: 1.000 Euro, Zuschlag: 1.700 Euro) erstreckte das Angebot sich erneut über diverse Bereiche. Eine von John F. Kennedy signierte Sonderkarte zum Staatsbesuch des amerikanischen Präsidenten erzielte einen Zuschlag von 2.100 Euro (Los 3659, Ausruf: 600 Euro). Eine überragende Steigerung ergab sich im Bereich Wissenschaft. Mit der Losnummer 3731 kamen ca. 50 handschriftliche Faltbriefe aus den Jahren um 1824-1851 an den Optiker und Namensgeber der Gesellschaft „Joseph Fraunhofer“ unter den Hammer. Mehrere interessierte Bieter steigerten dieses Los bis zu einem Zuschlag von 4.800 Euro für einen glücklichen Saalbieter (Ausruf: 300 Euro).

Hier vorgestellt sind natürlich nur wenige Highlights der 183. Auktion. Alle Ergebnisse sind im Online-Katalog einsehbar. Hier finden Interessenten auch sämtliche Resultate der teils äußerst voluminösen Sammlungen und Posten, die besonders am vierten Auktionstag äußert zufriedenstellende Verkaufsquoten erzielten.

Der Nachverkauf der Auktion läuft noch bis zum 21. April 2025. Auf den Großteil unverkaufter Lose gibt es einen Nachlass von 10 % auf den Ausrufpreis (ausgenommen einige limitierte Lose). Es wird eine Nachverkaufsbesichtigung nach Terminvergabe angeboten. Termine unter +49 (0)211 550 4420.

Einlieferungen für die Sommerauktion im Juni 2025 werden jederzeit entgegengenommen. Auch ein Direktankauf ist nach Absprache möglich. Weitere Informationen unter: http://www.felzmann.de.
 
Richard Am: 04.04.2025 15:19:49 Gelesen: 47069# 326 @  
Frühlingsgefühle und außergewöhnliche Ergebnisse bei der 385. Heinrich Köhler Auktion in Wiesbaden (24.–29. März 2025)

In der letzten März-Woche lädt Deutschlands ältestes Briefmarkenauktionshaus Heinrich Köhler traditionell zur Frühjahrsauktion nach Wiesbaden. Die Besonderheit in diesem Jahr war eine Aufteilung des Programms auf die Woche vom 24. bis 29. März 2025 sowie zwei „Extratage“ am 7. und 8. April 2025, im Rahmen derer noch die Spezialsammlung „Königreich Lombardei-Venetien – die Sammlung „P.G.“ (finaler Teil)“ zum Ausruf kommt. Das außergewöhnliche Angebot wusste bereits im Vorfeld mit einer großartigen Auswahl reizvoller Sammlungen und wertvoller Einzellose zu begeistern. Neben den großartigen Spezialsammlungen hielten auch die qualitativ hochwertigen Offerten des Hauptkataloges mit diversen exzeptionellen Sonderteilen von Deutschland bis Übersee diverse kleine und große Seltenheiten bereit. Die Sammler und Händler zeigten sich überaus motiviert und steigerten die Ausrufpreise in intensiven Wettkämpfen zwischen Saal-, Telefon-, und Online-Bietern in teils spektakuläre Höhen.

Besondere Sammlungen und begehrte Seltenheiten

Jeweils in einem Sonderkatalog dokumentiert, präsentierten unter anderem die Spezialsammlungen „Helgoland – Die Sammlung Hans-Jürgen Borowski (Teil II)“, „Deutsches Reich – Brustschilde 1872–75 – Die Sammlung ‚Baghira‘“



„Deutsche Kolonien und Auslandspostämter – Die Sammlung ‚Calibra‘“, sowie „Türkei ab 1863 – Marken und Postgeschichte – Die Sammlung ‚Primavera‘“



zahlreiche begehrte Seltenheiten, die auf große Nachfrage stießen. Beispielhaft hervorgehoben sei an dieser Stelle die Kollektion „Helgoland – Die Sammlung Hans-Jürgen Borowski (Teil II)“, die auf ganzer Linie überzeugte.

Obwohl Helgoland eines der kleinsten Sammelgebiete Altdeutschlands ist, könnten die philatelistischen wie auch die postgeschichtlichen Aspekte kaum spannender sein. Die Zuschlagspreise haben einmal mehr bewiesen, dass sich „Helgoland“ nach wie vor großer Beliebtheit erfreut. Dies untermauerte unter anderem Los 8238, ein seltener Einschreibebrief aus dem Jahr 1873 in die Schweiz, freigemacht mit drei 2 Schilling-Marken und entwertet mit dem seltenen preußischen “Recomandirt.”-Stempel. Nach einem Ausruf von 8.000 Euro erzielte der einzigartige Brief nach intensivem Bieterwettstreit einen Zuschlag von 26.000 Euro.



Der Hauptkatalog präsentierte einmal mehr einen außergewöhnlichen Querschnitt weltweiter Philatelie. Die Sonderteile knüpften nahtlos an die Spezialsammlungen an und boten unter anderem mit Sammlungen zu Schleswig-Holstein, Brustschilden und BUND (Frankaturen und Zusammendrucke) weitere Highlights der deutschen Sammelgebiete. Hervorzuheben ist die Kollektion „Die Postgeschichte von Danzig von der Vorphilatelie bis Ende März 1945“ von Ton Hulkenberg“, deren Lose äußerst begehrt waren und große Steigerungen verzeichneten. So zum Beispiel Los 3311, eine Paketkarte mit violettem L1-Stempel „Tiegenort“, die nach einem Ausruf von 120 Euro um mehr als das 17-fache gesteigert wurde und erst bei 2.100 Euro Zuschlag endete.



International wurde es unter anderem mit den Sonderteilen „Kanalinseln – Postgeschichte vom 17. bis ins 20. Jahrhundert“, „Zweiter Burenkrieg – Postgeschichte 1889–1902“ und „2. Weltkrieg – Propaganda“.



Einen Spitzenzuschlag sicherte sich ein Los aus dem Sammelgebiet Österreich (Los 1017), das bis auf 70.000 Euro gesteigert wurde (Ausruf: 50.000 Euro). Hierbei handelte es sich um die seltene, nicht verausgabte 12 Kr. blau mit Versuchsabstempelung „Franco“. Eine Rarität ersten Ranges der klassischen österreichischen und europäischen Philatelie.



„Finale der Frühjahrsauktion“ – über das Internet Online-Live-Bieten

Ein Highlight zum Schluss bietet sich in diesem Jahr mit den beiden „Extratagen“ der Frühjahrsauktion am 7./8. April 2025, denn dann wird die einzigartige Spezialsammlung „Königreich Lombardei-Venetien – die Sammlung „P.G.“ (finaler Teil)“ angeboten. Auch hier ist mit intensiven Bieterwettkämpfen zu rechnen. Interessenten haben wie gewohnt die Möglichkeit, neben schriftlichen Geboten und der persönlichen Teilnahme im Auktionssaal auch per Telefon oder über das Internet per Online-Live-Bieten live ins Auktionsgeschehen einzugreifen.
 
Richard Am: 16.04.2025 09:13:18 Gelesen: 45133# 327 @  
Andreas Schlegel versteigert Jakubeks III. Reich-Probedruck- und Essay-Sammlung am 9. Mai 2025 in Berlin

(wm-pcp) - Bekanntlich ist der 8. Mai 1945 der letzte Tag des „Grossdeutschen Reiches“ gewesen und im Berlin heutiger Zeit wird mit einem Feiertag an die dunkelsten Tage der deutschen Geschichte erinnert. Wolfgang Jakubeks einmalige Sammlung der Probedrucke und Essays des Grossdeutschen Reiches – bereits 2017 von Jakubek mit Unterstützung von Hans-Joachim Schwanke in einem zweibändigen 800-Seiten-Werk mit 353 Bildtafeln dokumentiert – kommt nun unter den Hammer.

Im Detail handelt es sich um Motiv-Entwürfe der Künstler, um Reinzeichnungen und Foto-Essays bis hin zu Probedrucken diverser Art, also um das Material der Druckvorstufe der endgültigen Marken. Es ist Material, das normalerweise nie in die Öffentlichkeit gelangt, in diesem Fall wohl, weil der Wiener Verleger Emanuel Fiscus dank seiner Beziehungen zur sowjetischen Besatzungsmacht in den Besitz dieser Objekte gelangte, da diese die Österreichische Staatsdruckerei mit samt ihren Maschinen und ihrem Archiv als Kriegsbeute betrachtete.

Schlegel bezeichnet das Material als „einmalig“. Das ist zutreffend, denn bis zu Jakubeks Veröffentlichung war die Mehrzahl der Stücke überhaupt nicht bekannt. Nun sind sie zu erwerben. Auf gleich hohem Niveau präsentiert sich auch der gebundene Auktionskatalog, der mit seiner fachlichen Beschreibung der 288 Objekte in deutscher und englischer Sprache die einzeln abgebildeten Stücke ins Licht rückt. Zu den Schätzpreisen wagt der Berichterstatter mangels Vergleiche keine Beurteilung. Sicher ist wohl nur eines: so manches angebotene Los wird künftig die Sammlung eines Spezialisten zieren. Dann wird es „ex Wolfgang Jakubek“ heißen und nicht nur „ex Sammlung ‚W.J.‘“ Und in nicht wenigen Bibliotheken wird dieser besondere Katalog seinen Platz für die Zukunft finden.

Kontakt: Auktionshaus Schlegel, Kurfürstendamm 200, 10719 Berlin, E-Mail: mail@auktionshaus-schlegel.de, Tel. +49 (0) 30 88 70 99-62, http://www.auktionshaus-schlegel.de

Philaseiten hat bereits als Vorabinformation berichtet und viele der Lose im Bild gezeigt:

https://www.philaseiten.de/thema/20510
https://www.philaseiten.de/beitrag/364030
 
Richard Am: 19.04.2025 09:44:16 Gelesen: 44719# 328 @  
Außergewöhnliches Angebot in drei beeindruckenden Katalogen – ein Blick auf die

232. Rauhut & Kruschel-Auktion am 25./26. April 2025 in Mülheim an der Ruhr

(Mülheim/pcp) Am 25. und 26. April 2025 lädt Harald Rauhut zur 232. Rauhut & Kruschel-Auktion nach Mülheim a.d. Ruhr. Der Hauptkatalog des bekannten Auktionshauses ist gewohnt schwergewichtig. Mehr als 11.000 Lose, präsentiert auf knapp 600 Seiten, bieten eine gewohnt große Vielfalt ansprechender Angebote aus der weiten Welt der Philatelie. Doch damit nicht genug, denn darüber hinaus präsentieren zwei weitere Kataloge „Ausgewählte Seltenheiten“ sowie „Altdeutsche Staaten (und Brustschilde)“ aus der Sammlung „Winterhude“. Abgerundet wird das Programm mit einer großen Anzahl unberührter Nachlässe, Sammlungen und Posten, die am Auktionssamstag (26. April) zum Ausruf kommen. Spannende Bieterwettkämpfe vor Ort im Mülheimer Auktionssaal sind zu erwarten.

Raritätenteil und Sonderkatalog für die Sammlung „Winterhude“



Los 232 und Los 241

Der Schwerpunkt des Angebots ausgewählter Einzellose im Sonderkatalog liegt traditionell bei den Altdeutschen Staaten mit teils ungewöhnlichem Material und einem tollen Querschnitt durch die verschiedenen Sammelgebiete. Hier zeigen sich zahlreichen Highlights, wie z.B. das Titelstück des Katalogs, eine Einheit von 15 Werten der MiNr. 4a von Preußen im gestempelten Block von 3 x 5 Marken – eine Rarität ersten Ranges!



Los 639

Aber auch die Zeit danach wartet mit so mancher Besonderheit auf. So wird zum Beispiel eine Brustschilde-Sammlung nach Verwendungsdaten angeboten, bei der für die Brustschildzeit vom 1. Januar 1872 bis zum 31. Dezember 1875 über 95 % der möglichen Stempeldaten – gruppiert in attraktiven Losen – enthalten sind, häufig auch auf ansprechenden Briefstücken.



Los 241



Los 376

Der dritte Katalog ist der Sammlung „Winterhude“ vorbehalten, die ebenfalls Altdeutsche Staaten und Brustschilde favorisiert. Harald Rauhut zeigt sich in seinem Vorwort begeistert von der großen Vielfalt und dem Sammelansatz der Kollektion des anonym bleibenden Besitzers: „Das Interesse des Sammlers bestand nicht in der Vollständigkeit eines Gebietes, sondern darin, einen reizvollen Querschnitt zusammenzutragen. Das ist ihm zweifelsohne gut gelungen. Es sind zahlreiche seltene Marken, wie z.B. einwandfreie Oldenburg Nr. 5 und 9 gestempelt mit neuen Attesten, sowie interessante Frankaturen enthalten.“ Hier gibt es noch viele weitere Highlights – von Briefen über Einzelmarken und Einheiten – zu entdecken, die sicherlich für Aufsehen sorgen werden.

Hochspannung garantiert: Tolles Angebot Nachlässe, Sammlungen und Posten
Ein starkes Angebot der begehrten Nachlässe, Sammlungen und Posten rundet die Auktion ab. Die „gegen Gebot“ ausgerufenen Briefmarken- und Münz-Nachlässe umfassen 549 Positionen, ergänzt von zahlreichen weiteren Sammlungen und Zusammenstellungen. Sammler und Händler sollten die Gelegenheit nicht verpassen, einen (oder mehrere) der begehrten Posten für sich zu ersteigern. Intensive Bieterduelle in einer einzigartigen Atmosphäre sind vorprogrammiert und es bleibt bei jedem Los spannend, wie hoch der Zuschlag ausfallen wird.

Das vollständige Angebot ist online unter http://www.rauhut-auktion.de und über Philasearch (http://www.philasearch.com) verfügbar.

Katalogbestellungen und weiterführende Informationen bei: Rauhut & Kruschel Briefmarkenauktionshaus GmbH, Harald Rauhut, Werdener Weg 44, 45470 Mülheim a.d. Ruhr, Tel. +49 (0)208 33098, Fax +49 (0 208 383552, E-Mail: info@rauhut-auktion.de, Internet: http://www.rauhut-auktion.de
 
Richard Am: 02.05.2025 22:31:01 Gelesen: 43420# 329 @  
Felzmanns erste e@uction am neuen Standort

(Nina Neubauer / pcp) Die 42. Felzmann e@uction findet vom 6. – 8. Mai 2025 ausschließlich online statt. Wenngleich die Anzahl der Lose deutlich geringer ist als beim Januar-Angebot, ist die Auswahl ebenso reizvoll mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Traditionell beginnt die Auktion mit den Gebieten der Aero-Philatelie. Mit über 500 ausgesuchten Belegen aus Flug- und Zeppelinpost ein besonders markanter Teil dieser Auktion. Stellvertretend hervorgehoben sei die ebenso rare wie attraktive Schweiz-Zuleitung zur Polarfahrt 1931 (Los 10471, Ausruf 3.800 Euro).

Den ersten Auktionstag schließen nach thematischer Philatelie über 160 Stücke mit Unterschriften bekannter Persönlichkeiten aus zahlreichen, oftmals populären Lebensbereichen ab. So unter anderem ein signiertes Portraitfoto von Komponist Wilhelm Kempf aus dem Jahr 1956 (Los 10882, Ausruf: 100 Euro). Stark aufgestellt sind außerdem die Bereiche Bildende Kunst mit Namen wie Karl Lagerfeld oder Albert Uderzo, sowie Pop und Rock. Unter letzterem sticht beispielsweise die südafrikanische Sängerin und Bürgerrechtlerin Miriam Makeba hervor. Das signierte Portraitfoto startet unter der Losnummer 10906 bei einem Ausruf von 60 Euro.



Die beiden Folgetage beinhalten unter anderem schöne Strecken österreichischer und bayerischer Philatelie von der Klassik bis in die Moderne. Dies gilt natürlich auch für das Deutsche Reich sowie dessen sogenannte „Nebengebiete“, gefolgt von Nachkriegsdeutschland bis in die Jetztzeit mit ausgesuchten Spezialitäten, Varianten und Abarten.

Einige ausgesuchte Besonderheiten zieren den Umschlag des Printkataloges. Besonders erwähnenswert eine diagonale Halbierung der Thurn & Taxis 1 Sgr karminrot, rechte untere Hälfte mit voll aufsitzendem Nummernstempel auf Liebhaber-Briefstück (Los 11675, Ausruf: 3.500 Euro). Die deutschen Kolonialausgaben halten mit Kameruns 5 Mk Kaiseryacht mit Wasserzeichen, sauber gestempelt in fehlerfreier Prachterhaltung einen immer wieder gesuchten Spitzenwert bereit (Los 12142, Ausruf: 1.200 Euro). Gefolgt von einigen weiteren Highlights der Ozeanreederei, hierunter 75 Mark II. Ausgabe auf Wertkarte. Das extrem seltene Stück startet mit einem Ausruf von 4.500 Euro unter der Losnummer 12186. Danzig kommt mit Flugpost 10.000 Mk ohne Aufdruck, Feld 73, gemeinsam mit 15x 50.000 Mk innerhalb eines Eckrand-16er-Blocks ohne Aufdruck des neuen Wertes in tadellos postfrischer, unsignierter Prachterhaltung (Los 12242, Ausruf: 1.500 Euro).



Aus der Bundesrepublik Deutschland liegen 50 und 70 Pfg Posthorn auf R-Luftpost-Ersttagsbrief vor. Dieser äußerst seltene Ersttagsbrief in sehr guter Erhaltung ist unter der Losnummer 13011 zu finden und beginnt mit einem Ausruf von 1.000 Euro.

Registrierte Nutzer haben die Möglichkeit, auf auktionen.felzmann.de sowie auf philasearch.com mitzubieten. Interessierte Bieter können das umfangreiche Angebot mit zahlreichen Abbildungen im Online-Katalog unter http://www.felzmann.de einsehen. Weitere Scan-Anfragen werden gerne erfüllt unter scans@felzmann.de. Gebote werden ab sofort über den Online-Katalog, per Gebotszettel oder via E-Mail angenommen. Weitere Informationen unter http://www.felzmann.de.
 

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