Thema: The Victoria-Collection 1840-1895
Heinz 7 Am: 16.04.2019 10:22:54 Gelesen: 1379# 14@  
@ marc123 [#1]
@ briefmarkenwirbler24 [#4]
@ Michael Mallien [#7]
@ 10Parale [#9]

Ich verstehe und teile Eure Begeisterung. Das Album ist wirklich eine Schatztruhe, die wohl die Phantasie jedes Sammlers beflügelt.

Trotzdem habe ich auch Verständnis für die Reaktionen von weniger euphorischen Zeitgenossen. Es dürfte in der Tat nicht einfach sein, diesen Bestand teuer zu verkaufen. Den Verkäufer interessieren wohl mehr hohe Erlöse als romantische Eindrücke.

Der Auktionator ist sehr erfahren im Umgang mit Sammlungen. Die Kommentare im Youtube-Video zeigen, dass da fachkundig ein Experte die wohl wertvollsten Stücke schon identifiziert hat. Wenn nun da wirklich die Top-Raritäten in Ia-Qualität vorhanden wären, würde der Auktionator wohl die besten Stücke einzeln anbieten, um den Verkaufserlös zu optimieren. Aber ist es so? Einige Eindrücke sprechen auch für "zeitgemässe Durchschnittsqualität" (XIX. Jahrhundert). Und die ist fast unverkäuflich, für Standard-Marken.

Dass der Auktionator die Sammlung intakt lässt, ist spannend. Kundschaft für solche Objekte gibt es. Allerdings ist "die Luft dünn" in solchen Kategorien. Natürlich gibt es einige Sammler, die über das nötige Geld verfügen, aber die meisten von ihnen sind auch kritische Rechner. Euro 300'000 sind ja schliesslich kein Pappenstiel.

Wunderbare Alben kann man für einen Bruchteil dieses Geldes kaufen. Immer wieder verzaubern an speziellen Auktionen unglaublich schöne Alben die Sammlerschaft; meist werden diese aber für wenig Geld verkauft.

Wir dürfen gespannt sein.

Heinz
 
Quelle: www.philaseiten.de
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