Thema: Japan: Stempel bestimmen
ligneN Am: 04.11.2021 21:40:13 Gelesen: 22683# 264@  
@ Koban [#263]

Die Stempel in der Reihenfolge des Postdurchlaufs:

Unten links

Ekr. "Matsu" aus dem Stadtviertel Matsushimacho, ein "hakoba-in", Postbriefkastenstempel. Von einer Postablage (Briefkasten in einem Laden), die nicht zum Entwerten berechtigt war. Der Stempel von Matshushimacho wird als "sehr selten" bezeichnet. Diese Stempeltype gab es 1871/88, in den drei Metropolen nur bis ca. 1878. Literatur über hakobas nur japanisch.

Der Dkr. "Nishinagahori-Postamt" stammt von einem Zweigpostamt in Osaka, daß bei Matsushima Post einsammelte, aber ebenfalls nicht zum Entwerten berechtigt war. Diese Zeigpoststellenstempel gab es in unterschiedlichen Formen in den Großstädten bis maximal 1880 - dann waren alle mit Standard-Dkr. Datenstempeln ausgerüstet. Nur japanische Literatur.

Dann Anlieferung im (Haupt-)postamt Osaka, Entwertung durch Kiban+N1B1 Osaka wie richtig aufgeschlüsselt. Der Zustellstempel von Kobe zeigt das Zeichen für "Abend" (ähnlich katakana 'ta').

Auf jeden Fall sammelwürdig. Die Lücke unten kann man durch Hinterlegung eines Abschnitts Japanpapier schließen, etwa aus Resten verwaister alter Briefinhalte.
 
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