Thema: Händer verkauft Hitler Marken - zu 1.600 Euro Strafe verurteilt
SonjaD17 Am: 15.01.2016 23:12:07 Gelesen: 19383# 21@  
WIE JETZT?

Wenn ich im Internet eine Menge an Marken kaufe, u.a. Marken mit Hakenkreuz oder Feldpoststempel mit Hakenkreuz -> ZUM SAMMELN, dann ist das eigentlich nicht erlaubt?

Beziehungsweise, selbst ein privater Verkäufer macht sich dann strafbar, wenn er seine alten Briefmarken verscherbelt, um Platz auf dem Speicher zu machen? Er muss ja ein Bild auf ebay und Konsorten zeigen. Macht der Käufer sich durch den Erwerb auch strafbar?

Hilfe!

Ist selbst das Abbild von Hitler auf einer Marke, auch ohne Hakenkreuz auf etwaigen Stempeln, schon verbotenes Material?

Muss ich jetzt, wenn ich Bilder von Marken aus dieser Zeit zeigen will, ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich dies nur z.B. zu Zwecken der Wissenschaft und Kunst tue?

Leben wir im 21.ten Jahrhundert?

Ich finde, man sollte diesen zeitgeschichtlichen Symbolen nicht mit Furcht begegnen (die Römer habe das Hakenkreuz auch benutzt u.a.). Was bleibt dann übrig? Nur ein Symbol ohne Macht! Dieses Kopf in den Sand stecken ist heutzutage doch unangemessen.

Für mich ist es Zeitgeschichte, ich bin Jahrgang 1971, und will mir das auch nicht verbieten lassen Briefmarken aus allen Zeitepochen sammeln zu dürfen, egal mit welchen Symbolen.

Ich bin deswegen doch kein Nazi! Das ist Vorverurteilung und Diskriminierung in gewissem Maße!

Aber ich will auch niemandem hier auf die Füße treten. Wenn es nicht erwünscht ist, dann unterlasse ich die Thematik zukünftig einfach.

Fragende Grüße
Sonja
 
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