Thema: Einschreiben: Belege und Informationen
Totalo-Flauti Am: 31.08.2018 21:27:03 Gelesen: 20628# 147@  
Liebe Sammlerfreunde,

ich hab noch ein paar nette Einschreiben aus Leipzig. Diese wurden vom Postkunden mit den entsprechenden Marken frei gemacht und dann durch einen sogenannten Einschreibe-Automaten der Post zum Versand gegeben. Dieser hat dann auf dem Brief einen unübersehbaren Stempel in rot hinterlassen. Der Postkunde hat im Anschluß auch eine Quittung vom Automaten erhalten. In der Zeit von 1909 bis 1931 wurden im Deutschen Reich an 23 Standorten entsprechende Automaten der Deutschen Post- und Eisenbahn- Verkehrswesen- Aktiengesellschaft in Staaken bei Berlin aufgestellt. In Leipzig selbst gab es im Postamt 5 und Postamt 13 jeweils ein Automat. der aus dem Postamt 13 wurde später 1925 zum Postamt 1 umgesetzt. Einen Brief vom Postamt 1 und eine Quittung konnte ich bisher noch nicht für meine Sammlung finden. Aus Leipzig gibt es ca 50 bis 60 bekannte Belege (Briefe und Quittungen). Weiter Ausführungen zu den Einschreibe-Automaten findet Ihr auf der Seite von Sammlerfreund Dr. Edo-Meino Eden [1].

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.



Brief vom 28.101929 im Fernverkehr 15 Pfennige und Einschreibegebühr 30 Pfennige



Brief vom 30.11.1921 im Fernverkehr 80 Pfennige und Einschreibegebühr 1,00 Mark (5 Pfennige überfrankiert)



Brief vom 12.09.1922 im Fernverkehr 12,00 Mark und Einschreibegebühr 8,00 Mark



Brief vom 09.10.1923 im Ortsverkehr 0,8 Mill.Mark, Einschreibegebühr 2 Mill.Mark und Eil-Zustellgebühr 4 Mill.Mark, verklebt wurden hier aber 3,6 Mill Mark. Da fehlt noch was und ich kann's nicht entdecken. Selbst bei einer Drucksache mit 0,4 Mill.Mark fehlt noch einiges an Porto.

[1] https://www.postautomation.de/briefannahme/einschreibautomaten-1909-bis-1931/
 
Quelle: www.philaseiten.de
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