Thema: Moderne Postgeschichte: Internationales Remailing
DL8AAM Am: 07.10.2009 17:25:49 Gelesen: 363519# 27@  
Mir sind mal wieder ein paar Belege zu diesem Thema in die Hände gefallen, dabei erneut ein Beispiel für ein meines Erachtens nach um eine Art des "anfürsich verbotenes" ABA-Remailings, d.h. Absender und Empfänger sitzen im gleichen Land, wobei der Versand über das Ausland wieder ins Ursprungsland erfolgt:



Absender gemäß des inliegenden Anschreibens (vom 18.08.2004) ist "Land Rover Deutschland GmbH" in 658824 Schwalbach/Taunus, versendet wurde der Brief durch die "Swiss Post" (CH-8058 Zürich). Als Rücksendeabsender wird im PPI "Caxton House, 91 Victoria Road, Chelmsford, CM1 1JW" in England angegeben. Auf den eigentlichen Absender weist äußerlich nur das Logo von Land Rover hin. Dachte man vielleicht, dass deshalb England als Absender durchgehen würde ? ;-) Dann wäre es ja ein "legales" ABC-Remailing. Aber bei international arbeitenden Konzernen ist es aber immer etwas leichter aus "ABA ein ABC zu machen", der Absender im Briefkopf muss ja nicht mit dem "Drucker" dieser Werbung identisch sein. Unter der Adresse in Chelmsford firmiert ein Marketing- bzw. ein Marktforschungsunternehmen namens "GfK NOP".

Kommentare ? ;-)

Gruß
Thomas
 
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