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Thema: **** Deutsches Reich Dauerserie Hitler
Das Thema hat 342 Beiträge:
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Briefmarkentor Am: 30.06.2014 22:39:35 Gelesen: 351888# 18 @  
Inlandsdrucksache bis 20 g vom 16. Februar 1944 aus Stavenhagen Siedlung im Land Mecklenburg (RPD Schwerin) nach Chemnitz im Freistaat Sachsen (RPD Chemnitz). Die Karte wurde portorichtig in Einzelfrankatur mit 3 Rpf (Mi.-Nr. 782) freigemacht.


 
Zacken-willi Am: 01.07.2014 17:33:42 Gelesen: 351822# 19 @  
Ich habe meinen Briefbestand mal zu diesen Thema durch gesehen und einige Stücke gefunden.

Interessant finde ich die beiden Postkarten, mit den beiden Farben.





Viele Grüße

Wilfried
 
Jürgen Zalaszewski Am: 02.07.2014 18:14:12 Gelesen: 351767# 20 @  
Irgendwann kam ich mal in den Besitz des nachfolgenden Beleges. Seit dem schaue ich immer nach Belegen mit der 30 Pf-Frankatur der Hitler-Dauerserie. Was da so zusammen gekommen ist, werde ich hier nach und nach zeigen. Wo sonst kann man Belege mit dieser verpönten Dauerserie zeigen, wenn nicht auf den Philaseiten.

Arbeiter-Urlauberkarte vom 14.5.1944 mit 30 Pf-Hitler-Dauerserie als Gebührenmarke

In der 16. Verordnung des Reichsarbeitsministers zur Durchführung und Ergänzung des Gesetzes zur Ordnung der nationalen Arbeit wurde festgelegt, dass für Arbeiter, die in einem Industrie- oder Handwerksbetrieb des Baugewerbes oder eines Baunebengewerbes tätig waren, eine Arbeiter-Urlauberkarte angelegt werden musste, die durch den Betriebsführer zu führen war. Der Arbeitgeber war verpflichtet, für Arbeiter jede 16. Lohnwoche eine Urlaubskarte anzulegen und für jede Lohnwoche Urlaubsmarken im Wert von 2 % des Lohnes einzukleben und zu entwerten. Die Reichspost wurde mit der Ausgabe dieser Urlaubskarten und dem Vertrieb der Urlaubsmarken beauftragt und zahlte den angesammelten Betrag an den Arbeitgeber aus, sobald der Arbeiter den ihm zustehenden Urlaub in Anspruch nahm. Der Arbeitgeber zahlte dann unter Einbehaltung der gesetzlichen Abzüge das Urlaubsgeld aus. Die Gebühr für die Bearbeitung der Urlauberkarte betrug zunächst 10 Pf und ab dem 1. Februar 1941 30 Pf und mußte vom Arbeitgeber entrichtet werden.


 
Briefmarkentor Am: 02.07.2014 20:08:25 Gelesen: 351734# 21 @  
Inlandsbrief im Fernverkehr über 20 bis 250 g vom ?. Februar 1944 aus Prislich im Land Mecklenburg (RPD Schwerin) nach Berlin (RPD Berlin). Der Brief wurde portorichtig in Mischfrankatur mit 54 Rpf (1 x Mi.-Nr. 794, 2 x Mi.-Nr. 827) freigemacht.

Laut dem Ortsverzeichnis I von 1944 befand sich in der Gemeinde Prislich, in welcher im Jahr 1946 zusammen mit der Ortschaft Kaltehof 641 Einwohner lebten, eine Poststelle II. Dies erkennt man auch an dem Rechteckstempel mit Strich und zwei Zeilen (L6) "Prislich / über Grabow (Meckl)". Dieser Stempel neben dem Postwertzeichen wurde auf der Poststelle II abgeschlagen. Anschließend wurde der Brief dem zuständigen Postamt zugeleitet, bei dem dann das Postwertzeichen mit dem Zweikreisstegstempel GRABOW (MECKL) / a abgeschlagen wurde.


 
sotos Am: 02.07.2014 20:26:23 Gelesen: 351728# 22 @  
@ Claudius Kroschel [#2]

Hallo Claudius Kroschel,

hättest Du vielleicht einen Scan oder eine Abbildung der Marke ?

Grüße
 
Marcello Am: 02.07.2014 20:34:44 Gelesen: 351720# 23 @  
@ sotos [#22]

Hallo Sotos,

einfach auf http://www.felzmann.de gehen und dort das oben beschriebene Los suchen.

Grüße
Marcel
 
sotos Am: 02.07.2014 20:47:23 Gelesen: 351714# 24 @  
@ Marcello [#23]

Danke, habe das Los gesehen.

Grüße
 
KaraBenNemsi Am: 02.07.2014 21:15:12 Gelesen: 351703# 25 @  
@ Jürgen Zalaszewski [#20]

Hallo Jürgen,

das ist ja ein interessanter Beleg. Ich kannte die 30 Pfg.-Marke bisher hauptsächlich zur Abdeckung der Einschreibegebühr. So habe ich sie noch nicht gesehen.

Viele Grüße

Carsten
 
KaraBenNemsi Am: 02.07.2014 21:35:36 Gelesen: 351698# 26 @  
Pauline, nicht öffnen

schrieb ein Sammler als Botschaft an seine Frau auf die Rückseite seines mühevoll beklebten Satzbriefes mit den Ausgaben Ostland 1-18 aus Minsk (heute Belarus, seinerzeit Reichskommissariat Ostland, Generalbezirk Weißruthenien).

Nicht dass Pauline etwa die Marken beschädigt! :-) Immerhin kommt man nach der Nominale doch auf ein hübsches Sümmchen.



Wenn man, wie ich, Weißrußland unter deutscher Besetzung im 2. Weltkrieg sammelt, dann trifft man auf Sendungen aus (heute) weißrussischen Orten der Deutschen Dienstpost Ostland und der Deutschen Dienstpost Ukraine zu 90 % Frankaturen mit Hitlerkopfausgaben der Aufdruckausgaben für das Ostland und die Ukraine an. In meinen Augen ist das ein Brief, der von der Sammelleidenschaft unserer Vorgänger zeugt (ohne die wir heute viele, viele Belege gar nicht hätten). Er ist zudem noch philatelistisch interessant, denn er hat anstelle eines R-Zettels einen provisorischen Einschreibevermerk vorzuweisen, den man auch nicht so häufig findet.



Grüße

Carsten
 
Jürgen Zalaszewski Am: 02.07.2014 21:35:47 Gelesen: 351697# 27 @  
@ KaraBenNemsi [#25]

Hallo Carsten,

obwohl diese Arbeiter-Urlauberkarten schon häufiger zu finden sind. Aber in der Anlage noch eine interessante Einzelfrankatur der 30 Pf, diesmal tatsächlich nur die Gebühr für einen Einschreiben-Feldpostbrief.



Aufgabe in Oberflintsbach über Rosenheim am 27.5. 1943 mit provisorischem R-Zettel, Ankunftsstempel von Berlin C 2 am 18.5.43. Zustellung in einem Tag und das zu diesen Zeit, Respekt.

Viele Grüße
Jürgen
 
Jürgen Zalaszewski Am: 03.07.2014 10:53:27 Gelesen: 351638# 28 @  
@ KaraBenNemsi [#25]

Hallo Carsten,

auch bei diesem Feldpostbrief wollte der Absender auf Nummer sicher gehen und hat ihn unter Einschreiben verschickt. Die Einschreibgebühr von 30 Pf musste extra bezahlt werden und fiel nicht unter die Feldpostbefreiung.



Hat noch wer die 30 Pf aus der Dauerserie Hitler als Einzelfrankatur oder Mehrfachfrankatur und kann sie uns hier zeigen?

Philatelistische Grüße
Jürgen
 
rostigeschiene (RIP) Am: 03.07.2014 11:20:12 Gelesen: 351631# 29 @  
@ Jürgen Zalaszewski [#28]

Einen einzigen Feldpostbrief, als Einschreiben von Uelze nach Erfurt, habe ich in meiner Kiste gefunden. Scheint wohl nicht so häufig zu sein. die Einzelfrankatur der Nr. 794.



Gruß Werner
 
Jürgen Zalaszewski Am: 03.07.2014 11:42:08 Gelesen: 351628# 30 @  
@ rostigeschiene [#29]

Hallo Werner,

da scheinst Du recht zu haben, jetzt haben wir schon dreimal die Einzelfrankatur der Mi-Nr. 794 auf Feldpostbrief. Bin mal gespannt, was noch so kommt.

Gruß
Jürgen
 
HenryG Am: 03.07.2014 14:20:44 Gelesen: 351593# 31 @  
Paketkarten mit der 794 als Einzelfrankatur



794 EF auf Auslandsbrief von Königsberg nach Finnland



802 als EF auf Wertbrief von Berlin nach Wien



Hitler mit Warze auf der Stirn
 
Jürgen Zalaszewski Am: 04.07.2014 11:00:01 Gelesen: 351533# 32 @  
@ HenryG [#31]

Hallo HenryG,

schöne Belege und der Herr mit der Warze auf der Stirn, Klasse. Der Brief nach Finnland ist meiner Meinung nach überfrankiert, 25 Pf hätten ausgereicht. Ab dem 1.4.1942 betrug das Porto für einen einfachen Brief bis 20g 12 Pf.

Beste Grüße
Jürgen
 
Jürgen Zalaszewski Am: 04.07.2014 11:43:35 Gelesen: 351520# 33 @  
Hallo in die Runde,

hier möchte ich noch eine Einzelfrankatur der Mi-Nr. 794 präsentieren: Ein Dienstbrief des Amtsgerichtes Waltershausen, versandt mit dem Ablösevermerk sowie unter Einschreiben mit Rückschein. In diesem Fall steht die 30-Pf-Marke für die Rückscheingebühr, die Einschreibgebühr war mit dem Ablösevermerk "Frei durch Ablösung" abgegolten.



Viele Grüße
Jürgen
 
Sachsendreier53 Am: 04.07.2014 13:47:58 Gelesen: 351500# 34 @  
"Auch die Hitler-Briefmarken sind Zeitzeugen deutscher Geschichte"



Einschreiben aus Nürnberg (Die Stadt der Reichsparteitage) nach Saalfeld in Thüringen vom 13.9.1944, mit MiNr.794 30 (Pfg).



Briefstück mit MiNr.794, BERLIN SO / 26.2.1942 und Briefstück BERLIN SO 36 / 1.9.1943



MiNr.794 v, postfrisch, heller, glänzender Gummi und abgelöst LEIPZIG / 10.2.1945



MiNr.794 30 (Pfg), mit schwarzen Aufdruck, heller, matter Gummi

Wer kann über diese Marke berichten ?

mit Sammlergruß,
Claus
 
KaraBenNemsi Am: 04.07.2014 16:18:51 Gelesen: 351465# 35 @  
@ Sachsendreier53 [#34]

Hallo Claus,

zu Deiner Frage zur Aufdruckmarke:

Die Inschrift lautet CSR / Volks / Komitee / Rumburk. Im Internet sind solche Marken als Lokalausgaben für die Stadt Rumburg (heute in Tschechien [1]) für April 1945 verzeichnet.

Zitat: " Local stamps for the Czechoslovakian town of Rumburk were produced shortly after its liberation and the Allied occupation in April 1945. This former Sudetenland town of Rumburg, Rumburk in Czech, is situated on the northern edge of Bohemia, and it shares a border crossing with the nearby German town of Seifhennersdorf in Saxony." [2]

Zur Echtheit des Aufdrucks kann ich nichts sagen.

Viele Grüße

Carsten

[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Rumburk
[2] Weitere Informationen und Quelle: http://www.stamp-collecting-world.com/localstamps_rumburk.html
 
Jürgen Zalaszewski Am: 05.07.2014 11:56:19 Gelesen: 351371# 36 @  
Paketkarten mit einer Einzelfrankatur der Mi-Nr. 794 haben wir ja schon oben gesehen, hier zur Abwechslung eine mit einer Mehrfachfrankatur der 30 Pf Dauerserienmarke. Gelaufen von Wien nach Linz.



Viele Grüße
Jürgen
 
Jürgen Zalaszewski Am: 05.07.2014 12:01:18 Gelesen: 351368# 37 @  
@ KaraBenNemsi [#26]

Hallo Carsten,

hier ein Beleg aus Deinem Sammelgebiet. Wie mir scheint ein schöner Bedarfsbrief, der von Minsk nach Riga gelaufen ist. Sehr schön auch der Handrollstempel von Riga als Ankunftstempel auf der Rückseite.



Viele Grüße
Jürgen
 
HenryG Am: 05.07.2014 12:55:31 Gelesen: 351354# 38 @  
@ Jürgen Zalaszewski

Ja, der Brief ist überfrankiert, hier noch die Rückseite, darunter eine Auslandspostkarte in die Schweiz zu 15 Pfg mit EF 789.



Hier noch ein Auslandsbrief zu 25 Pfg mit EF 793 von Wien nach Genf



und eine 794 in MiF auf Reichsbahn Einschreiben BHF Krementschung Deutsche Dienstpost Ukraine nach Berlin.

Gruß
Henry
 
Jürgen Zalaszewski Am: 06.07.2014 12:33:21 Gelesen: 351288# 39 @  
Einen habe ich noch mit der Mi-Nr. 794, diesmal wieder als Mehrfachfrankatur:

Bahnhofszeitung über 30 Stück der Sonntagsausgabe der Pariser Zeitung, befördert von Paris nach Duisburg mit Feldpost-Normstempel entwertet. Die Gebühr von 60 RPfg. musste für ein Gewicht von über 1,5 kg bis 2,0 kg bezahlt werden.



Grüße in die Runde
Jürgen
 
zockerpeppi Am: 06.07.2014 18:31:24 Gelesen: 351276# 40 @  
Liebe Freunde,

hier ein Beleg, den ich nur wegen der beiden Hitlermarken mit Zusatz „werde Postscheck-teilnehmer!“ gekauft habe. Ansonsten ist der Umschlag aus Diekirch irgendwie komisch. Es scheint, als hätte der Absender alles verklebt was er so auftreiben konnte. Es gibt viele Handschriftliche Vermerke und Klebezettel: Per Einschreiben, mit Rückschein, Eilboten – das gekritzelte unterhalb von R Klebezettel kann ich nicht eindeutig entziffern (postpflichtig?), 14/2 , Rohrpost und Eilbote, Eilbote express

Das Porto mit 124 Rpf passt auch nicht. Brief 12 + Eilsendung 80 + Einschreiben 30 macht 122.

Abgestempelt in Diekirch am 4.11.41, Ankunft in Luxemburg 1 am selben Tag, und es gibt noch einen Stempel womöglich wieder Diekirch (?) vom 6.11.

Vielleicht habt ihr ja eine zündende Idee.



und Tschü, hier geht gerade ein Gewitter runter.

Lulu
 
Mondorff (RIP) Am: 06.07.2014 19:12:08 Gelesen: 351264# 41 @  
@ zockerpeppi [#40]

Salü Lulchen,

bei einem Gewicht von 20g währe das korrekte Porto 82 Rpf gewesen:

Brief 12 Rpf
Einschreiben 30 Rpf
Eilsendung 40 Rpf.

Rückschein ist wohl handschriftlich angegeben, postalisch jedoch nicht angezeigt. Den Text unter dem R-Zettel lese ich als persönlich.

Der rückseitig angebrachte Stempel LUXEMBURG 1 d ist der Durchgangstempel.
Einen Tagesstempel mit Unterscheidungsbuchstaben z hat es in Luxemburg während der Zeit der deutschen Besetzung nicht gegeben,
es könnte also ein Ankunftstempel sein.

Die Verwendung eines Aufklebers Rohrpost und Eilbote ist mir aus Luxemburg nicht bekannt. Der R-Brief müsste dann nach Hamburg, Berlin oder vielleicht Prag adressiert gewesen sein.

Das Unwetter ist jetzt hier bei mir.

DiDi
 
hajo22 Am: 06.07.2014 19:14:49 Gelesen: 351264# 42 @  
@ zockerpeppi [#40]

Das "Gekritzelte" heißt: "Persönlich". Rohrpost mit Eilboten-Zettel, da müßte der Empfangsort Berlin, Wien, Prag oder München sein. Aber die Ankunftsstempel sind nicht lesbar. Evtl. Hamburg? Aber da gab`s keine Rohrpost für die Öffentlichkeit (meines Wissens).

Viele Grüße und schönen Sonntagabend.
Jochen

[Beiträge [#40] bis [#42] redaktionell kopiert aus dem Thema "Luxemburg: Deutsche Besetzung 1940 bis 1944"]
 

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