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Thema: Österreich-Ungarn Monarchie - Marken und Belege 1899 bis November 1918
Das Thema hat 29 Beiträge:
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Cantus Am: 18.06.2022 22:43:03 Gelesen: 7967# 5 @  
Heute ein Einschreiben, gelaufen Oktober 1900 (mehr ist nicht zu erkennen) von Innsbruck nach Nürnberg.



Mi. 123, 127

Viele Grüße
Ingo
 
Jürgen Witkowski Am: 18.06.2022 23:38:24 Gelesen: 7961# 6 @  
@ Cantus [#5]

gelaufen Oktober 1900 (mehr ist nicht zu erkennen)

Hallo Ingo,

ich meine oben eine 5 zu erkennen, daraus ergäbe sich das Stempeldatum 5.10.00.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
Cantus Am: 19.06.2022 17:09:56 Gelesen: 7931# 7 @  
@ Jürgen Witkowski [#6]

Hallo Jürgen,

eine 5 ist möglich, aber 15 auch, deshalb wollte ich mich da nicht festlegen.

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 19.06.2022 18:50:52 Gelesen: 7924# 8 @  
Heute wiederum ein Brief mit der damaligen Freimarkenfrankatur. Da ich Lackstreifen auf den Marken nicht erkennen kann, habe ich die Marken als Mi. 69, 71 (3) bestimmt. Der Brief wurde am 22.6.1901 in Arco im Trentino aufgegeben und war an den Ritter von Kloeden in Nürnberg adressiert.

Beim Absender fällt die Kombination aus Buchhandel und Handel mit Galanteriewaren auf, was eigentlich nicht zusammenpasst, aber in Kurorten ist vielleicht so etwas nicht so außergewöhnlich.



Viele Grüße
Ingo
 
Jürgen Witkowski Am: 19.06.2022 21:39:18 Gelesen: 7905# 9 @  
@ Cantus [#7]

Hallo Ingo,

wenn es eine 15 wäre, hätte die 5 über der 0 gestanden. Da die 5 aber mittig über der 1 und der 0 steht, ist nach meiner Erfahrung vom 5. Oktober auszugehen.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
henrique Am: 22.11.2022 15:46:57 Gelesen: 7228# 10 @  
Einschreibbrief "WIENER BANK-VEREIN an Rheinische Kreditbank - Filiale Kaiserslautern"



Frankatur 10 Heller und 35 Heller (Ausgabe zum 60jährigen Regierungsjubiläum von Kaiser Franz-Joseph)

Marken mit Lochung WBV (Wiener Bank Verein) Stempel von 1916

Grüße
Henrique
 
Briefuhu Am: 13.01.2023 09:12:27 Gelesen: 6911# 11 @  
Postkarte mit Antwortteil als Drucksache vom 13.04.1904 von Buczacz (Butschatsch, heute Ukraine) damals K. u.K. Monachie nach Cöthen, frankiert mit 3 Heller Michel Nr. 86. Textinhalt ist ein Angebot über verschiedene Krebse.





Schönen Gruß
Sepp
 
henrique Am: 14.02.2023 13:08:42 Gelesen: 6718# 12 @  
Correspondenz-Karte / Ansichtskarte Bruneck in Tirol

mit Marke 10 Heller Nr 74



Von BRUNECK nach England am 10.8.1904 mit "ROST-ACHTECK-Stempel mit 4 Zeilen"

Grüße
Henrique
 
BANANA60 Am: 14.02.2023 15:25:39 Gelesen: 6709# 13 @  
Einschreiben vom 30.8.1915 von Abbazia (heute Opatija) nach Graz.

Marken der Kaiser-Franz-Joseph-Jubiläumsausgabe mit einem nicht häufigen Zensurstempel der K.u.k Zivilpostzensur in Abbazia.



Liebe Grüße
Harald
 
Briefuhu Am: 24.05.2023 08:33:44 Gelesen: 6300# 14 @  
Foto als eingeschriebene Postkarte vom 25.07.1916 von Spindelmühle nach Berlin, dort Ankunft am 27.07.1916, mit 70 Heller überfrankiert mit je 2 x Michel Nr. 181, 182 und 183 vom 01.05.1915, mit Zensurstempel von Briefzensur Prag.



Schönen Gruß
Sepp
 
volkimal Am: 20.11.2023 20:52:35 Gelesen: 5363# 15 @  
Hallo zusammen,

eine Postkarte aus der Zeit des Ersten Weltkriegs von Ungarn nach Deutschland:



Ich nehme an, dass es sich um die Postkarte P 47 handelt. In meinem alten Michel-Ganzsachenkatalog (Ausgabe1994/95) ist allerdings als Sprache nur kroatisch angegeben. Diese Karte ist aber eindeutig zweisprachig. Unten auf der Karte steht:

Oly külföldi államokkal való forgalomra, hova a levelezölap dija 10 fillér, külön 10 filléres levelezälapok szolgálnak. (ungarisch)
Za promet s onim inozemnim državama, za koje pristojba dopisnice iznaša 10 filira siuže posebne dopisnice po 10 filira. (Kroatisch)

Ubersetzt bedeutet es: Für den Verkehr mit dem Ausland, bei denen das Porto 10 fillér beträgt, werden spezielle Postkarten zu 10 fillér verwendet.

Da stellt sich mir die Frage, ob bei diesen Karten keine Zusatzporto aufgeklebt werden durfte.

Die Karte wurde entsprechen des zweisprachigen Zensurstempels Felulvizsgalva/Überprüft (Ungarisch/Deutsch) in Badapest kontrolliert.

Die Postkarte geht an
Walter Gaedke
Berlin-Pankow
Berlinerstrasse 23
Deutschland

Absender ist
Filipp Ringel
Krčedin Slawonien
Ungarn
7/2. 1916



Er schreibt:
Krčedin am 7/2. 1916
In menschlicher Liebe theile Ihnen
mit das Ihr Sohn Walter am 4/12
1915 zu uns ins Quartir kam und
mit uns lebte bis am 30/1.1916
ist er von uns fort wohin
war unbekannt. Kann sagen
das ich mit ihm sehr zufrieden
war, und er Gesund dick und
fett von hier weggegangen
ist
, nur mit dem Jahreswechsel
kam eine andere Dienstbote
und mein Weib liegt krank im bett
und ich bin jede zweite Woche
nicht zuhaus, da war die Ab-
wartung nicht so wie früher
Meine Kinder sind auch nicht
zuhaus, und da hat er gefehlt
in der Woche wie ??? unsere
Kinder fehlen H. Achtunsf
Filipp Ringel

Besonders nett finde ich den "fetten" Satz.

Viele Grüße
Volkmar
 
Attila Am: 20.11.2023 23:00:59 Gelesen: 5347# 16 @  
@ volkimal [#15]

Hallo Volkmar,

Dr. Simády Béla Katalog (1983), allgemeine Postkarte

5 fillér grün, ungarische Nr. 31
5 fillér grün, ungarisch-kroatisch zweisprachig Nr. 32
10 fillér rot, ungarische Nr. 33

Der Grundpreis hierfür ist der Stempel. Es könnte durch weitere Auszeichnungen ergänzt werden. Eil, Registriert usw.

Gruß
Attila
 
volkimal Am: 21.11.2023 12:46:20 Gelesen: 5311# 17 @  
@ Attila [#16]

Hallo Attila,

im Michel steht bei der Ausgabe von 1915/1916 mit dem Druckvermerk seitlich rechts:

5 fillér grün, ungarische Nr. 46
5 fillér grün, kroatisch Nr. 47
10 fillér rot, ungarisch/französisch Nr. 48

Zusätzlich gibt es Antwortkarten zu 5 fillér (beide Fälle)

Irgendwie passen die Kataloge nicht zusammen. Haben die Karten, den Du angegeben hast, ebenfalls das Ausgabedatum 1915/16 und den Druckvermerk seitlich rechts?

Viele Grüße
Volkmar
 
Attila Am: 21.11.2023 21:00:34 Gelesen: 5283# 18 @  
@ volkimal [#17]

Hallo Volkmar,

ohne Ausgabedatum und Druckvermerk (1913). Helleres Grün und mittleres Grün. Katalog Sim 31, 32.

Mit Jahreszahl und Druckbezeichnung (1915/1916). Ein tiefes, dunkleres Grün. Katalog Sim Nr. 34 (ung.), Nr. 35 (ung.-kroatisch).

Gruß
 
volkimal Am: 21.11.2023 21:22:43 Gelesen: 5278# 19 @  
@ Attila [#18]

Hallo Attila,

dann ist meine Karte die Nummer 35 im Dr. Simády Béla Katalog.

Viele Grüße
Volkmar
 
Cantus Am: 21.11.2023 22:42:26 Gelesen: 5262# 20 @  
Hallo ihr beiden,

nichts gegen die Belege und eure Unterhaltung dazu, aber ihr seid irgendwie im falschen Thema gelandet.

Die Überschrift hier lautet

Österreich-Ungarn Monarchie - Marken und Belege bis 1899 ,

mit dem Ersten Weltkrieg hat das nun wirklich nichts mehr zu tun.

Viele Grüße
Ingo
 
volkimal Am: 21.11.2023 23:18:46 Gelesen: 5253# 21 @  
@ Cantus [#20]

Hallo Ingo,

du hast natürlich recht. Eigentlich wollte ich das Thema "Thema: Österreich-Ungarn Monarchie - Marken und Belege 1899 bis November 1918" auswählen. Vielleicht kann Richard die Beiträge verschieben.

Viele Grüße
Volkmar

[Beiträge [#15] bis [#21] redaktionell in das gewünschte Thema verschoben]
 
volkimal Am: 10.12.2023 13:33:13 Gelesen: 5098# 22 @  
Hallo zusammen,

aus Bosnien und Herzegowina sind hier bisher keine Belege gezeigt worden, obwohl es auch seit 1878 zum Kaiserreich Österreich-Ungarn gehörte. Vorher war Bosnien und Herzegowina ein Teil des Osmanischen Reiches. Hier eine zweisprachige Postkarte vom 25.11.1902 aus Sarajevo nach Remscheid. Es ist vermutlich Postkarte P 7 (blaugrün). Die Postkarte P 8 wäre grasgrün.



Der Absender ersucht um die Zusendung einer Preisliste. Es fällt auf, dass auf der Postkarte keine Landesbezeichnung vorhanden ist. Im Michel ist dazu zu lesen: Wegen der innerhalb der Österreichisch-Ungarischen Monarchie herrschenden Sprachenstreitigkeiten wurde auf den bosnischen Marken bis 1905 jede Inschrift vermieden, um keiner Sprache und damit keiner Völkerschaft einen Vorrang zu geben.



Im Stempel ist angegeben „K. und K. Milit. Post“. Hierzu kann man im Michel-Ganzsachenkatalog lesen:

[i]Nach Beendigung des türkisch-russischen Krieges wurde Österreich die Verwaltung dieses ehemaligen türkischen Gebietes übertragen. Die ursprünglichen Feldpostämter im Sandschak Sarajewo wurden in KuK Militär-Postämter umgewandelt, verwendeten Stempel mit diesem Text und übernahmen mit 1. Juli 1879 auch den Postverkehr für den zivilen Bedarf.[/ui]

Viele Grüße
Volkmar
 
Regis Am: 15.04.2024 16:16:40 Gelesen: 4631# 23 @  
Heute ein Problemfall

Eine Ferldpostkarte vom 6. Januar 1915 Geprüft und freigegeben von der Feldpost 615 adressiert nach Trient, also innerhalb von Österreich. Absender ein Leutnant. Die Karte wurde in Trient nachtaxiert und mit Porto 10 Heller quittiert.



Meine Frage - warum Porto, da Feldpost gebührenfrei war - oder galt dies nur für Mannschaftsgrade ?

Vielleicht kennt jemand die Lösung ?

Alles Gute Dietrich
 
BANANA60 Am: 15.04.2024 16:56:29 Gelesen: 4626# 24 @  
@ Regis [#23]

Jedenfalls hat das FPA 615 im Jänner 1915 noch nicht existiert. Das war in Tirol - die 55. Gebirgsbrigade und dieses PA gab es von 5/1915 bis 9/1916. Wird wohl 6.1.1916 sein.

Auf der Karte ist nur ein Zensurstempel und kein Einheits- und kein Feldpoststempel abgeschlagen. Das heißt die Voraussetzung für die Portofreiheit war nicht gegeben.

Es wurden beim Empfänger 10 Heller Nachporto eingehoben. Doppeltes fehlendes Porto.

Liebe Grüße
Harald
 
Regis Am: 15.04.2024 19:41:31 Gelesen: 4609# 25 @  
@ BANANA60 [#24]

Vielen Dank, damit ist alles klar. 1915 oder 1916 war kaum unterscheidbar und da der Text italienisch ist, war darüber auch keine Deutung möglich.

Alles Gute Dietrich
 
Briefuhu Am: 03.09.2025 08:44:03 Gelesen: 2050# 26 @  
R-Brief vom 29.04.1916 von Schönbrunn bei Policka (heute Tschechien) nach Maastrich/Niederlande, dort Ankunft 02.06.1916, frankiert mit 2x Michel Nr. 147 gesamt 50 Heller, 25 Brief und 25 Einschreiben. Zensurstempel und Papiersiegel von Zensurstelle Prag und roter Dreieckstempel Zensur Wien.



Schönen Gruß
Sepp
 
volkimal Am: 02.11.2025 22:32:00 Gelesen: 1601# 27 @  
Hallo zusammen,

ein Kartenbrief aus Markausch über Klein-Schwadowitz nach Regensburg. Heute liegen beide ersten Orte in Tschechien und haben die Namen Markoušovice bzw. Malé Svatoňovice. Sie sind ca. 5 km voneinander entfernt. Leider hat jemand mehrere Zettel oder Briefmarken-Randstücke auf den Kartenbrief geklebt.





Der Stempel von Markausch vom 07.03.1890 hat einen Durchmesser von 19 mm. Je nach Definition zählt er noch zu den Fingerhutstempeln oder auch nicht. Der Stempel aus Klein Schwadowitz vom selben Tag ist zweisprachig Deutsch/Tschechisch.



Der Brief kam einen Tag später am 08.03.1890 in Regensburg an. Leider sind sowohl der Ankunftsstempel als auch der Briefträgerstempel nicht vollständig abgeschlagen bzw. zu sehen.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 22.02.2026 22:05:57 Gelesen: 761# 28 @  
Hallo zusammen,

eine zweisprachige Postkarte Deutsch/Böhmisch (Tschechisch) mit zwei zweisprachigen Stempeln Deutsch/Böhmisch.:





Die Karte wurde am 26.08.1897 in Katusitz, dem heutigen Katusice aufgegeben. Damals gehörte der Ort zu Österreich, heute liegt er in Tschechien.
Laut Ritter hatte der Ort 1905 nur 511 Einwohner.

Das Ziel der Karte war das ca. 13 km entfernte Jungbunzlau (Tschechisch Mladá Boleslav). Leider sind die Ortsnamen kaum zu erkennen.

Viele Grüße
Volkmar
 
Briefuhu Am: 17.03.2026 15:02:42 Gelesen: 472# 29 @  
Brief vom 23.09.1917 von Budapest nach Wien, frankiert mit 15 Filler, Michel Nr. 209. Empfänger war das bekannte Markenhaus Rudolf Friedl.



Schönen Gruß
Sepp
 

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