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Thema: Schweiz Dauerserie Sitzende Helvetia
Das Thema hat 472 Beiträge:
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bayern klassisch Am: 16.11.2014 21:28:57 Gelesen: 148202# 323 @  
@ Heinz 7 [#321]

Lieber Heinz,

ich habe meine Daten aus dem Buch von Richard Schäfer zu den Auslandstaxen der Schweiz.

Danke für die Siegelseite - das Fehlen jeglicher Stempel deutet auf eine Leitung über Bayern hin; evtl. auch eine über Bregenz direkt nach Wien. Im 1. Fall hätte Bayern den Postvereinsanteil von 9 Kr. bekommen, im anderen Fall hätte Österreich sie selbst behalten dürfen.

Sehr schöne Stücke hast du in der Sammlung. :-)

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Heinz 7 Am: 17.11.2014 19:16:21 Gelesen: 148148# 324 @  
@ bayern klassisch [#323]

Lieber Kollege,

das Buch von Schäfer habe ich in meiner Bibliothek, aber es ist so viel Wissen drin, dass ich es noch nicht verarbeiten konnte, noch keine 10 % davon - aber nun: Besten Dank! Ich werde diesen Vertrag suchen und kann dann meinen Brief korrekt beschreiben (hoffentlich).

@ 10Parale [#322]

Tip-top, herzlichen Dank. Dass aus "..man" Roman abgeleitet werden kann, war mein erster Gedanke, aber das passte nicht mit der Stellung im Stempel. Das erste Wort "GARA" aber rückt Roman nach hinten und dann: ja, das ist bestimmt der richtige Stempel! Herzlichen Dank auch Dir.

@ briefmarkenwirbler24 [#461]

Kevin, Du siehst, ein Sammler braucht oftmals Informationen gleich aus mehreren Gebieten (Stempel, Taxen, Schriften), die zum Teil weit verstreut sind. Dass Du jetzt schon, in deinem jugendlichen Alter, Dich so intensiv mit solchen Fragen auseinandersetzest, ist sehr lobenswert. So wirst Du sehr viel lernen. Und damit gewinnt die Philatelie-Szene einen neuen Kenner und Liebhaber. Und das ist gut so!

Heinz
 
Heinz 7 Am: 17.11.2014 20:20:59 Gelesen: 148135# 325 @  
@ 10Parale [#309]
@ briefmarkenwirbler24 [#275]

Hallo,

wir haben in diesem Thread von Grenzübergangsstempeln und Postvertragsstempeln gesprochen, und Ihr habt "Pontarlier" und "Bellegarde" gezeigt. Auch "Strasbourg" habe ich gesehen (Beitrag 306). Am Sonntag war ich an der Regiophila in Riedisheim und habe u.a. eine tolle Sammlung gesehen mit französischen Grenzstempeln. Natürlich habe ich gleich an Euch gedacht und zeige Euch nun die Titelseite des Exponates.

Leider kann ich nicht sagen, wer die Sammlung ausgestellt hat. Im Katalog ist sie nämlich nicht aufgelistet. Oder habe ich es übersehen?



Ich kann mir bei räumlichen Darstellungen die Sachverhalte viel besser merken, als wenn die Namen einfach aufgelistet sind. Vielleicht geht es Euch auch so, dann freut Ihr Euch vielleicht über diese Karte mit Legende.

Herzliche Grüsse
Heinz
 
bayern klassisch Am: 17.11.2014 20:26:18 Gelesen: 148130# 326 @  
@ Heinz 7 [#325]

Lieber Heinz,

schöne Karte, aber das sind nicht alle Grenzübergänge, längst nicht alle.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
briefmarkenwirbler24 Am: 18.11.2014 17:13:11 Gelesen: 148043# 327 @  
@ Heinz 7 [#324]

Hallo Heinz,

vielen Dank für dein Lob und deine Anerkennung!

Es freut mich, dass du und Ralph meine Art zu Sammeln unterstützt, denn ich finde es hochinteressant, mich mit beiden Seiten auseinanderzusetzen, nicht nur mit dem Land, welches den Brief aufgegeben hat, sondern auch das "Empfängerland".

Denn es gibt so viele Unterschiede zwischen den Taxierungen, das beste Beispiel hierfür sind die Altdeutschen Staaten:

Fast jeder Staat hatte andere Taxen und Währungen, was ist denn schöner als sich damit auseinanderzusetzen? :)

Ich bin momentan dabei von der Schweiz Auslandsdestinationen zusammenzutragen, mittlerweile sind es 5 verschiedene Länder, nämlich Italien, Frankreich, Großbritannien, USA und eventuell in ein paar Tagen Russland.

Von Frankreich, Großbritannien und USA habe ich auch die Gegenseite, es ist zwar noch nicht viel, aber immerhin ein Anfang und ich bin froh überhaupt solche schönen Klassik Briefe zu besitzen! :)

Von deinen Rumänien Briefen würdest du mir nicht zufällig einen verkaufen wollen oder?

LG

Kevin
 
bayern klassisch Am: 18.11.2014 17:32:28 Gelesen: 148032# 328 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#327]

Hallo Kevin,

es erstaunt mich immer wieder positiv, wie weit du schon bist, trotz deines jugendlichen Alters. Destinationen hin und her zu sammeln ist eine wunderbare Sache, die einen sein ganzes Leben begleiten wird, ohne langweilig zu werden. Bitte weiter so!

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
10Parale Am: 19.11.2014 21:27:47 Gelesen: 147924# 329 @  
@ bayern klassisch [#326]
@ Heinz 7 (#325)
@ briefmarkenwirbler

Hallo,

das Thema ist noch lange nicht durch, es gilt: wer die Literatur hat, hat das Wissen. Auf der Karte [#325] nicht vermerkt ist auch "Mulhouse" - müsste doch auch ein Grenzübergangsstempel lt. Vertrag Schweiz - Frankreich sein.

Hier dokumentiert auf einem Brief aus VEVEY mit Michel Nr. 33b, 30 Rappen (preußischblau) analog Zumstein Nr. 41, 2 x zart abgeschlagen am 8. Juni 1868.

Grüße

10Parale


 
Heinz 7 Am: 20.11.2014 13:43:57 Gelesen: 147879# 330 @  
@ 10Parale [#329]
@ bayern klassisch [#326]
@ briefmarkenwirbler24 [#327]

Hallo 10 Parale,

doch, Mulhouse ist auf der Karte drauf. Bayern-Klassik: Ich weiss nicht, nach welcher Logik der Sammler seine Karte aufgebaut hat; vielleicht sind hier nur die Eintritts-Orte einer bestimmten Kategorie enthalten? Aber hilfreich ist die Karte allemal.

Kevin,

die drei gezeigten Schweiz-Rumänien-Briefe möchte ich behalten, weil sie passen so gut zusammen. Aber ich habe noch weitere (spätere) Belege Schweiz - Rumänien. VERKAUFEN könnte ich also vielleicht schon etwas, aber nicht VERSCHENKEN, wenn Du verstehst, was ich meine. Ich habe für meine Belege meist gutes Geld ausgeben müssen, bisweilen auch "recht viel", und muss daher beim "Weitergeben" auch aufpassen, dass ich nicht zu viele Verlustgeschäfte machen.

Ich helfe Dir aber gerne, Dich auf günstige Möglichkeiten hinzuweisen, wenn mir etwas bekannt wird. Sag mir einfach, was Du genau suchst, und was das dann kosten darf.

Herzliche Grüsse
Heinz
 
ziffer-freak Am: 02.12.2014 22:13:35 Gelesen: 147364# 331 @  
Hallo Kevin (und alle anderen),

Schau dir mal an, welch schöne Besonderheiten mir heute ins Haus geflattert sind:



Findet jemand raus, was sie so besonders macht?

Liebe Grüsse
Andy
 
jahlert Am: 03.12.2014 10:21:34 Gelesen: 147316# 332 @  
@ ziffer-freak [#331]

Hallo Andy,

ich sehe was, was Du nicht siehst. ;-)

Stempeldaten sehen alle nicht - aber vielleicht die deutlichen Unterschiede in der Kontur. Bei einer Auflage von ca. 210.000.000 lässt sich die Abnutzung nicht verbergen.

Beste Grüße
Jürgen
 
Pepe Am: 03.12.2014 13:38:26 Gelesen: 147297# 333 @  
@ ziffer-freak [#331]

Sehe ich bläuliche waagerechte Schraffur in den Rauten? Dann wären die Marken ja nicht mehr einfarbig.

Netten Rategruß
Pepe
 
briefmarkenwirbler24 Am: 03.12.2014 17:17:50 Gelesen: 147269# 334 @  
@ ziffer-freak [#331]

Hallo Andy,

ich schließe mich meinen Vorrednern an und glaube links und rechts neben der Lady bläuliche waagerechte Konturen sehen zu können, was ggf. an Plattenabnutzungen liegen könnte.

MfG

Kevin
 
gw Am: 03.12.2014 19:01:41 Gelesen: 147246# 335 @  
Hallo Kevin,

MiNr. 21 könnte (le) locle sein.

gruss gerhard
 
ziffer-freak Am: 04.12.2014 02:46:30 Gelesen: 147206# 336 @  
@ jahlert [#332]
@ Pepe [#333]
@ briefmarkenwirbler24 [#334]

An alle, die sich über die beiden Ladys den Kopf zerbrochen haben: Es war schon ein Bisschen fies von mir...! Darum hier die Auflösung:

Es sind beides Zst.-Nr. 30 (Mi. 22). Beide sind in einwandfreier Erhaltung. Die teilweise etwas blassere rechte Marke verdankt ihre leicht schwächere Zeichnung gewöhnlicher Abnützung (wie Kevin richtig erkannt hat). Die euch leicht bläulich erscheinenden Rauten-Zwischenräume sind allerdings höchstens dem Licht eures Monitors zu verdanken!

Die tatsächliche Besonderheit der beiden offenbart sich allerdings am besten, wenn man die Ladys mal von hinten betrachtet:



Sie haben beide ein gehälftetes Kontrollzeichen! Eine schöne und auch seltene Abart, die ich neulich gleich im Doppel sehr günstig erwerben konnte.

Liebe Grüsse
Andy
 
briefmarkenwirbler24 Am: 04.12.2014 16:38:11 Gelesen: 147163# 337 @  
@ ziffer-freak [#336]

Hallo Andy,

dieses Rätsel war natürlich schwer zu lösen ohne die Rückseite zu betrachten, :P habe diese Besonderheit allerdings auch noch nie zu Gesicht bekommen, wird dies als Abart gewertet?

MfG

Kevin
 
ziffer-freak Am: 04.12.2014 23:39:15 Gelesen: 147130# 338 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#337]

Oh ja Kevin!

Im Zumstein Spezial ist sie unter den "immer wiederkehrenden Abarten" aufgeführt als 30.1.11 (Kontrollzeichen verschoben, durch Zähnung gehälftet). Der Verkäufer bot sie allerdings (fälschlicherweise) als 30.1.10 (Kontrollzeichen verschoben, durch Zähnung berührt) an. Der Unterschied im KW von CHF 75.- gegenüber 150.- bis 250.- ist schon recht beträchtlich.

Gruss Andy
 
briefmarkenwirbler24 Am: 06.12.2014 19:07:55 Gelesen: 146990# 339 @  
Guten Abend,

ich möchte euch heute Abend folgenden Beleg vorstellen:



Es handelt sich hierbei um eine eingeschriebene Amtssache, die am 15. Februar 1881 in Zürich aufgegeben wurde und dem Empfänger Herrn Friedrich Ryff in Gerzensee zugestellt wurde. Frankiert wurde diese Amtssache mit Zumstein 39a, sattgelb im waagerechtem Paar.

Die Rückseite kann ich momentan leider nicht einstellen, da der Brief noch nicht bei mir angekommen ist. :)

Ich hoffe, Ihr erfreut euch trotzdem an dem schönen Stück und könnt mir hoffentlich was zur Seltenheit sagen.

MfG

Kevin
 
stampmix Am: 06.12.2014 19:25:22 Gelesen: 146982# 340 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#339]

Hallo Kevin,

ein wirklich schöner Brief.

Deine juvenile Ungeduld zeigt uns einen wahrhaft schrägen Brief, bei dem Du immerhin per Scan-Adlerauge-Ferndiagnose die sattgelbe Farbe diagnostiziert hast. Zum Schmunzeln geeignet ist auch der Züricher Aufgabestempel: "FILIALE BERN". Wer die Innerschweizer Verhältnisse kennt ahnt hier nichts Gutes. Selten ist er, so beschrieben, sicher.

Gut Ding will Weile, auch hier.

mit bestem Gruss
stampmix

PS.: Interessanter Absender: Abt-heilung Ehesachen
 
briefmarkenwirbler24 Am: 06.12.2014 21:01:13 Gelesen: 146962# 341 @  
@ stampmix

Guten Abend,

ich habe mich ganz heftig verschrieben, meine natürlich den Aufgabeort Bern! Aber machst du nicht auch Fehler? Habe den Beleg nur vorzeitig eingestellt, da ich nächste Woche nicht so viel Zeit habe.

Mit kopfschüttelnden Grüßen

Kevin
 
Heinz 7 Am: 07.12.2014 10:46:12 Gelesen: 146929# 342 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#339]

Hallo Kevin,

Du hast recht, Paare dieser Marke von 1875 findet man wirklich nicht oft. Das sieht man auch an der Katalognotierung "Zumstein Spezialkatalog 2000 Schweiz": Eine lose Nr. 39 ist bewertet mit CHF 55, eine Einzelfrankatur mit CHF 100 und eine Mehrfachfrankatur mit CHF 200 / LP. Ein Paar lose ist aufgeführt mit CHF 130.

Ich habe ein ähnliches Stück, allerdings mit 2 losen Marken, kein Paar. Die eine Marke steht Kopf, aber das stört nicht die optische Schönheit dieses Beleges (Schrift etc.). Ich habe seinerzeit CHF 125 für diesen Brief gezahlt; sicher nicht wenig, aber bei einem KW von CHF 200 und dieser schönen Erhaltung für mich absolut okay. Auch mein Brief ist ein Charge-Brief (also eingeschrieben). Ich freue mich sehr über dieses Stück, das meine Sammlung sicherlich positiv bereichert.



Ich wünsche Dir einen guten Sonntag und eine gute nächste Woche (auch wenn Du dann wenig Zeit für Briefmarken hast) - Heinz
 
briefmarkenwirbler24 Am: 07.12.2014 11:49:43 Gelesen: 146919# 343 @  
@ Heinz 7 [#342]

Hallo Heinz,

du zeigst uns ebenfalls einen tollen Beleg, allerdings haben deine 15 Rappen, soweit ich es dem Scan entnehmen kann, die Farbnuance blassgelb, also Zumstein 39a (?).

Ich habe für die Amtssache 30 € bezahlt, also kann man im Vergleich zu deinem Beleg sagen, dass ich relativ wenig dafür ausgeben musste! :)

Kann man Amtssachen einer bestimmten Rubrik unterordnen?

LG

Kevin
 
briefmarkenwirbler24 Am: 13.12.2014 12:33:31 Gelesen: 146662# 344 @  
Guten Tag,

ich habe bei folgendem Beleg Schwierigkeiten die Taxierung zu bestimmen:



Handelt es sich hierbei um eine Zeitungsquittung, wenn ja wieso 12 Rappen Frankatur?

LG

Kevin
 
Heinz 7 Am: 13.12.2014 21:50:14 Gelesen: 146628# 345 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#343]

Hallo Kevin,

30 Euro für deine Amtssache mit Paar der 15 Rp gelb ist sicherlich ein kundenfreundlicher Preis! Du fragst nach einer "Rubrik", in der ich diesen Brief einordnen würde? Ich habe an anderem Orte empfohlen, Briefe zu bezeichnen als "mit Buntfrankatur" oder "mit Mischfrankatur" oder als "Ganzsache mit Zusatzfrankatur"; dein Brief ist nach meinem philatelistischen Sprachgebrauch ein "amtlicher Brief mit Mehrfachfrankatur". Ob dabei die mehrere Einzel-Marken vorhanden sind oder Einheiten (Paar, oder grösser), spielt dabei keine Rolle.

Die 0.12 aus deinem Beitrag 344 sind die Nachnahmegebühr für die Dienstleistung/Postzustellung. CHF 1.45 kostete das Inserat (Muster auf der Rückseite), die 12 Rappen wurden verklebt, insgesamt bezahlte der Empfänger dann CHF 1.57, wie dick markiert mit blauem Farbstift.

Wir haben hier schon davon gesprochen, dass bei diesen Ausgaben eine kleine Postablage ihre Post neben der Briefmarke stempeln sollte; bei der nächsten grösseren Poststelle sollte dann die Abstempelung der Marke erfolgen. Dass dies nicht immer so lief, das zeigt der untenstehende Brief



Beim oberen Brief: Abgangsort "MASCHWANDEN" (siehe Stabstempel) ging alles wie vorgesehen. Erst in Knonau wurde die 5-Rappen-Marke gestempelt. In Cham kann dann rückseitig ein Ankunftsstempel drauf (auch 10.VI.69).

Beim unteren Brief: Wieder Abgangsort "MASCHWANDEN", aber hier entwertete bereits in Maschwanden der Pöstler die Marken. In Knonau kam darum nur noch ein Durchgangsstempel auf den Brief "KNONAU 4.XII 71". Der Brief ging nach Berlin, zu einer Frau Glück, bei der ein Herr Medizinstudent A. Kleiner wohnte. Rückseitig finden wir einen Ankunftsstempel "6.XII.", wohl von Berlin.

So kamen Stabstempel auch (eigentlich vorschriftswidrig) direkt auf Marken.

Freundliche Grüsse - Heinz
 
briefmarkenwirbler24 Am: 14.12.2014 10:13:26 Gelesen: 146601# 346 @  
@ Heinz 7 [#345]

Hallo Heinz,

vielen Dank für die Einordnung meiner Belege, :) und das schöne Beispiel durch deine Briefe!

In einem anderen Thema schon vorgestellt, möchte ich auch folgendes Briefchen hier zeigen, da die Frankatur schon eher besser ist als der Leitweg:



Aufgegeben wurde das Briefchen am 16.08.1866 in Vevey (Kanton Waadt), frankiert mit Zumstein 32, 20 Rappen und Zumstein 33, 30 Rappen, also insgesamt 50 Rappen, adressiert wurde der Brief an Herrn Mat. Hoevel, Düsseldorf-Gerresheim, Preussen.

Der Brief lief über Basel und dann über Baden, ehe er dann über Karlsruhe, Heidelberg, Frankfurt und Köln bis zum Empfänger nach Düsseldorf weitergeleitet werden konnte.

Vorderseitig notierte der Postmeister eine "9" für 9 Kreuzer, die die Schweiz Baden gab, weil Badens Bahnpost im Postverein hier als Aufgabepost fungierte und im Postverein stand allein der Aufgabepost das Franko (wie hier) bzw. das Porto (bei Portobriefen) zu. Vielen Dank an dieser Stelle an Ralph, der wie immer den Brief zu bestimmen wusste. :)

Die Frankatur steht im Zumstein meines Wissens mindestens bei 400 CHF und gekauft habe ich den Brief wieder für weniger als ein Zehntel! :)

LG

Kevin
 
briefmarkenwirbler24 Am: 15.12.2014 16:44:52 Gelesen: 146507# 347 @  


Guten Abend,

diesen putzigen Brief habe ich vor Kürzerem kaufen können und wenn ich mich nicht irre, wurde der Brief innerhalb des "Schweizerischen Rennvereins" am 15.03.1881 an Herrn (?), Kreiscommandant weitergeleitet.

Frankiert wurde die Zumstein 40c, 25 Rappen hellbläulichgrün, und entwertet mit dem Fahrpoststempel Zürich. Wieso mussten 25 Rappen frankiert werden?

LG

Kevin
 

Das Thema hat 472 Beiträge:
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