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Thema: Vorausentwertungen Deutschland
Das Thema hat 175 Beiträge:
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Gerhard Am: 21.11.2016 11:25:47 Gelesen: 66486# 151 @  
@ DL8AAM [#150]

Und das in einer für mich perfekten Zentrierung. ;- Glückwunsch.

Gerhard
 
Heinz 1 Am: 21.11.2016 19:27:31 Gelesen: 66450# 152 @  
@ DL8AAM [#149]

So habe ich die Vorausentwertungen noch nicht gesehen. Ich gehe davon aus, dass diese Firma aus Idstein eine Absenderstempelmaschine hat mit der bisherigen Maschinenummer 351 im Einkreisstempel. Nun hat sie den neuen Stempel noch dem nun gültigen Muster erstellt und hat ihre alte Maschinennummer anstatt der langen einfach eingefügt.

@ DL8AAM [#150]

Da ist keine 451 sondern eine 151. Eigentlich ist diese Entwertung seit diesem Frühjahr nicht mehr zulässig. Vielleicht hat die Firma Sieger, bzw. die Mailingfirma die diese Briefe stempelt eine Ausnahmegenehmigung von der Post erhalten. Denn wer, wie die Firma Sieger regelmäßig größere Mengen an Infopost bzw. Dialogpost verschickt bekommt sicherlich auch Ausnahmegenehmigungen.

Gruß Heinz
 
DL8AAM Am: 21.11.2016 19:50:16 Gelesen: 66446# 153 @  
@ DL8AAM [#149], Heinz 1 [#152]

Ich gehe davon aus, dass diese Firma aus Idstein eine Absenderstempelmaschine hat mit der bisherigen Maschinenummer 351 im Einkreisstempel.

Danke Heinz! Eine sehr, sehr, sehr wahrscheinliche Interpretation, darauf hätte man auch selbst kommen müssen. Ja, hätte! ;-) "351" als Maschinennummer kommt ja auch regelmäßig bei Kreis-Absenderstempeln vor, siehe u.a. http://www.philastempel.de/stempel/suchen/ablage/866

@ DL8AAM [#150], Heinz 1 [#152]

Eigentlich ist diese Entwertung seit diesem Frühjahr nicht mehr zulässig.

Das ist auch irgendwie mein Kenntnisstand, deshalb zeige ich diese Dinger hier ja auch ;-) Aber wo ist die Da ist keine 451 sondern eine 151? Ich schrieb doch 151 als Maschinennummer im Stempeltext.

Nochmals besten Dank Heinz für den Aufweck-Tritt in das Hinterstübchen. ;-)

Gruß
Thomas
 
Journalist Am: 21.11.2016 21:40:17 Gelesen: 66426# 154 @  
@ DL8AAM [#153]
@ Heinz 1 [#152]

Hallo Thomas und Heinz,

bezüglich des Beleges mit der 28 Cent @ DL8AAM [#149] kann ich einen anderen Beleg beisteuern, der auch die 351 aufweist - es könnte sich hier daher tatsächlich um eine "Art Maschinennummer" handeln, die allerdings nicht den Vorgaben entspricht



Nun zu der Sache von Sieger; fest steht auf alle Fälle, das diese Art der Freimachung so normalerweise nicht zulässig ist und dass Sieger mit großer Wahrscheinlichkeit eine Kündigung erhalten haben müsste - aber wir sollten es mal weiter beobachten, wie sich die Sache weiter entwickelt ?

viele Grüße Jürgen
 
Heinz 1 Am: 22.11.2016 13:16:54 Gelesen: 66374# 155 @  
@ DL8AAM [#153]

Hallo,

ich habe die Kundenmagazinnummer mit der Maschinen Nr. verwechslt.

Bitte um Entschuldigung.

Gruß Heinz
 
Totalo-Flauti Am: 31.12.2016 09:37:11 Gelesen: 64490# 156 @  
Liebe Sammlerfreunde,

kann man den folgenden Ortsbrief aus Leipzig ebenfalls als Vorausentwertung ansehen? Die Leipziger Filiale der Deutschen Bank und Disconto Gesellschaft hat den Umschlag am 18.01.1932 mit dem Absenderfreistempel versehen und erst am 30.08.1932 verwendet, um diesen an die Revisonsabteilung zu senden.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti


 
Pete Am: 31.12.2016 10:00:00 Gelesen: 64479# 157 @  
@ Totalo-Flauti [#156]

kann man den folgenden Ortsbrief aus Leipzig ebenfalls als Vorausentwertung ansehen? Die Leipziger Filiale der Deutschen Bank und Disconto Gesellschaft hat den Umschlag am 18.01.1932 mit dem Absenderfreistempel versehen und erst am 30.08.1932 verwendet, um diesen an die Revisonsabteilung zu senden.

Bei der gezeigten Sendung handelt es sich um ein Antwortschreiben (siehe auch links oben), welches vorab vom Absender des ursprünglichen Schreibens Deutsche Bank, Niederlassung Leipzig zum 18.01.1932 frankiert und im Anschluss an den Empfänger XYZ in einem weiteren Umschlag geschickt wurde. Dieser Empfänger XYZ benötigte allerdings mehr Zeit zur Beantwortung des Schreibens der Deutschen Bank und nutzte den vorfrankierten Umschlag für die Rücksendung der Antwort an die Deutsche Bank in Leipzig. Die Reichspost sah das Missverhältnis zwischen dem Datum der Frankierung im Absenderfreistempel und dem tatsächlichen Versandtag (30.03. oder 30.08.1932). Deshalb wurde der Taggesstempel dazugesetzt. Dieses Verfahren ist auch heute noch durchaus bei der Deutschen Post AG üblich wenn das Missverhältnis auffällt.

Gruß
Pete
 
Totalo-Flauti Am: 31.12.2016 12:25:28 Gelesen: 64449# 158 @  
Lieber Pete,

vielen Dank für Deine Antwort. So hatte ich den Brief gar nicht gesehen. Auf der Rückseite ist kein Absender vermerkt.

Sollte eine Vorausentwertung also nur mit Marken möglich sein? Welche Postvorschriften gibt es denn für Deutschland für diese Entwertungsform?

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.
 
Pete Am: 31.12.2016 16:00:37 Gelesen: 64419# 159 @  
@ Totalo-Flauti [#158]

Sollte eine Vorausentwertung also nur mit Marken möglich sein?

Mir sind lediglich Vorausentwertungen bekannt, wofür Briefmarken notwendig waren bzw. verwendet wurden. Im Bereich der Absenderfreistempel in Deutschland seit Mitte der 1920er Jahre fällt mir ad hoc nichts ein bzw. erscheint mir nicht notwendig, da abgeschlagene Absenderfreistempel in Deutschland nach der Zulassung/Registratur des Absenders durch die Post üblicherweise keiner Bestätigung der Post bedürfen (Tagesstempelabschlag o.ä.). Allerdings handelt es sich hier um eine interessante Fragestellung deinerseits, ob nicht doch irgendwo ein Ausreißer existiert. :-)

Zu den Postvorschriften kann ich nichts sagen.

Gruß
Pete
 
DL8AAM Am: 02.01.2017 17:50:23 Gelesen: 64293# 160 @  
@ Totalo-Flauti [#158]

Sollte eine Vorrausentwertung also nur mit Marken möglich sein?

Eigentlich sollte vom Prinzip her, für das Vorhandensein einer Vorausentwertung etwas da sein, was entwertet werden muss. ;-) Sprich, ein Wertzeichen, dass entwertet wird. Dein Beispiel hat zumindest mit einer Vorausentwertung nichts zu tun, sondern nur um eine Vorausbezahlung des Rückportos durch den Empfänger.

Entwertungen von Postwertzeichen durch Freistempelabdrücke kommen zwar regelmäßig vor, dabei sollte es sich aber in aller Regel um eine irreguläre Nutzung handeln, die in dieser Form auch nicht postgewollt sein sollte. Im Prinzip wird ein vom Absender vor der Einlieferung "bearbeitetes" Wertzeichen durch jegliche Modifikation (Ausnahme Perfins etc.) auch entwertet, aber soweit entwertet, dass der Portowert ebenfalls nicht mehr in Anspruch genommen werden kann (zum Beipiel diese privaten "Werbeaufdrucke" auf österreichischen Briefmarken, diese entwerten die Briefmarke und machen daraus Vignetten). Meist toleriert die Post einen AbsenderFREIstempel über einer Briefmarke, bzw. toleriert die Nutzung des Wertes der Briefmarke unter dem Freistempel. Wobei es sicherlich auch Länder geben mag, in denen eine zusätzliche Auffrankierung durch einen AFS über eine bereits verklebte Briefmarke auch postkonform ist. Aber eigentlich sind das dann auch keine Vorausentwertungen im eigentlichen Sinne mehr.

Welche Postvorschriften gibt es denn für Deutschland für diese Entwertungsform?

Hinsichtlich der Absenderstempelung (= Vorausentwertung) von mit Briefmarken freigemachten DIALOGPOST-Sendungen, siehe z.B. der "Leitfaden DIALOGPOST National", dort insbesondere die Punkte "4.3 Absenderstempelung" und "4.4 FRANKIERSERVICE"
https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/D_d/dialogpost/downloads/broschuere-dialogpost-2017.pdf

Die näheren Vorschriften zur Durchführung sowie die "Rahmenrichtlinien" hinsichtlich der Zulassungen etc. werden von der Post aber nicht mehr veröffentlicht.

---

Und damit der Beitrag optisch etwas aufgelockert wird, hier eine irreguläre Nutzung eines regulären Absenderstempels:



Stempelung durch einen aktuellen Vorausentwertungs-(Tintenstrahl-)Absenderstempel, aber ohne entwertetes Wertzeichen. Man hat hier wohl einfach den Absenderstempel als DIALOGPOST-Kennzeichung eingesetzt. Zumindest denkbar wäre auch, dass die Briefmarke während der Produktion "abgefallen" ist oder einfach nur vergessen wurde. Da man aber in jedem Fall (auch bei Briefmarken-DIALOGPOST-Mailings) die Abrechnung mit der DPAG ausschließlich über die Einlieferungslisten durchführt (u.a. um so die fällige Umsatzsteuer abzurechnen - die Briefmarke begleicht ja maximal das Nettoporto, nicht den Bruttopreis!), sollte das der Post eigentlich auch vollkommen schnuppe sein - egal was die eigenen Regeln der Privatfirma DPAG besagen. ;-)

Geräte- bzw. "Genehmigungs"-Nummer 1A00004601, eines unbekannten "Lettershops" für ein Mailing eines unbekannten Absenders aus dem Zeitraum November/Dezember 2016.

Gruß
Thomas
 
DL8AAM Am: 12.05.2017 21:29:37 Gelesen: 57875# 161 @  
@ Journalist [#114]

Wer kennt weitere neue Fälle ?

Jürgen, hier ist wieder ein neuer, der in Deiner Liste [1[ noch fehlt:



DIALOGPOST-Sendung von der (für die) Deutsche Bank aus 22771 Hamburg vom 09.05.2017, frankiert mit 28 Cent (SK Tausendgüldenkraut) und per Absenderstempel "Wellenklischee" vorausentwertet.



1A00000501, (vermutlich) eines unbekannten Lettershops.

Gruß
Thomas

[1] http://jolschimke.de/stempel/absenderstempelung-im-digitaldruck.html
 
DL8AAM Am: 18.05.2017 21:22:13 Gelesen: 57272# 162 @  
@ DL8AAM [#113] [#115] [#141]
@ Journalist [#114]

Unter der Genehmigungsnummer (das tritt es eigentlich besser als der Begriff "Gerätenummer") 1A00007201 werden wohl von dem (unbekannten) Lettershop zwei verschiedene Modi und/oder Drucker eingesetzt. Diese unterscheiden sich nicht nur durch den Zusatztext (beide INFO- bzw. DIALOGPOST-Senmdungen), sondern auch durch das Druckbild bzw. Schrifttypen

[#113] klein-kursiv mit Text "Entgelt bezahlt" (März 2014)
[#141] groß-kursiv mit Text "DIALOGPOST" (August 2016)

Nun ist hier wieder eine DIALOGPOST-Sendung mit der Entgelt-bezahlt-Form [#113] eingegangen, obwohl eigentlich "DIALOGPOST" die (etwas) richtigere Variante wäre. Scheinbar hat man jetzt wieder die 'älteren' Form aus der Schublage geholt. ;-)



Absender compamedia GmbH aus 88662 Überlingen; 20.04.2017.

Zu dem irrtümlich noch abgeschlagenen eckigen Versuchsstempel vom Nürnberg (BZ 90), siehe http://www.philaseiten.de/thema/310

Gruß
Thomas
 
DL8AAM Am: 26.09.2017 20:56:21 Gelesen: 48333# 163 @  
Und hier wieder eine neue - noch nicht registrierte - Geräte-/Genehmigungsnummer

1A00010201



Leider unbekannter Anwender/Versender (sehr wahrscheinlich ein "Lettershop") bzw. unbekannter Absender.

Gruß
Thomas
 
Markus Pichl Am: 27.09.2017 19:49:15 Gelesen: 48177# 164 @  
Hallo,

zur Abwechslung möchte ich eine Vorausentwertung aus den klassischen Sammelgebieten Deutschlands vorstellen.

Aus dem Königreich Bayern haben wir schon verschiedene hier im Thema gesehen, daher nun eine auch eine aus dem Herzogtum Braunschweig.

Braunschweig Michel-Nr. 6 a, vorausentwert mittels Balkennummernstempel "39" aus Seesen, als portorichtige Einzelfrankatur auf kleinformtigen Faltbrief nach Clausthal im Königreich Hannover.





Dieser Art Vorausentwertung aus Seesen, ist selten.

Das nette Briefchen war einst meines und die vorstehenden Scans wurden von mir im Jahre 2003 nach Attestierung erstellt.

Beste Grüße
Markus
 
DL8AAM Am: 06.10.2017 17:32:49 Gelesen: 47599# 165 @  
Und im lockerem Wechsel mal wieder eine moderne Form, aber wieder eine der etwas anderen Art



Ansonsten absolut "schmucklose" DIALOGPOST-Sendung des Absenders AVANDIL GmbH aus 22335 Hamburg; März 2017.

Wie gehabt hat ja die DPAG in ihren Bestimmungen 'für mit Briefmarken frankierte DIALOGPOST-Sendungen' den zwingenden Passus, dass diese nur per Absenderstempelung, vorausentwertet bei ihr eingeliefert werden dürfen. Es gibt aber Kunden, die keine entsprechenden Geräte oder über sonstige Möglichkeiten für eine Absenderstempelung verfügen, die aber trotzdem gerne ihre Werbung mit Briefmarken optisch aufwertend, freimachen wollen. Diese Lücke im System deckt die DPAG-posteigene "Abteilung" des Frankierservices, natürlich extrakostenpflichtig für den Kunden, gerne ab. Der FRANKIERSERVICE übernimmt deshalb im Kundenauftrag diese notwendige Vorarbeit der Absenderstempelung, in dem sie die Briefmarken mit einem ihrer üblichen Stempelgeräte, die ansonsten für die reguläre Sendungsfrankatur im Kundenauftrag genutzt werden - etwas zweckentfremdet - entwertet. Jetzt ist die Charge für die (dann) annehmende Postabteilung "DIALOGPOST-Einlieferung" korrekt absendergestempelt bzw. vorausentwertet und kann deshalb zur endgültigen Einlieferung beim DPAG Briefzentrum so akzeptiert werden (d.h. sie kann ohne weitere Stempelung bzw. tiefere Behandlung, kostengünstiger massenabgefertigt werden). Ein Schelm der Böses denkt. ;-) Egal.

Ob das eine klassische Vorausentwertung im engeren, strenge Sinne darstellt, ist diskutabel, das können die grauhaarigen Herren (oder Damen) Puristen der klassischen Philatelie entscheiden ;-) Für die Post selbst - und somit auch für die modernen Postgeschichtler - handelt es sich um eine (post-) normgerechte Absenderstempelung, somit um eine Vorausentwertung. Wer diese Vorausentwertung vor der "endgültigen Einlieferung" durchführt, der Absender, der Versender bzw. ein Lettershop oder gar die Abteilung Frankierservice, ist dabei vollkommen nebensächlich. Die moderne, privatisierte Post hält sich leider nicht immer an unsere altbewährten, aus dem 19./20. Jahrhundert stammenden, klassischen Definitionen. Die Marketingspezialisten der Post finden täglich immer neue Wege, um uns zu verwirren und um den Profit der Post zu maximieren.

Gruß
Thomas
 
DL8AAM Am: 18.10.2017 21:28:35 Gelesen: 46769# 166 @  
@ DL8AAM [#165]

Und hier zwei weitere dieser '(zumindest) Post-offiziell vorausentwertenden' Absenderstempelung des FRANKIERSERVICES der DPAG aus diesem Jahr. Nun stammen die Entwertungen von einem der modernisierten, alten Aufstell- und Stempelmaschinen AM 990/991 von AEG/Siemens. Leider lässt sich auch in diesen beidern Fällen das entsprechende Briefzentrum zum Frankierservice, zumindest vom Stempeleindrucktext ("DIALOGPOST / FRANKIERSERVICE") her, nicht identifizieren.



Absenderstempelung eines unbekannten FRANKIERSERVICES für den Absender "1&1 Telecom GmbH" aus 56410 Montabaur; ohne Zusatzklischee.



Absenderstempelung eines unbekannten FRANKIERSERVICES für den Absender "Deutsche Telekom"(unbekannter Standort); mit Zusatzklischee (Deutsche Post-Eigenwerbung mit URL)

Gruß
Thomas
 
Journalist Am: 18.11.2017 22:09:39 Gelesen: 44526# 167 @  
@ DL8AAM [#163]

Hallo Thomas,

kann ich davon noch einen guten Scan mit 300 dpi für die Übersicht erhalten - danke.

Diese Übersicht habe ich übrigens vorhin auf den neusten Stand gebracht und 10 neue Kennungen gelistet sowie 12 Ergänzungen bezüglich der Dialogpost eingepflegt. Hier ist der Link für diese Übersicht:

http://jolschimke.de/stempel/absenderstempelung-im-digitaldruck.html#Uebersicht

Besonders interessant ist dabei wieder eine Abweichung vom Absender Bethel:



Es war ein größerer Umschlag - wer hat hier ein Original für mich bzw. wer kann sagen, was der Inhalt war?

Die Vermutung ist hier, daß dieses Mailing nicht selbst von Bethel stammt, sondern von einem Dienstleister im Auftrag von Bethel verschickt wurde - die obigen Fragen dienen dazu, bei Bethel gezielt nach diesem Mailing nachzufragen, um hier eventuell noch weitere Infos zu erhalten - schon jetzt danke bei der Mithilfe.

Sollten Sie außerdem weitere "Digitalstempel" haben, die in obiger Tabelle noch nicht erfasst sind bitte ich auch um eine Meldung - danke.

Viele Grüße Jürgen
 
DL8AAM Am: 15.03.2018 20:50:41 Gelesen: 30183# 168 @  
@ DL8AAM [#112]

"Geräte"-Nummer 1A00005001. Möglicherweise steckt hier als Lettershop bzw. als Versender der "KuvertierService Richter GmbH" aus 86415 Mering (Gaußring 28) - aka "Postfach 1206, 86407 Mering" und "K4083" dahinter.

@ Journalist [1]

Kennung 1A00005001 ... als Dialogpost bisher nicht bekannt

1A00005001 könnte ich nun auch mit DIALOGPOST bestätigen, der/die sind also noch mit dieser "Geräternummer" aktiv.



Hier im Einsatz für deren Auftraggeber bzw. für den Absender SOS-Kinderdorf e.V. aus 80639 München; Februar 2018.



Gruß
Thomas

[1] http://jolschimke.de/stempel/absenderstempelung-im-digitaldruck.html
 
Pete Am: 06.07.2018 20:26:07 Gelesen: 18047# 169 @  
@ DL8AAM [#139]

1A00009101 - per Tintenstrahler aufgebrachte Vorausentwertung (Absenderstempel) als DIALOGPOST-"Frankierwelle" auf einer 28 Cent Briefmarke (Tausendgüldenkraut) von/für einen unbekannten Versender/Absender, März 2016.

Nachfolgend die Infopost-Variante des Gerätes 1A00009101, nach Ausschlussverfahren auf das Versandjahr 2015 (eventuell auch Ende 2014) datierbar:



Mi-Nr. 3121 III als Briefstück aus Kiloware, Entwertung durch den Absender mittels Absenderstempel als Infopost, Gerätenummer 1A00009101

Das Briefstück wurde auch eben im Thema Bund Dauerserie Blumen vorgestellt.

Gruß
Pete
 
Totalo-Flauti Am: 07.07.2018 07:46:23 Gelesen: 17982# 170 @  
Liebe Sammlerfreunde,

ich habe von der Leipziger Firma Hentschel & Pinkert eine Postkarte vom 01.06.1939 mit einer Vorausentwertung. Leider habe ich vor 2015 meine Scan's ausschließlich im jpg.Format abgespeichert. So sind nicht mehr alle Details (Nadelstiche) erkennbar. Erkennbar sind aber die oben "abgeschnittenen" Zähne an der Mi.Nr. 516. Es wurde die Maschine 385 verwendet. Mir ist seit 2012 keine weitere Leipziger Vorausentwertung in dieser Form untergekommen. Ich kann mir aber gar nicht vorstellen, dass in der großen Industriestadt diese Form der postalischen Verwendung so selten war.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 
Heinz 1 Am: 07.07.2018 11:48:09 Gelesen: 17948# 171 @  
@ Totalo-Flauti [#170]

Hallo,

ich kenne 18 verschiedene Freimarkenstempler aus Leipzig, zwei mit einem weiteren Klischee oder Tagesstempel. Die Liste siehe unten. Leider habe ich noch nicht alles eingescannt, sonst könnte ich Dir vielleicht zumindest die abgebildeten im Katalog "Die Vorausentwertungen des Deutschen Reiches und der Bundesrepublik" zusenden. Schicke mir deine E-Mail, dann schicke ich Dir was ich zwischenzeitlich als Kopie habe.

Leipzig 22a, 22b, 39, 41, 116, 135, 146a, 146b, 208, 370, 375, 380, 385, 386, 411, 417, 847, 1053, 1322, 1383,

Gruß Heinz
 
DL8AAM Am: 27.09.2018 07:30:09 Gelesen: 9489# 172 @  
@ Journalist [#135]
@ DL8AAM [#150]

Kundenmagazin "Sieger Post"

Und auch beim aktuellen Kundenmagazin wurde erneut (immer noch) ein Tintenstrahl-Absenderstempel mit "Kreisstempel" eingesetzt



Briefmarken-Frankatur zu insgesamt 80 Cent (Kugelprimel, naßklebend), vom Versender vorausentwertet per Kreisstempel-Tintenstrahl-Abdruck unter der mit Genehmigungs- bzw. Gerätenummer 151: "LORCH, WÜRTT / 151 / 73545"; vom 27.08.2018; mit Werbeklischee "Edelsteine der Philatelie". Mit Zusatz "ENTGELT BEZAHLT", d.h. DIALOGPOST.

Gruß
Thomas
 
DL8AAM Am: 29.10.2018 03:11:09 Gelesen: 6707# 173 @  
Frisch aus einer Entrümpelung gezogen



Bonn / 53105 (00.01.12) - Absenderstempel (Tintenstrahl Spray-On) für eine Infopost-Sendung (Zusatz "ENTGELT BEZAHLT") der Deutschen Telekom.

Ortsstempel (ø ca. 23 mm) mit Kleinbuchstaben sowie ohne jegliche Gerätenummer, was es nicht alles gab. ;-)

Gruß
Thomas
 
Journalist Am: 26.12.2018 19:16:45 Gelesen: 1334# 174 @  
@ DL8AAM [#172]

Hallo Thomas und an alle,

danke für das Zeigen einer Vorausentwertung aus dem August 2018 von Sieger, die sich nicht an die Vorgaben bzw. Bestimmungen der Post hält.

Ich habe nun dieser Tage eine weitere Vorausentwertung aus dem April 2018 gefunden, die auch eine Tintenstrahlentwertung ist und nicht den Vorgaben der Post entspricht:



Hier werden die Bestimmungen in mehrfacher Hinsicht ignoriert, Doppelkreisstempel, keine Kennung, immer noch Entgelt bezahlt Angabe sowie natürlich nicht zulässige Tintenstrahlentwertung.

Viele Grüße Jürgen
 
Totalo-Flauti Am: 28.12.2018 00:16:26 Gelesen: 1247# 175 @  
@ Heinz 1 [#171]

Lieber Heinz,

entschuldige aber mir ist das Thema aus den Augen gerutscht. Ich wollte mich aber doch noch für Deine Antwort bedanken! Also Vielen Dank!

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.
 

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