Thema: Die Tücken bei der Datumseinstellung von Tagesstempeln
EdgarR Am: 29.06.2019 14:19:02 Gelesen: 3052# 69@  
Ein sehr schönes Stück auf einem volltständig mir vorliegendem Brief:



Und, nur damit deutlich zu sehen ist dass es sich jedenfalls nicht um irgendwie zusammengebastelte Stempelteile auf Umschlag einerseits und Marke[n] andererseits handeln kann - hier nochmal eine Detailaufnahme:



So, nun biete ich 3 mögliche Erklärungen an und überlasse den geneigten Lesern sich die plausibelste heraus zu suchen. ;-)

a) Obwohl das Sauerland von Nicht-Einheimischen als eher beharrend und Neuerungen abhold wahrgenommen wird waren die Pöstler dort denen im Rest des Landes um mindestens zwei Monate und neun Tage voraus.

b) Weil das vierziffrige PLZ-System der Bundespost hierarchisch aufgebaut war (Ganz große Metropolen hatten nur eine Ziffer; Großstädte hatten in der Regel 2 Ziffern; Städte mit lokal zentraler Bedeutung hatten 3 Ziffern und 4 Ziffern hatten Dörfer, Weiler und Kleinstädtchen) sollte wohl die Bedeutung Werdohls durch sogar fünf Ziffern in der PLZ eindeutig kenntlich gemacht werden.

c) Irgend jemand hat irgendwann zwischen dem 01.07.1993 und dem 30.06.2002 wohl größere Schwierigkeiten bei der Datumseinstellung seines Stempelgeräts gehabt und weder ihm noch irgendwelchen Kollegen ist etwas aufgefallen.

Phile Grüße EdgarR
 
Quelle: www.philaseiten.de
https://www.philaseiten.de/thema/5463
https://www.philaseiten.de/beitrag/206432