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Thema: Deutsches Reich Inflationsbelege
Das Thema hat 11097 Beiträge:
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inflamicha Am: 03.11.2025 22:08:26 Gelesen: 187029# 11048 @  
Guten Abend!

@ Caius11 [#11047]

Fernpostkarte aus Frankenstein (Schlesien) nach Schweiditz, abgestempelt am 2.11. - leicht überfrankiert mit 50 statt 40 Mio, aber dafür mit einer Einzelfrankatur 321B, die es laut Briefekatalog wohl nicht so häufig gibt.

Mal abgesehen davon dass Deine Karte nach Schweidnitz (ebenfalls in Schlesien) adressiert ist- der Briefekatalog bewertet nur tarifgerechte Frankaturen. Da ist die portogerechte EF der 50 Mio. (insbesondere in der durchstochenen Variante) wirklich sehr selten, kommt aber auf Postkarten einfach nicht vor. In der Hochinflation wurde diese Marke aber schon mal in Überfrankatur draufgepappt, kam ja nicht an auf die paar Milliönchen...

Bei mir ging es ohne Marke:



Die portopflichtige Dienstsache von der Deutschen Gesandtschaft in Brüssel reiste per Kurierpost nach Berlin. Am 7.10.1920 (PP 5) wurde der Brief in der Kurierstelle von Berlin W 8 bearbeitet, auch ein Dienstsiegel des Auswärtigen Amtes wurde abgeschlagen. Die Sendung wurde als Ortsbrief der Empfängerin in Berlin W 10 zugestellt, die auch die 50 Pfg. Nachporto zu entrichten hatte- offensichtlich lag die Sendung im Interesse der Empfängerin. In der PP 5 wurde bei Dienstbriefen nur der einfache Fehlbetrag (= 40 Pfg.) + ein Zuschlag von 10 Pfg. nacherhoben.

Gruß Michael
 
inflamicha Am: 04.11.2025 20:58:09 Gelesen: 183909# 11049 @  
Guten Abend,

im Gegensatz zum gestrigen Beleg wurde dieser hier als portofreie Reichsdienstsache befördert:



Der Brief vom Deutschen Konsulat in New Orleans kam nach US-Zensur und Beförderung durch Kurier am 8.9.1919 (PP 3) in Berlin W 8 Kurierstelle an. Bevor der Brief mit der Post nach Dresden weitergeleitet wurde, erhielt er wiederum das Dienstsiegel des Auswärtigen Amtes- hier auch nötig, um die Berechtigung der portofreien Beförderung als Reichsdienstsache nachzuweisen.

Gruß Michael
 
evwezel Am: 07.11.2025 08:51:12 Gelesen: 179172# 11050 @  
Liebe Sammlerfreunde,

ich zeige euch hier einen Fernbrief vom 4. November 1923, portogerecht frankiert mit 100M Mark (PP 22):

2 x MiNr. 317
3 x MiNr. 320



Wenn man genauer hinschaut, sieht man etwas Merkwürdiges. Hier wurden nämlich zwei verschiedene Stempel verwendet:

Stempel 1 (oben)



Stempel 2 (an der rechten Seite)



Was kann der Grund dafür gewesen sein?

Viele Grüße

Emiel
 
inflamicha Am: 07.11.2025 09:55:37 Gelesen: 179130# 11051 @  
Hallo Emiel,

der Grund ist ganz simpel: Da der Maschinenstempelabdruck nicht alle Marken "getroffen" hat, wurden diese Marken per Handstempel nachentwertet.

Gruß Michael
 
evwezel Am: 07.11.2025 10:14:02 Gelesen: 179112# 11052 @  
@ inflamicha [#11051]

Guten Morgen Michael,

vielen Dank, Du hast wieder ein Mysterium gelöst! Ich wusste überhaupt nicht, dass Briefstempelmaschinen schon seit 1898 bei der Deutschen Post eingeführt wurden (siehe https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=41489 ).

Interessant!

Viele Grüße

Emiel
 
Stefan Am: 07.11.2025 15:30:53 Gelesen: 179004# 11053 @  
@ evwezel [#11052]

Ich wusste überhaupt nicht, dass Briefstempelmaschinen schon seit 1898 bei der Deutschen Post eingeführt wurden (siehe https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=41489 ).

Genau genommen gab es die ersten maschinellen Stempelversuche in Deutschland (Berlin und Hamburg) bereits 1866 mit der Hinrichsen-Stempelmaschine [1]. ;-) Forumsmitglied Tuffi wird es bestätigen. Das dazugehörende Buch [2] (wie die Bücher der anschließenden Versuche anderer Hersteller bei der Reichspost bis in die 1910er Jahre) stammt aus seiner Feder. Zum Schluss hatte sich die Reichspost für den Hersteller Klüssendorf als Hauptlieferanten entschieden. Die letzten Maschinenmodelle gehörten in den 1990er Jahren zur Grundausstattung bei der Einführung der heutigen Briefzentren der Deutsche Post AG und dürften heute noch gelegentlich in Betrieb sein.

Die britische Post hatte bereits in den 1850er Jahren mit einer Stempelmaschine experimentiert. Ich hatte dazu vor einigen Jahren die Ausstellungsammlung eines australischen Sammlers gesehen.

Gruß
Stefan

[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=5356&CP=0&F=1
[2] Walter Kohlhaas und Inge Riese: "Die Hinrichsen Stempelmaschine" (https://www.infla-berlin.de/17_Daten/Verlag/band-32.pdf?m=1349772009& )
 
evwezel Am: 07.11.2025 18:59:47 Gelesen: 178817# 11054 @  
@ Stefan [#11053]

Hallo Stefan,

vielen lieben Dank für diese wertvolle Information!

Ein schönes Wochenende wünscht Dir

Emiel
 
evwezel Am: 07.11.2025 20:31:12 Gelesen: 178674# 11055 @  
Liebe Sammlerfreunde,

ich zeige Euch hier eine Postkarte, die am 23. November 1923 von Breslau (polnisch Wrocław) nach Suhl verschickt wurde. Bis zum 1945 gehörte Breslau zum Deutschen Reich. Diese Fernpostkarte wurde portogerecht frankiert mit 10 Milliarden Mark (PP 25). Siehe „Infla 12. Die Tarife für Brief- und Paketpost vom 1.7.1906 bis 31.12.1923, Seite 7“



Ich habe jetzt eine Frage: wie kann man eigentlich bei den Infla-Briefmarken den Unterschied zwischen “Walzendruck” und “Plattendruck” einfach erkennen? Eine Google-Suche hat die folgenden Ergebnisse gegeben:

- Beim Walzendruck sind die Linien oft größer, die Randlinien dicker und die Schrift weniger Scharf.

- Das Markenbild bei den Walzendrucken ist zentrisch

- “Fischaugenprüfung”, d.h. bei Walzendruck ist zwischen dem linken oberen Schallbecher und der Aussparung ein Punkt. Das sieht dann aus wie ein Fischauge. Man braucht aber eine gute Lupe dazu und außerdem ist dieser Punkt beim Walzendruck nicht immer vorhanden.

Ich habe die dritte Methode mal ausprobiert. Stimmt es, dass es sich hier tatsächlich um einen “Walzendruck” handelt? Oder habe ich einfach selbst einen Fleck im Auge?



Viele Grüße

Emiel
 
Richard Am: 07.11.2025 23:27:34 Gelesen: 178268# 11056 @  
@ evwezel [#11055]

Hallo Emiel,

hast Du schon einmal auf Philaseiten A bis Z gesehen ? Dort auf den Buchstaben W wie Walzendruck ?

https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?F=317

Grüsse aus dem Schneeblöckchenweg, Richard
 
evwezel Am: 08.11.2025 08:43:26 Gelesen: 177251# 11057 @  
@ Richard [#11056]

Guten Morgen Richard,

vielen Dank für Deinen Hinweis. Ich habe mal hingeschaut, aber leider helfen diese Beiträge hier nicht viel weiter. Zum Beispiel, im Thema “Deutsches Reich Unterschied Plattendruck oder Walzendruck [https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=1242&da=1&F=317 ] wird nur erklärt wie man diesen Unterschied bei der Rosettenausgabe feststellen kann.

Viele Grüße

Emiel
 
inflamicha Am: 13.11.2025 22:21:47 Gelesen: 165292# 11058 @  
Guten Abend!

@ evwezel [#11057]

Hallo Emiel,

Du fragst nach dem Unterschied Platte/Walze und zeigst eine Rosettenmarke. Auch mit Aufdruck bleibt es eine Rosettenmarke. Oder welche Marken meintest Du? Das Unterscheidungsmerkmal bei den Rosettenmarken steht im Michelkatalog:

Plattendruck hat die Markenbildgröße 17,7 x 21,5 mm, Walzendruck ein Bildformat von 18,0 x 22,0 mm, ist also größer. Wenn Du Dir das lästige Nachmessen sparen willst- ich z.B. nutze dabei die Schablone von Infla Berlin:



Beziehen kannst Du die hier: INFLA-Berlin Verlags GmbH, Literaturversand, Wilhelm Keppler, Maybachstr. 17, 71735 Eberdingen, E-Mail: Wilhelm.Keppler@web.de . Neben Platten-/Walzendruck sind einige weitere nützliche Prüfmöglichkeiten enthalten.

Zeigen kann ich heute diesen Wertbrief:



Von der Vogtländischen Credit-Anstalt Aktiengesellschaft Oelsnitz wurde der Brief am 24. 11.1923 (PP 25) an die Commerz- und Privatbank AG in Berlin C 2 gesandt. Der Wert ist mit 600 Milliarden Mark angegeben, das Gewicht mit 161 Gramm. Für die nötige Freimachung in Höhe von 64 Mrd. Mark aus 32 Mrd. M. Fernbriefporto der 3. Gewichtsstufe, 20 Mrd. M. Behandlungsgebühr und 12 Mrd. M. Versicherungsgebühr sorgten die verklebten Mi-Nrn. 326 AW (2) und 329 AP (3). Die Markenentwertung erfolgte neben einem undeutlichen Tagesstempel mit dem Grobsendungsstempel L1 "Oelsnitz/V.". Den rückseitigen Ankunftsstempel von Berlin C 1 hat man besser hinbekommen.

Gruß Michael
 
evwezel Am: 13.11.2025 23:56:03 Gelesen: 165180# 11059 @  
@ inflamicha [#11058]

Hallo Michael,

vielen Dank für Deine Erläuterung. Die Schablone ist in meinem Besitz, aber ich hatte sie noch kaum genutzt. Zunächst habe ich sie in eine Schublade gesteckt und völlig vergessen.

Ich habe gerade mit dieser Schablone festellen können, dass es sich hier tatsächlich um einen Walzendruck handelt.

Nochmals vielen Dank für Deine Hilfe.

Grüße aus Harderwijk

Emiel
 
inflamicha Am: 14.11.2025 10:20:19 Gelesen: 164507# 11060 @  
@ evwezel [#11059]

Hallo Emiel,

immer wieder gerne. :-)

Gruß Michael
 
inflamicha Am: 14.11.2025 18:40:56 Gelesen: 164023# 11061 @  
Guten Abend,

ein Brief der Gemeindepflege Nehren (Oberamt Tübingen):



Der Brief an die Oberamtskasse Tübingen vom 10.7.1923 (PP 14) kostete den Absender 300 Mark. Frankiert wurde mit 5 Dienstmarken für württembergische Gemeindebehörden zu 60 Mark (Mi 166), ausgegeben von der Deutschen Reichspost und bis heute vom Michel fälschlicherweise bei Württemberg aufgeführt.

Gruß Michael
 
inflamicha Am: 15.11.2025 20:25:40 Gelesen: 161216# 11062 @  
Guten Abend,

so sauber gestempelt sieht man einen Hochinflationsbeleg selten:



Der Brief ab Trossingen nach Frankfurt am Main vom 17.11.1923 (PP 24) musste mit 10 Milliarden Mark freigemacht werden. Verwendet wurde dafür ein senkrechtes Paar der Mi 327 AP. Der gute alte Goethe scheint dem Absender allerdings völlig unbekannt gewesen zu sein.

Gruß Michael
 
inflamicha Am: 16.11.2025 19:13:13 Gelesen: 158812# 11063 @  
Guten Abend,

eine Ortsdrucksache der Landesversicherungsanstalt Pommern:



Die als portopflichtige Dienstsache deklarierte Drucksache an das Heeresverpflegungsamt Stettin vom 17.10.1923 (PP 20) ist mit 2 Marken der Mi 313 AP zu 500.000 Mark portorichtig frankiert. Dienstmarken waren offensichtlich nicht verfügbar, weshalb man zu normalen Freimarken greifen musste.

Gruß Michael
 
evwezel Am: 17.11.2025 20:59:34 Gelesen: 155771# 11064 @  
Liebe Sammlerfreunde,

ich zeige Euch hier einen Brief, der am 26. November 1923 von Bruchsal[1] nach Karlsruhe verschickt wurde. Die Portogebühr für Fernbriefe bis 20 gr. ab 26. November 1923 bis 30. November 1923 war 80 Milliarden RM (PP26).



Solche große Zahlen kann man sich doch gar nicht vorstellen.

Viele Grüße

Emiel

[1] Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Bruchsal
 
evwezel Am: 17.11.2025 21:22:09 Gelesen: 155730# 11065 @  
Liebe Sammlerfreunde,

ich zeige Euch auch noch einen eingeschriebenen Fernbrief, verschickt am 29. September 1923 von Hamburg nach Nürnberg. Die Postgebühr für einen Fernbrief bis 20 gr. war 250.000 M (PP 18) und dazu kam noch die Einschreibgebühr (noch einmal 250.000 M).



Viele Grüße

Emiel
 
inflamicha Am: 17.11.2025 22:04:19 Gelesen: 155654# 11066 @  
@ evwezel [#11064]

Hallo Emiel,

Dein Brief ist allerdings überfrankiert, da die Marken ab 26.11. zum vierfachen Nennwert gerechnet wurden - Marken für 20 Milliarden Mark (nicht Reichsmark) hätten also ausgereicht. Das kam aber insbesondere am ersten Tag dieser Portoperiode öfter vor, nicht alle Postkunden hatten das mitbekommen oder richtig verstanden. Verrückt ist, das ab 1.12.23 wieder nur das galt, was auf den Marken stand. Da hatten sich die Leute mühevoll daran gewöhnt, und nun war es wieder falsch. ;-)

Hier ist noch ein "richtig" frankierter Einschreibbrief aus dieser Portoperiode:



Der Brief der 2. Gewichtsstufe (>20 bis 100 g) wurde am 28.11.1923 (PP 26) von Offenbach nach Frankfurt am Main befördert. Hier galt allerdings der Ortstarif, da es sich um sogenannten Nachbarortsverkehr handelte. Briefporto 48 Milliarden Mark und Einschreibgebühr 80 Milliarden Mark summierten sich auf 128 Mrd. Mark. Die verklebten Mi-Nrn. 324 AP (4) und 328 AP (3) ergeben allerdings nur 32 Mrd. Mark, sind aber zum 4fachen Nennwert gerechnet worden und somit ist alles richtig.

Gruß Michael
 
evwezel Am: 17.11.2025 22:43:20 Gelesen: 155540# 11067 @  
@ inflamicha [#11066]

Hallo Michael,

vielen Dank, dass Du mich darauf hingewiesen hast! Ich hatte bisher den Text auf Seite 4 des Buchleins “Die Tarife für Brief- und Paketpost vom 1.7.1906 bis 31.12.1923” völlig übersehen:

Vierfachfrankaturen: 26.-30.11.23): Nach jeweiliger Verzehnfachung der Gebühren am 1., 5. und 12.11. und seiner Verdopplung am 20.11. war am 26.11. eine Vervierfachung erforderlich. Da am 1.12. bereits Marken in stabiler Währung ausgegeben werden sollten, unterließ man aus Zeitgrunden den Druck neuer Marken mit höherer Wertangabe und verkaufte ab 26.11 alle Marken zum Vierfachen des aufgedruckten Wertes. Marken, die bereits vorher im Besitz des Publikums waren, wurden zum neuen Wert angenommen.

Das macht alles ganz schön kompliziert.

Viele Grüße

Emiel
 
evwezel Am: 19.11.2025 09:56:36 Gelesen: 152875# 11068 @  
Liebe Sammlerfreunde,

dieser Ortsbrief wurde am 19. November 1923 in Kiel verschickt.



Oder doch nicht? In der Tabelle hierunter kann man sehen, dass dieser Brief 1 Mlln M überfrankiert wurde (die Portogebühr für Ortsbriefe bis zu 20g in PP 24 war 5 Mlld M).



Wäre es vielleicht möglich, dass jemand hier selbst einen Brief „gemacht“ hat und dass dieser Brief auch nicht von der Post befördert wurde?

Könnte diese Person einfach die Marken auf die Vorderseite geklebt und zunächst im Postamt stempeln haben lassen? Vielleicht glaubte diese Person, sich damit ein wertvolles Stück gemacht zu haben. Oder liege ich hier falsch?

Viele Grüße

Emiel
 
inflamicha Am: 19.11.2025 10:13:07 Gelesen: 152855# 11069 @  
@ evwezel [#11068]

Hallo Emiel,

wenn sich jemand die Mühe macht und viele verschiedene Marken einzeln fein säuberlich auf den Brief klebt, dann riecht das schon nach Sammlerpost. Die zusätzliche Million kann einfach der Tatsache geschuldet sein, dass der Absender keine kleineren Werte mehr vorrätig hatte. Kam ja im November 1923 auch nicht drauf an, eine Million Papiermark liefen da schon unter peanuts. Befördert wird der Brief schon sein, warum auch nicht? Viele Sammler haben sich damals solche Post zugeschickt (bei Deinem Brief wohl letztendlich an sich selbst), um die gestempelten Werte zu bekommen.

Gruß Michael
 
evwezel Am: 19.11.2025 10:33:44 Gelesen: 152778# 11070 @  
@ inflamicha [#11069]

Guten Morgen Michael,

vielen Dank für Deine sehr schnelle Antwort!

Einen schönen Mittwoch wünscht Dir

Emiel
 
inflamicha Am: 19.11.2025 21:00:48 Gelesen: 151539# 11071 @  
Guten Abend,

ein Bankbrief der 3. Gewichtsstufe (>100 bis 250 g):



Der Brief der Zweigstelle Glatz der Deutschen Bank an die Zentrale in Berlin W 8 vom 7.9.1923 (PP 17) musste mit 120.000 Mark frankiert werden. Verwendet wurden die Mi-Nrn. 257 und 262 (2). Deren Entwertung erfolgte mit dem Bahnpoststempel BRESLAU-MITTELWALDE Z(ug) 532.

Gruß Michael
 
inflamicha Am: 20.11.2025 21:31:50 Gelesen: 147502# 11072 @  
Guten Abend,

ein Dienstbrief der deutschen Reichsbahn, Eisenbahnbauabteilung 3 Hochbau in Frankfurt am Main:



Der Brief an das örtliche Handwerksamt wurde am 7.3.1923 (PP 13) abgeschickt. Für die nötige Freimachung in Höhe von 40 Mark wurden 32 Werte der Dienstmarke D 31 verklebt. Die Marken wurden jeweils in 4er-Streifen getrennt, das ergab jeweils 5 Mark Frankaturwert und so erleichterte man sich bei solch "krummen" Werten das Zusammenstellen der Frankatur für die inzwischen doch schon in nennenswertem Umfang gestiegenen Portoerfordernisse.

Gruß Michael
 

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