Thema: Einschreiben: Belege und Informationen
Carolina Pegleg Am: 15.07.2009 17:03:21 Gelesen: 154242# 57@  
Ich hatte es falsch thematisch plaziert als Randbemerkung einmal im Thema "Die ersten Jahre des Streifbandes bzw. Kreuzbandes als Ganzsache" unter #13 angesprochen. Jedenfalls, so ist es in den USA vorgeschrieben:

Einschreibebriefe sind auf der Vorderseite mit dem Wort "REGISTERED" in Grossbuchstaben und der Registriernummer zu kennzeichnen. Auf der Rückseite sind zwei lesbare Stempelabschläge vorgeschrieben, wenn möglich über dem Verschluss des Umschlages. Es gibt hierfür teils besondere Poststempel mit der Inschrift "registered." Der Poststempel darf nicht auf der Vorderseite abgeschlagen werden. Die Marken werden daher typischweise mit sonstigen reinen Entwertungsstempeln entwertet. Für die Entwertung der Marken ist schwarze Farbe vorgeschrieben, für die Stempel auf der Rückseite violett. Auf der Rückseite findet sich dann noch der vorgeschriebene Eingangsstempel des Empfängerpostamtes. Abweichung und Fehler aus Nachlässigkeit finden sich natürlich gelegentlich, z. B. Fehlverwendung des registered Poststempels zur Markenentwertung etc.

Die Einschreibegebühr betrug seit dem 1.1.1900 8 cent zusätzlich zum Briefporto. Am 1.11.1909 wurde die Gebühr auf 10 Cent erhöht. Dieser Tarif galt bis 1920. Der gezeigte Brief von 1914 von Chicago nach Orlando hat noch die weitere zusätzliche Dienstleistung "return receipt" = Rückschein.




Kein besonders schönes Stück. Ich musste ganz schön wühlen einen passenden Brief zu finden, da ich sowas nicht sammele. Auch sind mir die Scans vielleicht ein bisschen klein geraten, da ich bei dem grossformatigen Brief etwas zu viel korrigiert habe. Ich denke man kann die Merkmale trotzdem noch erkennen.
 
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