Thema: Fehlprüfungen von BPP und VP Prüfern
Werner P. Am: 11.03.2017 14:03:30 Gelesen: 76253# 203@  
@ filunski [#202]

Das öffentliche, publikumswirksame zur Schau stellen und Anprangern einzelner Fehlbefunde sehe ich da nicht unbedingt als förderlich. Ist aber meine Meinung und muss auch nicht als Maßstab gelten.

Tja, ich sehe das - minimal - anders. Es kommt natürlich drauf an - ob ein Befund jetzt vielleicht ein Streitfall ist. Oder aber ein krasser Fehlbefund, wie die weiter oben gezeigten Befunde. Bei derart krassen "Kloppern" halte ich das Zeigen durchaus für legitim und angebracht. Denn wenn offensichtlich weder der betroffene Prüfer noch dessen Verband etwas unternimmt, kann man diese eigentlich nur durch Öffentlichkeit zwingen, etwas zu verbessern. Dies ist zwar schade und sollte eigentlich anders funktionieren. Wenn es das aber nicht tut - dann zwingen sich nur Vergleiche aus der großen Wirtschaft auf - VW und andere Autobauer lassen beispielsweise grüssen.

Insofern halte ich wenig davon, wenn man krasse Fehlbefunde verschweigt. Ich würde mir ein eindeutiges Statement des Prüfers - und wenn dieser nicht will, seines Verbandes - wünschen. Aber nichts Windelweiches - so wie es auch von den Winterkörnern immer so lange kam, bis gar kein Weg mehr am Zugeben vorbeiging. Offensichtliche Fehler zuzugeben ist Größe, Fehler zu verniedlichen oder zu verschweigen schreckt mich - und viele andere - ab.
 
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