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Thema: Verbändeerklärung BDPh, APHV und BDB zur Gründung des BPP Mitwettbewerbers VP
Richard Am: 21.03.2017 09:43:22 Gelesen: 6895# 1 @  
Von den Herren Hölzer und Rauhut habe ich [1] die Zustimmung erhalten, die in #193 [2] erwähnten Leserbriefe hier im Forum zu veröffentlichen. Dazu habe ich die Stellungsnahme des BDPh kopiert - somit haben die drei großen Verbände neben dem Prüferbund alle deutlich Stellung bezogen.

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BDPh

Erklärung des BDPh

Mit Überraschung hat der Vorstand des Bundes Deutscher Philatelisten e.V. die Gründung des Verbandes Philatelistischer Prüfer zur Kenntnis genommen.

Einziger Partner für Prüfungen philatelistischen Materials bleibt für den BDPh weiterhin der Bund Philatelistischer Prüfer (BPP). Seit seiner Gründung durch den APHV und BDPh im Jahr 1958 hat sich der Bund Philatelistischer Prüfer zu einem zuverlässigen Partner entwickelt, der sich den steigenden Anforderungen auf dem Gebiet der philatelistischen Prüfungen immer gestellt hat und ihnen auch gerecht wurde.

Bei der Prüfung philatelistischen Materials sind Qualitätsstandards ein wichtiges Fundament. Die Einhaltung dieser Standards bieten den Auftraggebern Sicherheit und damit Vertrauen. Dies stellt der Bund Philatelistischer Prüfer sicher und kontrolliert die Einhaltung der Verhaltensgrundsätze bei seinen Mitgliedern.

Vor diesem Hintergrund hat der BDPh die Leistungen des Verbandes Philatelistischer Prüfer recherchiert, deren Prüfordnung gesichtet sowie intensive Gespräche mit Vertretern des Bundesverbandes Deutscher Briefmarken-Versteigerer (BDB) und des Bundesverbandes des Deutschen Briefmarkenhandels (APHV) geführt. Im Ergebnis wurde deutlich, dass der Verband Philatelistischer Prüfer und seine Mitglieder unserer Meinung nach diese Standards nicht im gewünschten Maße erreichen.

Darüber hinaus weisen die Leserbriefe vom Präsidenten des Bundesverbandes Deutscher Briefmarken-Versteigerer und dem Präsidenten des Bundesverbandes des Deutschen Briefmarkenhandels im Briefmarken Spiegel 3/2011 auf Seite 39 auf einige Tatsachen hin, die die Bedenken des BDPh unterstreichen und die einer vertrauensvollen Zusammenarbeit entgegenstehen. Der BDPh bleibt daher bei seiner Feststellung, dass der Bund Philatelistischer Prüfer BPP e.V. für ihn der einzige und unumstrittene Partner in Fragen von Prüfungen philatelistischen Materials ist und bleibt.

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APHV

Mit Bestürzung hat der APHV Ihren vorgenannten Beitrag über die Gründung eines zweiten Prüferbundes zur Kenntnis genommen. Ohne jede kritische Distanz berichten Sie über den VPP und stellen diesen auf Augenhöhe mit dem Bund Philatelistischer Prüfer. Wir halten diese Berichterstattung aus mehreren Gründen für verfehlt.

Zum einen scheint es Ihrer Aufmerksamkeit entgangen zu sein, dass der persönliche bzw. wirtschaftliche Hintergrund einiger Gründungsmitglieder des VPP, um es vorsichtig auszudrücken, Anlass zu Zweifeln gibt. Uns ist der Leserbrief des Vorsitzenden des Bundesverbandes Deutscher Briefmarkenversteigerer, Herrn Harald Rauhut (s.o.), bekannt. Wir machen uns die detaillierten Ausführungen von Herrn Rauhut zu Eigen und fragen uns, wie die von ihm genannten Fakten Ihrer Aufmerksamkeit entgehen konnten. Entscheidender ist aber der Umstand, dass Sie mit Ihrer wohlwollenden Berichterstattung einer Zersplitterung des Prüfwesens Vorschub leisten, die sich zum Nachteil der Philatelie auswirken kann, jedenfalls bei einer Vielzahl von Sammlern, die die Hintergründe nicht kennen und nicht kennen können.

Es gibt und gab zu keinem Zeitpunkt die Notwendigkeit, einen zweiten Prüferbund ins Leben zu rufen, zumal auch die fachliche Reputation einiger Mitglieder des VPP sehr umstritten sein dürfte. Der BPP und seine Mitglieder leisten seit vielen Jahren eine fachlich hochwertige Arbeit zum Wohle der gesamten Philatelie. Die BPP-Prüfer sind über jeden Zweifel erhaben. Die Gründung eines zweiten Prüferbundes erweckt den Anschein, dass die Qualifikation des BPP und seiner Mitglieder in Zweifel zu ziehen ist. Das schafft Verunsicherung bei den Sammlern und bringt völlig unnötige Unruhe in den Markt. Das alle ohne jeden auch nur ansatzweise nachvollziehbaren Grund. Über all diese Umstände informieren Sie Ihre Leser mit keinem Wort.

Der APHV distanziert sich daher in aller Form von einer solch unkritischen und mithin oberflächlichen Berichterstattung und fordert Sie auf, Ihre Leser durch Abdruck dieses Leserbriefes umfassend zu informieren.

gez. Arnim Hölzer; Präsident APHV

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BDB

Ihren Artikel über einen neuen "Prüferverband" habe ich ob der wohlwollenden Tonlage doch etwas erstaunt zur Kenntnis genommen. Ob nämlich Sammler in Zukunft wirklich die "Qual der Wahl" haben, bezweifle ich entschieden. Sowohl der Bundesverband Deutscher Briefmarken-Versteigerer als auch ich persönlich haben in der Vergangenheit kritische Anmerkungen zu Entwicklungen im Prüfwesen gemacht, sodass in meinem Falle sicher nicht der Eindruck eines GefälligkeitsLeserbriefs besteht.

Tatsächlich gibt es keine Notwendigkeit für einen zweiten Prüferverband, erst recht, wenn die personelle Zusammensetzung "bedenklich" ist. Von den acht in ihrem Artikel aufgeführten "Prüfern" sind sieben ehemalige BPP-Prüfer, von denen nach meinem Kenntnisstand lediglich einer altersbedingt ausgeschieden ist. Man fragt sich, warum die anderen nicht mehr BPP-Mitglieder sind? In einem Falle gab es sowohl seitens der Sammler als auch Händler und Auktionatoren eine Vielzahl von Negativstimmen bezüglich der, vorsichtig formuliert, sehr fantasievoll angelegten Prüfvergütungsberechnung. Dies hat dazu geführt, dass sich eine Vielzahl von Sammlern von diesem Gebiet abgewandt haben und das gesamte Sammelgebiet einen markanten Nachfrage-Rückgang zu verzeichnen hat. Ich hatte den Eindruck, dass ein gerade erfolgtes Ausscheiden dieses Prüfers aus dem BPP vom Handel mit Aufatmen wohlwollend zur Kenntnis genommen wurde und es keinen Grund für eine Fortsetzung der Prüfkosten-Abzockerei unter anderem Mantel gibt.

Weiterhin hat von den acht aufgeführten Mitgliedern eines eine eidesstattliche Versicherung abgegeben (26. August 2008), ein weiteres befindet sich im Insolvenzverfahren (Insolvenzeröffnung 4. Mai 2007), bei einem dritten "Prüfer" sind ebenfalls Unregelmäßigkeiten dokumentierbar (siehe gerade erst ergangenes Urteil, Landgericht Konstanz, Az. 40 261/2010). Wer eine eidesstattliche Versicherung abgegeben hat, verfügt über keine finanziellen Mittel, um im Falle einer Fehlprüfung zu haften, obwohl er zu einer gesetzlichen Haftung verpflichtet ist. Zudem müsste er theoretisch dann auch so mittellos sein, dass er keine Vergleichssammlung besitzen darf, also auch fachlich gar nicht prüfen kann.

Möchten Sie allen Ernstes verantworten, dass solchen "Prüfern" Prüfaufträge zukommen? Ich nicht. Ich ärgere mich dann lieber weiter gelegentlich über BPP-Prüfer, aber dann wenigstens auf hohem Niveau!

Harald Rauhut, Mülheim an der Ruhr
Vorsitzender Bundesverband Deutscher Briefmarkenversteigerer e.V.

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[1] Mit "ich" ist nicht der Ersteller dieses Beitrags auf Philaseiten, sondern ein bekanntes Mitglied des BDPh-Forums gemeint.

[2] Mit #193 ist die laufende Nummer in der Diskussion des verlinkten Themas im BDPh-Forum gemeint.

(Quelle: BDPh Forum, 18.03.2011 - http://www.bdph.de/forum/showthread.php?10597-VPP-(Verband-philatelistischer-Pr%FCfer)-wer-wei%DF-Genaueres ]
 
stampmix Am: 21.03.2017 11:02:21 Gelesen: 6832# 2 @  
@ Richard [#1]

Dieser Beitrag macht mich erstmal sprachlos.

Meinungsmache? Meinungsmache!

Hier gräbst Du, entschuldige vielmals - natürlich nicht Du, sondern ein unter [1] nicht näher bezeichnetes "bekanntes" BDPh-Forum-Mitglied, in dessen Namen Du schreibst, was man allerdings erst bemerkt, wenn man unter [1] nachgelesen hat ...

... zum Thema Gründung des VPP (seit langen Jahren: VP) mehrere "Stellungnahmen" (der Gründer des Konkurrenzverbandes BPP, nämlich dem BDPh und dem APHV) und des BDB aus dem Jahre 2011 aus ...

... und verweist auf einen Beitrag #193 (BDPh-Forum, dort Seite 20 von Peter Stastny (VPex) am 20.01.2011 verfasst), der mit den nach über 6 Jahren ausgegrabenen Stellungnahmen nichts zu tun hat.

Confused - ist die mildeste Charakterisierung zu deinem, entschuldige - nicht deinem, sondern diesem, Beitrag.

stampmix

PS: Auch wenn der Beitrag #194 gemeint ist, es wird nicht besser.
PPS: Eine Bitte noch, auch wenn es schwerfallen sollte: Den Beitrag bitte nicht redigieren.
 
drmoeller_neuss Am: 21.03.2017 12:10:04 Gelesen: 6760# 3 @  
Ich verstehe auch nicht, warum man diesen alten Kaffee noch einmal aufwärmt. Seit diesen Stellungnahmen sind sechs Jahre ins Land gegangen, und der VP (damals VPP) hat zwischenzeitlich zugegeben, dass bei der Gründung "handwerkliche Fehler" unterlaufen sind. Auch haben einige "fragwürdige" Existenzen den VP inzwischen verlassen und sind weitergezogen.

Es wäre an der Zeit, eine neue Bestandsaufnahme vorzunehmen. Der BDPh sei daran erinnert, dass er sich laut Satzung der Fälschungsbekämpfung verschreibt und nicht einzelnen Vereinen, die bestimmte Prüfer zusammenfassen. Alleine schon die Gemeinnützigkeit verbietet eine Parteinahme zugunsten eines bestimmten Vereines. Mißstände im Prüfungswesen dürfen (und sollen !) natürlich aufgezeigt werden. Aber auch dann bitte überparteiisch !

Aus der Satzung des BDPh: §2 Zweck und Aufgaben h) Beratung der Mitglieder durch allgemeine Aufklärung über Missstände und deren Bekämpfung im Bereich der Philatelie.

BDB und APHV sind dagegen reine Interessenverbände, denen es freigestellt ist, ihren Mitgliedern bestimmte Prüfervereine zu empfehlen. Ich wundere mich allerdings über die Aussage von Herrn Rauhut, dass ein Prüfer, der eine eidesstattliche Versicherung abgegeben hat, keine Vergleichssammlung besitzen darf. Für alle: Eine eidesstattliche Versicherung beinhaltet erst einmal eine ehrliche (d.h. an Eides statt!) Angabe über die Vermögensverhältnisse, damit Gläubigern die Möglichkeit zur Vollstreckung geboten ist. Nicht alles ist pfändbar, siehe §811 ZPO "Unpfändbare Sachen" Absatz 1, Satz 5 (Folgende Sachen sind der Pfändung nicht unterworfen: . . . bei Personen, die aus ihrer körperlichen oder geistigen Arbeit oder sonstigen persönlichen Leistungen ihren Erwerb ziehen, die zur Fortsetzung dieser Erwerbstätigkeit erforderlichen Gegenstände). Es ist zu prüfen, ob eine Vergleichsammlung, oder zumindest die wesentlichen Teile daraus, unter dieses Pfändungsverbot fällt. Letztendlich hilft es nicht den Gläubigern, dem Schuldner die Lebensgrundlage zu entziehen und damit jegliche Hoffnung auf einen späteren Ausgleich der Ausstände zunichte zu machen.
 
Christoph 1 Am: 21.03.2017 12:26:48 Gelesen: 6727# 4 @  
@ Richard [#1]

Die Quelle des von Dir zitierten Beitrages aus dem BDPh-Forum ist nicht korrekt angegeben (der von Dir genannte Link führt zur Startseite des entsprechenden Themas im BDPh-Forum, das aus insgesamt 554 Beiträgen auf 55 Seiten besteht).

Der korrekte Link für den zitierten Beitrag (es ist übrigens dort nicht #193 sondern #200) lautet:
http://www.bdph.de/forum/showthread.php?10597-VPP-(Verband-philatelistischer-Pr%FCfer)-wer-wei%DF-Genaueres&p=101799&viewfull=1#post101799


@ stampmix [#2]
@ drmoeller_neuss [#3]

Auch mich würde interessieren, warum diese "ollen Kamellen" hier nach (fast auf den Tag genau) sechs Jahren auf den philaseiten publiziert werden?

Viele Grüße
Christoph
 
olli0816 Am: 21.03.2017 12:44:37 Gelesen: 6699# 5 @  
@ Richard [#1]

So ganz verstehe ich den Beitrag nicht. Im Grunde wird eine Neugründung diskreditiert mit persönlichen Meinungen und einem Zustand, der vor Jahren bei der Gründung war. Was ist die Zielrichtung der Eröffnung des Beitrages?

Als Außenstehender ist es doch völlig egal, wie viele Prüfungsverbände sich gründen. Ich sehe das wie in der freien Wirtschaft: Die Nachfrage nach den Dienstleistungen begründet die Existenz einer Organisation. Und diesen Prüferbund gibt es noch, von daher scheint die Nachfrage ausreichend zu sein.

Ob Herr Rauhut das gut oder nicht gut findet, ist insgesamt genauso interessant, als ob ein Sack Reis in China umfällt.

Ich persönlich habe bisher ausschließlich beim BPP prüfen lassen, war aber zugegebenermaßen auch schon auf der Webseite des anderen Prüfverbandes. Interessant ist z.B., was vom BPP nicht abgedeckt wird und der andere Verband bieten kann. Ein bisschen Konkurrenz ist nicht schlecht.

Mir ist auch aufgefallen, dass hier jemand vom anderen Verband sehr fleißig zu den DDR-Köpfen schreibt. Ganz unwissend scheint er nicht zu sein, wenn man seine Beiträge anschaut - eher im Gegenteil. Das einzige, was mich dabei beim Lesen (nicht persönlich) stört ist die dicke Luft zwischen ihm und den Leuten vom BPP. Ich bin aber zu weit weg, um das beurteilen zu können.

Was will also die Themeneröffnung?

Viele Grüße
Oliver
 
Richard Am: 21.03.2017 13:54:08 Gelesen: 6634# 6 @  
@ stampmix [#2]
@ drmoeller_neuss [#3]
@ csjc13187 [#4]
@ olli0816 [#5]

Hallo zusammen,

erst einmal zur Klarstellung:

Der komplette Beitrag [#1] wurde als zeitgeschichtliches Dokument der damaligen Verbändeaussagen wörtlich aus dem BDPh-Forum übernommen. Auch die beiden Einleitungssätze stammen nicht von mir, sondern wörtlich aus dem BBPh-Forum. Dies ist auch in meiner Erklärung [1] unter dem Text aus Beitrag [#1] so erklärt.

Auch der Hinweis auf #193 stammt aus dem Originaltext und nicht von mir. Siehe Erklärung [2] unter meinem Eröffnungsbeitrag.

Die Verlinkung erfolgte etwas unglücklich auf die bei mir aufgerufene Seite des BDPh, auf der die Stellungnahmen der drei Verbände zu sehen sind. Genauer und korrekter ist der in Beitrag [#4] genannte Link:

http://www.bdph.de/forum/showthread.php?10597-VPP-(Verband-philatelistischer-Pr%FCfer)-wer-wei%DF-Genaueres&p=101799&viewfull=1#post101799

@ stampmix [#2]

Was Herr Stastny in 2011 dazu geschrieben hat, interessiert mich überhaupt nicht. Wie gesagt, auf #193 wurde im BDPh-Forum hingewiesen und nicht von mir.

@ drmoeller_neuss [#3]

Es wäre an der Zeit, eine neue Bestandsaufnahme vorzunehmen. Der BDPh sei daran erinnert, dass er sich laut Satzung der Fälschungsbekämpfung verschreibt und nicht einzelnen Vereinen, die bestimmte Prüfer zusammenfassen. Alleine schon die Gemeinnützigkeit verbietet eine Parteinahme zugunsten eines bestimmten Vereines. Mißstände im Prüfungswesen dürfen (und sollen !) natürlich aufgezeigt werden. Aber auch dann bitte überparteiisch !

Interessant ist die Frage, ob die vielfältigen Warnungen vor dem VP (damals VPP) und die langen Diskussionen in der Öffentlichkeit dem VP in den ersten sechs Jahren seiner Tätigkeit eher genutzt oder geschadet haben. Aufmerksame Beobachter werden das wohl selbst beurteilen können - ich enthalte mich heute meiner eigenen Meinung.

@ csjc13187 [#4]

Auch mich würde interessieren, warum diese "ollen Kamellen" hier nach (fast auf den Tag genau) sechs Jahren auf den philaseiten publiziert werden?

@ olli0816 [#5]

Was will also die Themeneröffnung?

Warum ich gerade jetzt das Thema eröffne ? Der Grund liegt in einer von den gleichen drei Verbänden diskutierten gemeinsamen Erklärung "Wider die Zersplitterung im philatelistischen Prüfwesen!", dessen von drei verschiedenen Absendern erhaltener ENTWURF hier in der Redaktion vorliegt. Es wird daher im historischen Kontext interessant werden, wie sich die damaligen Aussagen der Verbände in der neuen gemeinsamen Erklärung - so sie denn erscheinen wird - unterscheiden werden.

Noch eine klare Aussage möchte ich für meine Person treffen: Ich bin, anders als von "interessierter Seite" behauptet, keinesfalls ein Freund bestimmter Prüfer oder Prüfervereinigungen, sondern stehe dem gesamten Prüfwesen positiv gegenüber. Dabei sehe ich mehr auf die Qualität und Zuverlässigkeit der einzelnen Prüfer als auf das Namenskürzel der einzelnen Vereinigungen. Ich unterstütze alle als gut bekannten Prüfer nach Kräften und versuche mit diesen eine gute Zusammenarbeit, mit vielen ist diese schon lange gegeben.

Ich hoffe, dass die an mich gestellten Fragen damit ausreichend beantwortet sind.

Schöne Grüsse, Richard
 
Ron Alexander Am: 21.03.2017 13:59:50 Gelesen: 6622# 7 @  
Hallo zusammen,

ich finde es schade, wie das eigentliche Thema, nämlich die Philatelie, in den Hintergrund gerückt wird und Grabenkämpfe ausgetragen werden. Mir persönlich ist es egal, wer was prüft, die Hauptsache ist, es wird richtig und fehlerfrei geprüft. Sicherlich passieren Fehler, aber es ist dann natürlich die Frage, wie damit umgegangen wird, aber darum geht es hier nicht.

In meinen Augen sollte das gemeinsame Ziel aller sein, die Philatelie zum einen zu schützen und auf der anderen Seite zu fördern. Die öffentlichen ausgetragenen Glaubenskämpfe tragen nicht gerade zur Seriosität der Philatelie an sich bei und genau das finde ich schade. Ich kann solche Themen leider wirklich immer nur mit Kopfschütteln und bedauern lesen. :( Vor allem für mich als Jungsammler, mit Anfang 30 zähle ich mich mal noch dazu, ist es immer wieder wirklich abschreckend.

Grüße,
Ron
 
olli0816 Am: 21.03.2017 14:16:43 Gelesen: 6601# 8 @  
Das was Ron schreibt, finde ich auch richtig. Ich denke, dass gerade so geballter negativer Mist wie oben von den drei Teilnehmern geschrieben wurde, nicht weiter ausgebreitet werden sollte. Das verschafft nur schlechte Laune und Missstimmigkeiten.

Vielleicht wäre es geschickter gewesen (wobei ich auch nicht unbedingt denke, dass ein solcher Beitrag unbedingt notwendig ist) zu hinterfragen, was aus dem neuen Verband trotz der ganzen negativen Aussagen heute geworden und ob er eine Bereicherung ist.

@ Richard

Ich bin nicht davon ausgegangen, dass das obengeschriebene deiner Auffassung entspricht. Du bietest ja für die anderen Verbände hier auch eine Plattform, das würde sich widersprechen. Ich habe die Eröffnung nur nicht verstanden, vor allem weil drei Absätze mit höchst destruktiven Meinungen und subjektiven Aussagen enthalten sind, wo man entweder zustimmen kann oder nicht. Ich denke aber, die meisten Sammler betrifft das recht wenig. Einige lassen prüfen, viele aber auch nicht. Alle die prüfen lassen, werden sich (hoffentlich) vorher vernünftig informieren, bevor sie Geld ausgeben und sich dann bei dem Prüfer ihrer Wahl melden und den Auftrag vergeben.

Ich persönlich hätte auch keine Hemmungen, bei dem Verband prüfen zu lassen, der sich vor sechs Jahren neu gründete, wenn ich von dem jeweiligen Prüfer gutes gehört habe. Warum auch nicht?
 
Wolffi Am: 21.03.2017 14:19:05 Gelesen: 6598# 9 @  
@ csjc13187 [#4]

Auch mich würde interessieren, warum diese "ollen Kamellen" hier nach (fast auf den Tag genau) sechs Jahren auf den philaseiten publiziert werden.

Das 'andere Thema' gab nichts mehr her, weil Tatsachen nun mal Tatsachen sind - da musste was Neues her, schmunzel. :-)
 
Detlev0405 Am: 21.03.2017 14:55:50 Gelesen: 6557# 10 @  
@ Richard [#6]

"Dabei sehe ich mehr auf die Qualität und Zuverlässigkeit der einzelnen Prüfer als auf das Namenskürzel der einzelnen Vereinigungen."

Das ist für mich der Kerngedanke bei dieser Diskussion. Ich bin völlig unbedarft, wenn ich eine Prüfung brauche und suche mir in Zeiten des Internets einen Prüfer mit gutem Ruf aus, dem ich 1. mein Material anvertraue und 2. mein Geld überweise. In welchem Verband er ist, interessiert mich überhaupt nicht.

Konkretes Beispiel für alle, die gläubig auf "ihre" Verbände schauen. Bei Prüfungen im Bereich Sowjetunion von 1918 bis 1961 (Währungsreform) schaue ich zuerst auf die Seite der ArGe Russland/UdSSR - auf dem Gebiet wohl die renommierteste Vereinigung im deutschsprachigen Raum. Und ich vertraue deren Publikationen. Prüfer für diese Zeit - auf der Seite der ArGe wird nur einer angeboten, Herr Ludger Hovest. Das er nun Mitglied des VP ist, interessiert mich wie eine Wasserstandsmeldung der Elbe am 11.02.2017. Er hat sich seinen Ruf erarbeitet und das zählt.

Der zweite Aspekt - wir leben in Zeiten des Internets und für mich ist es überhaupt kein Problem, mich auch direkt an Russischen Philatelisten Verband zu wenden, die dann dem Verband der Experten Vereinigung das Material vorlegen. Vorteil dieser Prüfung, ich habe im Prinzip zwei Garanten. Zum einen der Prüfer und zum anderen der russische Philatelisten Verband, die sich beide auf dem Zertifikat verewigen im Kopf des Attestes. Bei deutschen Prüfern habe ich das bisher nicht gefunden (die Bemerkung ist nur eine Fußnote).

Die Widersinnigkeit der Diskussion möchte ich noch an Hand der Person einer der renommiertesten Prüfer (aus meiner Sicht) in Deutschland aufzeigen. Dr. Wolfgang Leupold ist Mitglied der ArGe Russland/UdSSR, Mitglied der Philatelistischen Akademie der Russischen Föderation, stellvertretender Vorsitzender des Landesverband Thüringer Philatelisten, Leiter der Bundesstelle Ausstellungswesen und Ausstellungs-Kommissar im BDPh, nationaler Rang 1 Juror, Mitglied im Verband Österreichischer Briefmarkenprüfer und FIP-Juror.

Ich hoffe, jeder erkennt die Absurdität der Diskussion und es schließt sich der Kreis zu Richards Feststellung.

Einen schönen Tag euch noch,
Detlev
 
Carsten Burkhardt Am: 22.03.2017 09:54:26 Gelesen: 6317# 11 @  
@ Richard [#6]

Der Grund liegt in einer von den gleichen drei Verbänden diskutierten gemeinsamen Erklärung "Wider die Zersplitterung im philatelistischen Prüfwesen!", dessen von drei verschiedenen Absendern erhaltener ENTWURF hier in der Redaktion vorliegt.

Tja, die Münchner Erklärung von 2017.

Vor 6 Jahren war es vielleicht noch einen Versuch wert. Inzwischen dürfte es aber zumindest den Justitiaren der teilnehmenden Verbände bewusst sein, was ein Kartell ist. Irgendwie passt das vielleicht sogar in die Zeit. Trumpie lässt grüßen. Sich selbst den Heiligenschein aufzusetzen, hat ein übles G'schmäckle. Ich schließe aus, dass es mit dem Zulauf für eine Saarland-Prüferin zu tun hat.

Ich bin zumindest sehr gespannt, was für eine Fassung von den drei Verbänden unterschrieben wird. Wie viele Freunde Mister President hat.

Viele Grüße
Carsten
 
Peter Stastny Am: 22.03.2017 15:27:38 Gelesen: 6164# 12 @  
Alles nichts Neues, siehe nur:

https://de.wikipedia.org/wiki/Wettbewerb_(Wirtschaft)

GWB § 1: Verbot wettbewerbsbeschränkender Vereinbarungen

Vereinbarungen zwischen Unternehmen, Beschlüsse von Unternehmensvereinigungen und aufeinander abgestimmte Verhaltensweisen, die eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken, sind verboten.

http://www.bdph.de/forum/showthread.php?10597-VPP-(Verband-philatelistischer-Pr%FCfer)-wer-wei%DF-Genaueres/page28

Beitrag #275 unter: Konfliktpotential Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB,Kartellgesetz, ...

"Es ist unsere feste Überzeugung, dass nur EIN Prüferverband, nämlich der Bund Philatelistischer Prüfer e.V. (BPP), …..
A la „Highlander, es kann nur einen geben - Wider die Zersplitterung“

Und überhaupt, diese „Zersplitterungen“.

Wäre dann das Ideal: EIN Sammler kauft bei EINEM Händler EINE Marke, lässt diese von dem EINEN Prüferverband attestieren, liefert sie bei dem EINEN Auktionshaus ein, das es an den EINEN Sammler wieder verkauft, woraus der EINE Kataloghersteller EINEN Katalogpreis ermittelt.

Liebe Grüße
Peter Stastny
 
drmoeller_neuss Am: 22.03.2017 16:09:38 Gelesen: 6127# 13 @  
@ Carsten Burkhardt [#11]
@ Peter Stastny [#12]

Oh, Gott! Ja, ich hoffe, dass unsere Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) sofort handelt und gegen diese "gemeinsame Erklärung" vorgeht. Notfalls mit einem Minstererlass, um nicht die Entscheidung der Kartellbehörde abwarten zu müssen. Dieses gottverdammte, verfluchte Kartell in der Philatelie schadet der Bundesrepublik Deutschland und spielt nur Machthabern wie Erdogan, Trump oder Orban in die Hände. Wird endlich Zeit, dass sich Angelika Merkel persönlich um die Mißstände in der organisierten Philatelie kümmert. Sonst heisst der nächste Kanzler vielleicht Schulz.

Oder geht die Sache doch einfach gelassen an wie unser Mitglied

@ olli0816 [#5]

Als Außenstehender ist es doch völlig egal, wie viele Prüfungsverbände sich gründen. Ich sehe das wie in der freien Wirtschaft: Die Nachfrage nach den Dienstleistungen begründet die Existenz einer Organisation. Und diesen Prüferbund gibt es noch, von daher scheint die Nachfrage ausreichend zu sein.

Ob Herr Rauhut das gut oder nicht gut findet, ist insgesamt genauso interessant, als ob ein Sack Reis in China umfällt.


Die Verbände sind nicht wirklich wichtig. Das grösste Auktionshaus in Deutschland, Christian Gärtner (CG), gehört dem BDB nicht an, und manches Los aus diesem Haus überschreitet in seinem Ausrufpreis schon den Umsatz einiger BDB-Mitgliedern von mehreren Jahren. Böse Zungen behaupten, der APHV sei ein Zusammenschluss von Paketmarkenbeziehern.

Den Rest hat olli0816 schon geschrieben.
 
Peter Stastny Am: 22.03.2017 16:36:59 Gelesen: 6096# 14 @  
@ drmoeller_neuss [#13]

Nicht der Aufregung wert. Ein paar Ironiesternchen nachreiche.

Die Nachfrage nach den Dienstleistungen begründet die Existenz einer Organisation. Und diesen Prüferbund gibt es noch, von daher scheint die Nachfrage ausreichend zu sein.

Welchen dringlichen Antrieb hat dann der BPP?

Wenn alles so harmlos ist, werden es ja auch alle Involvierten unterschreiben. Oder doch nicht?

Beste Grüße!
Peter Stastny
 
jueshire Am: 22.03.2017 18:59:08 Gelesen: 5998# 15 @  
Die Frage der Prüferverbände ist keineswegs egal, sondern extrem wichtig, denn sie legen die Qualitätsstandards für ihre Mitglieder fest, zumeist auch die Tarife und die Formen des Prüfbelegs. Erst dadurch werden die Prüfergebnisse miteinander vergleichbar, sonst weiß doch niemand, was er sich unter " einwandfrei" vorzustellen hat.

Was mich allerdings (mal wieder) stört, ist die Form der Auseinandersetzung; zu heftig, zu persönlich, zu öffentlich.
 
Peter Stastny Am: 23.03.2017 15:56:16 Gelesen: 5799# 16 @  
@ jueshire [#15]

Zu Standards (Qualität, Prüfsystem usw):

Da rennst du bei mir offene Scheunentore ein. Prüfergebnisse sollten - sogar über Prüfergruppierungen hinweg - gleich sein. Der VPEX trifft dafür intern schon in den Statuten Vorkehrungen. Bei unterschiedlichen Prüfergebnissen zwischen BPP-Prüfern meines Prüfgebietes kann ich aber um eine einheitliche Linie nur ersuchen. Nur was tun, wenn diese BPP-Prüfer das nicht schaffen? Woran soll man sich dann halten?

Derzeit können / wollen / dürfen die meisten BPP-Prüfer auch gar keine solchen Abstimmungen mit mir vornehmen. Auch nicht eine gemeinsam Vermessung von Grenzmarken auf Kosten des VPEX. Im Sammlerinteresse kann dies kaum sein.

Oder die Qualitätsstandards bei Zähnung und Zentrierung: Ersteres ist beim BPP von sehr großem Einfluss, allerdings ohne Offenlegung, ab wann wieviele Mängel bei welchen Ausgaben zu welcher Abstufung wie zB „in der für diese Ausgabe üblichen Zähnung“ führen. Ähnlich postfrisch mit leichter Fingerspur versus ungebraucht mit starkem Fingerabdruck. Bitte WO genau ist da die Grenze dazwischen?

Und was wieder ist (war) der Unterschied bei BPP-Attesten mit "einwandfrei“ und „vollkommen einwandfrei“?

Und was bedeuten BPP-Atteste, wo Eingangs einwandfrei steht und dann ein bis mehrere Mängel im Text angeführt werden, die mit einwandfrei nur schwerlich vereinbar sind.

Aber Formulierungen entwerfen im Sinne von: Als Schirmherren des BPP fühle man sich den hohen Qualitätsstandards, die der BPP gewährleiste, verpflichtet und man finde es befremdlich, wenn "vergleichbare Anforderungen an Personen ... anderenorts keine oder nur unzureichende Anwendung finden, so dass im Einzelfall sich sogar Fehlprüfungen häufen und sich Fehlurteile mehren."

Wie wenn der BPP von Letzteren frei wäre und dabei noch kein Schaden bei Sammlern entstanden wäre.

Die „Münchner Erklärung“ ist weder durchdacht noch professionell vorbereitet. Sie zu unterschreiben wäre ein klassischer Schuss ins eigene Knie bzw. ein weiterer Aufleger von Herrn Geigle. Die Methodik und Zielrichtung dahinter lässt aber viel erkennen.

Zu : Die Form der Auseinandersetzung sei zu heftig, zu persönlich, zu öffentlich.

WELCHE Seite sich hinsichtlich „zu heftig“ und „zu persönlich“ bisher hervortut, belegt das Internet.

So zB von der eigenen Wortwahl (siehe die Aufstellung in Beitrag #183 unter: http://www.bdph.de/forum/showthread.php?10597-VPP-(Verband-philatelistischer-Pr%FCfer)-wer-wei%DF-Genaueres/page19
oder der Vergleich mit dem Ku-Klux-Klan (Vgl Beitrag #21 bei: http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=130711#M21
oder die, wenn nicht sogar unterstützte, so doch zumindest widerspruchslose akzeptierte bis stillschweigend angeeignete Wortwahl bis Behauptungen in Schmutzkampagnen im einmaligen [...] [1] Forum.

Oder bzgl Löschaufforderungen an Forenbetreiber (vorgeblich wegen „voller Unrichtigkeiten, Unterstellungen und teilweise auch Verleumdungen“
Vgl Beitrag #5 von http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=130711#M21
die dann aber nicht belegt werden (Beitrag #10 von http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=130711#M21 ) oder bzgl unter Einforderung der Verschwiegenheit und Vertraulichkeit übersandte „Anschwärzungsmails“ an Forenbetreiber. Eine für mich keineswegs erstaunliche Parallelität zum vorigen Punkt.

Von MEINER Seite gibt es derlei nicht.

Ebensowenig gab es und wird es auch kein Schweigen geben, wenn die Annahme von nichtöffentlichen Informationen zum Sammlerschutz verweigert oder durch angeordnete Sprechverbote verhindert werden. Das ist nicht neu, sondern schon lange bekannt. Dann bitte aber nicht bei einer Veröffentlichung larmoyieren, sondern sich an den Verursacher zu wenden.

Weitere Punkte seien hier noch verschwiegen.

Hat der BPP und oder Herr Geigle das alles nötig?

Beste Grüße
Peter Stastny

[ [1] Name des sog. "Forums" redaktionell entfernt. In diesem werden in immer dreisterer Weise Lügen über die Philaseiten, den Verantwortlichen der Philaseiten und viele seiner Mitglieder (z.B. mehrere der Sternchenträger und 2 Mitglieder des Jahres) verbreitet. Das brauchen wir nicht.]
 
jueshire Am: 24.03.2017 10:16:15 Gelesen: 5615# 17 @  
@ Peter Stastny [#16]

Sehr geehrter Herr Stastny,

der Vergleich mit dem Ku-Klux-Klan ist im genannten Post - Ihrem eigenen - nur als Zitat aus einer E-Mail enthalten, und damit für mich nicht belegbar. Damit ruft er aber bereits mein Unbehagen hervor, denn E-Mails sind an adressierte Empfänger versendete Mitteilungen und als solche nicht für öffentliche Debatten bestimmt. Sollte der Vergleich gefallen sein, wäre das eine Unverschämtheit - aber eine zwischen Absender und Verunglimpftem zu klärende.

Das spiegelt aber sehr gut den Charakter der Debatten (auch jener um den BDPh, seiner Mitgliedsverbände und die Ortsvereine) wider; als Beobachter sehe ich einen unübersichtlichen Haufen von Streithähnen, die ihre jeweiligen Partikularinteressen mit allen nur erdenklichen aus Zusammenhängen gerissenen Äußerungen zu belegen versuchen. Das schadet der Philatelie mehr als jede Digitalisierung der Kommunikation es jemals könnte.

Im vorliegenden Fall bestünde ein wirklich unparteiischer Akt des BDPh darin, alle Prüfverbände zu einer Konferenz über gemeinsame Prüfstandards einzuladen, von der alle anderen Angelegenheiten ausdrücklich ausgeklammert werden - sozusagen für ein "Dayton-Abkommen" der philatelistischen Prüfer. Wer sich daran nicht beteiligte, oder auf einer solchen Tagung unsachliche Konflikte thematisierte, würde sich selbst diskreditieren, und wäre fortan eindeutig als Bösewicht der Auseinandersetzung identifizierbar.

Aber vielleicht würden sachliche Beratungen über gemeinsame Standards mit erfolgreichem Abschluss auch eine bessere Phase der Philatelie einläuten.
 
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