Thema: Schwaneberger Verlag über Michel Preisnotierungen
ArGe Generalgouvernement Am: 15.04.2008 14:35:01 Gelesen: 10082# 8@  
Hallo,

ich möchte hiermit teilweise den Michel in Schutz nehmen und ein Beispiel aus dem Generalgouvernement dazu anführen. Grund dafür ist, dass ich die Pauschal-Verurteilung nicht akzeptiere.

Generalgouvernement 1939-45:

Die Marken werden zu ca. 25% auf Tauschtagen gehandelt, 50% zahlt man beim Händler im Laden. 20-30% zahlt der Grosshändler für die meisten Ausgaben, für viele auch weit mehr. Bogenware geht mit über 100% selbst bei eBay raus, der arme Händler im Laden hat meist dafür immer noch 50% dranstehen. Falzmarken gehen zu 10% der Preise, gestempelte Marken haben wieder einen eigenen Prozentsatz.

Damit bin ich noch nicht auf Besonderheiten wie Eckrandstücke eingegangen, diese werden je nach Ausgabe ab 100 - 500% gehandelt. Die Prozentsätze stimmen für 2007/08, stimmt die Nachfrage so auch noch 2009 ? Schon 2006 wurden Eckrandstücke nur für 50% angeboten und verkauft und auch die Prozentsätze bei den anderen Stücken waren geringer.

Wo soll denn nun der Preis im Michel für eine Markenausgabe liegen? Abgesehen davon, dass dieses Gebiet ähnlich wie Sudetenland prosperiert. Nettobasis macht da auch nicht mehr Sinn oder wollen Sie so eine detaillierte Beschreibung, dass jedes Gebiet sich bei Beschreibung und Preisen verdoppelt ?

Abgesehen davon, der Michel erhält seine Preise von den Spezialisten, Händlern und Grosshändlern der jeweiligen Gebiete. Diese haben eine Markttransparenz und wissen zu welchen Preisen sie ankaufen und verkaufen. Eigeninteresse geht bei mehreren Spezialistenbewertungen unter.

Michael Schweizer


 
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