Thema: Philaseiten Tauschtreff in Essen
drmoeller_neuss Am: 07.01.2018 23:46:43 Gelesen: 15146# 449@  
Das Tauschtreffen in Essen-Steele ist für mich inzwischen der philatelistische Höhepunkt des Monats. Im übrigen ist der Altersdurchschnitt erfrischend jung. An dieser Stelle möchte auch an unser Mitglied Wim Ehlers erinnern, der das Treffen vor einigen Jahren gegründet hatte, aber inzwischen aus gesundheitlichen Gründen leider nicht mehr teilnehmen möchte. Jürgen Witkowski muss das ähnlich wie ich sehen, denn sein Terminkalender ist wirklich voll. Wer über den BDPh meckern möchte, kann das hier an erster Stelle tun. Ich erfreue Jürgen lieber hin und wieder mit schönen Stempeln für seine Sammlung.

Gefahren gibt es genug, vor allem für den Geldbeutel, denn viele Sammler bringen interessantes Material mit, und zum Tauschen hat man nicht immer etwas. Auch mir ist ein halber Liter Gerstensaft umgeschwappt, es war schon traurig anzusehen, wie ein halber Liter Bier ungetrunken auf den Boden läuft. Im übrigen sind solche Zwischenfälle sehr selten. Oder man macht es wie unser Mitglied Herr B. aus B. und setzt sich nur noch in die Ecke und nimmt damit dem Stammmitglied K.W. den Platz weg. :)

Prüfer (Hallo Torsten Grunwald) und weitere Mitglieder der Poststempelgilde (Hallo Jürgen Zalaszewski) sind gerne gesehen. Im übrigen tagen wir "vereinsfrei," d.h. hinter dem Tauschtreffen in Essen-Steele steht kein bestimmter Verein. Die meisten sind aber Mitglieder in Ortsvereinen oder Arbeitsgemeinschaften.

Während im Süden unserer Republik sich Vereinsfunktionäre Gedanken über die Zukunft von Ortsvereinen machen und die Attraktivität alleine über die Differenz der Beiträge definieren, handeln im Rheinland einfach die Philatelisten. In Köln gibt es ein ähnliches Treffen, jeden dritten Samstag im Monat zur gleichen Zeit. Und auch bei den zweiwöchentlichen Treffen in Rheinhausen-Hochemmerich sind die Gäste inzwischen in der Überzahl. Den ausrichtenden Verein störts nicht, denn jeder Gast bringt neues Leben in die Bude.

@ Torsten Grunwald

Die Hochwasserlage ist hier noch recht entspannt, abgesehen von den Rheinschiffern, die ein paar Tage festliegen. Der Zugverkehr ist jedenfalls nicht betroffen. Da macht der Bergbau mehr zu schaffen, bzw. die Hohlräume, die er hinterlassen hat: wer aus Ratingen und Kettwig zu unseren Treffen kommen möchte, hat bis zum Sommer Pech. Die S-Bahn-Line S6 pausiert zwischen Kettwig und Essen wegen Bergschäden.
 
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