Thema: Kaufnachweise / Herkunftsnachweise bei Auktionslosen
10Parale Am: 09.06.2016 22:38:25 Gelesen: 5682# 1@  
Ich bringe gerade Ordnung in meine Rechnungen aus Käufen beim gewerblichen Briefmarkenhandel. Ich habe bislang kreuz und quer bei vielen bekannten und weniger bekannten Auktionshäusern und Internetplattformen gekauft.

Das Auktionshaus Christoph Gärtner und auch Veuskens sind Auktionshäuser bei meinen Rechnungen, welche eine Losbeschreibung darin aufführen. Alle anderen Auktionshäuser belassen es bei der Nennung der Losnummer.

Es ist doch schön für uns Sammler, wenn wir ausführen können: "diesen Bogen habe ich bei Gärtner gekauft" o.ä. Natürlich lässt sich das auch beweisen, wenn man die Losnummer im dazugehörigen Katalog nachweisen kann (falls vorhanden). Dies ist aber manchmal nicht immer so einfach, unter Umständen muss man eine philatelistische Bibliothek aufsuchen, um im Katalog nachzuschauen.

In einem anderen Bereich ist von Provenienz und Kulturgüterschutz die Rede. Natürlich dürfte der Hinweis: "Diese Marke habe ich bei Schlegel gekauft" keine Provenienz begründen, eher der Hinweis: "Diese Marke gehörte einst zur Sammlung von Tapling, Fürst Carol oder E. Cohen".

Ich fände es schön, wenn die Auktionshäuser und Händler zumindest bei Einzellosen und einer überschaubaren Anzahl von Losen auf der Rechnung auch kurz beschreiben, was sie verkaufen.

Liebe Grüße

10 Parale

Liebe Grüße


 
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