Thema: DDR Spezial: Unterscheidung von DDR Dienstmarken
Stefan Am: 13.01.2019 20:34:56 Gelesen: 35030# 21@  
@ bendenn [#20]

Hier ein Bild vom Scanner, geht das so mit den Einsteck-streifen?

Nach und Neudrucke klingt nicht nach einem Schatz :)


Leider hilft es nicht weiter (Bild zu klein bzw. zuviele Marken in einem Bild).

Du kannst allerdings selbst einmal schauen:

- Marken ohne senkrechte Linien im Bildhintergrund (links und rechts vom Hammer) + Zirkelbogen links = ex Mi-Nr. 1-17
- Marken mit senkrechten Linien im Bildhintergrund + Zirkelbogen rechts = ab Mi-Nr. 18 (ohne Mi-Nr. 28)
- Marken mit senkrechten Linien im Bildhintergrund + Zirkelbogen lins = Mi-Nr. 28 (20 Pf.)

Damit solltest du einen Großteil der Nach- und Neudrucke zuordnen können. Nach- und Neudrucke weisen rückseitig generell keine Gummierung auf.

Die Nach- und Neudrucke wurden in der DDR in den Jahren 1957/58 für Sammelzwecke produziert und hauptsächlich gen Westen gegen Devisen exportiert. Die Auflage dieser Marken ist sehr hoch und das Interesse mittlerweile allgemein eher niedrig.

Die ungebrauchten DDR Dienst müssten einmal auf einer separaten Steckkarte (Farbe schwarz) vorder- und rückseitig gescannt werden. Bei den Dienstmarken existieren verschiedene Zeichnungs- und Wasserzeichenunterschiede, dito zwei unterschiedliche Zähnungen. Vieles ist allerdings davon auch recht häufig zu finden.

Gruß
Pete
 
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