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Thema: Aptierte Freistempel
Das Thema hat 225 Beiträge:
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HWS-NRW Am: 03.04.2025 12:37:28 Gelesen: 20442# 101 @  
Hallo in die Runde,

diesen Beleg habe ich bereits bei den Versicherungen vorgestellt:



Schöne Nachnahme-Drucksache aus HANNOVER, versandt im September 1945 in der Gebührenstufe zu 23 Rpf.

Aber: Erst jetzt, nachdem die Karte mir auch vorliegt, konnte ich feststellen, dass der Wertrahmen nicht nur oben (Reichsadler) aptiert wurde, auch im unteren Teil kann man jetzt gut die "neue" Antiqua-Schrift erkennen, also trägt der Stempel die Nr. E-14 C.

Ob der Wertrahmen bereits vor Kriegsende seine "neue" Schrift erhalten hat, lässt sich nicht belegen.

mit Sammlergruß
Werner
 
Nordluchs Am: 11.04.2025 10:27:53 Gelesen: 19937# 102 @  
Hallo,

einige Belege registriert. Einen davon stelle ich in dieser Rubrik vor.



Geisenhausen, Lederhosen - Marke Bergfreund- Lederbekleidung, Jakob Zeiler – Geisenhausen

Francotyp C, Wertrahmen aptiert

Gruß
Hajo
 
Nordluchs Am: 18.04.2025 11:09:04 Gelesen: 19598# 103 @  
Hallo,

anbei ein Brief an einen Herrn Wolfram Grallert in Leipzig. Dass er kein Unbekannter war, ist mir bewusst.



Leipzig C1, Lest die LEIPZIGER VOLKSZEITUNG, die Zeitung der Messestadt

Gezeigt wird das Stück eigentlich wegen der aptierten PLGZ. Den Vorläufer, ebenfalls eine Francotyp D, kann man sich hier ansehen. [1]

Auf die blaue Stempelfarbe bin ich hier im Forum auch schon eingegangen. [2]

Gruß
Hajo

[1] https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/535016
[2] https://www.philaseiten.de/beitrag/350369
 
HWS-NRW Am: 20.04.2025 10:16:29 Gelesen: 20810# 104 @  
Euch allen schöne Ostern.



Gestern lag noch ein einsamer Beleg im Briefkasten.

Geschäftsbrief aus BREMEN, im Oktober 1946 abgeschickt von der Firma Auto-Edelöle Goldgraber & Scheft (könnte auch bei den Automobilen reinpassen), der Wertrahmen E-3 teilaptiert, er bekam von den Herren Feist & Dürst die Nummer E-12 R.

Interessant der Dreizeil-Hinweisstempel, wohin der Brief gehen sollte und warum die Post dorthin seinerzeit nicht erlaubt war, kann ich leider nicht belegen.

mit Sammlergruß
Werner
 
Jürgen Witkowski Am: 20.04.2025 11:56:04 Gelesen: 20722# 105 @  
@ HWS-NRW [#104]

Hallo Werner,

wenn der Beleg doch schon einen ganzen Tag bei Dir zuhause war, hättest Du mit ein wenig Nachdenken auch auf die Idee kommen können, diesen im Thema "Aptierte Freistempel" zu zeigen. Das passt besser, als das Kraut- und Rübenthema "Absenderfreistempel: Echt gelaufene Belege".

Ferner würde mich doch interessieren, was es mit der seltsamen Jahreszahl im Stempel auf sich hat.

Als letztes könnte der exakte Literaturhinweis von Nutzen sein. Heiner Dürst ist ja ein bekannter Autor zum Thema Freistempel. Wer in aller Welt ist Herr Feist? Welches Buch hat er zusammen mit Heiner Dürst geschrieben, das sich mit aptierten Freistempeln befasst?

Österliche Sammlergrüße
Jürgen
 
HWS-NRW Am: 20.04.2025 12:10:21 Gelesen: 20702# 106 @  
@ Jürgen Witkowski [#105]

Hallo Jürgen, auch Dir schöne Ostertage.

Ich habe bewußt diese Rubrik gewählt, bei den "Aptierten" schaut doch kaum einer rein.

Warum die Jahreszahl "so" aussieht, kann ich nicht sagen, es ist halt so bei diesem Beleg.

Und Entschuldigung, dass soll natürlich der Mitautor Gerd Eich sein, da habe ich den falschen Buchstaben erwischt.



Luftpost-Drucksache, verschickt 1979 von BACKNANG aus nach Tokio an die Deutsche Botschaft, da der Herr Doktor wohl nicht mehr dort tätig war, ging der Beleg wieder zurück.

mit Sammlergruß
Werner
 
Richard Am: 20.04.2025 13:52:23 Gelesen: 20620# 107 @  
@ HWS-NRW [#106]

Ich habe bewußt diese Rubrik gewählt, bei den "Aptierten" schaut doch kaum einer rein.

Wenn alle so denken, kann auch gleich ein Thema ausgewählt werden wie Deutsches Reich Inflabelege - dort schauen die meisten rein.

Das ist von Dir falsch gedacht. Dieses Forum soll auch die nächsten 20 Jahre und wenn andere es so wollen und bearbeiten auch darüber hinaus bestehen und frei genutzt werden, zumindest wenn es von wem auch immer finanziert werden kann.

Dann soll weiter auf die 15.138 gut sortierten Themen zurückgegriffen werden.

Schöne Ostern an Alle, Richard
 
HWS-NRW Am: 20.04.2025 16:51:44 Gelesen: 19426# 108 @  
Euch allen schöne Ostern.

Gestern lag noch ein einsamer Beleg im Briefkasten, den ich hier vorstellen möchte.



Geschäftsbrief aus BREMEN, im Oktober 1946 abgeschickt von der Firma Auto-Edelöle Goldgraber & Scheft, der Wertrahmen E-3 teilaptiert,
er bekam von den Herren Eich & Dürst die Nummer E-12 R.
Interessant der Dreizeil-Hinweisstempel, wohin der Brief gehen sollte und warum die Post dorthin seinerzeit nicht erlaubt war, kann ich leider nicht belegen.

mit Sammlergruß
Werner
 
Nordluchs Am: 25.04.2025 11:38:56 Gelesen: 19248# 109 @  
Hallo,

ob der Herr Direktor selbst den Umschlag in die Maschine steckte, lässt sich nicht nachvollziehen. Fest steht, dass der Abdruck auf der Rückseite gelandet ist. Auch das Porto ist etwas eigenartig. Denn 24 Pf. wären wohl ausreichend gewesen.



Nürnberg 2, Leonische Drahtwerke A.-G.

Auf der Vorderseite wurde mit Datum 18.3.46, also vom nächsten Tag per Handstempel und handschriftlichem Vermerk: „Porto umseitig“ mit Blaustift ausgeführt. Vermutlich ist der Umschlag bei der Einlieferung aufgefallen und so nachträglich zur Versendung freigegeben.

Gruß
Hajo
 
Nordluchs Am: 27.04.2025 12:05:54 Gelesen: 19173# 110 @  
Hallo,

bei der Bearbeitung diesen aptierten Beleg mit Absenderfreistempel und Zensurstempel entdeckt.



Hamburg 26, Nilson & Corte, Wertrahmen aptiert mit Datum 24.9.1947

Zensurstelle Berlin, Prüferstempel Typ A 2 mit Nr. 30051 (Zensurstelle wurde im Oktober 1947 geschlossen).

Heft Nr. 73 der Poststempelgilde, K.H. Riemer, Die Postzensur der Alliierten im besetzten Deutschland nach dem II. WELTKRIEG

Gruß
Hajo
 
HWS-NRW Am: 01.05.2025 15:18:37 Gelesen: 19044# 111 @  
Hallo am heutigen Feiertag.

Bei dem folgenden Beleg aus LEIPZIG C1 habe ich bei der kleinen Abbildung nicht alles entdecken können:



Mir fiel zwar die Nachnahme-Wertstufe 026 Pfg. auf, aber erst bei der Ankunft entdeckte ich, dass beim Wertstempel fast alles aptiert wurde, somit ist es die Nr. E-13 AK nach dem Katalog von Herrn Heiner Dürst.

mit Sammlergruß
Werner
 
Nordluchs Am: 02.05.2025 10:29:56 Gelesen: 18996# 112 @  
Hallo,

beim Scannen einer Handvoll aptierter Belege diesen zur Vorstellung ausgewählt.

Ein Absenderfreistempel Francotyp "C" mit einer schönen Ansicht von der Freien und Hansestadt Lübeck. Wertrahmen aptiert.



Lübeck 2, Stadtwerke Lübeck
Mit komprimierter Stadtansicht von Lübeck und seinen 7 Kirchtürmen

Gruß
Hajo
 
Jürgen Witkowski Am: 03.05.2025 11:17:35 Gelesen: 18915# 113 @  
@ Nordluchs [#112]

Ebenfalls von einer Francotyp C stammt der Beleg aus Stuttgart 12 vom 1.11.46. Die Aptierung des Wertrahmens ist identisch, nur der Reichsadler wurde entfernt. Zusätzlich wurde im Stempelkopf der Zusatz "Stadt der Auslandsdeutschen" aptiert. Zudem durchlief der Geschäftsbrief nach Esslingen am Neckar die Amerikanische Zensur.



Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
HWS-NRW Am: 03.05.2025 12:49:38 Gelesen: 18902# 114 @  
Hallo,

da kann ich auch einen neuen Beleg beisteuern.



Übrigens bekam er die Nr. E.13 J, alles andere man man ja gut lesen. Von den Herren Eich und Dürst vergeben.

mit Sammlergruß
Werner
 
Jürgen Witkowski Am: 03.05.2025 15:20:10 Gelesen: 18884# 115 @  
@ HWS-NRW [#114]

In meinem Katalog steht für den von Dir gezeigten Stempel der Typ E-13 J, aber vielleicht habe ich auch eine fehlerhafte Katalogausgabe.

Für mein nächstes Beispiel eines aptierten Absenderfreistempels einer Francotyp C aus Weidhausen b. Coburg, hat es den Herren Dürst und Eich gefallen, den Wertrahmentyp als E-12 K zu bezeichnen. Interessant ist weiterhin, dass im Datum nur das Jahrzehnt, aber nicht die Jahreszahl erkennbar ist. Vermutlich ist die Wartung der Maschine, bei der das entsprechende Rad auf der Stempelwalze auszutauschen wäre, noch nicht erfolgt. Das kam in der frühen Nachkriegszeit wohl aus Materialmangel häufiger vor.



Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
HWS-NRW Am: 03.05.2025 15:39:48 Gelesen: 18880# 116 @  
@ Jürgen Witkowski [#115]

Hallo Jürgen,

nun sei mal nicht so pingelig, neben dem Bindestrich ist halt der Punkt und manchmal trifft man den halt.



Aus der Serie habe ich einen neuen Beleg bekommen, es ist die Nr. E-12 AA, im Wertrahmen oben und unten alles aptiert.

Beste Grüße und ein schönes Restwochende.
Werner
 
Jürgen Witkowski Am: 03.05.2025 16:00:07 Gelesen: 18874# 117 @  
Der Wertrahmentyp dieses Beispiels ist E-12 D. Analog zum Stempelkopf des Absenderfreistempels vom Fabrikat Francotyp C in Beitrag [#115] gab es Probleme mit der Jahreszahl. Die Ziffer 5 wurde handschriftlich mit der Ziffer 6 überschrieben und somit das Datum 11.2.46 angegeben.



Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
volkimal Am: 03.05.2025 16:53:20 Gelesen: 18860# 118 @  
@ Jürgen Witkowski [#117]

Hallo Jürgen,

falls du den Stempel bei Philastempel einstellen willst. Oben im Werbeklischee steht: Besucht Weiden / das Ein- gangstor / zum Oberpfälzer Wald".

Viele Grüße
Volkmar
 
Nordluchs Am: 11.05.2025 13:16:30 Gelesen: 18434# 119 @  
Hallo,

eine sehr seltene Aptierung einer Postalia Frankiermaschine zur Ansicht.

Da vor kurzem ein Einsteller schrieb, dass in dieser Rubrik selten reingeschaut würde, hier ein besonderes Stück damit die anderen es nicht bemerken!



München 28 - (13b) Frankiere selbst mit Freistempler, Postalia, Franz Beierl, Fachgeschäft für Büromittel (eigene Sammlung).

Im Dürst/Eich, Band 1 unter „Vereinzelte neue Wertrahmen, Francotyp, Postalia und Komusina“ mit der Katalog Nr. 285 und der Aptierung mit der E- 17 U zu finden.

Zusätzlicher Hinweis: Nur von der Firma Franz Beierl, München zu finden.

Gruß
Hajo
 
HWS-NRW Am: 12.05.2025 09:59:14 Gelesen: 18352# 120 @  
Hallo am Morgen.

kann da auch zwei eigene Belege beisteuern:



Diese Aptierung trägt die Nummer E-17 U, der linke Beleg aufgegeben im März 1946 beim Postamt DÜSSELDORF 1 durch die Firma Willy Heckmann, der rechte aufgegeben von der Reichsbank im Postamt DÜSSELDORF 8 im Juni 1946.

mit Sammlergruß
Werner
 
Nordluchs Am: 12.05.2025 11:18:45 Gelesen: 18342# 121 @  
@ HWS-NRW [#120]

Hallo Werner,

ich empfehle immer genau zu schauen. Es handelt sich nicht um das Einzelstück E 17 U, denn es gibt nur diesen einen Stempel von Postalia wie beschrieben. [#119]

Hatte auch extra die Katalog Nr. 285 dazu veröffentlicht. Füge hier die Seitennummer 163 zusätzlich an.

Einige Seiten vorher ist unter einer Überschrift zu lesen: Nicht verwechseln mit E 17.

Gruß Hajo
 
HWS-NRW Am: 12.05.2025 12:19:13 Gelesen: 18331# 122 @  
@ Nordluchs [#121]

Hallo Hajo,

Du hast wieder einmal Recht, habe mich mit dem Buchstaben vertippt, das muss natürlich E-17 H heißen, bin da in der Tastatur-Zeile verrutscht.

mit Dank und Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 20.05.2025 21:17:30 Gelesen: 17812# 123 @  
Hallo,

heute ein Beleg, versandt aus dem schönen Hamburg.



Die noch nicht umbenannte Reichsbank versandte im Januar 1947 einen Ortsbrief per Einschreiben, sie nutzte ihren inzwischen aptierten Absenderfreistempel (E-13 J) in der Gebühr von 76 Rpf.

Interessant ist auch der Einschreibzettel mit abgeändertem Einzeilstempel.

mit Sammlergruß
Werner
 
Nordluchs Am: 03.06.2025 09:10:03 Gelesen: 17178# 124 @  
Hallo,

zwei ähnliche Fälle schon einmal eingestellt. [#45] [#47]

Auch wurde hier die PLGZ (24a) entfernt. Nachfolgend ein weiteres Exemplar.



Hamburg 1, UB Cc, 21.12.1962

Es war wohl schwierig in der Einführungsphase der neuen vierstelligen PLZ alle Geräte sofort umzustellen.

Möglich das auch die alten Stempelmaschinen zum Austausch vorgesehen waren.

Gruß
Hajo
 
Briefuhu Am: 04.06.2025 05:12:16 Gelesen: 17090# 125 @  
Postkarte vom 04.06.1946 vom Nordwestdeutschen Rundfunk Hamburg nach Nessendorf, frankiert mit aptierten AFS über 12 Pfennig.





Schönen Gruß
Sepp
 

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