Thema: (?) (676/684) Moderne Postgeschichte: Konsolidierer und deren Kodes
Stefan Am: 22.05.2014 22:35:00 Gelesen: 621769# 308@  
@ DL8AAM [#307]

Mit scharzem Barcode (Sendungsnummer) der LVZ (UPOC "010080..."; wobei die codX-Kennung 0080 in der letzten eingestellten Mandantenliste Aug/2013 nicht mehr enthalten ist. [1])

Ähm, doch enthalten. In der Liste wird noch die frühere Bezeichnung der LVZ Leipzig geführt: "BLS Brieflogistik Sachsen GmbH & Co. KG / Druckereistrasse 1 / 04159 Leipzig"

Die ersten Briefmarken der LVZ von Juli 2008 (nach der Übernahme der PIN Mail Sachsen GmbH Leipzig) beinhalteten auch diese Firmierung.

Was besagt hier das Kürzel " VC" rechts der UPOC-Sendungsnummer?

VC = Videocodierung -> Die Sendung wird - aus welchem Grund auch immer - im ersten Briefsortierlauf nicht maschinell lesbar gewesen sein und das zur Sendung gehörende Sendungsbild musste am PC nachbearbeitet werden.

Mir bisher bekannte Freesort-Kundenkennungen: ... Es gibt aber sicherlich noch weitere. (?)

Mir waren die Nummern ebenfalls aufgefallen, hatte mich allerdings noch nicht damit befasst. PostModern aus Dresden lässt ebenfalls Teile der Sendungsmengen über Freesort in Leipzig laufen. Teilweise (oder zur Gänze ?) erfolgt meinem Eindruck nach über Freesort Leipzig (seit Anfang Januar 2014) auch die maschinelle Sortierung für C6-Sendungen von PostModern, welche im Anschluss in das Netz der Mail Alliance eingespeist werden; daher rückseitig eine entsprechende Angabe einschließlich "ma0111". Sendungen, welche nicht zum Zustellgebiet der "Mail Alliance"-Partner passen, werden von Freesort einbehalten, konsolidiert und DPAG-frankiert. Anstelle der ma-Nummer taucht dann die Angabe "K2055" auf. Alternativ kann in beiden Fällen auch ein Matrixcode (meist briefumschlagrückseitig) zum Einsatz kommen.

Gruß
Pete
 
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