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Thema: Briefe ausländischer Banken
Das Thema hat 527 Beiträge:
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zockerpeppi Am: 18.10.2012 20:31:31 Gelesen: 225826# 53 @  
Ein Kollege hat mich auf euren Thread aufmerksam gemacht. Ich würde mich euch gerne anschließen. Bankenpost ist nun mein Sammelgebiet! Allerdings bin ich speziell auf Luxemburg fixiert. Da aber die Mutterhäuser fast alle ausländischer Herkunft sind, ist meine Sammlung schlussendlich international.

Hier nun ein Brief von der Banque d’Athènes Salonique an die Banque de l‘ Union parisienne Paris, abgestempelt am 23.5.1916, versehen mit einem Zensurstreifen der Militärpost Kontrollstelle (Armée d‘Orient). Bezug auf Luxemburg: die UP hatte sich gleich nach dem 1. Weltkrieg in einer Luxemburger Bank eingekauft.



Beste Grüße
Zockerpeppi
 
Cantus Am: 18.10.2012 23:17:29 Gelesen: 225803# 54 @  
@ zockerpeppi [#53]

Hallo,

willkommen im Club. Bei Luxemburg muss ich gegenwärtig leider noch passen, aber auch die Banken anderer Länder haben manch reizvollen Brief vorzuweisen.

Von mir heute ein Brief der HOLLANDSCHE BANK-UNIE in Rotterdam, gelaufen als Einschreiben mit Absenderfreistempel am 25.1.1963 von Rotterdam nach Montreal. Interessant finde ich hierbei, dass die Bank offensichtlich berechtigt war, eigene R-Zettel zu verwenden. Rückseitig findet sich eine Verschlussvignette, die den Einflussbereich der Bank zeigen soll.



Viele Grüße
Ingo
 
steppenwolf Am: 19.10.2012 00:09:44 Gelesen: 225799# 55 @  
Ein Beleg der Banco Nacional de Nicaragua, Inc.

Marken mit diversen Überdrucken.


 
zockerpeppi Am: 19.10.2012 17:37:11 Gelesen: 225766# 56 @  
@ Cantus [#54]

In Luxemburg verhält es sich ähnlich mit den R Zetteln. Größere Firmen so auch manche Bank hatten personalisierte Zettel. Diese kennzeichnen sich aber nicht durch den Namen aus sondern durch einen von der Post zugeteilten Buchstaben.

Für euch ist Luxemburg ja Ausland, also kann ich ein Beispiel zeigen:

Internationale Bank (Banque Internationale) = A bzw a

BIL / IBL oder kurz nur Interbank genannt wurde 1856 gegründet. Hauptinvestoren: Einige Kölner Bankiers und Geschäftsleute.



Bank to Bank, Luxemburg nach Frankreich, 3.10.1932

bis bald
Zockerpeppi
 
Richard Am: 21.10.2012 08:22:58 Gelesen: 225703# 57 @  
@ Cantus [#46]

Hallo Ingo,

im Buch "Geschichte des Finanzplatzes München" von Markus A. Denzel wird auf Seite 61 über die Gründung einer Privatbank in München berichtet, an der ein Altmann beteiligt war. [1]

Mehr als mager, was ich dazu beitragen kann.

Schöne Grüsse, Richard

[1] http://books.google.de/books?id=xJkw-w5qbQgC&pg=PA290&lpg=PA290&dq=bankhaus+altmann&source=bl&ots=RsaMToYAyy&sig=RkxoPxG-bbz3-jIffA9LBtbYPc0&hl=de&sa=X&ei=TLp6UMPaLMjQ4QS2poCgDw&sqi=2&ved=0CDMQ6AEwBA#v=onepage&q=bankhaus%20altmann&f=false
 
Cantus Am: 21.10.2012 11:39:29 Gelesen: 225683# 58 @  
@ Richard [#57]

Hallo Richard,

vielen Dank für deine Recherche. Ich habe noch ein wenig herumgesucht, aber auch keine weiteren Informationen gefunden. Vielleicht können hier Wiener Bekannte weiterhelfen, zumindest, was Hinweise auf weitere Informationsquellen angeht. Mal sehen, was sich machen lässt.

Besten Dank und einen schönen Sonntag.

Ingo
 
zockerpeppi Am: 21.10.2012 17:48:58 Gelesen: 225651# 59 @  
Luxemburgs Banken während des 2 Weltkrieges: 1940–1944. Daraus wird wohl einmal ein 1 Rahmen Exponat. Heute aber nur kurz fürs Forum!

Der Besatzer hat sich unserer Geld- und Kreditinstitute angenommen. Ausländische Banken wurden einfach aufgelöst und ihr Geschäfte auf die wenigen verbleibenden, vom Reich geduldeten Banken verteilt. Deutsche Banken wurden angesiedelt. Luxemburgs Caisse d’épargne (Sparkasse) wurde nach deutschem Modell neu gegliedert: Die Stadtsparkasse Luxemburg und 3 regionale Kreissparkassen Diekirch, Esch-Alzig und Grevenmacher.

Hier nun einige Umschläge aus besagter Zeit:

> die Stadtsparkasse Luxemburg, der Umschlag hat etwas gelitten aber es ist der einzige in dieser Form den ich besitze.

> die Sparkasse Ettelbrück, Hauptzweigstelle der Kreissparkasse Diekirch

> die Kreissparkassen Grevenmacher und Esch-Alzig




sonnige Grüße
 
zockerpeppi Am: 24.10.2012 21:00:24 Gelesen: 225507# 60 @  
Der Brief datiert am 18.8.1874 vom Crédit Agricole CA, agence de Toulouse an den CA in Bergerac, frankiert mit einer Ceres Marke von 25centimes. Portostufe vom 1.9.1874 für die Gewichtsklasse bis 10gr.

Dieser Brief, durch Zufall entdeckt, war der Anlass für mich eine Bankensammlung zu starten.



Habe mir Mühe mit dem Scan gegeben.

mit besten Grüßen
 
Cantus Am: 24.10.2012 23:07:20 Gelesen: 225495# 61 @  
@ zockerpeppi [#60]

Hallo,

ein sehr schöner Bankbrief, den ich aber leider nicht entsprechend erwidern kann. Entgegen meiner Annahme habe ich bisher keinen einzigen Crédit Agricole-Brief, dafür mehrere der Crédit Lyonnais. Ich habe aber etwas anderes Feines gefunden.

Beim ersten flüchtigen Durchblättern von Dublettenangeboten scheint dieser Brief nichts Besonderes zu sein, aber bei genauerem Hinschauen entdeckt man links oben einen eigenen Bank-Poststempel. Und der Blick ins Innere des Poststückes bestätigt dann die Annahme, dass es sich hierbei um einen Bankbrief handelt.

Der Brief lief am 24.3.1898 von Vervins nach Brunehamel; beide Orte liegen im Département Aisne. Die Frankatur wird durch eine Marke zu 30 Centimes in braun, Type Sage Variante II, Mi. 64 II, abgedeckt.







Viele Grüße
Ingo
 
chuck193 Am: 24.10.2012 23:38:10 Gelesen: 225490# 62 @  
Hallo die Sammlerschaft,

hier ein Brief von meiner Bank in Armstrong, B.C., Canada. Der Brief ist für mich leider nichts besonderes, da ich so etwas nie gesammelt habe. Es passt aber in dieses Thema.

Schöne Grüsse,
Chuck


 
Cantus Am: 25.10.2012 09:42:39 Gelesen: 225451# 63 @  
@ chuck193 [#62]

Hallo chuck,

nett, wieder einmal etwas von dir zu hören: Brauchst du wieder ein paar Stempel?

Schön, dass du einen kanadischen Bankbrief eingestellt hast. In der Richtung gibt es bei mir gar nichts und ich denke, andere haben möglicherweise Bankbriefe der USA, aber von Kanada wohl eher nicht.

Viele Grüße
Ingo
 
chuck193 Am: 25.10.2012 15:33:57 Gelesen: 225434# 64 @  
@ Cantus [#63]

Hi Ingo,

gut, dass Dir der Brief gefallen hat, wie gesagt gehen diese Art Briefe meistens zum Recycling. Manchmal hatten wir auch Briefe von der CIBC, Canadien Imperial Bank of Commerce, und der Royal Bank. Die sind aber schon lange weg. Wegen den Stempeln, na ja für Hindenburg und Germania suche ich immer verschiedene, mit mindestens lesbarem Datum, die sind aber nur für meine Jahreszusammenstelllung, also billig. Das mache ich nur, wenn von einer Serie eine Menge Doppelte zur Hand sind. Es kommt da nur drauf an, wie die Farben sich über die Jahre ändern.

Schöne Grüsse,
Chuck
 
zockerpeppi Am: 25.10.2012 21:06:21 Gelesen: 225409# 65 @  
Kanada,

da hätte ich ein Einschreiben. Habe ich irgendwann gekauft weil ich dachte ich müsste über Luxemburg hinaus.



Crédit Agricole ist auch bei mir ein Einzelstück. CA Luxemburg konnte ich noch keinen Umschlag finden.

bis bald
Lulu
 
zockerpeppi Am: 25.10.2012 21:32:58 Gelesen: 225403# 66 @  
Luxemburg - Kanada

Ein schlichter Umschlag. Nur heute Luxemburger Bankenpost ins Ausland wieder finden ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Aber manchmal hat man Glück.


 
Pommes Am: 25.10.2012 22:47:53 Gelesen: 225391# 67 @  
@ zockerpeppi [#66]

fast ein Ding der Unmöglichkeit

Deine Bemerkung bezieht sich sicher darauf, dass man Belege von Bank zu Bank (im Ausland) kaum mehr findet.

Aber der Stempel gehört dann auch in die Datenbank: http://www.philastempel.de.

Wenn ich Dein Sammelgebiet richtig verstanden habe, sicher ein nicht oft zu findender Beleg von Bank zu Bank (im Ausland).

Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
 
T1000er Am: 26.10.2012 18:32:32 Gelesen: 225358# 68 @  
Hätte hier noch einen R-Brief der Bank Leumi aus Israel.

Da die Anschrift komplett in hebräisch geschrieben ist, handelt es sich wohl um einen Brief aus dem Inlandsverkehr.



DIMONA, 12.01.1999

Bei der verwendeten Frankiermaschine handelt es sich um eine Pitney Bowes Maschine der Serie 6900. Die Serial-Nr. 4191 findet sich rechts unten im Wertrahmen wieder.

Wenn ein Mitleser hier die Hebräische Sprache/Schrift beherrscht, wäre es sehr nett mal kurz den Text des Werbeklischee und der Anschrift zu übersetzen!
Besten Dank im voraus!

Gruß,
T1000er
 
zockerpeppi Am: 26.10.2012 19:52:11 Gelesen: 225349# 69 @  
@ Pommes [#67]

In der Tat,

Luxemburg-Inland für die größeren Banken, kein Problem, hier besitze ich eine Fülle von Belegen ob nun an Private, Firmen oder Banken.

Luxemburg Großregion also Frankreich-Belgien-Deutschland, geht auch noch. Ist aber schon knifflig, jedenfalls Vorort Briefe nach Übersee da wird es wirklich schwierig! Ich habe nur noch 2 nach Indien und in die USA. Unser Markt ist halt recht klein. Ich konnte meine Sammlung nur dank Internet ausbauen.



In diesem Falle ist die Bank auf den ersten Blick nicht zu ergründen. Durch den personalisierten R-Klebezettel aber kann ich den Brief der Banque Générale zuordnen: Z = BGL. Der Stempel ist allerdings ein gängiges Modell.

Lulu
 
Pommes Am: 26.10.2012 22:17:54 Gelesen: 225326# 70 @  
@ zockerpeppi [#66] und [#69]

Danke für die Erklärung. Für dieses thematische Sammelgebiet ist es sicher schwer Belege aus Übersee zu bekommen, Respekt und danke fürs zeigen.

Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
 
Rore Am: 26.10.2012 23:43:35 Gelesen: 225314# 71 @  
Ich denke, diese beiden Belege gehören nicht direkt hier hin, zeige diese trotzdem. Belege Belgischer Banken, die mit Eisenbahn Paket Marken frankiert wurden.

Gruß
Rore


 
zockerpeppi Am: 27.10.2012 22:45:10 Gelesen: 225278# 72 @  
@ Cantus [#61]

Dein Brief aus Vervins hat auch mir sehr gefallen. Hier nun ein Faltbrief an die Duflot Brüder, Bankiers in Vervins. Absender Comptoir d’escompte Paris. Und ich habe noch einen zweiten CA Brief gefunden, denn dann aber später.



Schönen Samstag Abend noch.
 
steppenwolf Am: 29.10.2012 18:53:32 Gelesen: 225224# 73 @  
Brief der Jokohama Specie Bank Ltd. Osaka Japan an eine Wiener Adresse. Die Marken sind mit Bank Perfin. Stempel 14.10.29.


 
zockerpeppi Am: 29.10.2012 21:27:38 Gelesen: 225198# 74 @  
Heute einmal kein Brief im Anhang, sondern der Link zu meinem ersten Exponat in der Sparte offene Klasse. Es handelt sich allerdings nicht um eine reine Bankensammlung, sondern vielmehr um die Biographie eines Luxemburger Bankiers der 1834 nach Paris übergesiedelt ist. Bankbelege gibt es aber verteilt über das ganze Exponat. Allerdings muss man sich ein wenig im französischen und luxemburgischen Bankensektor des 19. Jahrhunderts auskennen, um solche zu erkennen. Es ist mir gestern aufgefallen, dass ich vor allem die Luxemburger Briefe nicht immer als Bankbriefe ausgewiesen habe.

http://www.phila-dudelange.lu/index.php?option=com_content&view=article&id=299%3Ajean-pierre-pescatore-deutsch&catid=98%3Aexponate&Itemid=121&lang=de

4 Rahmen zu je 15 Blatt

mit besten Grüßen
Lulu
 
Cantus Am: 01.11.2012 00:41:39 Gelesen: 225125# 75 @  
@ zockerpeppi [#74]

Hallo,

ich habe die Abende im Hotelzimmer genutzt und meine ausländischen Bankbriefe sortiert, und dabei ist mir ein Bankbrief aus Luxemburg in die Hände gefallen, gelaufen mit Postfreistempel am 23.1.1963 von Luxemburg nach Montreal, jedoch nicht an die Royal Bank of Canada, sondern an die Bank of Montreal.

Bei Interesse können wir gerne tauschen gegen irgend einen anderen Bankbrief aus Luxemburg; ich muss aber darauf hinweisen, dass der von mir gezeigte Brief dreiseitig geöffnet ist.



Viele Grüße
Ingo
 
zockerpeppi Am: 01.11.2012 17:13:57 Gelesen: 225099# 76 @  
@ Cantus [#75]

Schleppst du immer deine ganze Sammlung mit, wenn du auf Reisen bist?

Tauschen ist ok. Ich schicke dir gleich zwei, denn auf einem Bein steht es sich schlecht. Ich hab‘s zwar nicht so mit Stempeln, aber Dank Handbuch müsste ich das irgendwie hinkriegen, damit du die Belege auch richtig beschriften kannst:

1. Banque Internationale 9.3.60. Absenderfreistempel Typ Hasler, N° 142 (BIL) mit Werbeklischee 100 Jahre BIL 1856-1956.
Portostufe Inland 2.50fr bis 50g gültig vom 15.7.1958-15.9.1963



2. Banque Générale 14.5.70, Karte mit den Wechselkursen.
Absenderfreistempel Typ Pitney Bowes, PB 526 = BGL.
Portostufe Inland Drucksachen bis 20gr 0.50fr gültig vom 1.1.1966-1.7.1971



Wenn das ok ist, bleibt nur noch Adressenaustausch.

bis bald.
Lulu
 
Cantus Am: 01.11.2012 21:14:41 Gelesen: 225074# 77 @  
@ zockerpeppi [#76]

Hallo,

meine Alben mit den ausländischen Bankbriefen sind nur ein kleiner Teil meiner Sammlung, und da wir nur Gepäck für drei Tage brauchten, war eben auch für diese Alben noch Platz. Und in einer Urlaubsregion, die philatelistisch gesehen fast eine Wüste ist, muss man sich eben von daheim ein wenig Beschäftigungsmaterial mitnehmen. Für die Sortierung der deutschen Bankbriefe würde ich da schon erheblich mehr Zeit benötigen, aber das ist ein ganz anderes Thema.

Meine E-Mail ist hinterlegt. Schick mir deine Anschrift, dann geht der Beleg auf Reisen. Und im Tausch reicht es mir völlig aus, wenn ich nur den oberen der beiden gezeigten Umschläge bekomme. Ich sortiere diese Umschläge übrigens nicht nach den Stempeln, sondern innerhalb der einzelnen Staaten nach dem Namen des jeweiligen Bankinstitutes. Dabei ist es egal, ob es sich um eine einheimische oder ausländische Dépendance des jeweiligen Bankinstitutes handelt; also z.B. ein Umschlag der Deutschen Bank mit Handelsplatz in Japan läuft bei mir immer noch unter der Überschrift "Deutsche Banken".

Viele Grüße
Ingo
 

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