Thema: China Mi. 299: Fehlfarbe, Fälschung oder ausgebleicht ?
felix-austria Am: 18.06.2012 12:38:21 Gelesen: 3440# 4@  
Hallo ganzsachenphilatelie, hallo LK,

für beide Beiträge meinen herzlichen Dank!

Eine Fälschung zum Schaden der Sammler habe ich auch schon in Erwägung gezogen. Das würde aber natürlich voraussetzen, dass echte Fehldrucke existieren. Hans-Dieter bitte ich deshalb um einen Hinweis, woher er seine Erkenntnisse hat, dass Fälschungen zum Schaden der Sammler existieren. Meine Suche über Google und Bing hat nämlich kein Ergebnis gebracht, und mein Asienkatalog ist – ich mag's gar nicht sagen – von 1987.

Eine Postfälschung verbietet sich wohl aus zwei Gründen: Wer fälscht einen Miniwert, und dann noch Ende der 50er im kommunistischen China mit seinen drakonischen Strafen? Und weiter: Welcher Fälscher setzt eine Marke mit abweichender Farbe in Umlauf, wenn er die Post betuppen will? – Warum eigentlich nicht, das sind die gleichen Leute, die 70-Euroscheine nachmachen und sich über einen 30er und einen 40er als Wechselgeld freuen. ;-))

Veränderung durch Licht, Laser, ein chemisches Bad o.ä. klingt schon wahrscheinlicher. Müssten dann aber nicht die purpurfarbene Marke, das Markenpapier und vor allem der Rest des ausgeschnittenen Umschlags (meist billiges, zum Wegwerfen bestimmtes Papier) in Mitleidenschaft gezogen sein und wenigstens einen Hauch von Veränderung aufweisen. Das alles sieht aber unbehandelt aus, auch unter einer abgelösten Ecke der 1 Fen. Da muss wohl ein Prüf-Experte ran.

Früher gab es mal Universal-/Generalprüfer, die zumindest im klassischen Bereich Raritäten der ganzen Welt unter die Lupe genommen haben. Kennt jemand so einen Experten, der für dieses Briefstück in Frage kommt und auch (Spektral-)Analyse drauf hat?

Für jede Antwort bin ich weiterhin dankbar und grüße herzlich
Dieter
 
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