Thema: DDR Spezial: Dauerserie Walter Ulbricht Typendiskussion
Algebra Am: 24.07.2007 23:33:45 Gelesen: 249684# 2@  
In der Literatur gibt es nur wenige Hinweise auf diese Type IIA des 20 Pfg. Wertes aus dem Jahr 1964. Diese Zwischentype stellt eine Kombination von Charakteristika der Type IA (deutlich zu erkennen bei der Wertziffer) und den Merkmalen der TypeII (durchgehender Brillenbügel) dar. Erstmals dokumentiert wurde das Auftreten der Zwischentype im Jahre 1975 als ein aufmerksamer Sammler sie auf einem Briefstück mit Stempel aus 1965 (Karl-Marx-Stadt) identifiziert hatte. Trotzdem blieb diese Variante über lange Zeit unbeachtet, da zahlreiche Sammler lediglich von einem Stempelirrtum ("1965" statt "1975") ausgegangen sind.

Im Sammlerexpress erschien Anfang 1988 eine Beitragsfolge von Dr. Peter Tichatzky, Berlin, über "Die Freimarken-Dauerausgabe Walter Ulbricht".Dort wurden erstmals das Vorkommen der Typenunterschiede zeitlich eingeornet.

Meine eigenen Forschungen haben nun ergeben: Die Mi.Nr.848IIA Xx befand sich im Bogen nur auf den Feldern 91-100. Der DVM: 1b. Oberränder gab es von von diesem Wert nicht. Typenkombination wurde nachgewiesen. Mi. Nr. 848IAXx/IIAXx. Von der Mi. Nr. 848IIAXx gibt es zwei Varianten:

IIA Var. 1 Durchgehender Brillenbügel, schmale Wertziffer.Ein Spiegelpunkt im Auge. Brillenbügel und Brillenbügeleinfassung bilden eine Einheit.

IIA Var. 2 Durchgehender Brillenbügel, schmale Wertziffer, mehrere Spiegelpunkte im Auge. Brillenbügel und Brillenglaseinfassung bilden keine Einheit.
 
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