Neues Thema schreiben   Antworten     zurück Suche   Druckansicht  
Thema: (?) (9) USA Belege
Das Thema hat 26 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1   2  oder alle Beiträge zeigen
 
Cantus Am: 18.03.2017 11:49:42 Gelesen: 3319# 2 @  
George Washington war im Jahr 1932 noch mit einer anderen Briefmarke geehrt worden, die sich hier auf diesem Brief findet, der am 6.8.1932 aus dem Bundesstaat Maine nach Florida geschickt worden war.



Mi. 321A, 338

Viele Grüße
Ingo
 
lueckel2010 Am: 18.03.2017 18:04:05 Gelesen: 3283# 3 @  
@ Cantus [#12]

Hallo,

G. Washington wurde anlässlich seines 200. Geburtstages vom USPS nicht nur mit einer Marke, sondern mit einer ganzen Serie (Mi.-Nr. 334/ 45) geehrt, die während der Geburtstagsfeierlichkeiten an allen US-Postämtern anstelle der aktuell kursierenden Dauermarken verkauft wurde.

Und "wenn es auch noch etwas mehr sein darf": Mi.-Nr. 350A - F gehört ebenfalls zum Bereich "Washington": Sie erschien im Jubiläumsjahr als Bogenmarke, Rollenmarken (zwei verschiedene Zähnungen) und in Markenheftchen.

Schönes Wochenende, "lueckel2010"
 
Cantus Am: 18.03.2017 18:32:56 Gelesen: 3277# 4 @  
@ lueckel2010 [#13]

Hallo lueckel2010,

ich bin ja kein spezieller USA-Sammler, sondern interessiere mich nur so ganz nebenbei für die frühen Ganzsachenumschläge, Belege mit Briefmarkenfrankaturen sind jedoch nur vereinzelte Zufallsfunde.

Ich würde mich aber freuen, wenn du einige Belege mit Frankaturen mit den von dir genannten Michel-Nummern zeigen könntest

Viele Grüße
Ingo
 
Lars Boettger Am: 18.03.2017 22:49:14 Gelesen: 3247# 5 @  
@ Martinus [#11]

Es gibt einen Brief, der mit 6 Exemplaren der Michel Nr. 2 der USA ausgestattet ist. Der sog. "Rush-Cover" - er wurde bei Siegel vor ein paar Jahren verkauft. Es wäre eines der Highlights für jede Transatlantik- bzw. USA-Sammlung. Die 60 Cents sind eine leichte Überfrankierung des Portos von 29 Cents (Periode der sog. "Retaliatory Rates" 1/7/1848 - 15/12/1848). Den Brief hätte ich auch gern in meiner Sammlung...

Das Bild wurde von der Siegel-Seite kopiert.

Beste Grüße!

Lars


 
Cantus Am: 19.03.2017 00:03:31 Gelesen: 3231# 6 @  
@ Lars Boettger [#15]

Hallo Lars,

ein Super-Beleg, vielen Dank für's Zeigen.

Ich wünsche dir einen schönen Sonntag.

Ingo
 
Lars Boettger Am: 19.03.2017 09:50:49 Gelesen: 3201# 7 @  
@ Cantus [#16]

Hallo Ingo,

Danke, Dir auch!

Ich habe gesehen, dass meine Beschreibung fehlerhaft ist. Der Brief ist in der 2. Gewichtsstufe. Einfaches Inlandsporto 5 Cents (bis 300 Meilen / ab 1.7.1845) + 24 Cents "Strafporto" für die Atlantiküberquerung = 29 Cents; 2. Gewichtsstufe: 29 Cents x 2 = 58 Cents. Der Brief ist mit 60 Cents frankiert.

Beste Grüße!

Lars
 
Manne Am: 20.03.2017 18:53:35 Gelesen: 3152# 8 @  
Hallo,

ein Einschreiben aus New York vom 24.05.1947 nach Zürich, Ankunftstempel vom 06.06.1947.

Gruß
Manne


 
10Parale Am: 31.03.2017 21:59:01 Gelesen: 3095# 9 @  
@ Lars Boettger [#15]

Die 60 Cents sind eine leichte Überfrankierung des Portos von 29 Cents (Periode der sog. "Retaliatory Rates" 1/7/1848 - 15/12/1848)

Dieser Beleg hat Charakter, klassischen Charakter, wer hätte den nicht gern mal von Opa geschenkt bekommen. Ist es tatsächlich eine "leichte" Überfrankierung von 31 Cents oder habe ich da etwas falsch verstanden?

Mich würde bei dem abgebildeten Scan interessieren, ob mir jemand sagen könnte, ob die Briefmarken auf dem aktuellen Brief aus 2017 lediglich Zierde sind oder ein wesentlicher Beitrag zum Porto?

Liebe Grüße

10Parale


 
wajdz Am: 02.04.2017 22:14:22 Gelesen: 3054# 10 @  
Postcrossing machts möglich. Brückenmotiv der Wunschliste entsprechend und dazu noch eine interessante Frankierung.



MfG Jürgen -wajdz-
 
didiga Am: 29.01.2019 19:40:37 Gelesen: 1592# 11 @  
USA Brief

Hallo,

ich habe einen Brief aus der USA von 1913, ich habe schon überall nachgesehen und finde nichts über diesen Vordruck. Weiss jemand darüber Bescheid ?

Danke.


 
Holzinger Am: 30.01.2019 11:00:15 Gelesen: 1518# 12 @  
@ didiga [#11]

Das obige "General Land Office" - eine eigenständige Behörde für Aufgaben, die zuvor das Finanzministerium wahr genommen hat - war damals für die Vermessung/Kartierung und Verwaltung (deshalb zum Innenministerium/"Interior" gehörig) von nicht bereits in Eigentum/Verwaltung befindlichen Grundstücken zuständig (heute: Bureau of Land Management).

Ich vermute einmal, daß für die Beschäftigten (variabel ohne festen Ortsbezug) obige "Freiumschläge" für eine private Nutzung gedruckt wurden. Deshalb auch der aktuelle Ort - hier "Rapid City/SD" - mit Stempel im Absender ergänzt.

Entwertet wahrscheinlich wegen der Zusatzfrankierung mit dem "örtlichen Verwaltungs- Kastenstempel". Ansonsten: Einschreiben (REGISTERET), echt gelaufen, nicht zustellbar in WASTA und damit zurück an den Absender.

Sollte eine Abgabe in Erwägung gezogen werden, wäre ich interessiert (Forenmail-ADR hinterlegt).
 
quinte Am: 30.01.2019 17:18:32 Gelesen: 1456# 13 @  
@ Holzinger [#12]


nicht zustellbar in WASTA und damit zurück an den Absender.

Sorry, aber dafür erkenne ich überhaupt keinen Beweis!
 
Holzinger Am: 30.01.2019 18:58:27 Gelesen: 1432# 14 @  
@ quinte [#13]

Nun ja, ich hatte "6.Sept" als Abgang Rapid City, "7. Sept." als Eingang Wasta und links "8.Sept" Eingang erneut Rapid City gelesen. Sollten die Daten nicht stimmen/identisch sein, vergiß diesen Teil. War ja auch nur eine Nebenbemerkung zur Hauptfrage.
 
didiga Am: 30.01.2019 19:24:22 Gelesen: 1425# 15 @  
Vielen Dank für die hilfreichen Infos.
 
Martin de Matin Am: 30.01.2019 20:27:26 Gelesen: 1413# 16 @  
@ Holzinger [#12]

Was meinst du mit für eine private Nutzung?

Gemäß Michel wurden ab 1879 begonnen statt Dienstmarken Dienstumschläge einzuführen. Auf dem Umschlag steht doch Dienstsache 300 Dollar Strafe bei privater Nutzung. Interessant ist, das 80 Jahre später immer noch 300 Dollar Strafe für private Nutzung von Freiumschlägen von Poststellen verlangt wird.

Gruss
Martin
 
wajdz Am: 30.01.2019 21:06:23 Gelesen: 1399# 17 @  
Ab Mai 1879 wurden die Dienstmarken nach Aufbrauch durch Dienstumschläge ersetzt. die als Aufdruck einen Gebührenfreivermerk und eine Strafandrohung (Strafe für Privatanwender) enthielten.

Die verklebte Marke MiNr 188 ist eine Einschreibemarke und wurde am 1. Dezember 1911 herausgegeben. Sie diente dazu, die Gebühr im Voraus zu bezahlen, und es wurde eine außergewöhnliche Behandlung eines Briefes oder Pakets garantiert. Die Marke war nur für die Anmeldegebühr gültig und konnte nicht als Porto verwendet werden.

Sie irritierte Kunden und Postangestellte. Die Leute haben die Briefmarke für regelmäßiges Porto gehalten. Daher wurde der weitere Druck 1913 eingestellt, während der Restbestand noch verwendet wurde.

MfG Jürgen -wajdz-
 
DL8AAM Am: 30.01.2019 21:13:49 Gelesen: 1394# 18 @  
@ Holzinger [#12]

Ich vermute einmal, daß für die Beschäftigten (variabel ohne festen Ortsbezug) obige "Freiumschläge" für eine private Nutzung gedruckt wurden.

Ich vermute mal, Du hast Dich verschrieben. Korrekt wäre:

"Ich vermute einmal, daß für die Beschäftigten (variabel ohne festen Ortsbezug) obige "Freiumschläge" für ein dienstliche Nutzung gedruckt wurden." Sonst würde ja auch die Strafandrohung für eine private Nutzung keinen Sinn ergeben ;-)

Gruß
Thomas
 
lueckel2010 Am: 30.01.2019 22:16:27 Gelesen: 1385# 19 @  
1. Der Briefumschlag ist keine Ganzsache im philatelistischen Sinne!

2. Wie bereits geschildert, wurden die 1873 eingeführten Dienstmarken ab Mai 1879 durch "Umschläge" ersetzt, auf denen auf unterschiedliche Art Hinweise auf eine dienstliche Angelegenheit (Official Business) und auf eine Bestrafung bei unbefugter Benutzung (Penalty for private use $ 300) hingewiesen werden musste. Bei dem unter [#11] gezeigten Exemplar ist dies durch einen wertstempelähnlichen Eindruck geschehen.

3. Das Zusatzporto für Einschreiben betrug 1913 10 Cents. Hierdurch war die Sendung (Brief, 1. Klasse) bis zu 50 $ versichert (Verlust?). Die aufgeklebte Marke (Mi.-Nr. 188) war daher keinesfalls nur eine "Anmeldegebühr". Sie deckte das Zusatzporto für eine besondere Postdienstleistung (Einschreiben) ab.

4. Der Hinweis "Postmaster: Return after ....." ist auch heute noch auf vielen USA-Belegen zu finden. Der Absender fordert lediglich, dass die Sendung bei Unzustellbarkeit nach einer bestimmten Zeit (hier handschriftlich eingetragene 30) an den Absender zurückgeschickt werden sollte. Keinesfalls besagt er, dass der Brief nicht zugestellt werden konnte!

5. Der Brief wurde am 6. 9. 1913 in Rapid City aufgegeben (zwei lilafarbene Einschreibstempel auf der Rückseite) und hat am 7. 9. 1913 in Wasta den vorgeschriebenen Eingangsstempel erhalten. Er ist dann wohl noch an diesem oder aber am nächsten Tag zugestellt worden.

6. Warum ein Teil der Empfängerangabe unkenntlich gemacht wurde, ich mir unerklärlich. Ich denke mal, dass sie neueren Datums ist.

Gruß "lueckel2010"
 
didiga Am: 30.01.2019 22:48:06 Gelesen: 1374# 20 @  
Hallo lueckel2010,

vielen Dank für die Info. Auf dem Brief ist die Empfängerangabe noch original vorhanden. Auf dem Scan habe ich sie geschwärzt.

Gruß didiga
 
10Parale Am: 18.06.2019 20:29:33 Gelesen: 942# 21 @  
Von Briefmarken verstehe ich ein wenig, aber fast gar nichts von diesen modernen Aufdrucken, die keiner lesen kann als die geeignete Software des Unternehmens.

Konkret: was bedeutet: MAILED FROM ZIP CODE 02048.

Ach ja, der Brief ging am 14 Juni 2019 von Brockton nach Südbaden, wo er am 19. Juni 2019 eintraf.

Liebe Grüße

10Parale


 
DL8AAM Am: 18.06.2019 23:29:09 Gelesen: 930# 22 @  
@ 10Parale [#21]

Konkret: was bedeutet: MAILED FROM ZIP CODE 02048.

Das heisst 'versendet aus dem Ort mit der Postleitzahl ("ZIP Code") 02048', d.h. aus Mansfield, MA 02048; besser das Freistempelgerät von Pitney Bowes der Typenfamilie "DM100-400" (=MailStation), Katalognummer "QB1.3", mit der Serien- bzw. Identifikationsnummer "02 1P 0000637613" ist registriert beim Postamt Mansfield, MA 02048. Der beigesetzte schwarze Tintenstrahler stammt aus dem erstbearbeitenden Briefzentrum, dem "Brockton Processing and Distribution Center (P&DC)" in der 225 Liberty Street in Brockton, MA 02301 und wird üblicherweise automatisch neben Freistempel- und ATM-Matrixkode-Frankaturen angebracht, um die Bearbeitung im BZ bzw. das Bearbeitungsdatum zu dokumentieren, statt der normalen Tintenstrahl-Entwertung bei Briefmarkensendungen. Beide Formen stammen vom gleichen, selben Gerät. "2 L" identifiziert das bearbeitende Gerät (das örtliche Gerät-Nr. "2") und den Slot ("L"), "MA 023" ist eine abgekürzte 3er-Postleitzahl und beschreibt in etwa das Zuständigkeits- bzw. Versorgungsgebiet.

Der schwarze Barcode unten nennt sich "Intelligent Mail Barcode (IMb - IM barcode)" und stammt ebenfalls der US Post (USPS), er kodiert die Leitung bzw. den Leitweg. "00106" steht hier für Deutschland.

Welche Information wird noch benötigt? ;-)

Gruß
Thomas

https://en.wikibooks.org/wiki/United_States_Postage_Meter_Stamp_Catalog/GROUP_Q_%E2%80%93_Digital_stamps_with_2D_barcode#/Sub-group_QB_%E2%80%93_Pitney_Bowes#/
https://en.wikipedia.org/wiki/Intelligent_Mail_barcode
 
Martin de Matin Am: 04.08.2019 10:40:07 Gelesen: 724# 23 @  
Die letzte aktive Station im Leben von Konrad Duden war das königliche Gymnasium in Hersfeld. Er war dort Direktor von 1876 bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1905.

Unten zeige ich einen Brief aus Chicago vom 8.3.1894, der am 18.3.1894 in Hersfeld ankam. Frankiert ist der Brief mit der 2c und der 3c der Kolumbusausgabe. Zum Absender konnte ich leider nichts herausfinden. Vielleicht weiss jemand welcher Verwandter der Absender war.



Gruss
Martin

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Personen der Weltgeschichte auf Briefmarken und postalischen Belegen"]
 
10Parale Am: 13.11.2019 14:23:45 Gelesen: 318# 24 @  
@ Martin de Matin [#23]

Leider kann ich den Absender auch nicht finden. Solche Belege mit bekannten Persönlichkeiten und deren Verwandten faszinieren mich auch immer wieder.

Heute beschäftigt mich zusehends eine Bildpostkarte, die am 24. August 1926 in YAKIMA (Bundesstaat Washington) mit 2 Cents George Washington frankiert wurde. Dies war für den Weg nach Schlieren in der Schweiz eindeutig zu wenig Porto. Deshalb wohl der rote Langstempel "Postage due ____ cents", wo aber kein Eintrag vorgenommen wurde, ich denke, da müsste eine 3 Cents stehen, denn das geläufige Porto war lange Zeit 5 Cents von Amerika ins Ausland.

Die Karte wurde dann am 13. September 1926, also 18 Tage später in Zürich mit einer 15 Centimes Nachportomarke frankiert und der Empfang bestätigt.

Unklar sind mir der der T - Stempel zu 10 Centimes unten und der rote amerikanische Stempel "Rerturned for Additional Postage".

Höchst interessant ist auch das Bild auf der Vorderseite und der Text auf der Karte, den die Schwester von Bertha Sutter nach Zürich schrieb:

"Wir fangen nun bald an Äpfel zu pflücken. In dieser Stadt werden nahezu 20.000.000 (20 Millionen!) Zentner Äpfel gewonnen nebst anderem Obst"

Tatsächlich ist Yakima seit Jahrzehnten bekannt und berühmt als Obstgarten Amerikas, siehe auch https://extension.wsu.edu/yakima/crop-production/tree-fruits/.

"SORTING AND PACKING SHEDS IN A WASHINGTON ORCHARD". Die hübschen Mädchen stehen ganz links, vorne der Herr in der Bildmitte könnte der Direktor sein in seinem wollenen Anzug, an die 35 Personen zähle ich auf dem Foto und ich denke dabei an INSTAGRAM, weshalb wohl?

Liebe Grüße

10Parale



 
10Parale Am: 06.12.2019 12:33:22 Gelesen: 112# 25 @  
@ 10Parale [#24]

Man sieht sie ja selten, diese Stempel der USA auf USA Belegen. Endlich eine schöne Abstempelung von PORTLAND vom 25. November 2019, der alle 4 Marken mit dem Motiv der Flagge und dem Spruch "USA FOREVER" berührt.

So macht moderne Post auch mal wieder Spaß. Im übrigen finde ich auf ausländischen Belegen viel weniger kaputte Marken, wie es immer wieder bei deutschen Belegn so der Fall ist und hier im Forum auch zahlreich moniert wurde.

Liebe Grüße

10Parale


 
Lars Boettger Am: 08.12.2019 16:51:40 Gelesen: 54# 26 @  
@ 10Parale [#24]

Ich möchte eine andere Interpretation Deiner Postkarte vorschlagen:

- 2 Cents reichten für die Frankierung einer Postkarte ins UPU-Ausland aus -> die von Dir erwähnten 5 Cents war das Briefporto für einen UPU-Auslandsbrief in der ersten Gewichtsstufe
- Aus nicht nachvollziehbaren Gründen wurde die Karte mit den zwei roten US-Stempeln "Postage due ___ cents" und "Returned for additional postage: ____" versehen
- Hinter den Stempel "Returned for additional postage: ____" wurde mit Bleistift 1 ct vermerkt.
- Zu einem späteren Zeitpunkt wurde der Vermerk "1 ct" und der Stempel mit Bleistift durchgestrichen
- Darunter befindet sich der Vermerk "not RT" (= not right -> nicht richtig)
- Die Auslandsabteilung der Post in New York hatte aber schon den Stempel T N.Y. 10 Centimes angebracht: 10 Centimes = 2 Cents; gehen wir von einer irrtümlich angenommenen Unterfrankatur von 1 Cent aus, dann macht der Stempel Sinn - der Fehlbetrag wurde verdoppelt von 1 Cent auf 2 Cents (=10 [Gold]Centimes)
- Der T-Stempel wurde mit Bleistift durchgestrichen
- Die Post in der Schweiz hat die Rücknahme der Nachgebühr ignoriert und vom Empfänger 15 Rappen einbehalten -> diese Interpretation habe ich noch nicht verifiziert

Fazit: Korrekt frankierte Postkarte, Irrtum der Unterfrankierung in den USA bemerkt, in der Schweiz wurde dies ignoriert.

Wie gesagt, dass ist eine Interpretation. Sie müsste jetzt noch durch die Bestätigung der Umrechnungskurse bzw. der Portosätze bestätigt werden.

Beste Grüße!

Lars
 

Das Thema hat 26 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1   2  oder alle Beiträge zeigen
 
  Antworten    zurück Suche    Druckansicht  
 
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.