Thema: Briefmarken als Kapitalanlage und/oder Spekulationsobjekt ?
Vernian Am: 09.08.2018 16:18:51 Gelesen: 6801# 15@  
@ Baber [#14]

Das ist in anderen Ländern oftmals sogar noch besser. Da mit wenigen Ausnahmen alle französischen Briefmarken ab der Nr. 1 Frankaturgültig sind muß man nur mal schauen wann die ersten "Permanent" - Werte erschienen sind - und wann die 30% getoppt werden.

Wie weit die MiNr. 2557 von 1986, mit Kennbuchstabe "A" und zur Ausgabe für 1,90 FF zu haben, wie auch die weiteren späteren Werte B, C, D (bis 1991) weiterhin dem Wert einer bestimmten Frankaturstufe entsprechen oder nicht weiß ich nicht. Spätestens aber die MiNr. 2945 ohne Wertangabe galt und gilt als "valeur permanente" (also Dauerwert) für Standardbriefe innerhalb Frankreichs, dieser wurde 1993 bei Ausgabe für 2,50 FF verkauft - dies entspricht in Euro bei 1 FRF = 0,152449 EUR = 0,3811225 €. Das Porto für einen Standardbrief Inland beträgt heute aktuell 0,80 €, d. h. über 50%, allerdings in 25 Jahren - womit Österreich NICHT getoppt wird. Aber schaun wir doch mal weiter:

Nehmen wir die ebenfalls 2012 verausgabte MiNr. 5635 - 20g Lettre verte, zur Ausgabe 0,58 € teuer (wie weit im vorhergehenden Vergleich jetzt die MiNr. 5634 20g Ecopli für 0,56 € gewählt werden müsste weiß ich nicht - derartige Beförderungsunterscheidungen gab es damals noch nicht) - damit liegt Frankreich im gleichen Zeitraum wie vom Vorschreiber angegeben gegenüber Österreich um 4 Cent im Plus.

Ich denke das lässt sich durchaus noch toppen - in Frankreich und vielleicht auch anderswo. Viele Länder verausgaben seit langem sogenannte dauerhaft gültige Ausgaben ohne Wertangabe, und die Portosteigerungen sind vielleicht in einem anderen Land noch stärker gewesen ?

Wäre doch eine Rätselfrage: Welcher Permanentwert welchen Landes kann den höchsten Wertzuwachs verzeichnen?

Gruß

Vernian
 
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