Thema: Schwaneberger Verlag über Michel Preisnotierungen
ugak Am: 30.03.2008 21:09:18 Gelesen: 10364# 3@  
Werte Sammlerfreunde,

diese Erkenntnis, dass deutsches Material als Mehrheits-Sammelgebiet total überbewertet ist, ist ja nicht neu und wer als aktiver Philatelist unserem Hobby weiter treu sein möchte, wird daraus seine Konsequenzen gezogen haben, so wie ich.

Vor etwa 15 Jahren habe ich mein gesamtes deutsches Material dem damals jungen Auktionshaus Jabs in Berlin Spandau anvertraut und für heute Verhältnisse einen sagenhaften Preis erzielt.

Da ich nicht, wie so viele jetzt, mit sammeln aufhören wollte, sondern die Philatelie durchaus als lebenslanges Hobby begreife, sah ich nach Alternativen um. Nach Beratung und eigenen Überlegungen blieb z.B. eine weltweite Motivsammlung ** bezogen auf seriöse Länder übrig und diesem Hobby fröne ich seit dieser Zeit.

Damit bin ich unabhängig von dem krampfhaften Suchen nach Pünktli/Strichli (Plattenfehler), die am Markt sowieso nicht honoriert und akzeptiert werden.
Obwohl in diesem und anderen Foren bestenfalls mit Missachtung bestraft, gibt mir der Erfolg vollkommen recht.

Meine Angebote von postfrischen Motivausgaben ausgesuchter Übersee-Länder erzielen bei ebay & Co im Durchschnitt fast immer 50 % Michel. Insofern muss ich der Michel-Katalog-Redaktion in der Bewertung überseeischer Motivausgaben durchaus Recht geben.

Aber das Einknicken vor den Lobbyistenforderungen angeblich gefälligkeits gestempelter deutscher Luxusausgaben, die millionenfach gedruckt wurden schlägt jetzt auf den Markt zurück.

Mit Sammlergruß Bernd
 
Quelle: www.philaseiten.de
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