Thema: Notgeld: Briefmarkengeld in Papierform
Postgeschichte Am: 07.04.2009 18:48:03 Gelesen: 11720# 1@  
Ein seltener Zweig des Notgeldes ist das Briefmarkengeld in Papierform, das wie das Kapselgeld (s. Notgeld: Briefmarken-Kapselgeld) als Kleingeldersatz diente. Beim Briefmarkengeld in Papierform handelt es sich um kleinformatige Papiere, die z.T. mit Werbung versehen, postfrische Briefmarken enthielten, die entweder aufgeklebt oder in durchsichtigen Tüten untergebracht waren. Sie galten bei allen Geschäften des täglichen Lebens als Wechselgeld.



Wechselgeld-Wertmarke mit aufgeklebter 10 Pf Germania-Marke, sowie Werbung verschiedener Firmen auf Vorder- und Rückseite. Die Wertmarke dürfte von der Fa. Imhoff stammen, die den Druck zusammen mit den darauf vereinigten Firmen finanzierte. Der Stempel "Zugelassen / Stadt Köln" dürfte meine Annahme stützen.

Da die Marken später meist von den Wertmarken entfernt und ohne diese für Sammler uninteressant wurden, ist das Briefmarkengeld in Papierform selten. Wer kann weiteres Briefmarkengeld in Papierform zeigen? Auch die Mitglieder der philaseiten.de sind hierzu herzlich eingeladen.

Gruß
Manfred
 
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