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Thema: Tansania: Echt gelaufene Belege
Das Thema hat 155 Beiträge:
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Stefan Am: 20.05.2014 18:46:07 Gelesen: 85238# 6 @  
@ Manne [#5]

hier ein etwas älterer Beleg, ich hoffe er passt.

Seitens der zur Frankatur verwendeten Briefmarken passt der Beleg, vom Aufgabestempel Mombasa im heutigen Kenia gelegen nicht ganz. Kannst du den Nebenstempel lesen?

"...fficiently prepaid for
...mail transmission and
...warded by surface mail"


Nachfolgend ein Beleg mit einem weiteren Nebenstempel (sicherlich postalischen Ursprungs) und Briefmarken aus der Ostafrikanischen Gemeinschaft, leider noch schlechter lesbar:



Gruß
Pete
 
DL8AAM Am: 20.05.2014 21:51:57 Gelesen: 85218# 7 @  
@ Manne [#5]

"insufficiently prepaid for airmail transmission and forwarded by surface mail",

was soviel heisst, wie "du hast zu wenig Porto für Luftpost verklebt, deshalb Weiterleitung nur per Landpost"

Gleiches bedeutet Petes [#6]er Nebenstempel auch, nur haben die hier das Wort "forwarded" durch "divert to" ausgetauscht ("umgeleitet zur Landpost").

Gruß
Thomas
 
Baber Am: 22.05.2014 17:31:06 Gelesen: 85174# 8 @  
Hier ein Bedarfsbrief aus 1976 mit Eisenbahnmarken.



Gruß
Baber
 
Stefan Am: 02.07.2014 22:56:12 Gelesen: 85047# 9 @  
Vor etwas mehr als drei Jahren war ein Sammlerkollege in Tansania im Urlaub [1] und gab dort in Deutschland vorbereitete Sendungen auf. Die Briefe sind allesamt nach Deutschland gelaufen und wurden über die Deutsche Post AG zugestellt. Teilweise ist eine DPAG-Codierung auf der Briefvorderseite vorhanden.

Zur Frankatur wurden neben einer Marke zu 600 Shilling bzw. 700 Shilling auch Marken aus den 1960er bis 1980er Jahren verwendet, welche postfrisch teilweise schwer wie Blei in Sammleralben liegen. Sämtliche Sendungen sollten die Portostufe in Höhe von 800 Shilling für Auslandssendungen ergeben. Nachfolgend einige Beispiele:



Auch kleine Nominalen zu 0,05 Shilling (links oben) lassen sich portogerecht verwenden.



und

Die Lokomotive-Marke zu 30 Shilling von 1985 steht im Michel mit 5,00 Euro. Allerdings sind Schalterbogen (50 Marken) auch heute keine Seltenheiten. Auf dem linken Brief ist auch eine ungezähnte Marke aus Bl. 44 zur Frankatur verwendet worden.





Auch Zwischenstegpaare aus der Sondermarkenserie von 1986 lassen sich gut zur Frankatur verwenden.

und

Teile von Heftchenblättern bzw. ganze Heftchenblätter zur Dauerserie Vögel von 1990 lassen sich ebenfalls gut frankieren.



Die ebenfalls in großen Mengen vorhandenen ungezähnten Ausgaben (im Bsp. Bl. Nr. 44 - Züge - von 1984) machen sich auf einem gelaufenen Beleg gut.

Gruß
Pete

[1] http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=44602#M24 (Beitrag 24)
 
drmoeller_neuss Am: 08.07.2014 15:50:06 Gelesen: 84999# 10 @  
Tukuyu war die frühere deutsche Missionsstation "Neu Langenburg" und liegt im Süden von Tansania in der Nähe vom Malawisee. Dieser Brief ist am 04. Mai 2001 gelaufen.


 
Cantus Am: 12.07.2014 01:22:45 Gelesen: 84941# 11 @  
Guten Tag miteinander,

meine Frau, aber insbesondere meine Schwiegermutter haben über viele Jahre Briefkontakt mit einer Missionsstation weit im Innern von Tansania gehabt:



Aus dieser Korrespondenz sind noch allerlei Umschläge vorhanden, die ich euch gerne so nach und nach vorstelle. Wer sich den Michel-Briefmarkenkatalog von Ostafrika zur Hand nimmt, wird schnell feststellen, dass im Namen von Tansania eine höchst inflationäre Briefmarkenpolitik betrieben worden ist. Alleine in den ersten 40 Jahren der Unabhängigkeit sind über 4.000 verschiedene Einzelbriefmarken erschienen und etwa 545 Blockausgaben. Da ist es zum Teil doch recht schwierig, einzelne Marken im Katalog aufzustöbern, zumal oftmals Jahreszahlen auf den Marken angegeben sind, die nicht mit dem Herausgabejahr übereinstimmen. Da hilft es, wenn Andere die Marken von Tansania mit Angabe verschiedener Katalognummern im Netz sichtbar machen; Interessenten empfehle ich daher, sich z.B. hier [1] sachkundig zu machen.

Meine Schwiegermutter war stark sehbehindert, daher tragen fast alle Umschläge aus ihrer Korrespondenz handschriftliche Eintragungen; das mag zwar zunächst irritierend sein, andererseits hilft es bei undeutlichen Stempelabschlägen aber, wenigstens eine aufs Jahr exakte Stempeldatierung vorzunehmen. Heute nun die ersten beiden Umschläge.



Mi. 4018 - Poststempel vom 2.3.2002 aus Mbinga



Mi. 4024 - Poststempel vom 31.12.2002 aus Songea

Viele Grüße
Ingo

[1] http://www.postbeeld.com/de/stamps/search&exact-country=ta&start=261
 
Baber Am: 12.07.2014 12:29:20 Gelesen: 84918# 12 @  
Hier ein Beleg aus der Zeit nach der Unabhängigkeit von Tanganyika, gelaufen von Lindi 14.6.1962, portogerechte Frankatur 50 Cent als Mischfrankatur mit Marken vor und nach der Unabhängigkeit.

Leider schweigen sich die Kataloge darüber aus, wie lange das möglich war, d.h. wie lange die englischen Freimarken noch gültig waren. Weiß jemand darüber Bescheid?



Gruß
Baber
 
Mondorff Am: 12.07.2014 17:09:42 Gelesen: 84888# 13 @  
Mit der Hoffnung, dass auch Kenia - Uganda - Tansania zum Thema passt:



Der Absender ist eine katholische Mission in Morogoro, Tansania.

Vorgesehen ist, den Stempel vom 11.9.1970 (der wie ein Maschinenstempel aussieht) in die Stempeldatenbank einzustellen.

Schönen Gruß
DiDi
 
Cantus Am: 15.07.2014 00:01:36 Gelesen: 84841# 14 @  
Heute ein Umschlag, bei dem das Stempeldatum nur schwer erkennbar ist; ich habe es als 6.11.1992 ermittelt.



Mi. 571(8), 1015

Viele Grüße
Ingo
 
Stefan Am: 22.08.2014 20:48:50 Gelesen: 84542# 15 @  
Die Michelnummern 264-267 und die Blocks 42-43 sind in postfrischer Erhaltung Massenware in Briefmarkenalben. Gebrauchte Stücke sind (entgegen der Michelnotierungen) m.E. eher selten zu finden. Dies gilt insbesondere für Bedarfsbelege aus den 1980er Jahren. Aufgrund der seinerzeit (1985) hohen Nominalen zu 20 Sh. bzw. 100 Sh. lassen sich in Tansania auch heute noch diese Marken gut zu Frankaturzwecken verwenden, um das Porto für eine Auslandssendung (20g) nach Deutschland in Höhe von 800 Sh. darzustellen. Vor drei Jahren wurden einige frankierte Belege in Tansania aufgegeben.

Die regulär verausgabten Briefmarken und Blocks weisen als Inschrift "85th Birthday of H.M. Queen Elizabeth The Queen Mother" auf. Vor der regulären Auflage wurde allerdings eine (?) Auflage mit der abweichenden Inschrift "H.R.H." = "Her Royal Highness" (anstelle ("H.M." = "Her Majesty") produziert und wird im britischen Ostafrikakatalog von Stanley Gibbons als Fußnote zu den katalognummern SG 425/428 geführt:



Die Marken der regulären Ausgabe zu 100 Sh. lassen sich briefvorderseitig problemlos als Mehrfachfrankatur (MeF8) verwenden:



Mi-Nr. 266 und 267 jeweils als Mehrfachfrankatur auf einer gelaufenen Auslandssendung vom 24.09.2011

Auch die Blocks lassen sich - unter Nutzung von Einzelmarken - als Dachziegelfrankatur auf einem C6-Brief darstellen:



Block Nr. 42 und 43 jeweils auf einer gelaufenen Auslandssendung vom 24.09.2011

In den Briefmarkensammlungen bzw. Verkaufs- und Tauschangeboten finden sich oftmals auch Blocks, welche nicht gezähnt wurden bzw. eine Zähnung durch das Markenbild aufweisen. (Nahezu) Alle Exemplare dürften in postfrischer Erhaltung vorliegen und wurden m.E. in der Druckerei "Litho Holders Press" ausschließlich für den Sammlermarkt geferigt.



Block Nr. 42 und 43 in ungezähnter Erhaltung jeweils auf einer gelaufenen Auslandssendung vom 24.09.2011



Block Nr. 42 mit dezentrierter Zähnung auf einer gelaufenen Auslandssendung vom 24.09.2011

Gruß
Pete
 
zockerpeppi Am: 22.08.2014 21:26:06 Gelesen: 84529# 16 @  
Den habe ich am Dienstag bei einem Sammlerkollegen entdeckt:



Tansania – Luxemburg. Stempel BUKOBA 15. FE, die Jahreszahl ist leider nicht ausmachbar.

Tschü
Lulu
 
Stefan Am: 23.08.2014 09:41:55 Gelesen: 84499# 17 @  
@ zockerpeppi [#16]

Tansania – Luxemburg. Stempel BUKOBA 15. FE, die Jahreszahl ist leider nicht ausmachbar.

Die Jahreszahl befindet sich unterhalb der Angabe "15 FE", hier m.E. das Jahr 1968. Es kam (kommt noch?) allerdings auch in Tansania vor, dass bei Handstempelgeräten die Jahreszahl nicht in den Stempelkopf gesteckt wurde.

Das Porto in Höhe von 0,30 Sh. erscheint mir als Auslandssendung zu niedrig und würde eher zu einer Inlandssendung passen. Ich hätte auf einem Auslandsbrief in diesem Zeitraum die Portostufen zu 1,30 Sh. oder 1,50 Sh. erwartet und die Sendung scheint unbemerkt, d.h. ohne Nachportovermerk, nach Luxemburg durchgerutscht zu sein. :-)

Gruß
Pete
 
zockerpeppi Am: 23.08.2014 11:18:48 Gelesen: 84485# 18 @  
@ Pete [#17]

Als Absender steht: Cardinal’s Residence P.O Private Bag Bukoba

Der Empfänger hat sehr viel Post von hohen Tieren aus aller Welt bekommen. Könnte dies eine Erklärung sein? Eine eventuelle Portoermäßigung ?

Gruß
Lulu
 
Cantus Am: 23.08.2014 21:07:21 Gelesen: 84447# 19 @  
Nach dem Absender zu urteilen genießen hohe Würdenträger der Kirche Sonderkonditionen, so wie das früher z.B. in Österreich der Fall war. Anders dürfte das Porto nicht zu erklären sein.

Andererseits ist der Absender aller Briefe, die ich hier zeige, katholischer Priester und der Leiter einer Missionsstation weit im Landesinneren und er genießt meines Wissens keinerlei Sonderrechte bei der Frankatur der dort aufgegebenen Poststücke.

Viele Grüße
Ingo
 
Andreas44 Am: 28.08.2014 17:13:57 Gelesen: 84382# 20 @  
Hallo,

Tansania ist ein interessantes Sammelgebiet. Ich habe auch mal Briefe und nur echt gestempelte Briefmarken von Tansania gesammelt. Leider bekommt man kaum Material, also nur ECHT-Bedarfs-gestempelt oder auf Brief zu vernünftigen Preisen.

Vollständigkeit habe ich nie angestrebt. Das wird echt gestempelt auch niemand schaffen, denke ich.

Ich wäre aber an einem Tausch von echt gestempelten Briefmarken interessiert.

Und damit es weiter geht mit der Vorstellung von Briefen, hier zwei von mir.

Viele Grüße
Andreas



gestempelt am 2x. Feb. 1968



gestempelt am 0x.02.1991
 
Stefan Am: 28.08.2014 20:08:48 Gelesen: 84362# 21 @  
@ Andreas44 [#60]

Tansania ist ein interessantes Sammelgebiet. Ich habe auch mal Briefe und nur echt gestempelte Briefmarken von Tansania gesammelt. Leider bekommt man kaum Material (also nur ECHT-Bedarfs-gestempelt oder auf Brief zu vernünftigen Preisen).

Bedarfsbelege aus Tansania finden sich auf Tauschtagen im Ruhrgebiet durchaus in Belegekisten für 1,00 Euro (oder weniger Geld) pro Beleg. meist handelt es sich bei den Empfängern um kirchliche Einrichtungen (Geschäftspost) oder private Empfänger (private Briefe und Ansichtskarten aus dem Urlaub). Bei der Suche in Belegekisten braucht es vor allem Geduld. Die Sendungen sind dann allerdings normalerweise nicht mit Blocks frankiert sondern mit Briefmarken (Einzel- oder Mehrfach-, meist Mischfrankatur, kunterbunt durcheinander gewürfelt).

Vollständigkeit habe ich nie angestrebt. Das wird echt gestempelt auch niemand schaffen, denke ich.

Bei der Masse an verausgabten Briefmarken (von 1964 - aktuell) erscheint es mir ebenfalls unrealistisch, alle Briefmarken gestempelt lose oder auf Beleg zu erhalten, Blocks und Kleinbogen einmal außen vorgelassen. Wenn man das Sammelgebiet allerdings zeitlich etwas einschränkt (z.B. 1964 bis 1987 oder bis 1990), erscheint mir eine relative Vollständigkeit durchaus möglich. Bei bestimmten Aufdruckausgaben (Bsp. Mi-Nr. A160 und B160 und Aufdruckmarken von 1986) kann es passieren, dass man diese gestempelt nur zu einem angemessenen Preis bekommt.

Ich wäre aber an einem Tausch von echt gestempelten Briefmarken interessiert.

Meine Emailadresse ist im Profil auf philaseiten.de hinterlegt.

Damit dieser Beitrag nicht zu textlastig erscheint: analog den Belegen in Beitrag [#15] lassen sich Dachziegelfrankaturen bzw. satzreine Belege auch mit den Schachmarken von 1986 erstellen. Die Portostufen zu 20 Sh. und 100 Sh. sind mit den QEII-Briefmarken von 1985 identisch:



Schachmarken von 1986 jeweils auf einer gelaufenen Auslandssendung vom 24.09.2011

Gruß
Pete
 
Stefan Am: 13.12.2014 21:01:21 Gelesen: 84034# 22 @  
Vergangenen Samstag erhielt ich auf dem philaseiten-Treff in Essen-Steele von einem Sammlerkollegen ein sehr interessantes Mitbringsel :-)



Es handelt sich hierbei um einen Anhänger für ein Paket aus Tansania nach Österreich, welcher mit dem Porto zu 5x 40 Shilling = 200 Shilling frankiert wurde. Die zur Frankatur verwendete Marke wurde 1985 als Höchstwert eines aus vier Marken bestehenden Satzes verausgabt wurde. Das Stempeldatum ist schlecht lesbar, vermutlich von Februar 1989. Die Sendung durchlief ohne Beanstandungen den österreichischen Zoll.

Gruß
Pete
 
zockerpeppi Am: 14.12.2014 18:35:38 Gelesen: 83990# 23 @  
@ Pete [#22]

Und ich erhielt von einem unserer Mitglieder folgendes:



Ansichtskarte nach Düdelingen Luxemburg: Shangani (vermute ich mal) 28.2.97.

Ich habe gleich auch die Vorderseite gescannt wegen dem Luxemburger Stempel !



Phila-Gruß
Lulu
 
Fips002 Am: 14.12.2014 18:53:17 Gelesen: 83981# 24 @  
Von mir ein Luftpostbrief aus Tanga, Tansania, 2.5.1968 nach Haldensleben.



Gruß Dieter
 
Baber Am: 15.12.2014 12:43:02 Gelesen: 83917# 25 @  
@ Pete [#17]

Hallo Pete,

die 30 Cent könnten 1968 durchaus richtig sein, denn der Brief ist nicht per Luftpost gelaufen und wenn er noch dazu offen als "unsealed letter" also so etwas wie Drucksache gelaufen ist, dann könnte das Porto stimmen.

Von Rhodesien z.B. kostete zu dieser Zeit die surface rate für unsealed letters 4 Pence, oder 1/60 Pound. 20 Tansanische Shilling entsprachen damals einem engl. Pound, dann kostete der Brief 1/66 Pound, also etwa gleich viel.

Gruß
Bernd
 
Stefan Am: 16.12.2014 21:48:47 Gelesen: 83866# 26 @  
@ Baber [#25]

die 30 Cent könnten 1968 durchaus richtig sein, denn der Brief ist nicht per Luftpost gelaufen und wenn er noch dazu offen als "unsealed letter" also so etwas wie Drucksache gelaufen ist, dann könnte das Porto stimmen.

Ja, mittlerweile erscheint es mir auch durchaus möglich, da ich vor einigen Tagen das nachfolgende Stück in einer Krabbelkiste fand:



Drucksache per Luftpost vom 12.12.1965 aus Dar-Es-Salaam (Tansania) nach Deutschland, frankiert mit 55 Cents

Im Vergleich zum Beleg aus Beitrag [#16] ist o.g. Exemplar ca. 27 Monate früher und zusätzlich via Luftpost gelaufen; letzteres erforderte sicherlich ein etwas höheres Porto als über den Landweg. Der Beleg weist zusätzlich eine Mischfrankatur Tanganyika - Tansania auf. Lulus Beleg in Beitrag [#16] weist allerdings keinen Drucksachevermerk auf.

@ Lulu

Ist dein Beleg unverschlossen?

Gruß
Pete
 
zockerpeppi Am: 16.12.2014 22:40:18 Gelesen: 83857# 27 @  
@ Pete [#26]

Nein, er war verschlossen. Kein "unsealed".

Lulu
 
Fips002 Am: 17.12.2014 21:58:01 Gelesen: 83811# 28 @  
Von mir ein Luftpostbrief aus Moshi vom 17.1.1987.



Gruß Dieter
 
Stefan Am: 19.12.2014 16:38:41 Gelesen: 83781# 29 @  
@ zockerpeppi [#27]

Nein, er war verschlossen. Kein "unsealed".

Nun gut. Dann bleiben m.E. zum Beleg aus Beitrag [#16] zwei Möglichkeiten: entweder Versand als Drucksache (unzulässigerweise verschlossen und ohne vorderseitige Kennzeichnung als Drucksache) oder Versand als unterfrankierte Standardsendung.

Nachfolgend einige Inlandssendungen, welche die zunehmende Inflation Anfang der 1990er Jahre in Tansania aufzeigen. Die Steigerung der Portostufen auf Auslandssendungen verhielt sich ähnlich. Die Inlandssendungen waren an einen (mehr oder weniger staatlichen) Empfänger in Dar-Es-Salaam adressiert:



Sendung vom 14.11.(m.E. 1991), frankiert zu 10 Shilling (die Marke wurde 1991 ausgegeben)



Sendung vom 19.06.1992, frankiert zu 30 Shilling



Sendung vom 08.05.1996, frankiert zu 100 Shilling



Sendung vom 05.08.1996, frankiert zu 100 Shilling



Sendung mit nicht näher lesbarem Datum, frankiert zu 100 Shilling (die Marke wurde 1992 ausgegeben)

Die Belege zeigen, dass auch Motivsätze nach Tansania geliefert und an die Schalter zu Frankaturzwecken gegeben worden sind. Bei den o.g. gezeigten Fällen wurden die Marken in der sowjetischen bzw. später russischen Staatsdruckerei Moskau hergestellt.

Gruß
Pete
 
10Parale Am: 19.12.2014 22:30:17 Gelesen: 83764# 30 @  
@ Pete [#29]

Schöner Beleg, aber im MOK (Michel Online Katalog) nichts gefunden. Tanganyika Marken mit englischem Königinnenkopf und niedlichen Savannentieren, nach Bern Sea Mail 1954, rückseitig 2 Ankunftsstempel von Bern - das Ganze aus Ostafrika sicher, aber warum dann ein Stempel 1. JU 54 von NAIROBI in KENYA, dann noch an das Internationale Büro der UPU in Bern- auch noch FDC - oder nur Mache;
also hier bin ich gerne Laie.

Liebe Grüße

10Parale


 

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