Thema: Moderne Postgeschichte: Internationales Remailing
Pete Am: 22.12.2010 11:23:47 Gelesen: 357014# 58@  
@ T-M 123 [#57]

Ja, ich meinte auch eher die Extremfälle, wo z. B. die Nennwerte der Marken nicht einmal zu den Portostufen passen, weil sie ganz offensichtlich überhaupt nicht dafür gedacht sind, überhaupt auf einem (Bedarfs-)Brief zu landen.

Hast du bei dieser Aussage konkrete Beispiele vorliegen? Normalerweise sollte die auf der Marke angegebene Portostufe auch verwendbar sein - Marken mit karikativem Hintergrund einmal ausgenommen. ;-)

Außerdem würde sich auch die Frage stellen, was es zu konsolidieren gäbe, wenn die Sendungen von den Kunden einzeln bei der Royal Mail abgegeben werden, statt von der UniversalMail.

Den Sinn habe ich bisher auch (noch) nicht verstanden *g*

Nachdolgend einmal ein Beispiel für ein Remailing der unfreiwilligen Art vom April 2010:



Der Absender aus Deutschland liefert bei einem Mitbewerber der Post (hier TNT Post Regioservice GmbH, Niederlassung Essen) einen Brief ein, der für einen Empfänger in Deutschland bestimmt ist. Seitens des Mitbewerbers wird der Brief allerdings (sicherlich versehentlich) an ein Postunternehmen im Ausland (hier Malta Post) zur Einspeisung in den internationalen Postverkehr übergeben. Diese leitet den Brief an die Deutsche Post AG weiter, damit der Brief abschließend beim Empfänger (hier in Bochum) über die DPAG (erkennbar an der Codierung unterhalb des Sichtfensters) zugestellt werden kann. *g*

Der im Scan gezeigte Brief war augenscheinlich aus Sicht von TNT Post Essen nicht maschinenlesbar. Ich nehme an, dass der Brief anschließend manuell sortiert wurde und versehentlich in die Auslandspostkiste anstelle der Kiste für Bochum geriet.

Gruß
Pete
 
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