Thema: Briefzentren und ihre Stempel
Journalist Am: 17.09.2018 12:40:47 Gelesen: 86213# 729@  
@ Christoph 1 [#728]

Hallo Christoph,

generell war die damalige Formattrennung schwerpunktmäßig nur für Großbriefe gedacht. Dies ist ja auch bei der heutigen GSA Neu so, die normalerweise nur Großbriefe sortieren soll. Aber sowohl damals als auch heute macht es den Anlagen kein Problem den einen oder anderen Standardbrief oder Kompaktbrief, der sich zwischen den Großbriefen befindet, mittels Tintenstrahlentwertung zu entwerten und weiter zu sortieren.

Die kryptischen Zahlen und Buchstaben dienten vermutlich der besseren Analyse der erzielten Ergebnisse beim Entwerten.

Es soll damals noch ein dritter Hersteller an den Versuchen beteiligt gewesen sein, siehe auch folgender Link etwas weiter unten bei der Vorstellung des Stempels:

http://arge-briefpostautomation.de/stempelgeraete-der-deutschen-post

Laut den dünnen vorliegenden Informationen hat die Firma "Axmann Fördertechnik GmbH" die Anlage gebaut. Die Firma "Visotronic" war eher für die Bilderkennung zuständig. Die dritte Firma "Wesex" (oder so ähnliche Schreibweise ?) soll angeblich für die Drucktechnik also das Tintenstrahlmodul zuständig gewesen sein. Dies basiert auf mündlichen Aussagen einer Befragung von Mitarbeitern der Firma "Axmann Fördertechnik GmbH" - schriftliche Unterlagen zu dem Versuch oder schriftliche Aussagen der Firmen oder Firmenprospekte sind mir bisher dazu nicht bekannt. Von der Firma "Axmann Fördertechnik GmbH" wurde dazu auch mal auf einer Messe ein entsprechender Film gezeigt - aber ob der noch existiert ?

Viele Grüße Jürgen
 
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