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Thema: Tunesien: Echt gelaufene Belege
Das Thema hat 54 Beiträge:
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Baber Am: 10.11.2017 08:54:06 Gelesen: 12449# 30 @  
@ Manne [#29]

Hallo Manne,

wie kommst du auf "Stempel zweisprachig"?. Tunis ist die Stadt und Tunesie die Landesbezeichung, beides ist Französisch.

Gruß
Bernd
 
Baber Am: 10.11.2017 11:47:04 Gelesen: 12438# 31 @  
Als Tunesien am 20. März 1956 von Frankreich die innere Autonomie erhielt, wurde die letzte Freimarkenserie (Michel 407-422) am 1.März 1956 bildgleich aber ohne den Zusatz RF (République française) neu herausgegeben (Michel 443-458). Ich weiß nicht, ob die RF Marken weiterhin gültig waren. Bisher habe ich nur eine Mischfrankatur gefunden.

Wer Belege aus dieser Zeit hat, sollte einmal durchschauen, ob er noch weitere solche Mischfrankaturen findet.



Brief vom 5.8.1956 mit alter Marke zu 20 Fr

Gruß
Baber
 
Manne Am: 10.11.2017 12:13:05 Gelesen: 12434# 32 @  
@ Baber [#30]

Danke für die Aufklärung.

Gruß
Manne
 
Michael Mallien Am: 22.11.2017 20:28:09 Gelesen: 12294# 33 @  
Einschreiben in einem großformatigen Umschlag (248 x 176 mm) vom 16.10.2009 aus Tunis nach Paris, Frankreich. Die Freimachung beträgt 3.850 Millièmes. Sehr schöner Stempel CITE EL MAHRAJENE in Tunis.



Viele Grüße
Michael
 
Cantus Am: 23.11.2017 02:14:43 Gelesen: 12270# 34 @  
Dann will ich mich hier auch einmal beteiligen. Ich zeige eine Ansichtskarte, die am 15.3.1934 als Drucksache nach Wien geschickt worden war. Die Portostufe muss dabei nicht unbedingt stimmen, denn das war nicht einfach eine beliebige Ansichtskarte von Kairouan, sondern eine Anlasskarte, die von der Wiener Wochenpost initiiert worden war, so wie anderswo Maggi-Karten und andere gleichartige Erzeugnisse.





Mi. 123, 124, 125

Viele Grüße
Ingo
 
Michael Mallien Am: 25.11.2017 16:12:33 Gelesen: 12228# 35 @  
Brief vom 28.12.1971 aus Sousse nach Alpbach, Österreich. Eine schöne Mehrfachfrankatur der MiNr. 750 zu insgesamt 125 Millièmes.



Viele Grüße
Michael
 
Altmerker Am: 02.01.2018 16:05:17 Gelesen: 11572# 36 @  
Es ist eher eine Ansichtskarte aus dem Urlaub, aber echter Bedarf in Tunis entwertet.



Gruß
Uwe
 
Michael Mallien Am: 29.04.2018 07:48:49 Gelesen: 9891# 37 @  
Heute kann ich zwei Belege zeigen, die vermutlich vom Philatelieservice des Landes versendet worden sind.

1. Drucksache vom 12.3.1975 aus Tunis nach Mannheim, frei gemacht mit der MiNr 805 zu 40 Millièmes.



2. Drucksache vom 6.5.1975 nach Mannheim, frei gemacht mit der MiNr. 857 zu 40 Millièmes.



Auf den Umschlägen ist der Absender, das MINISTERE DES TRANSPORTS ET DES COMMUNICATIONS, zweimal eingedruckt und zwar in lateinischen und arabischen Buchstaben. Sie sind offensichtlich für den internationalen Verkehr vorgesehen. Ungewöhnlich finde ich die Anordnung oben links und oben rechts, so dass nur in der Mitte Platz für das Postwertzeichen ist.

Viele Grüße
Michael
 
Cantus Am: 03.07.2018 12:19:40 Gelesen: 8928# 38 @  
@ Cantus [#34]

Hallo,

ein Mitglied dieses Forums wollte von mir den im Beitrag [#34] gezeigten Beleg haben, aber ich habe leider vergessen, wer das war. Zwischenzeitlich ist es mir gelungen, einen zweiten Beleg von der Afrika-Reise der Wiener Illustrierten Wochenpost im Jahre 1934 zu erwerben. Bei diesem Beleg, der rückseitig ein Bild von Algier zeigt, ist im Stempel leider nur der März 1934 zu erkennen.





Beide Belege können an den Interessenten abgegeben werden, sie liegen bei mir bereits auf dem Schreibtisch parat. Er wird daher gebeten, sich nochmals bei mir zu melden.

Viele Grüße
Ingo
 
Michael Mallien Am: 20.10.2018 16:38:06 Gelesen: 7653# 39 @  
Brief vom 16.8.1995 aus Manar nach Brüssel, Belgien, frei gemacht mit 500 Millièmes.

Auf der Rückseite des Briefes befindet sich ein Ankunftsstempel aus Brüssel vom 23.8.1995. Also war der Brief genau eine Woche unterwegs.



Der Stempel TUNIS BAB SOUIKA gefällt mir besonders gut. Er ist nahezu perfekt abgeschlagen.



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 20.03.2019 20:42:49 Gelesen: 6101# 40 @  
Ich freue mich über diesen schönen Brief vom 26.3.2009 aus Jerba nach Tegucigalpa, Honduras. Gewundert hat mich allerdings die Freimachung mit der MiNr. 1310 aus dem Jahr 1995. Sollte die Nominale zu 730 Millièmes 14 Jahre nach der Ausgabe genau gepasst haben? Noch dazu für diese ungewöhnliche Destination? Ich weiß es nicht.



Interessant find ich auch den Ankunftsstempel aus Honduras auf der Rückseite. Der äußere Kreis beinhaltet die Anzeige des Tages, wobei mir unklar ist, wie der Tag dort abgelesen wird. Möglicherweise ist die Tagesanzeige drehbar und es gilt der ganz oben eingestellte Tag. In diesem Fall wäre das Ankunftsdatum der 3.4.2009, was gut passen könnte.



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 21.05.2019 20:55:47 Gelesen: 5676# 41 @  
Am 18.10.1958 wurde der Dinar die Währung Tunesiens. Die vorherige Währung, der Franc, wurde im Kurs 1000 Francs = 1 Dinar getauscht. Der Dinar ist eine Tausenderwährung, das heißt 1 Dinar ist in 1000 Millièmes unterteilt. Damit entsprach ein Millième genau einem alten Franc.

Am 3.11.1958 erschien die MiNr. 509 Einweihung des UNESCO-Gebäudes in Paris. Sie trug noch den Franc (F) als Währungsbezeichnung. Erst auf den Ausgaben des Jahres 1959 änderte sich die Währungsbezeichnung auf Millièmes (m). Die Marken mit alter Währungsbezeichnung wurden weiter verwendet. Es ist daher nicht verwunderlich, dass es Belege mit Markenmischungen beider Währungsbezeichnungen gibt, wie diese beiden Beispiele:

1. Eilbrief vom 12.7.1960 aus Tunis nach Frankfurt, frei gemacht mit Marken zu 80 Millièmes und 60 Franc.



Auf der Rückseite ist die Ankunft am Frankfurter Flughafen am 13.7.60 um 24 Uhr dokumentiert, sowie die weitere Bearbeitung in Frankfurt am 14.7.60 um 4 Uhr. Der Stempel mit der 34 ist, wie ich vermute, ein Briefträgerstempel. Zu dem runden Stempel mit dem "V" kann ich nichts sagen.

2. Eilbrief vom 12.3.1963 aus Tunis nach Frankfurt, frei gemacht mit Marken zu 40 Millièmes und 90 Franc.



Es fällt auf, dass der Eilbrief knapp 3 Jahre später mit 10 Millièmes weniger frankiert ist. Entweder war der Tarif tatsächlich gefallen oder die Sendung von 1960 überfrankiert?!

Auch dieser Brief zeigt eine schöne Dokumentation der Bearbeitung in Deutschland mit entsprechenden Stempeln.

Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 03.06.2019 19:12:51 Gelesen: 5526# 42 @  
Aus der Zeit Tunesiens als französisches Protektorat, nämlich vom 16.2.1951 stammt dieser Brief aus Tunis nach Bern, Schweiz. Wohl ein Geschäftsbrief, wie der Absender vermuten lässt. Die Frankatur beläuft sich auf 39 Franc.



Interessant finde ich auch den Werbestempel mit dem Schriftzug ENGAGEZ-VOUS DANS LES TROUPES DE TUNISIE. Da reicht selbst mein spärliches Französisch für das Verstehen.

Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 19.07.2019 13:55:02 Gelesen: 5182# 43 @  
Ansichtskarte vom 6.4.2005 aus Sousse nach Toronto, Kanada. Die Freimachung zu 1200 Millièmes erfolgte mit dem Zusammendruck der MiNr. 1588.



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 12.08.2019 14:48:56 Gelesen: 4983# 44 @  
Das Porto in Höhe von 5,50 Franc auf diesem kleinformatigen Brief macht mich etwas stutzig. Der Brief ging am 13.2.1953 nach Cagliari, Sardinien, Italien. Andere Briefe aus dieser Zeit, die in diesem Thema vorgestellt wurden, zeigen höhere Frankaturen (vgl. Beiträge [#29], [#31] und [#42]).



Allerdings gingen die Briefe auch in andere europäische Länder. Es könnte also doch passen.

Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 28.11.2019 21:21:17 Gelesen: 4092# 45 @  
@ Michael Mallien [#43]

Marken der selben Ausgabe finden sich auf diesem Einschreiben vom 10.11.2009. Die MiNr. 1590 der Ausgabe Kunsthandwerk: Kupferverarbeitung zu 1.000 Milliemes ist zweimal vorhanden, hier aber leider nicht im Zusammendruck, wie die Marken in Beitrag [#43]. Ergänzt wird die Frankatur mit der MiNr. 1634 zu insgesamt 2.600 Milliemes.

Das Einschreiben ging nach Buchbach. Rückseitig das Einschreibelabel der Deutschen Post.



Viele Grüße
Michael
 
Cantus Am: 20.01.2020 23:03:50 Gelesen: 3398# 46 @  
Am 27.9.1950 wurde dieser Brief per Luftpost von Tunis nach Chemnitz befördert. Die Gesamtfrankatur beträgt 39 Franc.



Mi. 301, 339, 344

Viele Grüße
Ingo
 
Michael Mallien Am: 03.02.2020 20:35:52 Gelesen: 3226# 47 @  
Ich freue mich über eine wunderschöne Postkarte, verschickt am 17.10.1931. Die Karte ging von Tebourba, einer Kleinstadt westlich von Tunis nach Algier, Algerien. Die Frankatur beläuft sich auf 40 Centimes. Das Porto lässt sich am besten mit den Karten aus den Beiträgen [#34] und [#38] vergleichen, die 1934 versendet wurden, allerdings nach Wien. Diese sind mit jeweils 30 Centimes frankiert. War das Porto in das Nachbarland Algerien 3 Jahre zuvor tatsächlich höher? Möglich ist es.



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 16.03.2020 20:23:08 Gelesen: 2821# 48 @  
Auch moderne Ansichtskarten können aus philatelistischer Sicht sehr schön sein, wie diese Ansichtskarte vom 30.8.1997 aus Hammamet im Norden Tunesiens nach Rom, Italien, frei gemacht mit einer Blumenmarke zu 500 Millièmes.



Mir gefällt besonders der schöne Stempel und der Werbeeinsatz POSTFAX = UNE TRANSMISSION ULTRA RAPIDE



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 05.06.2020 07:17:15 Gelesen: 2034# 49 @  
Am 16.9.1970 wurde diese schöne Ansichtskarte aus Bizerte, einer Hafenstadt am Mittelmeer, nördlich von Tunis nach Winterthur in die Schweiz gesendet. Die Freimachung betrug 50 Millièmes und erfolgte mit der MiNr. 670 der Ausgabe Eröffnung der Weltausstellung EXPO 1967 in Montreal. Das Motiv ist eine Tracht von Djerba.



Die Ansichtskarte zeigt den Souk von Hammamet.

Viele Grüße
Michael
 
Ichschonwieder Am: 28.06.2020 13:33:20 Gelesen: 1768# 50 @  
Diese Karte aus Matmata, einem Berberdorf in Tunesien, bekannt durch seine Höhlenwohnungen.

Ob die Karte portogerecht frankiert ist, mit ihren eigenartigen Maßen, weiß ich nicht, kann auch sein, dass der Händler nur diese Marken hatte.



VG Klaus Peter
 
BeNeLuxFux Am: 04.07.2020 23:51:48 Gelesen: 1708# 51 @  
Einschreiben vom 21.11.1963 von El Aroussa, einer Kleinstadt mit ca 2.500 Einwohnern und 100 km südlich von Tunis gelegen, an die Bergedorfer Fassgesellschaft m.b.H. in Hamburg. Freigemacht wurde der brief mit 200 Millimes.

Grüße, Stefan


 
Ichschonwieder Am: 19.09.2020 23:22:47 Gelesen: 603# 52 @  
Karte von Tunesien nach Deutschland

20.03.1996 Mi. Nr. 1329 40. Jahrestag der Unabhängigkeit



VG Klaus Peter
 
Dorianus Am: 20.09.2020 16:21:19 Gelesen: 587# 53 @  
1. R-Brief Tunesien - Deutschland

Frankatur MiNr. 1033 und 1045
Stempel Jerba/Tunisie 5-5-1984
R-Zettel mit Handstempel JERBA



2. R-Brief Tunesien - Deutschland (Aus der selben Korrespondenz)

Frankatur MiNr.905 (3)
Stempel JERBA/Tunisie 15-3-1984
R-Zettel ohne Ortsname
rückseitig Abgangsstempel JERBA mit Namenszeichen


 
Dorianus Am: 20.09.2020 16:36:20 Gelesen: 585# 54 @  
1. Postkarte Tunesien - Deutschland/Herne

Frankatur 766 A (0,100 Dinar = 100 Millimes)
Stempel HAMMAMET 26-6-1978
Fotoseite Töpfermarkt



2. Postkarte Tunesien - Deutschland/Herne

Frankatur 867 und 880 A (0,12 Dinar = 120 Millimes)
Stempel HAMMAMET 2-7-1976
Fotoseite Markt in Hammamet


 

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