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Thema: Postautomation - Fluoreszenz und Codierungen
Das Thema hat 182 Beiträge:
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Carolina Pegleg Am: 19.05.2008 20:11:05 Gelesen: 246938# 58 @  
@ reichswolf [#57]

Zitat "Leider bekomme ich keinen Scan hin, auf dem die Codierung zu sehen ist, weshalb ich auch kein Bild anhänge."

Das geht mir genauso. Hat irgendjemand einen Tipp, wie man Belege mit weiss/gelblichen Fluor-Balken einscannen kann, so dass sie sichtbar werden bzw. bleiben ?
 
Jürgen Witkowski Am: 19.05.2008 21:19:43 Gelesen: 246930# 59 @  
@ Carolina Pegleg [#58]

Ich gebe zu, es ist recht schwierig, weisse Flour-Codierungen sichtbar zu machen. Man kann es aber zumindest ansatzweise schaffen.

Bild 1 zeigt den Orginal-Scan mit 200 DPI einer weissen Codierung. Bild 2 Gamma nach links und Kontrast nach links. Bild 3 Farbumkehr. Man muss ein wenig probieren, zunächst Gamma, danach den Kontrast optimieren.



Mit leicht gelblichen Codierungen geht es etwas leichter, aber nach dem gleichen Prinzip.


Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
Stefan Am: 19.05.2008 21:31:30 Gelesen: 246928# 60 @  
@ Carolina Pegleg [#58] und @ Concordia CA [#50]

ich habe mir einmal den Scan von Concordia CA aus Beitrag 50 geschnappt und mittels Farbbearbeitungsprogramm etwas an der Farbe herumgespielt:



und



Gruß
Pete
 
Henry Am: 26.05.2008 21:19:52 Gelesen: 246877# 61 @  
@ Concordia CA [#52]

Hallo Concordia CA,

die Codierung ist auf dem Beleg, weil es sich um einen Rückschein handelt, der mit Hilfe dieser Codierung an den Absender zurückgeleitet wurde. Denke ich mal.

Leider habe ich von der ARGE Briefpostautomation die bestellten Broschüren bis dato noch nicht erhalten. Somit kann ich vorläufig nur mit meinem eingeschränkten Wissen Schlüsse ziehen.

Gruß
Henry
 
Jürgen Witkowski Am: 26.05.2008 21:49:01 Gelesen: 246873# 62 @  
@ Henry [#61]

Gab es denn in der DDR ein ähnliches Kodierungsverfahren wie in Westdeutschland? Ansonsten müsste der Beleg zwischen Ost-Berlin und Kairo ja von der Bundespost die Kodierung erhalten habe.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
Stefan Am: 27.05.2008 17:26:58 Gelesen: 246858# 63 @  
@ Concordia CA [#62]

>>Ansonsten müsste der Beleg zwischen Ost-Berlin und Kairo ja von der Bundespost die Kodierung erhalten habe.<<

Mir ist kein Codierungssystem aus der DDR bekannt. Auf mich macht es so den Eindruck, als sei die Zuleitung der Karte von Kairo nach Ostberlin via Bundesrepublik erfolgt.

Damit stellt sich natürlich die Frage, wie der internationale Austausch der Postsendungen zwischen DDR bzw. BRD und dem Ausland erfolgte.

Gruß
Pete
 
duphil Am: 27.05.2008 17:45:53 Gelesen: 246855# 64 @  
@ Pete [#63]

Ich habe mir den Beleg auch angesehen und denke da an einen ganz normalen Irrläufer. Der Rückschein wird wohl von Kairo aus in das "falsche" Berlin geschickt worden sein.

Von dort ist der Beleg nach Durchlaufen der Codiermaschine dann in das "richtige" Berlin gesandt worden.

Dazu kommt noch, dass der Rückschein wohl auf dem Seeweg zurückgeschickt worden ist. Der Empfänger in Ägypten hat den Rückschein am 16.09.1979 zurückgeschickt. Der Eingangsstempel des Empfängers zeigt den 14.08.1979.

Der Rückweg dauerte also fast genau einen Monat. Da ist für mich als Ankunfthafen Hamburg wesentlich wahrscheinlicher als Rostock.

Aber auch hier gilt: Alles Spekulation.

Mit freundlichen Gruß
Peter
 
Henry Am: 27.05.2008 18:54:14 Gelesen: 246846# 65 @  
@ Concordia CA [#62]
@ Pete [#63]
@ duphil [#64]

Nach euren Anmerkungen, die mit weit mehr Scharfblick als mein Beitrag versehen sind, habe ich mir den Beleg nochmals genau angeschaut - und jetzt weiß ich auch nicht mehr, ob ich meine aufkommenden Zweifel äußern soll.

Mir kommt jetzt komisch vor, dass auf dem Rückschein die entsprechenden Stempel fehlen, die lt. Aufdruck anzubringen wären und auch die Unterschrift des Postlers rechts unten auf der Empfängerseite nicht vorhanden ist. Könnte es sein, dass der Beleg überhaupt nicht gelaufen ist, sondern als "Attrappe" für eine Werbe- oder Versuchsstempelung benutzt wurde?

Codierverfahren in der DDR kenne ich nicht, zumindest nicht die Matrixcodierung.

mit fragenden Grüßen
Henry
 
reichswolf Am: 29.05.2008 12:05:09 Gelesen: 246810# 66 @  
Heute kann ich euch eine kleine Besonderheit zeigen, die erst gestern in meine Heimatsammlung gekommen ist. Die Karte vom 06.02.1984 dokumentiert nämlich den ersten Tag des Probelaufes der damals brandneuen Stempel-, Codier- und Briefverteilanlage (BVA) der Briefabgangsstelle des Postamtes Aachen 1.

Die BVA konnte Sendungen im C6-Format stempeln, den die Postleitzahl enthaltenden Code aufbringen und die Sendungen dann nach PLZ sortieren. Allerdings ging dies nur bei maschinengeschriebenen oder gedruckten Anschriften vollautomatisch.

Der Scan ist leider nicht ganz farbecht, da ich mit Farbe und Gamma-Korrektur spielen mußte, um den Code sichtbar zu machen.

Beste Grüße,
Christoph


 
Carolina Pegleg Am: 01.06.2008 20:10:36 Gelesen: 246773# 67 @  
Leider bin ich immer noch nicht in der Lage Bilder von Codierungen in phosphoriszierender Farbe zu zeigen. Ich brauche ein professionelleres Scannerprogramm. Ich benutze den Windows Scanner-Wizard. Das ist ein sehr simples Programm und da gibt es keine Einstellungen für "Gamma" oder Farbumkehr etc.

Die Beiträge zur Decodierung von Matrixcodierungen fand ich sehr interessant. Ich habe z. B. auch Belege aus Südafrika mit dieser Codierung und da ist das Decodierungssystem ganz genauso. Ich kann mir schon vorstellen, dass es für diese Maschinen weltweit nur eine handvoll Hersteller gibt, und die verschiedenen Postverwaltungen sich daher jeweils nur unter wenigen Konkurrenzprodukten entscheiden können bzw. müssen.

Da ja in diesem Thema bereits verschiedene Codierungen der USA vorgestellt wurden, möchte ich auch den Decodierungsschlüssel dazu präsentieren. Das Aussehen der Codierung ist ganz anders als das der Matrix-Codierungen, die Decodierung ist aber nicht unähnlich.

Vorab: Es gibt in den USA generell fünfstellige Postleitzahlen, genannt ZIP-Codes (ZIP = zone improvement plan). Daneben gibt es auch neun- und sogar elfstellige ZIP-Codes, mit denen insbesondere Geschäftspost innerhalb eines ZIP-Sektor noch zielgenauer zugeordnet werden kann.

Das folgende Beispiel -- Ergebnis einer nachmittäglichen Bastelstunde meinerseits -- legt eine fünfstellige Postleitzahl zu Grunde. Wie bei den Matrix-Codierungen wird bei den typischen Codierungen der USA, die aus einem "Streifen" längerer und kürzerer Balken bestehen, die Postleitzahl codiert:



Der erste und letzte, stets lange Balken markieren den Beginn und das Ende der Codierung und spielen für die Decodierung keine Rolle.



Im nächsten Schritt müssen die Balken in Gruppen zu je fünf Balken untergliedert werden. Je nachdem ob eine fünf oder neunstellige Postleitzahl codiert ist, gibt es 5 oder 9 Gruppen zu je fünf Balken. Jede Fünfergruppe repräsentiert eine Nummer des ZIP Codes:



In jeder Fünfergruppe gibt es exakt zwei lange und drei kurze Balken. Die kurzen Balken sind lediglich Platzhalter und spielen bei der Decodierung keine Rolle:



Jeder Balken steht von links nach rechts für eine Zahl: 7, 4, 2, 1, oder 0. Die Summe der beiden langen Balken repräsentiert die Ziffer des ZIP-Codes:



Da immer der Zahlenwert von zwei Balken addiert wird, gibt es mathematisch keine "0." Daher steht per Definition die Summe "11" (=7+4) für eine Ziffer 0 im ZIP-Code:



Das Beispiel lautet also "20560":



Ob auch andere Länder diese Form der Codierung verwenden, weiss ich nicht. Es wäre aber sich einmal der Suche wert, ob auch andere, ähnlich aussehende Codierungen aus langen und niedrigen Balken mit diesem Schlüssel geknackt werden können.
 
AfriKiwi Am: 02.06.2008 00:02:44 Gelesen: 246753# 68 @  
@ Carolina Pegleg [#67]

Hallo C.P.,

dank Deiner Hinweise kann man dieses bestätigen auf gezeigtem Brief von Sambia nach Südafrika.

Als Hilfe stand schon die Nummer zur linken Seite.

Die Nummer selbst 173 oder 0173 oder sonst bleibt mir noch ein Rätsel.

Auf Basis 7-4-2-1-0 (7&4=0)

I||iii----||iii----iii||----|iii|----ii||i----||iii----||iii----||iii----||iii----||iii----||iii----|iiI
---0-----0-----1-----7--------21------0------0------0-----0------0-----0-----0--



Erich


 
Carolina Pegleg Am: 02.06.2008 00:32:32 Gelesen: 246749# 69 @  
@ AfriKiwi [#68]

Prima. Das Decodierungsschema passt also nicht nur auf die USA, sondern auch auf andere Laender.

Die Postleitzahl auf dem Brief ist offenbar "1240" was natuerlich mit "0173" nicht zusammenpasst. Bist Du Dir sicher, dass es sich um eine suedafrikanische Codierung handelt? Der Brief kommt ja aus Sambia.

Concordia CA zeigt in Beitrag [#21] und [#48] zwei Briefe mit amerikanischer Codierung nach Deutschland. Da haben die Amerikaner auch nicht die deutsche Postleitzahl codiert. Ich habe mal gemaess Schema entziffert und beide Briefe aus den Beitraegen 21 und 48 sind mit 0-0-1-4-9-0-0-0-xxx codiert. Ich vermute daher "messerscharf," dass "149" die amerikanische Codierung fuer Deutschland ist. Wer einen Beleg aus den USA nach Deutschland mit ganz oder teilweiser Label-Frankatur hat, kann da auch mal schauen, ob es Hinweise auf die "149" als postinterne Kennziffer fuer die Destination Deutschland gibt.

Was ich sagen will, die "0173" mag die sambische Codierung fuer automatische Sortierung der Post nach Suedafrika sein. Waere das moeglich?
 
AfriKiwi Am: 02.06.2008 02:32:29 Gelesen: 246739# 70 @  
@ Carolina Pegleg [#69]

>>Was ich sagen will, die "0173" mag die sambische Codierung fuer automatische Sortierung der Post nach Suedafrika sein. Waere das moeglich?<<

Nanu gewiß, Beitrag [#38] in diesem Thema bestätigt das mit einem Brief von Benin. Also 0173 war die Internationale Codierung für Südafrika in dieser Zeit.

Mit Deiner Hilfe hätte ich es auch nicht geschnappt. :)

Erich

Nun zwei Briefe von Manzini Swaziland mit verschiedener Codierung unter -M-. Gleiche Poststufe und Adresse.




 
Jürgen Witkowski Am: 20.07.2008 11:34:28 Gelesen: 246513# 71 @  
Codierung bei Großbriefen

Die Codierung von Großbriefen bereitet wegen der für Maschinen schwierigen Formaterkennung, aber auch wegen der häufig unebenen Oberflächen und der ungeeigneten Papierfarben erhebliche Probleme. In einigen Ländern behilft man sich daher mit Labeln.

In Österreich scheint man für bestimmte Sendungen einen Weg gefunden zu haben, mittels Tintenstrahltechnik zu arbeiten, wie dieser aktuelle Brief zeigt, der von Wien nach Düsseldorf gelaufen ist.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
TomWolf_de Am: 07.08.2008 16:01:36 Gelesen: 246380# 72 @  
@ Concordia CA [#44]

Hallo Jürgen.

Beim durchstöbern der Philaseiten bin ich auf dieses Thema gestossen und habe Deine IVA-Belege entdeckt. Vielen Dank fürs zeigen, denn dadurch habe ich mich erinnert, daß ich in meiner Heimatsammlung ebenfalls einen solchen Beleg habe!

Nun hat es mich doch gereizt, endlich die Codierung zu enträtseln, und das ist mir zum Glück nun auch gelungen. Geholfen hat mir hierbei die schöne Erläuterung der Matrix-Codierung in diesem Thread.

Jetzt ergeben sich trotzdem Fragen, ich hoffe Ihr könnt mir diese beantworten:

Ich habe festgestellt, daß die PLZ fünfstellig codiert ist. Der Brief von Jürgen mit der PLZ 1000 wurde mit 91000 codiert, der Brief nach Zeven mit PLZ 2148 wurde mit 52148 codiert, und mein Beleg mit der PLZ 7300 wurde mit 07300 codiert.

Die 9 vor der Berliner PLZ verstehe ich schon mal nicht, am meisten wundert mich aber die 5 vor der PLZ 2148. Kennt jemand die genauen Hintergründe?

Danke schon mal im voraus!

Gruß
Thomas
 
Jürgen Witkowski Am: 08.08.2008 22:59:16 Gelesen: 246344# 73 @  
@ TomWolf_de [#72]

Hallo Thomas,

für die Bedeutung der ersten Ziffer habe ich auch keine Erklärung. Da wird uns wohl nur Henry weiter helfen können, der bestimmt bald wieder reinschaut.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
Henry Am: 22.08.2008 17:54:00 Gelesen: 246259# 74 @  
@ Concordia CA [#73]

Da bin ich wieder nach meiner Urlaubsabwesenheit.

Zu den Ziffern kann ich leider derzeit nichts sagen, weil mich die ARGE Briefpostautomation bisher mit der Lieferung der bestellten Schriften schmählich im Stich ließ. Ich werde dort jetzt mal höflich reklamieren und melde mich, wenn sich was tut. Die Fragen beobachte ich natürlich weiterhin.

Mit philatelistischem Gruß
Henry
 
Jürgen Witkowski Am: 28.08.2008 20:53:00 Gelesen: 246188# 75 @  
Im Postamt Pforzheim 1 hatte die deutsche Post ab 1965 ihren regulären ersten Routineeinsatz mit über Förderbänder verbundenen Codier- und Verteilanlagen. Diese Anlagen wurden permanent weiter entwickelt und verbessert.

Vom 15.11.76 stammt diese Ganzsachen-Postkarte, MiNr. P 117, mit schwarzer Codierung.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
Postkarte Am: 15.09.2008 18:47:27 Gelesen: 246047# 76 @  
@ Concordia CA [#52]

Hallo Concordia CA gen. Jürgen,

zu dem von Ihnen am 16.05.08 gezeigten Beleg (seit gestern in meinem Besitz) habe ich folgende Erklärung.

Der Beleg ist echt gelaufen. Die Briefverteilanlage war im Postamt 11 in W.-Berlin aufgestellt. Die Matrix2-Codierung ist in Phosphoreszenz-Farbe aufgedruckt. Der Rückschein ist am Codierplatz 20 mit dem entsprechenden Platzkennzeichen (PKZ) beschriftet.

Warum echt gelaufen?

Auf der Seite 2 Ihres Scanns sind die Reste von Aufklebern auf der rechten und linken Seite vorhanden. Auf dem Scann ist vertikal die Aufschrift C16 zu erkennen. Diese Aufkleber haben den Rückschein auf dem zu befördernden Postgut fixiert. Meiner Meinung sind auf Rückscheinen keine Abgangs- sowie Eingangsstempel notwendig.Der Beleg ist von Ägypten nach W.Berlin gelangt und mit dem Code 1134 nach O.-Berlin befördert worden. Die erste 1 für Berlin-Ost.

Gruß aus So.
 
Jürgen Witkowski Am: 16.09.2008 11:47:58 Gelesen: 246001# 77 @  
@ Postkarte [#76]

Willkommen auf Philaseiten.de. Innerhalb des Forums sprechen wir uns alle mit Du an. Daher freut es mich, dass Du sofort etwas zu Deinem Spezialthema gefunden hast und die offenen Fragen zu dem Beleg aus Beitrag [#52] beantworten konntest. Vielleicht stellst Du uns gelegentlich einige Belege aus Deiner Sammlung vor. Bei technischen Fragen helfe ich gerne aus.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
Jürgen Witkowski Am: 09.10.2008 22:20:27 Gelesen: 245832# 78 @  
Die beiden Belege aus Belgien aus den 80er Jahren sind in der Fluoreszenzkodierung identisch, unterscheiden sich aber in der Stellung der Codierplatzkennung.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
Henry Am: 12.10.2008 10:20:20 Gelesen: 245766# 79 @  
@ Concordia CA [#18]

Nun geht es an die Aufarbeitung der offenen Fragen. Bei diesem Beleg ist die Codierung nicht umgekehrt aufgebracht, sondern setzt sich wie folgt zusammen:

Berlin erhielt als Codierung eine innerbetriebliche Kennzahl (IKZ)0100. In der Anschrift steht das Zustellamt 11 hinter Berlin. Bei solchen 2-stelligen Zustellämtern werden die ersten beiden Ziffern des IKZ und das Zustellamt codiert, in diesem Fall also 0111. Damit entspricht die Codierung meiner Aufstellung.

mit sonntäglichem Gruß
Henry
 
Jürgen Witkowski Am: 12.10.2008 11:07:12 Gelesen: 245756# 80 @  
@ Henry [#79]

Vielen Dank, dass Du Dich unserer alten Rätsel noch einmal annimmst.

Diese sonntägliche Denksportaufgabe an 2 Belegen aus 1980 mit identischer Codierung bekomme ich nicht gelöst. Je nachdem, in welcher Höhe man in unserem Auflösungsschema ansetzt, sind 3 Ziffernkombinationen möglich. Von links nach rechts gelesen sind das:

3123
6356
0690

Hast Du einen Lösungsansatz?

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
Henry Am: 12.10.2008 11:56:25 Gelesen: 245752# 81 @  
@ italiker [#24]

Hallo Klaus,

trotz intensivem Studium der Unterlagen, die ich von der ARGE Briefpostautomation bezogen habe, finde ich hierzu momentan auch nicht die Lösung. Die Phosphoreszenz-Codierung ist jedenfalls die Abgangscodierung von Berlin. Bei der schwarzen Codierung könnte es sich sowohl um eine Codierung der Ortsverteilung bei der Briefverteilung in Pforzheim wie auch eine Rücklauf-Codierung bei der Briefverteilung in Berlin handeln.

Vielleicht gibt es aber auch noch eine ganz andere Erklärung, auf die ich bisher nur noch nicht gestoßen bin. Ich bleibe dran.

gruß
Henry
 
Henry Am: 12.10.2008 19:00:44 Gelesen: 245738# 82 @  
@ italiker [#24]

Heureka, ich habs gefunden und hoffentlich richtig verstanden: Die Kennung 1799 wurde bei der Briefverteilanlage Pforzheim für die Zwischenverteilung angewandt für Vorort-Sortierung.

Remchingen gehört/-e postalisch zum Einzugsbereich von Pforzheim und wird/wurde somit als Vorort angesehen.

mit forschendem Gruß
Henry
 

Das Thema hat 182 Beiträge:
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