Thema: DPAG: Neuregelung des Warenversandes ins Ausland
Wolfgang Lang Am: 09.03.2019 12:42:52 Gelesen: 1413# 8@  
Hallo Jürgen,

danke für Deine Einschätzung.

Die womögliche Rücksendung, welche bei Verstoss in Aussicht gestellt wird, von der auch wir aber bisher noch kein einziges Beispiel nennen können, ist wohl nicht das eigentliche Problem.

An den Schaltern besteht allerdings eine starke Verunsicherung bei der Annahme von Sendungen. Die Betreiber von kleinen Filialen unterliegen (nach deren Aussagen) einem Bewertungssystem und befürchten, bei der fälschlichen Annahme von Waren als Briefpost sanktioniert zu werden. Da bei entsprechend geschickter Verpackung in vielen Fällen auch durch Tasten keine Ware nachweisbar sein dürfte, werden entsprechende Briefe an etlichen Schaltern überhaupt nicht mehr als Briefe angenommen. Hier gilt auch aus Verängstigung und Unsicherheit die Regel: Im Zweifel gegen den Angeklagten.

Was wirklich zu bedauern ist: Das Schalterpersonal wird durch eine in der Realität nicht umsetzbare (und sogar gegen das Briefgeheimnis verstossende) Anweisung in die Konfrontation mit den Kunden geschickt, ist nicht in der Lage, die verlangte Entscheidung zu treffen und entscheidet letztendlich im Sinne des Selbstschutzes oft auch gegen den Kunden. Und das ganze Theater stellt nicht die Verbesserung eines beklagenswerten und verbesserungswürdigen Zustandes dar, sondern verschlechtert ohne Not das Leistungsangebot eines immer noch von vielen geschätzten sehr wichtigen Dienstleisters.

@ drmoeller_neuss [#5]

Hallo Uli,

der APHV arbeitet schon sehr lange mit einer zusätzlichen Transportversicherung, welche allerdings von jedem Mitglied entsprechend dem geschäftlichen Risiko individuell abgeschlossen wird.

Schönes Wochenende

Wolfgang
 
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