Thema: (?) (660/661/676) Moderne Postgeschichte: Konsolidierer und deren Kodes
EdgarR Am: 07.03.2014 18:05:35 Gelesen: 614616# 275@  
Was mir aufgefallen ist

Beim Eintüten von diversen Frankits in die Stempeldatenbank stolperte ich dieser Tage mehrfach über solche, die bereits mit einem Abstand von ein, zwei Jahren "drin" waren, aber mit einer differierenden Konsolidiererkennung.

Insbesondere zwischen den beiden "Großen", K4000 aka Deutsche Post InHaus Services und K4031 aka TNT/PostCon scheint es munter hin und her zu gehen, was das gegenseitige Abjagen von Großkunden angeht.

Es drängt sich daher die Schlußfolgerung zwingend auf, dass geschäftliche UND behörden-artige Versender von großen Postmengen möglicherweise öfters doch die eigentlichen Besitzer der Frankiermaschinen sind und diese lediglich von dem jeweils dienstleistenden Dienstleister (ein Konsolidierer ist ja nichts anderes) für den Postausgang dieses Kunden genutzt wird. Dann logischerweise exklusiv für diese Post und nicht für die von Dritten - oder?

Man sollte also sehr vorsichtig sein bei der Zuschreibung von Maschinen (identifiziert durch deren Kennung) zu irgendwelchen Konsolidierern - die Maschinen können in Wirklichkeit durchaus "eigentlich" im Besitz eines Großversenders sein.

Etwa auf dieser nämlichen Ebene bewegt sich auch die outgesourcte Postbesorgung der Fa. Siemens am Standort Erlangen. Diese war etliche Jahre "vergeben" an die K4000, schon als die noch Williams Lea hießen. Mittlerweile wird die abgehende Post von K4000 versorgt, die einkommende Post und die Quasi-Hauspost zwischen den räumlich weit verstreuten Standorten jedoch von einem Ableger der Swiss Post. Muss auch eine interessante Vertragskonstellation sein !

Phile Grüße
EdgarR
 
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